Kolloquium am 08. Mai 2014: Vom Schwarzwald in die Wüste - der Straßburger Orientalist Julius Euting (1839-1913)

Der in Stuttgart geborene Julius Euting gehörte zu den führenden Orientalisten seiner Zeit. Ab 1871 in Straßburg tätig, wurde er 1900 Direktor der dortigen Universitäts- und Landesbibliothek, der Vorgängerin der heutigen Bibliothèque Nationale et Universitaire. Ein Kolloquium, das von der Julius Euting-Gesellschaft sowie dem Lehrstuhl für Alte Geschichte der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ausgerichtet wird, setzt sich mit dem wissenschaftlichen Erbe dieses deutschen Forschers im Elsass ebenso auseinander wie mit seinen für die damalige Zeit pionierhaften Reisen in den Orient, die Euting in künstlerischer Manier in zahlreichen Reisetagebüchern festgehalten hat.

Die Veranstaltung ist öffentlich, interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

Ort: KR12/02.01
Datum: 08. Mai 2014
Zeit: 16.00-20.00 Uhr

Programm

16:00 Uhr | Einführung

16:15 Uhr | Dr. Hubert Lang (Sasbach): Das Orientbild bei Julius Euting. Versuch einer Annäherung

17:00 Uhr | Prof. Dr. Régine Hunziker-Rodewald (Strasbourg): Julius Euting und Charles Huber in Teima. Zur Geschichte einer Stele im Musée du Louvre

17:45 Uhr | Pause

18:00 Uhr | Dr. Hanswulf Bloedhorn (Tübingen): Julius Euting und die Provincia Arabia 1898

18:45 Uhr | Konstantin Klein (Bamberg): "Heute Koldeweys Igel chloroformiert... alles ohne Erfolg" - Grabungsalltag und ethnologische Studien in Sendschirli (1889-90)

Weitere Informationen

Kontakt: Konstantin Klein, Lehrstuhl für Alte Geschichte, konstantin.klein[at]uni-bamberg.de

Programm als PDF-Datei [Link(656.6 KB)]

Internetpräsenz der Julius-Euting-Gesellschaft

Alle Abbildungen stammen aus Eutings Skizzenbuch No. 7 (Md676-S7); mit freundlicher Genehmigung der Universitätsbibliothek Tübingen (Link zum Digitalisat des Skizzenbuchs auf den Seiten der Universitätsbibliothek Tübingen).