SPOT - Tagungsförderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen

Über SPOT erhalten fortgeschrittene Nachwuchswissenschaftlerinnen eine Bühne. Gefördert wird die Organisation einer innovativen Tagung, die innerhalb des jeweiligen Faches öffentlichkeitswirksam ist. Gerade nicht-festangestellte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kleinkindern, die nur mit hohem Organisationsaufwand für eine Tagung wegfahren können, soll so die Möglichkeit gegeben werden, sich in ihrem Fach zu profilieren und wichtigen Input zu ihren Forschungsinteressen zu erhalten.

Förderrunde 2021

Bewerbungsschluss für die Förderrunde 2021 ist Sonntag, 15. November 2020.

Bis zu Bewerbungsende am 15. November 2020 um 23:59 Uhr muss Ihr PDF mit den Bewerbungsunterlagen unter frauenbuero.frauenbeauftragte(at)uni-bamberg.de eingegangen sein. Eine Papierform der Bewerbung ist nicht nötig, wenn Sie dies aber bevorzugen, müsste diese einen Eingangsstempel vom Freitag, 13. November  2020 tragen und an das Frauenbüro adressiert sein (Kapuzinerstr. 18, 96047 Bamberg).

Die Förderunde beginnt in der 2. Hälfte von 2021.

Bewerbungsvoraussetzungen

Bewerben können sich weibliche PostDocs, Habilitandinnen und Privatdozentinnen, deren Forschungsarbeit an der Universität Bamberg verortet ist. Die Bewerbung ist sowohl alleine, als auch in Gruppen von bis zu drei Nachwuchswissenschaftlerinnen möglich.

Bewerbungsunterlagen

Die Bewerbung ist einmal im Jahr möglich und wird an die Universitätsfrauenbeauftragten über das Frauenbüro adressiert. Über die Vergabe der Gelder entscheiden die Universitätsfrauenbeauftragten.

Benötigte Unterlagen sind:

  • Lebenslauf der Bewerberin(nen)

  • Entwurf einer Ausschreibung/eines Call for Papers

  • Auflistung der geplanten PR-Maßnahmen im Vorfeld der Tagung

  • Mögliche Keynote-Speaker

  • Kostenvoranschlag

  • Gutachten einer Professorin oder eines Professors über die mögliche Stellung der geplanten Tagung im fachspezifischen Diskurs

  • Ggf. Angebot eines Verlages oder eine renommierten Fachzeitschrift über die Publikation der Tagungsergebnisse

Förderumfang

Für die Veranstaltung der Tagung sowie die Aufarbeitung und Publikation der Ergebnisse dieser können bis zu 6.000 Euro vergeben werden. Dies umfasst z. B. Kosten für:

  • Honorar für Keynote-Speaker

  • Hilfskraft

  • Reisekosten

  • Verbreitung der Tagungsergebnisse

  • Veranstaltungsmappen

  • Öffentlichkeitsarbeit

Tagungsorganisation

Wenn die Tagung nicht innerhalb der Universität Bamberg an einem Lehrstuhl oder einer Professur verankert werden kann, besteht die Möglichkeit für die Tagungsorganisation auf die Infrastruktur des Frauenbüros zurückzugreifen. So kann bspw. eine Hilfskraft auch über das Frauenbüro angestellt sein.

Nach Abschluss der Tagung verpflichten sich die Tagungsorganisatorinnen, dem Frauenbüro zeitnah eine Aufstellung der Verwendung aller Gelder und einen Tagungsbericht zukommen zu lassen.



Geförderte Tagungen

„Konstruktionen von Männlichkeit in der römischen Literatur“ - Universität Bamberg

Die Tagung lud zur Auseinandersetzung mit Männlichkeit(en) in antiken Texten ein und regte zur kritischen Reflexion über das mögliche Potential von Männlichkeit als Forschungsthema oder Analysekategorie an. Der Fokus lag auf der lateinischen Prosa und Dichtung von der Republik bis zur Spätantike unter Einbeziehung philosophischer Schriften. Im Zentrum stand die Frage, welche Konzeptionen von Männlichkeit sich in Texten verschiedener Gattungen finden lässt und wie Formen von Männlichkeit jeweils konstruiert werden können.

Architecture and Democratization. Aspects of cultural policy in the occupation of Germany, 1945-1955 - University of Bamberg

In 2019 and 2020, Germany marks 70 years since its postwar division into West and East and 30 years since reunification. Both anniversaries offer renewed occasion to examine the processes that led to the creation of the two German states in 1949, together with the premises on which they were founded and which seemed vindicated in 1990: premises such as the inevitability of democracy, the value of internationalism, and the possibility of a peaceful and stable world order. The conference aimed to re-examine these ideas since it now has become relevant in a way that it has rarely been before.

„Interrupted Spaces, Engineered Traditions“ - Universtiy of Bamberg

The international conference “Interrupted Spaces, Engineered Traditions” examined case studies, where spatial interruption was used as an opportunity or was deployed as a tool for creating/erasing political or cultural identity. The organizers understand the term „spatial interruption” as radical reconfigurations of established spatial frames of political culture whether precipitated by war or natural disasters or change of political regimes. The term “engineered tradition” builds on a constructivist understanding of cultural identity (Benedict Anderson), but it brings into focus the complexities of decision-making in urban planning and techniques of “monument survival” (Lucia Allais) that lie at the intersection of technocratic considerations, (ideologically influenced) knowledge cultures and political exigencies.