Kurzbeschreibungen der Vorträge

VortragReferent/in
Stress und Resilienz
Der Vortrag von Herrn Werner befasst sich mit folgenden Aspekten:
• Definition der Begriffe Stress und Resilienz
• Stress und Resilienz im Zusammenspiel – Stressmodell nach Lazarus
• Konsequenzen von Stress
• Definition des Begriffs „Resilienzmanagement“
• Einstieg in die Stressbewältigung
• Fazit/Empfehlung
Carsten Werner, Resilienzberater DAK Gesundheit
Neue Entwicklungen in der pflegerischen Versorgung des älteren Bürgers
Frau Jutta Weigand, Geschäftsführerin  des Zentrum für Senioren Sozialstiftung Bamberg zeigt auf mit welcher Vielfalt pflegende Angehörige Unterstützung erhalten können und welche neuen Entwicklungen im Bereich Betreuung und Pflege zu erwarten sind. Erfahren Sie in welcher Weise eine Versorgungskette im Sozial- und Gesundheitswesen in Ihrem Leben und das Ihrer Angehörigen eine wichtige Rolle spielen kann.
Jutta Weigand, Geschäftsführerin Zentrum für Senioren/ Sozialstiftung Bamberg

 

Demenz: Belastung und Entlastung!

Diagnose Demenz – Hilfe zur Selbsthilfe.

Sich als Pflegender nicht selbst aufgeben, gesund bleiben und doch verantwortungsvoll füreinander da sein!

Sie bekommen bei dem  Vortrag ein Portfolio an Entlastungsmöglichkeiten vorgestellt.

Pia Schlee, Koordinatorin Beratung /Sozialstiftung Bamberg
Work Life Integration - Was wir über Äpfel und Gorillas wissen sollten
Was eine gesunde Work-Life Integration auszeichnet, welche ersten Schritte hierzu nötig sind und wie Sie mit den Anforderungen im privaten und beruflichen Umfeld umgehen können, erfahren Sie am Donnerstag, dem 3.5.2018 in einem Vortrag von Dagmar Birk.
Dagmar Birk, M. Sc. Psychologie, Dipl.-Phys., Coach
Gesund bleiben, lang leben – durch bzw. wegen anspruchsvolle(r) Zeiten
Wie die Interdisziplinäre Gerontologie gezeigt hat, ist Altern sozial und kulturell konstruiert und mehr durch Kultur als durch Biologie beeinflusst, mehr durch etablierte Vorstellungen und Traditionen als durch körperliche Veränderungen. Daher ist die Art und Weise, wie wir Alter, Alte und Altern wahrnehmen und darstellen, gesellschaftlich und individuell auch in der Gestaltung eines guten Lebens entscheidend. Lebensqualität ist somit davon geprägt, wie wir unser Leben narrativ erfassen und inwieweit wir das Leben in seinem Verlauf kreativ und gestalterisch wahrnehmen. Dieser einfache und wertschätzende Zugang ist aber leichter gesagt als umgesetzt. Da Altern häufig als etwas Passives und Bedrohliches wahrgenommen wird, das unserem Körper geschieht, hat dies auch negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Altersdiskriminierende Rollenbilder, Vorurteile und stereotypenhafte Zugänge zum Thema Alter und Lebensspanne beeinflussen unsere Gesundheit. Wenn Belastungen und Herausforderungen als Teil eines (langen) Lebens ‚erzählt‘ werden, wird dies zu einem lebenslangen, gesundheitsförderlichen Verhalten.
Roberta Maierhofer, Professorin der Amerikanistik, Leiterin des Zentrums für Inter-Amerikanische Studien (C.IAS) der Universität Graz und Mitglied des Universitätsrates der Universität Bamberg, beschäftigt sich als Kulturwissenschaftlerin mit Fragen der kulturellen Repräsentation der materiellen Realität, insbesondere mit dem Thema Alter und Altern. Sie studierte Anglistik/Amerikanistik und Germanistik an der Universität Graz und Vergleichende Literaturwissenschaften an der State University of New York at Binghamton, USA, wo sie heute noch als Adjunct Associate Professor tätig ist. 12 Jahre lang war sie in drei Amtsperioden (1999 bis 2011) Vizerektorin für Internationale Beziehungen der Universität Graz. Neben ihrem Schwerpunkt in den Alternswissenschaften hat sie Arbeiten zu William H. Gass, den 1930er Jahren, Dokumentarfilmen, zur amerikanischer Kultur der 1980er Jahre, Interkulturalität, Frauen- und Geschlechterforschung und zu transatlantischen Bildungskooperationen vorgelegt. In ihrem Forschungsbereich der kulturellen Gerontologie hat sie einen theoretischen Zugang zum Thema entwickelt (Anokritizismus).