Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2019

VW-Stiftung: Originalitätsverdacht? Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften, Frist: 13.11.2019

  • Geistes- und Kulturwissenschaften, theoretisch arbeitende Gesellschaftswissenschaften
  • Förderart: Forschungsprojekte; Finanzierung einer Lehrvertretung
  • bis zu 100.000 bzw. 200.000 Euro (je nach Förderlinie)
  • 12 bzw. 18 Monate (je nach Förderlinie)
  • Wissenschaftler(innen)/Projektteams in Deutschland, ab Promotion; internationale Kooperationspartner(innen) möglich
  • Kurzantrag; anonymisierte Juryauswahl
  • Stichtag 13. November 2019

BMBF: Richtlinie zur Förderung der Entwicklung und Erprobung eines Master-Studienprogramms im Bereich Management & Teaching für internationales Berufsbildungspersonal – MasterVET, Frist: 30.11.2019

  • Förderziel: Entwicklung und Erprobung eines bedarfsgerechten, berufsbegleitenden und englischsprachigen Masterprogramms für Berufsbildungspersonal und/oder zukünftige Fach- und Führungskräfte im Bereich Bildungsmanagement und Unterricht mit Fokus auf die berufliche Bildung
  • Laufzeit: max. 4 Jahre
  • Antragsverfahren: Zweistufig
  • Einreichungsfrist Projektskizze: 30.11.2019

BMBF: Anbahnung von H2020-Kooperationen mit Partnern in den Ländern der Östlichen Partnerschaft „Bridge2ERA EaP“, Frist 06.12.2019

Das BMBF fördert die Initiierung und den Ausbau von Kooperationen mit Partnern in den Ländern der Östlichen Partnerschaft mit dem Ziel, gemeinsame EU-Projekte in Horizon 2020 und dem Nachfolgeprogramm Horizon Europe zu beantragen.

·         Länder der Östlichen Partnerschaft: Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau und die Ukraine

·         Förderung der Antragsvorbereitung (z. B.  Personalaustausch, Koordination der internationalen Kooperation, Organisation von Veranstaltungen/Workshops)

·         Maximale Fördersumme: 40.000 €

·         Laufzeit: 24 Monate

·         Einreichungsfrist: 06. Dezember 2019

·         Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2475.html

BMBF: Weiterentwicklung der digitalen Geisteswissenschaften, zweistufiges Verfahren, Frist: 10.12.2019

Gefördert werden innovative, interdisziplinäre Forschungsprojekte, die die digitalen Geisteswissenschaften in theoretischer, methodischer und technischer Hinsicht weiterentwickeln.

Im Zentrum stehen nicht-textfokussierte und multimodale Untersuchungsgegenstände (Bild, Film, Ton usw. sowie Kombinationen davon) sowie Untersuchungsgegenstände, die von der konkreten vorgeschlagenen Forschungsfrage abgesehen Anknüpfungsmöglichkeiten für weitere Disziplinen eröffnen.

Folgende Ansätze sind unter anderem denkbar:

  • Modellierung, Formalisierung und Operationalisierung geisteswissenschaftlicher Theorien als Voraussetzung für Forschung im Bereich der digitalen Geisteswissenschaften,
  • digitale Repräsentation, Kategorienverschränkung und Verarbeitung von insbesondere multimodalen Quellen für ihre Verwendung bei der Beantwortung von Fragestellungen,
  • maschinelles Lernen, Simulationen, neuronale Netze etc. als Erweiterung des klassisch-geisteswissenschaftlichen Methodenrepertoires,
  • Untersuchung und Vergleich von Automatisierungspotentialen und -grenzen im geisteswissenschaftlichen Erkenntnisgewinn.

Neben Einzel- und Verbundprojekten sind auch Nachwuchsgruppen förderfähig.

In der ersten Verfahrensstufe können dem Projektträger bis zum 10. Dezember 2019 Projektskizzen vorgelegt werden

2020

BMBF: Förderung „Käte Hamburger Kollegs“, zweistufiges Verfahren, Frist: 15.01.2020

Mit dem aktuellen Förderangebot können bis zu zehn Käte Hamburger Kollegs realisiert werden, die von einem internationalen Begutachtungsgremium ausgewählt werden. Sechs bis sieben dieser Kollegs sollen einer originär geisteswissenschaftlichen Themensetzung folgen. Weitere drei bis vier Kollegs sollen geisteswissenschaftliche Forschung in Zusammenarbeit mit den Lebens-, Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften betreiben.

Die Bekanntmachung besteht aus zwei Förderlinien. Das BMBF möchte zum einen Kollegs fördern, die eine geisteswissenschaftliche Themensetzung aufweisen (siehe Förderlinie I), zum anderen Kollegs, die eine dezidierte Zusammenarbeit der Geisteswissenschaften mit den Lebens-, Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften bei der Bearbeitung einer originär geisteswissenschaftlichen Fragestellung ermöglichen (siehe Förderlinie II).

  • Förderlinie I – Geisteswissenschaftliche Forschung: Interdisziplinäre Forschung in den Geisteswissenschaften zu innovativen Fragestellungen.
  • Förderlinie II – Transdisziplinäre Forschung: geisteswissenschaftliche Fragestellungen in der Zusammenarbeit mit Lebens-, Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften. 


Die Käte Hamburger Kollegs sollen herausragenden Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern an deutschen Universitäten bzw. Hochschulen die Möglichkeit geben,

  • eine international sichtbare und wirksame Schwerpunktbildung der deutschen Geisteswissenschaften an den Universitäten bzw. Hochschulen voranzutreiben und die Verbindungen zu ausländischen Forschungsschwerpunkten und exzellenten Einrichtungen zu stärken,
  • durch weitgehende Freistellung von universitären Verpflichtungen wissenschaftlichen Freiraum für exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu gewinnen, um selbstgewählte Forschungsfragen entwickeln und ihnen nachgehen zu können,
  • eine Lerngemeinschaft zu bilden, die durch die systematische Konfrontation mit anderen Wissenskulturen die eigenen Selbstverständlichkeiten auf den Prüfstand stellt, internationale Fachkolleginnen und -kollegen in ihre Forschungsarbeiten an deutschen Universitäten bzw. Hochschulen einzubeziehen,
  • die geisteswissenschaftlichen Methoden – auch vergleichender, interdisziplinärer und transdisziplinärer Forschung – weiterzuentwickeln,
  • Graduierte nach der Dissertation (Postdocs) an internationale Spitzenforschung heranzuführen und in Netzwerke zu integrieren.

Pro Universität bzw. Hochschule kann nur ein Antrag pro Förderlinie eingereicht werden.

Es wird daher empfohlen, geplante Bewerbungen im Vorfeld innerhalb der Universität abzustimmen. Nehmen Sie dazu bitte mit Z/FFT Kontakt auf.

Das Antragsverfahren ist zweistufig und findet unter Einbezug internationaler Gutachterinnen und Gutachter statt. Das Verfahren ist zudem offen und kompetitiv.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens 15. Januar 2020 formlose, begutachtungsfähige Projektskizzen vorzulegen.

H2020: Socio-economic research: non-energy impacts and behavioural insights on energy efficiency interventions, Frist 15.01.2020

Specific Challenge:

In the Energy Union Strategy, Energy Efficiency was recognised as a resource in its own right, which should be enabled to compete on equal terms with generation capacity and to have primary consideration across all policies[1]. However, two additional aspects need to be taken into consideration in order to create effective future policy scenarios and allow for financial and political decision making, while prices of fossil fuels remain relatively low:

  • the real value beyond the fuel's cost and the (energy and non-energy) impacts of energy efficiency;
  • psychological and contextual features (such as consumers’ behavioural biases, superfluous complexity of alternative options or external barriers to energy efficiency) which can negatively impact the quality of consumers’ decision-making.

Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/lc-sc3-ec-4-2020

H2020: Next Generation Internet of Things, Frist 16.01.2020

Internet of Things (IoT) technologies and applications are bringing fundamental changes to all sectors of society and economy and constitute an essential element of the Next Generation Internet (NGI).

The challenge is to leverage EU technological strength to develop the next generation of IoT devices and systems which leverage progress in enabling technologies such as 5G, cyber-security, distributed computing, artificial intelligence (AI), Augmented Reality and tactile internet. In addition it is important to build and sustain a competitive ecosystem of European technology and system providers in IoT as well as ensuring end-user trust, adequate security and privacy by design.

Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/ict-56-2020

H2020: Consumer engagement and demand response, Frist 29.01.2020

To put consumers / prosumers at the heart of the energy market and to develop and test new cost-effective solutions for consumers based on the next generation of energy services for consumers that are beneficial to the integration of RES into an efficient operation of the grid and of the power system, that will allow to better predict and incentivise consumer behaviour. Engaging consumers and prosumers in demand-response mechanisms and other energy services - based on dynamic prices as well as on incentives from grid operators to adjust energy consumption or production to help maintain frequency stability, manage congestion or address other grids constraints - has the potential to bring benefits to consumers and to the energy system.

Decentralised (renewable) energy production and digitalisation allow for new ways for consumers to engage in the energy transition, for example through energy cooperatives, peer-to-peer trading and citizen energy communities. Building and home automation allows for the integration of services to consumers and the creation of value by combining data and services across different sectors for example combining energy services (electricity, heat) with mobility (electric cars), health (assisted living).

Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/lc-sc3-ec-3-2020

BMBF: Richtlinie zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächern, Frist: 31.01.2020

  • Förderziel: Stärkung der Kleinen Fächer durch die Bildung von Netzwerken und Verbünden. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das jeweilige Kleine Fach soll strukturell in seinem eigenen Profil und seinem Beitrag zum Standort gestärkt werden.
  • Laufzeit: Hauptphase (max. 4 Jahre), Transferphase (1 Jahr)
  • Fördersumme: max. 2,4 Mio. Euro (Hauptphase)
  • Projektstruktur: Verbundvorhaben aus 3-6 Einrichtungen
  • Projektpersonal: Projektleitung (erfahrene/r Forschende/r) + 5 Nachwuchsforschende
  • Antragseinreichung durch Nachwuchsforschende über Universität koordiniert mit Projektleitung
  • Antragsverfahren Hauptphase: zweistufig
  • Einreichungsfrist: 31.01.2020 oder 31.01.2021

VW-Stiftung: Opus Magnum, Frist 01.02.2020

Ziel der Initiative ist es, Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Die Förderung besteht im Wesentlichen in der Finanzierung einer Vertretungsprofessur, womit die Initiative zugleich auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen möchte.

  • Fachgebiet: Geistes-/Kultur- und Gesellschaftswissenschaften
  • Förderart: Finanzierung einer Vertretungsprofessur
  • bis zu 180.000 Euro
  • max. 18 Monate
  • Professor(inn)en, die ein größeres wissenschaftliches Werk verfassen wollen
  • Voraussetzung: Lebenszeitanstellung als Professor(in) an einer Hochschule in Deutschland
  • Zusatzleistungen: Weiterbildungsmaßnahmen für die Vertretungsprofessur
  • Stichtag: 01.02.2020

H2020: Understanding the transition to a circular economy and its implications on the environment, economy and society, Frist 13.02.2020 (Stufe 1)

The transition to a circular economy entails a systemic transformation of entire value chains, covering design, production and consumption phases, so that the value of products, materials and resources can be maintained in the economy for as long as possible, while reducing environmental impact. It also aims at increasing material productivity, including de-materialisation, and exploring new representations and practices of property for individuals and collectives. Such a deep transformation is unlikely to happen suddenly and would rather follow some transition processes and pathways. Understanding, in critical and thoughtful way, the transition to a circular economy and its positive and negative implications on the environment, economy and society (including human health), will be important for the development and adoption of circular economy approaches, including the design of well-targeted transitional policy measures. Moreover, the identification and analysis of best practices of the transition to a circular economy in- or outside Europe, on a citizen, business sectorial and macroeconomic level, possibly covering different cooperation models (including B2B, B2C, P2P, etc.) will serve as an inspiration for specific projects. They also can inform new and adapted policies and policy tools including regulation, taxation and financing, incentives, strategic governance mechanisms and soft tools (e.g. communication and awareness raising tools) to further disseminating the concept of circularity.

Two-stage application procedure:

Deadline stage 1: 13.02.2020

Deadline stage 2: 03.09.2020

Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/ce-sc5-25-2020

H2020: Scientific support to designing mitigation pathways and policies (climate change), Frist 13.02.2020

Specific Challenge:

The early 2020s will be an important period for EU climate action. In the context of the Paris Agreement, all Parties including the EU were invited to submit by 2020 both an update of the Nationally Determined Contributions (NDCs) regarding short term actions up to 2030 as well as long-term greenhouse gas emission development strategies up to 2050. These strategies are expected to underpin the EU’s commitment to the Paris Agreement to limit global warming to well below 2°C and to pursue efforts to keep it below 1.5°C. They will also address the need to reach carbon neutrality by mid-century, as highlighted by the recent IPCC Special Report on 1.5°C. Achieving the Paris climate goals and EU commitments will also depend on individuals, households and communities, who should systematically choose low-carbon options in their daily consumption, lifestyle and investment decisions. Effective communication on climate change and demand-side measures will be instrumental for active engagement of citizens. A reliable policy framework is needed for business and consumers enabling low-carbon consumption, lifestyle and investment decisions. Furthermore, the EU does not act in isolation and cannot achieve the Paris Agreement goals by its own mitigation efforts. Also other countries will be preparing for their next steps related to the development of new NDCs. Achieving the goals of the Paris Agreement will require a very significant increase of ambition and swift implementation at the global scale. Actions under this topic should provide scientific evidence, analysis and support for these processes and reinforce the link between the latest climate science, mitigation pathways and underlying policies.

Scope:

Actions should address only one of the following sub-topics:

a) Assessing and designing climate policies for the coming decade

b) Decarbonisation and lifestyle change

c) Science underpinning the preparations of NDCs after the 2023 Global Stocktake at a global scale

Two-stage application procedure:

Deadline stage 1: 13.02.2020

Deadline stage 2: 03.09.2020

Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/lc-cla-10-2020

Horizon 2020: Europe in a changing world – inclusive, innovative and reflective societies, Frist 12.03.2020

Das aktuelle SC6-Arbeitsprogramm beinhaltet drei Calls: „Migration“, „Socioeconomic and cultural transformations in the context of the 4th Industrial Revolution“ sowie „Governance for the future“. Die Ausschreibungen des Arbeitsprogramms für das Jahr 2020 werden am 05.11.2019 geöffnet, die Antragsfristen für 2020 enden am 12.03.2020. Weiter unten finden Sie eine Liste mit den Topics der einzelnen Calls.

 

CALL - MIGRATION

 Einreichungsfrist: 12.03.2020

 

CALL - SOCIOECONOMIC AND CULTURAL TRANSFORMATIONS IN THE CONTEXT OF THE 4TH INDUSTRIAL REVOLUTION

Einreichungsfrist: 12.03.2020

CALL - GOVERNANCE FOR THE FUTURE

Einreichungsfrist: 12.03.2020

StMWK: Elitenetzwerk Bayern - Förderung von Internationalen Doktorandenkollegs, Schwerpunkt Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Frist 25.03.2020

Das Elitenetzwerk Bayern schreibt die Förderung von Internationalen Doktorandenkollegs aus

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst richtet im Rahmen der Weiterentwicklung des Elitenetzwerks Bayern ab dem Jahr 2021 neue Internationale Doktorandenkollegs ein. Trägerhochschulen können die staatlichen Universitäten und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt sein.

Die Ausschreibungsrunde im Jahr 2019/20 erstreckt sich dabei ausschließlich auf die Bereiche mit Schwerpunkt in den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Hier werden insgesamt bis zu drei Internationale Doktorandenkollegs eingerichtet. Die Internationalen Doktorandenkollegs sollen innovative und ungewöhnliche Formate mit einem deutlichen Mehrwert gegenüber anderweitig geförderten Promotionsförderformaten, insbesondere DFG-Graduiertenkollegs, ermöglichen.

Die darauffolgende Ausschreibungsrunde im Jahr 2020/21 wird sich ausschließlich auf die Bereiche mit Schwerpunkt in den Lebens-, Natur-, Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Informatik erstrecken.

Die neuen Internationalen Doktorandenkollegs werden in einem zweistufigen wettbewerblichen Verfahren ausgewählt.

Einzelheiten hierzu können Sie den Ausschreibungsrichtlinien auf der Website entnehmen .

Antragsskizzen können gemäß den beiliegenden Ausschreibungsrichtlinien bis 25. März 2020 bei

Frau Ministerialrätin Beate Lindner
Geschäftsstelle des Elitenetzwerks Bayern
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Salvatorstraße 2
80333 München

eingereicht werden.

Die Geschäftsstelle des Elitenetzwerks Bayern steht für Rückfragen im Zusammenhang mit der Einreichung der Antragsskizzen zur Verfügung (Frau OStRin Nicole Kösters, Tel: 089-2186-2269; E-Mail: nicole.koesters@stmwk.bayern.de und Herr OStR Florian Glück; Tel: 089-2186-2659; E-Mail: florian.glueck2@stmwk.bayern.de).

Nach Ablauf der Einreichungsfrist ist eine Begutachtung der eingegangenen Antragsskizzen vorgesehen. Bei positiver Begutachtung wird die Geschäftsstelle im Frühsommer 2020 zur Antragstellung auffordern. Die Begutachtung der Anträge wird voraussichtlich im Herbst 2020 erfolgen, die endgültige Entscheidung über die Förderung ist für Dezember 2020 geplant.

Bei Interesse an einer Antragstellung nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit dem Dezernat Forschungsförderung und Transfer auf: Tel. 0951/863-1226, E-Mail: forschungsfoerderung.fft(at)uni-bamberg.de

 

 

BMBF: Förderung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Regionalstudien (area studies), zweistufiges Verfahren, Frist: 31.03.2020

Der Schwerpunkt der Förderung soll auf gegenwartsbezogenen Forschungsthemen liegen, die Integration historischer oder philologischer Forschung – etwa zum kulturellen Erbe oder zu historischen Prägungen gegenwärtiger Konstellationen – ist möglich. Unter „Regionalstudien“ wird hier die Forschung zu außereuropäischen, europäischen und transregionalen Untersuchungsgegenständen verstanden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Wissensproduktion über Regionen, deren politische, ökonomische, gesellschaftliche oder kulturelle Bedeutung für Deutschland überzeugend dargelegt wird.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger begutachtungsfähige Projektskizzen bis zum 31. März 2020 vorzulegen.

Eine Hochschule darf nicht mehr als eine Skizze für ein Einzelvorhaben einreichen und sich darüber hinaus an maximal einem Verbundvorhaben beteiligen.

Bei Interesse an einer Antragstellung nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit dem Dezernat Forschungsförderung und Transfer auf, um entsprechende Abstimmungen sicherzustellen: Tel. 0951/863-1226, E-Mail: forschungsfoerderung.fft(at)uni-bamberg.de

 

 

H2020: Taking stock and re-examining the role of science communication, Frist 15.04.2020

Science and innovation are undergoing deep and fundamental changes, in particular thanks to digitalisation (e.g. social media and citizen science). Science communication, which is a discipline, an activity conducted by scientists and other R&I stakeholders, and a career path followed by journalists, informs citizens about science and innovation, opens up R&I to society, and empowers citizens to participate in activities and debate.

Two concurrent developments lead to the growing need to ensure the quality and reliability of science communication: firstly, dwindling resources in science journalism lead to reduced critical assessment and reporting of science[1]; secondly, the rapid diffusion of open access publications and science-related news through social media increase opportunities for all citizens and civil society groups to reach large audiences about science-related issues but sometimes without the editorial oversight and fact-checking established in the traditional media.

Further information: ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/swafs-19-2018-2019-2020

H2020: The European mobility culture of tomorrow: Reinventing the wheel? Frist 21.04.2020

Global warming and the need for CO2 reduction drives a search for new lower carbon ways of moving: old modes of transportation seem no longer sustainable in the long term. When thinking about the future of mobility, changes in mobility are usually addressed in terms of technology.

However, there is another – often neglected – aspect of mobility: the value it has in the present European culture, which legitimises today’s focus on speed and efficiency as main performance indicators for development and growth. In parallel to developing new technologies, we also need to explore (an) alternative narrative(s) of mobility.

With a view to Horizon Europe, the next DG RTD Framework Programme, a forward looking exercise taking into account a new transport paradigm is needed to develop a coherent strategy for (near) future transport research with the aim to realising the COP 21 Paris Agreement and the global 2030 Agenda for Sustainable Development and its Sustainable Development Goals (SDGs).

Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/mg-4-9-2020

VW-Stiftung: Momentum - Förderung für Erstberufene, Frist 02.06.2020

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Konzepte zur Perspektiverweiterung
  • bis zu 1 Mio. Euro
  • max. 7 Jahre
  • Professor(inn)en drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur
  • keine Projektförderung, Kurzantrag
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und –kommunikation; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen)
  • Frist: 2. Juni 2020

VW-Stiftung: Experiment! – Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen, Frist: 05.08.2020

  • Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften
  • Förderart: Forschungsprojekt
  • bis zu 120.000 Euro (flexibel einsetzbar)
  • max. 18 Monate
  • Wissenschaftler(innen) aller Karrierestufen nach der Promotion in Deutschland, internationale Partner möglich
  • Kurzantrag; anonymisierte Juryauswahl sowie per Los (als Testphase)
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation
  • Stichtag: 5. August 2020

H2020: Human factors, and ethical, societal, legal and organisational aspects of using Artificial Intelligence in support of Law Enforcement, Frist 27.08.2020

Advantages of AI are numerous. However, the lack of transparency of AI technologies and tools complicates their acceptance by users and citizens. Ethical and secure-by-design algorithms are necessary to build trust in this technology, but a broader engagement of civil society on the values to be embedded in AI and the directions for future development is crucial. This fact is generally correct, and it becomes extremely important in the security domain. Social engagement has to be part of the overall effort to fortify our resilience across institutions, civil society and industry, and at all levels - local, national, European. There is a need to find ways to build a human-centred and socially driven AI, by, amongst other, fostering the engagement of citizens and improving their perception of security. Possible side effects of AI technological solutions in the domain of security need to be considered carefully, both from the point of view of citizens and from the point of view of Law Enforcement: e.g., their concerns regarding a strong dependence on machines, risks involved, how AI will affect their jobs and their organisation, or how AI will affect their decisions. Many open aspects exist that can be a source both of concern and of opportunity and should be addressed in a comprehensive and thorough manner. Finally, the legal dimension should be tackled as well – e.g., how the use of data to train algorithms is dealt with, what is allowed and under which circumstances, what is forbidden and when.

Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/su-ai03-2020

H2020: Human factors, and social, societal, and organisational aspects of border and external security, Frist 27.08.2020

Border and external security may depend on a variety of human factors, and social and societal issues including gender. The adoption of appropriate organisational measures and the deeper understanding of how novel technologies and social media impact border control are required. One main challenge is to manage the flow of travellers and goods arriving at our external borders, while at the same time tackling irregular migration and enhancing our internal security. Any novel technology or organisational measure will need to be accepted by the European citizens. For the purpose of this topic, 'migration' does not refer to persons enjoying the right of free movement under Article 21 TFUE and secondary legislation (i.e. Union citizens and their family members, independently of their nationality).

Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/su-bes01-2018-2019-2020

H2020: Intelligent security and privacy management, Frist 27.08.2020

In order to minimise security risks, ICT systems need to integrate state-of-the-art approaches for security and privacy management in a holistic and dynamic way. Organisations must constantly forecast, monitor and update the security of their ICT systems, relying as appropriate on Artificial Intelligence and automation, and reducing the level of human intervention necessary.

Security threats to complex ICT infrastructures, which are multi-tier and interconnected, computing architectures, can have multi-faceted and cascading effects. Addressing such threats requires organisations to collaborate and seamlessly share information related to security and privacy management.

The increasing prevalence and sophistication of the Internet of Things (IoT) and Artificial Intelligence (AI) broadens the attack surface and the risk of propagation. This calls for tools to automatically monitor and mitigate security risks, including those related to data and algorithms. Moreover, storage and processing of data in different interconnected places may increase the dependency on trusted third parties to coordinate transactions.

Advanced security and privacy management approaches include designing, developing and testing: (i) security/privacy management systems based on AI, including highly-automated analysis tools, and deceptive technology and counter-evasion techniques without necessary human involvement; (ii) AI-based static, dynamic and behaviour-based attack detection, information-hiding, deceptive and self-healing techniques; (iii) immersive and highly realistic, pattern-driven modelling and simulation tools, supporting computer-aided security design and evaluation, cybersecurity/privacy training and testing; and (iv) real-time, dynamic, accountable and secure trust, identity and access management in order to ensure secure and privacy-enabling interoperability of devices and systems.

Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/su-ds02-2020

H2020: Digital Security and privacy for citizens and Small and Medium Enterprises and Micro Enterprises, 27.08.2020

Some members of the digital society in the EU are more vulnerable as they are less prepared to confront with cyber-attacks. The scale, value and sensitivity of personal data in the cyberspace are significantly increasing and citizens are typically uncertain about who monitors, accesses and modifies their personal data. Personal data breach may facilitate abuse by third parties, including cyber-threats such as coercion, extortion and corruption.

In order to protect the freedom, security and privacy, and ensure personal data protection of the citizens in Europe, citizens should be enabled to assess the risk involved in their digital activities and configure their own security, privacy and personal data protection settings and controls across these services. Citizens need to be fully aware that their informed consent is necessary in many situations and become capable in providing their permission/consent for allowing accessing their personal data/devices/terminals with an increased level of granularity. Additionally there is a need for increased citizens' capacity to modulate the level and accuracy of the monitoring tools used by services (e.g. via cookies, positioning, tokens).

Most Small and Medium-sized Enterprises and Micro Enterprises (SMEs&MEs) lack sufficient awareness and can only allocate limited resources - both technical and human - to counter cyber risks, hence they are an easier target (e.g. of ransomware attacks) compared to large organizations. Security professionals and experts working for SMEs&MEs need to be in a constant learning process since cybersecurity is a significantly complex and fast-evolving field. Taking into account the significant economic role of SMEs&MEs in the EU, tailored research to innovation should support cybersecurity for SMEs&MEs.

Further information: ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/su-ds03-2019-2020

H2020: Human factors, and social, societal, and organisational aspects to solve issues in fighting against crime and terrorism, Frist 27.08.2020

The free and democratic EU society, based on the rule of law, mobility across national borders, globalised communication and finance infrastructure, provides many opportunities to its people. However, the benefits come along with risks related to crime and terrorism, a significant number of which have cross-border impacts within the EU. Security is a key factor to ensure a high quality of life and to protect our infrastructure through preventing and tackling common threats. The EU must play its part to help prevent, investigate and/or mitigate the impact of criminal acts, whilst protecting fundamental rights. The consistent efforts made by EU Member States and the EU to that effect are not enough, especially when criminal groups and their activities extend far beyond national borders.

Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/su-fct01-2018-2019-2020

 

H2020: The role of consumers in changing the market through informed decision and collective actions, Frist 10.09.2020

A precondition for active demand is for consumers to be aware of their own potential to permanently or temporarily reduce energy consumption; and moreover, for them to know how to offer this potential to the market and what it would represent in terms of monetary value by bringing benefits to the energy system.

Different forms of collective action have the potential to assist consumers in forming critical mass and to facilitate increased uptake of energy efficiency & active demand solutions and services. Although collective actions on energy efficiency have emerged in recent years, a lack of awareness on the potential benefits of such actions, together with regulatory barriers, continues to hamper their full development and uptake.

Finally, important challenges involve installed appliances (such as boilers for space and/or water heating) of which a big share is inefficient and fossil-fuel based, resulting in increased fuel consumption and fuel costs for households. Informing consumers of the potential energy savings and their monetization, as well as other benefits such as increased comfort and improved air quality, can result in increased motivation for replacing inefficient appliances, thereby permanently reducing consumption.

Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/lc-sc3-ec-1-2018-2019-2020

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships, Frist: 15.10.2020

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: eigene Stelle (Nachwuchsgruppenleitung)
  • projektbezogen bis zu 2,2 Mio. Euro für beide Förderphasen
  • max. 5 (+3) Jahre oder 6 (+2) Jahre
  • exzellente Nachwuchswissenschaftler(innen), die außergewöhnliche, risikobehaftete Wissenschaft zwischen etablierten Forschungsfeldern betreiben möchten
  • Voraussetzungen: Promotion vor max. vier Jahren; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland; erfolgter Wechsel des akademischen Umfelds; Auslandsaufenthalt
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation; besondere familienbezogene Leistungen; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen); Weiterbildungsmaßnahmen
  • Stichtag: 15. Oktober 2020

2021

BMBF: Richtlinie zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächern, Frist: 31.01.2021

  • Förderziel: Stärkung der Kleinen Fächer durch die Bildung von Netzwerken und Verbünden. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das jeweilige Kleine Fach soll strukturell in seinem eigenen Profil und seinem Beitrag zum Standort gestärkt werden.
  • Laufzeit: Hauptphase (max. 4 Jahre), Transferphase (1 Jahr)
  • Fördersumme: max. 2,4 Mio. Euro (Hauptphase)
  • Projektstruktur: Verbundvorhaben aus 3-6 Einrichtungen
  • Projektpersonal: Projektleitung (erfahrene/r Forschende/r) + 5 Nachwuchsforschende
  • Antragseinreichung durch Nachwuchsforschende über Universität koordiniert mit Projektleitung
  • Antragsverfahren Hauptphase: zweistufig
  • Einreichungsfrist:  31.01.2021

VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships, Frist: 14.10.2021

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: eigene Stelle (Nachwuchsgruppenleitung)
  • projektbezogen bis zu 2,2 Mio. Euro für beide Förderphasen
  • max. 5 (+3) Jahre oder 6 (+2) Jahre
  • exzellente Nachwuchswissenschaftler(innen), die außergewöhnliche, risikobehaftete Wissenschaft zwischen etablierten Forschungsfeldern betreiben möchten
  • Voraussetzungen: Promotion vor max. vier Jahren; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland; erfolgter Wechsel des akademischen Umfelds; Auslandsaufenthalt
  • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation; besondere familienbezogene Leistungen; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen); Weiterbildungsmaßnahmen

Jährliche Ausschreibungen/Anträge jederzeit

BMBF: Bekanntmachung - Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II, Einreichung fortlaufend, Bewertungsstichtage: 31. Juli 2018 bis 31. Juli 2022

Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche.

Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung.

Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

Förderungswürdig sind Verbundprojekte, die von einem Anwender gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung oder einem Unternehmen durchgeführt werden. "Anwender – Innovativ" stellt den Anwender ins Zentrum eines Projektvorschlags. Das heißt, die entsprechende Idee stammt vom Anwender und wird gemeinsam mit einem oder maximal zwei Projektpartnern aus der Forschung und/oder Industrie erforscht. Der Nutzen des Vorhabens muss in erster Linie den Anwendern zugutekommen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Die Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage sind:

  • 31. Juli 2018,
  • 31. Januar 2019,
  • 31. Juli 2019,
  • 31. Januar 2020,
  • 31. Juli 2020,
  • 31. Januar 2021,
  • 31. Juli 2021,
  • 31. Januar 2022,
  • 31. Juli 2022.

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft - Frist: jährlich zum 31. Dezember

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten sowie in der Informationsbroschüre.

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Frist: jährlich im Januar

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

VW-Stiftung: Symposien und Sommerschulen - Fristen: Symposien Stichtage, Sommerschulen jederzeit

Anträge für Sommerschulen jederzeit
Stichtage für Symposien

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Symposien im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover; Sommerschulen deutschlandweit
  • Wissenschaftler an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen, ggf. mit internationalen Mitantragsteller(innen)
  • Voraussetzungen: interdisziplinärer und internationaler Kontext; aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses, signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen (Teilnehmende & Vortragende)
  • Zusatzleistungen: Kinderbetreuungskosten, Unterstützung der Veranstaltungsvorbereitung, Mittel für Sachaufwendungen

 

 

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (in der Regel bis zu 50 Personen) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Termine für 2018

  • 28.05. - 30.05.2018
  • 04.07. - 06.07.2018
  • 25.07. - 27.07.2018
  • 05.09. - 07.09.2018
  • 10.10. - 12.10.2018
  • 05.11. - 07.11.2018
  • 28.11. - 30.11.2018

Termine für 2019

  • 12.06. - 14.06.2019
  • 01.07. - 03.07.2019
  • 10.07. - 12.07.2019
  • 25.09. - 27.09.2019
  • 16.10. - 18.10.2019
  • 06.11. - 08.11.2019
  • 27.11. - 29.11.2019

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" wurde bereits im Jahr 1966 eingerichtet.

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.


Alle Informationen gibt es hier und hier.

DFG: Wissenschaftler als Flüchtlinge - Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung, Frist: jährlich 15. April und 15. November

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Antragstellung erfolgt online vor dem jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres).

BMBF: Förderung der Kooperation mit Zentralasien, Anträge laufend

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung von förmlichen Förderanträgen mit elektronischem webbasiertem Antragssystem "ewa"
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.

Fachliche Information und Beratung:

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Internet: http://www.internationales-buero.de

VW-Stiftung: Förderangebot für geflohene Wissenschaftler(innen) - Antragstellung nach persönlicher Rücksprache

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: eigene Stelle oder Stipendium
  • bis zu 2 bzw. 3 Jahre (je nach Förderangebot)
  • Wissenschaftler(innen), die von der Stiftung gefördert werden/wurden und die geflohene Wissenschaftler(innen) in ihren Forschungskontext einbinden möchten
  • Voraussetzungen: Antragsteller(in) wird aktuell oder wurde in den vergangenen 10 Jahren im Rahmen einer Projekt- oder Personenförderung von der Stiftung gefördert; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland
  • Zusatzleistungen: besondere familienbezogene Leistungen
  • Antragstellung nach persönlicher Rücksprache

 

VW-Stiftung: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften? Workshops und Sommerschulen, Anträge jederzeit

Interaktion qualitativ-hermeneutischer Verfahren und Digital Humanities: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?

  • Fachgebiet: Geistes- und Kulturwissenschaften
  • Förderart: Workshops & kleinere Sommerschulen (Förderlinie 2)
  • Reisekosten (inkl. Übernachtung, Verpflegung)
  • Wissenschaftler(innen) aller historisch-hermeneutischen Disziplinen
  • Voraussetzung: Kombination qualitativ-hermeneutischer und digitaler Ansätze "auf Augenhöhe"
  • Anträge für Workshops/Sommerschulen: jederzeit

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgtFunding & Tenders Portal der EU eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC:

BMBF: "Zivile Sicherheit - Spitzenforschungscluster zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus", Fristen: ab 1. Oktober 2018 bis 1. November 2021

Die Einreichung von Projektskizzen sind im Zeitraum 1. Oktober 2018 bis 1. November 2021 jederzeit möglich. Die Bewertung der eingegangenen Skizzen erfolgt zu den folgenden Bewertungsstichtagen: 2019: 1. März, 1. Juli, 1. November; 2020 und 2021: 1. März, 1. November.

Gegenstand der Förderung sind zwei Module, in denen sich Forschungsverbünde unabhängig voneinander auf eine Förderung bewerben können.

 

Modul 1: Aufbau und Koordination des Spitzenforschungsclusters zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus und Terrorismus

Dies umfasst sowohl eigene Forschungsaktivitäten als auch die Schaffung einer Plattform, die verfügbare Erkenntnisse aus vorhandenen anderen Projekten bündelt und synergetisch zusammenführt. Der Cluster soll Bedarfe aus der Praxis aufgreifen und sich als Anlauf- und Informationsstelle für Entscheidungsträger und Praktiker aus Behörden, Wissenschaft und Gesellschaft zu Fragen der Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus und Terrorismus etablieren.

Die Auswahl des Spitzenforschungsclusters erfolgt in einem Wettbewerb. Die Teilnahme am Wettbewerb setzt die Bewerbung in Form einer qualifizierten Skizze voraus. Aus den Unterlagen muss das Zusammenwirken der Beteiligten des Spitzenforschungsclusters deutlich werden. Der Spitzenforschungscluster ist zunächst auf eine Laufzeit von fünf Jahren auszurichten. Bei Eignung und einem passenden Konzept ist eine Verlängerung um weitere fünf Jahre denkbar.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem PT bis spätestens zum 10. Oktober 2018 in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

 

Modul 2: Anwendungsnahe Forschungsprojekte zur Bekämpfung von islamistischem Extremismus und Terrorismus

Im Rahmen des Spitzenforschungsclusters werden fortlaufend kleine, anwendungsbezogene Forschungsverbünde ¬gefördert. Ziel ist es, auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zeitnah reagieren zu können. Die Forschungsverbünde müssen technologische, organisatorische oder konzeptionelle Ansätze zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus verfolgen und ein hohes Maß an Aktualität sowie einen klaren Anwendungsfokus haben. Die Forschungsvorhaben sollen vorhandene sowie perspektivische Problemlagen und Fähigkeitslücken adressieren und sich auf schnell umsetzbare Ergebnisse konzentrieren, die zeitnah in die Praxis überführt werden können.

Die Auswahl der förderungswürdigen Projektideen erfolgt im Wettbewerbsverfahren. Die Teilnahme setzt die Bewerbung in Form einer qualifizierten Skizze voraus.