Bericht vom 2. Gesundheitstag: "Gesund an Leib und Seele"

Zweiter Gesundheitstag an der Universität Bamberg

Lust auf Bewegung wurde den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am zweiten Gesundheitstag der Uni Bamberg reichlich gemacht. Inspirierende Vorträge, abwechslungsreiche Workshops und gesundes Essen sorgten für Anregungen für den Arbeitsalltag.

Der Durchschnittsdeutsche sitzt laut einer Studie der Techniker Krankenkasse sieben Stunden am Tag. Der damit einhergehende Bewegungsmangel verursacht Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselprobleme und führt zu einer Einschränkung des Bewegungsapparats. Zudem stehen auch Stresserkrankungen häufig im Zusammenhang mit Bewegungsmangel.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Freude an Bewegung zu vermitteln und somit deren Gesundheit zu erhalten war Ziel des zweiten Gesundheitstages der Universität Bamberg. Die Organisatoren, Gesundheitsmanagerin Christina Stötzel, die Projektgruppe Familiengerechte Hochschule sowie das Universitätssportzentrum, hatten sich einiges vorgenommen, denn auf dem Programm standen nicht nur einführende Vorträge, sondern auch verschiedene Praxis-Workshops.

Förderung der eigenen Gesundheit als moralische Verpflichtung

„Ungerecht, dass es so viele Krankheiten, aber nur eine Gesundheit gibt“ stellte Kanzlerin Dr. Dagmar Steuer-Flieser mit einem Schmunzeln fest. Sie betonte, wie wichtig der Erhalt der Gesundheit und das Leitprinzip des lebenslangen Lernens für den universitären Alltag sei. Die Förderung der eigenen Gesundheit sei eine „moralische Verpflichtung; nicht nur gegenüber sich selbst, sondern auch gegenüber seiner Familie, seinem Umfeld und der Gesellschaft“.

Für das Gesundheitsmanagement der Universität Bamberg ist Dr. Christina Stötzel zuständig. „Körperliche, aber auch psychische und soziale Gesundheit sind die Ziele des universitären Gesundheitsmanagement“, so Stötzel. Dabei erstreckt sich der Handlungsrahmen ihrer Arbeit vom Schaffen neuer Beratungsangebote, über Gesundheitsangebote im Arbeitsalltag bis hin zum Aufbau interner und externer Netzwerke.

„Bewegung wirkt sich positiv auf das physische, psychische und das soziale Wohlbefinden aus.“

Im Vordergrund des Gesundheitstages stand die Verhaltensprävention: „Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität Bamberg sollen Impulse gegeben werden, ihr individuelles Gesundheitsbewusstsein und -verhalten zu verbessern. Schlüssel hierfür sind Wissen und eine Veränderung ihrer Einstellung“, erklärte Stötzel.

Prof. Dr. Stefan Voll, Leiter des Universitätssportzentrums, schilderte daran anknüpfend den positiven Zusammenhang zwischen Gesundheit und Bewegung. „Bewegung wirkt sich positiv auf das physische, psychische und das soziale Wohlbefinden aus. Hier erfährt man Selbstwertgefühl und Selbstvergewisserung“, so Voll. Dabei betonte er die Wichtigkeit der eigenen Motivation, die Bewegung in den Arbeitsalltag einzubinden.

Des Weiteren führte er den anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Verbindung von Gehirnleistung und Bewegung vor Augen. Das Plenum wurde dabei zum Ausprobieren eingeladen und erhielt bereits während des Vortrags einen vielversprechenden Vorgeschmack auf den später folgenden Workshop Brainwalking. Übungen der Koordination zur Verknüpfung beider Hirnhälften sorgten dabei für eine Menge Spaß. Welche vielfältigen Möglichkeiten das Kursangebot des allgemeinen Hochschulsports bietet, stellte Waltraud Großmann dar.

Vielseitige Workshops

Marina Keller zeigte wie man Bürogymnastik ganz einfach an seinem Schreibtisch in den Alltag einbinden kann und so diversen Rückenleiden vorbeugt und entgegenwirkt. Auch bei Kopfschmerzen und Müdigkeit versprechen die einfachen Übungen Linderung. Bei der Entspannung mit Hannah Radeck konnten die Angestellten kurz in eine andere Welt abtauchen und sich gegenseitig von Verspannungen befreien. Kontrastprogramm bot Caroline Schellenberg mit Gesundheitsorientierter Fitness. „In Zukunft werde ich an der Aktiven Pause teilnehmen, denn der Workshop war viel zu schnell zu Ende“, so der begeisterte Workshop-Teilnehmer David Reinlein.

Gesunde Snacks und geselliges Gespräch

Im Innenhof konnten sich die Angestellten im Anschluss an die erste Workshoprunde mit Obst, Gemüse, Fruchtsäften und anderen schmackhaften Köstlichkeiten, die das Studentenwerk und das Sportzentrum darreichten, erfrischen. Außerdem bot sich dabei die Gelegenheit zum Austausch. Claudia Bauersachs nimmt schon an Unisportangeboten teil, aber sie ist überzeugt: „Gäbe es ein spezielles Kursprogramm nur für Mitarbeiter, würden sich bestimmt mehr trauen“. Oft gäbe es Hemmungen, die einzige Angestellte nur unter Studierenden zu sein. Der tollen Stimmung der Universitätsangehörigen konnte man entnehmen, dass das Programm des zweiten Gesundheitstages durchaus dazu einlud, die neuen Anregungen in den Alltag einzubinden.


Hinweis

Diesen Text verfasste Cordula Funk für die Pressestelle der Universität Bamberg. Er steht Journalistinnen und Journalisten zur freien Verfügung.

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News & Pressemitteilungen vom 09.07.14