Forschung

Forschungsförderung

Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2017

BMBF: Richtlinie zur Förderung der „Projektbezogenen Mobilität“ mit Taiwan, Frist: 03.11.2017

Gegenstand der Förderung

Die Förderung bezieht sich auf den Personalaustausch, die Koordinierung der Forschungskooperation, vorhaben­bezogene Reise- und Aufenthaltskosten/-ausgaben und auf die Organisation von Veranstaltungen. Die geplanten Maßnahmen sollen Forschungsvorhaben begleiten, die aus anderen Quellen finanziert sind. Sie sollen folgende Ziele verfolgen:

  • Förderung des wissenschaftlichen Austauschs mit Taiwan,
  • Förderung der internationalen Vernetzung in folgenden thematischen Schwerpunktbereichen:
    • Materialwissenschaften (ausgenommen Batterieforschung),
    • Ressourceneffizienter Maschinenbau und begleitende Dienstleistungen,
    • Biotechnologie,
    • Erneuerbare Energien (insbesondere Intelligente Energiesysteme und Digitalisierung sowie Photovoltaik/Halb­leitertechnik),
    • Smart City (insbesondere Werkzeuge für die „smarte" Stadtplanung, Transfer von sektoriellen „Daten-Silos“ zu „ready-to-use" -Datensammlungen, Datenqualität, Datenrechte, Governance, Co-Produktion in der Stadtentwicklung) sowie
    • Kreislaufwirtschaft (insbesondere Kunststoffrecycling),
  • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen, Horizont 2020 u. Ä.),
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten

Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten vor:

  1. Reisen und Aufenthalte von deutschen und ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Expertinnen und Experten
    Es können in der Regel drei Reisen nach Taiwan pro Vorhaben beantragt werden. Die Summe aller Aufenthalte in Taiwan sollte grundsätzlich die Dauer von drei Monaten nicht überschreiten.
    Die Förderung von Reisekosten/-ausgaben und Aufenthalten taiwanesischer Projektwissenschaftlerinnen und Projektwissenschaftler und Expertinnen und Experten erfolgt durch die taiwanesischen Stellen.
  2. Workshops
    Für die Durchführung von Workshops in Deutschland können diverse Ausgaben bzw. Kosten übernommen werden: Bezuschusst werden z. B. die Unterbringung der Gäste, der Transfer, die Bereitstellung von Workshopunterlagen, die angemessene Bewirtung und die Anmietung von Räumlichkeiten. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig vom Umfang der Veranstaltung und der Anzahl der ausländischen Gäste.
    Workshops in Taiwan werden vom taiwanesischen Partner finanziert. Anreisekosten für deutsche Teilnehmer können übernommen werden.
    Die Workshops müssen der Intensivierung und langfristigen Ausrichtung der deutsch-taiwanesischen Zusammenarbeit im jeweiligen Fachgebiet dienen, z. B. der Vorbereitung eines umfangreicheren Antrags bei nationalen und multilateralen Fördereinrichtungen, wie z. B. der EU-Kommission.
  3. vorhabenbezogene Sachmittel und Geräte
    Die Gewährung von vorhabenbezogenen Sachmittelzuschüssen (z. B. Verbrauchsmaterial, Geschäftsbedarf, Geräte) ist in begründeten Ausnahmefällen in begrenztem Umfang möglich.
  4. Personal für unterstützende Tätigkeiten bezüglich der internationalen Vernetzung
    Vorhabenbezogene Ausgaben/Kosten für studentische und/oder wissenschaftliche Hilfskräfte können in geringem Umfang bezuschusst werden.

Alle Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1406.html

BayFOR: Bayerisches Förderprogramm zur Anbahnung internationaler Forschungskooperationen, Frist: 06.11.2017

Ab sofort steht im Bayerischen Förderprogramm zur Anbahnung internationaler Forschungskooperationen (BayIntAn) der BayFOR die erste Ausschreibung für Vorhaben in 2018 offen.

Dafür vergibt die Bayerische Forschungsallianz Fördermittel in Form von Reise- und  Aufenthaltskostenzuschüssen zur Anbahnung von internationalen Forschungskooperationen.Es können bis zu 10.000,-€ beantragt werden. BayIntAn richtet sich an alle Wissenschaftler von antragsberechtigten Institutionen, vom Lehrstuhlinhaber bis zum promovierten Nachwuchswissenschaftler.  Gerade für letztere eröffnen sich mit BayIntAn Chancen zur Initiierung von eigenen internationalen Forschungsvorhaben. Die Förderquote ist nach wie vor als überdurchschnittlich gut anzusehen.

Alle Informationen gibt es unter http://www.bayfor.org/de/forschungsfoerderung/bayerisches-hochschulfoerderprogramm-zur-anbahnung-internationaler-forschungskooperationen/foerderantrag-stellen.php.

 

ERC: Ausschreibung ERC Synergy Grant 2018, Frist: 14.11.2017

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat am 3. August 2017 die Synergy Grant Ausschreibung 2018 geöffnet. Für einen Synergy Grant können bis zu 14 Millionen EUR für einen Zeitraum von bis zu 6 Jahren beantragt werden.

Die Synergy Grants richten sich an 2 bis 4 aufstrebende oder etablierte Forschende, die ihre Fähigkeiten und Ressourcen in einem Projekt zusammenzubringen, um gemeinsam wissenschaftliche Fragestellungen anzugehen, die zu wissenschaftlichen Durchbrüchen und neuen Ergebnissen führen sollen. Einreichungsfrist für die aktuelle Ausschreibung ist der 14. November 2017

Leitfaden zur Antragsstellung: http://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/other/guides_for_applicants/h2020-guide18-erc-syn_en.pdf

VW-Stiftung: Originalitätsverdacht? Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften - Frist: 15. November 2017

Ziel der Initiative

"Originalität" ist in den Geistes- und Kulturwissenschaften eines der zentralen Qualitätskriterien. Doch gerade in diesen Disziplinen mit ihren spezifischen Forschungsgegenständen ist die Frage, was "originell", "neu" oder "innovativ" bedeutet, schwierig zu bestimmen. Was gesichertem Fachwissen und gemeinhin akzeptierten Intuitionen widerspricht, mag genauso dazu gehören wie die Entwicklung eines neuen Ansatzes, einer neuen These, einer neuen Theorie, die Beobachtung eines neuen Phänomens oder auch die Identifizierung von bisherigem Nicht-Wissen.

Die Stiftung möchte mit diesem Angebot Geistes- und Kulturwissenschaftler(innen) ermutigen, Vorhaben mit erkenntnisgewinnender Originalität zu entwickeln. Gefördert wird eine erste Exploration der Forschungsidee.

Im Antrags- und Auswahlverfahren geht die Stiftung in dreierlei Hinsicht neue Wege: Das Verfahren ist schlank, für die Antragsteller(innen) mit wenig Aufwand verbunden und mit einer Entscheidung innerhalb von 4 bis 5 Monaten schnell. Im Begutachtungsverfahren ist es innovativ in der Kombination von stiftungsinterner Vorauswahl und Endauswahl durch eine Expertenjury. Die anonymisierte Begutachtung soll sicherstellen, dass allein die originelle Forschungsidee zählt.

Förderangebot

Die Initiative besteht aus zwei Förderlinien:

Förderlinie 1 "Komm! ins Offene..."
Die Förderlinie bietet der einzelnen Forscherpersönlichkeit die Möglichkeit, ein Thema explorierend zu bearbeiten und in einem Essay darzulegen (bis zu 80.000 EUR, max. 1 Jahr).

Förderlinie 2 "Konstellationen"
Das Angebot wendet sich an Projektteams mit bis zu 4 Antragsteller(innen), die sich gemeinsam einer neuen Forschungsidee widmen, deren Tragfähigkeit in einer Explorationsphase erkunden und in einem gemeinsamen Text veröffentlichen wollen (bis zu 150.000 EUR, max. 1½ Jahre).

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Originalitätsverdacht?" Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften wurde 2014 eingerichtet. In der ersten Ausschreibung fand die Initiative mit 387 Anträgen eine große Resonanz. Gefördert wurden 17 Vorhaben.

DAAD: Programm des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP) Mit Ägypten, Brasilien, Griechenland; verschiedene Fristen

Ziel des Programms
Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung partnerschaftlicher Forschungsaktivi-täten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule und/ oder For-schungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen.

Was wird gefördert?
Das Programm fördert die Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Hoch-schulangehörigen der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses, zu Forschungsaufenthalten.
Aus DAAD-Mitteln können Reisekostenpauschalen und Aufenthaltsmittel für die Mitglieder der deutschen Forschergruppe für kurzzeitige Forschungsaufenthalte am ausländischen Partnerinstitut beantragt werden, wenn nicht mit dem ausländischen Partner etwas anderes vereinbart wurde, s. Anlage 1 der Ausschreibung „Länderspezifische Hinweise“.

Wer wird gefördert?
Gefördert werden Graduierte, Doktoranden, Promovierte, Habilitierte, Hochschullehrer, wenn nicht mit dem ausländischen Partner anders vereinbart, s. Anlage 1 der Ausschrei-bung „Länderspezifische Hinweise“.

Wer kann einen Antrag stellen?
Anträge können deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen einreichen, die ihren Förderantrag parallel zu einem ausländischen Kooperationspartner stellen. Das Programm steht grundsätzlich allen Fachgebieten offen, länderbezogene Ausnahmen s. Anlage 1 der Ausschreibung „Länderspezifische Hinweise“.

Fristen:

PPP Ägypten: 04.12.2017
PPP Brasilien (Folgeanträge): 15.11.2017
PPP Griechenland: 30.11.2017

 

 

INTERREG North-West Europe, Frist: 17.11.2017

Interreg North-West Europe (NWE) is a European Territorial Cooperation Programme funded by the European Commission with the ambition to make the North-West Europe area a key economic player and an attractive place to work and live, with high levels of innovation, sustainability and cohesion. It invests EUR 370 million of European Regional Development Fund (ERDF) in activities based on the cooperation of organisations from eight countries: Belgium, France, Germany, Ireland, Luxembourg, The Netherlands, Switzerland and the United Kingdom.

The themes selected for the 2014-2020 period mainly address smart and sustainable growth:

  • Innovation - helping enterprises to innovate
  • Low Carbon - Supporting the shift towards a low carbon economy in all sectors and promoting sustainable transport
  • Resource & Materials Efficiency - New ways to produce more value with fewer materials

Link: http://www.nweurope.eu/about-the-programme/

 

 

Anschubfinanzierung für INTERREG B-Vorhaben über bayer. Program Start Transnational!: https://www.efre-bayern.de/europaeische-territoriale-zusammenarbeit/transnationale-zusammenarbeit/starttransnational/

BMBF: Wettbewerb "Digitale Plattformen: Interaktive Assistenzsysteme für den Menschen", Phase 1: Ideenwettbewerb, Frist: 20.11.2017

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden neuartige und kreative Lösungen zur Erforschung, Entwicklung und Umsetzung von digitalen Plattformen für "Interaktive Assistenzsysteme für den Menschen". Diese müssen sich am Themenfeld "Gesundes Leben" des MTI-Forschungsprogramms orientieren oder sich dem häuslichen Alltag und Umfeld zuordnen lassen.

Im Themenfeld "Gesundes Leben" werden medizintechnische Geräte und Systeme erforscht und entwickelt, die interaktiver, leichter bedienbar und effizienter sind. Schwerpunkte sind insbesondere Mikroimplantate, Prothesen/Orthesen, körpernahe Medizintechniksysteme, Gesundheitstechnologien zur Prävention und bedarfsgerechte Pflegeinnova­tionen.

Zum häuslichen Alltag und Umfeld gehören Themen wie ubiquitäre Techniken mit persönlichen Assistenz- und Komfortfunktionen, vernetzte (Alltags-) Gegenstände und Technologien, die eine intuitive Interaktion ermöglichen.

Der Begriff der digitalen Plattform umfasst im Rahmen dieser Fördermaßnahme alle drei im Weiteren beschriebenen Kategorien, sodass Projektideen sich auf eine, mehrere oder auch alle Kategorien beziehen können:

a.    Technische Plattform: Technische Plattformen ermöglichen als Ebene zwischen mindestens zwei Komponenten eines heterogenen Systems deren Interoperabilität. Die Umsetzung kann sowohl hardwareseitig (z. B. KNX-Bus) als auch softwareseitig (z. B. open HAB) vollzogen werden.

b.    Service-Plattform: Eine Service-Plattform kapselt möglichst viele Leistungen und Dienste rund um Produkte eines bestimmten Bereichs und ist daher als Ebene zwischen Produkt und Nutzer zu verstehen. Softwarebasiert ermöglicht sie dem Nutzer bestenfalls einen zentralen Zugang zu von ihm benötigten Angeboten und wirkt unterstützend bei der Auswahl eines hinsichtlich seines Bedarfs optimalen Produkts bzw. einer optimalen Dienstleistung.

c.    Kommunikationsplattform: Die Kommunikationsplattform dient bestenfalls dem interdisziplinären und branchenübergreifenden Austausch von Daten und Informationen. Als softwaretechnische Ebene zwischen mehreren Akteuren ermöglicht sie so die Kommunikation und Kollaboration sowie den Aufbau und die Verbesserung von Synergien.

Im Sinne dieser Förderrichtlinie sollen durch eine Partnerschaft zwischen Wirtschaft (vor allem Start-ups, KMU), Wissenschaft (Hochschulen, Forschungseinrichtungen) und Nutzern Ideen entwickelt werden, wie sich im Kontext von "Interaktiven Assistenzsystemen für den Menschen" eine oder mehrere digitale Plattformen umsetzen lassen. Ziel ist der Aufbau eines eigenen Ökosystems rund um Technologien im Alltagseinsatz und im häuslichen Umfeld. Wirtschaft, Wissenschaft und Nutzer sollten hier branchen- und disziplinübergreifend zusammengebracht werden, um eine gemeinsame Lösung zu entwickeln und viele der bereits existierenden Lösungen einzubinden.

Es existiert eine Vielzahl an technischen Herausforderungen, die in den Vorhaben im Fokus stehen können. Hierzu zählen unter anderem folgende offene Forschungsthemen:

  • Entwicklung, Umsetzung und Evaluation möglichst generischer Methoden und Technologien zur Sicherstellung einer zuverlässigen (und intelligenten) Interoperabilität unterschiedlicher Geräte (technische Plattform);
  • Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von gemeinsamen und sicheren Entwicklungs-, Test- und Simulationsumgebungen zur Konstruktion und Vernetzung von Geräten sowie neue Möglichkeiten der Nutzereinbindung bei der Evaluation der simulierten bzw. getesteten Systeme, z. B. durch den Aufbau einer Nutzerdatenbank sowie das Versenden gesponserter Testpakete bzw. deren Auf-/Einbau zur Nutzerevaluation im häuslichen Umfeld (Kommuni­kationsplattform);
  • Entwicklung, Umsetzung und Evaluation neuer innovativer Methoden zur automatischen Erkennung und Vernetzung von optimal zusammenpassenden und auf den angegebenen Nutzerbedarf ausgelegten Angeboten. Dies sollte insbesondere auch nicht-funktionale Eigenschaften wie Einhaltung eines Kostenrahmens, geringe Latenzzeiten oder Ausfallsicherheit beinhalten (Service-Plattform).

Zusätzlich gibt es eine Reihe nicht-technischer Herausforderungen, die in den Vorhaben adressiert werden sollten:

  • Erschließung von Chancen der Plattformökonomie,
  • Entwicklung und Umsetzung von Methoden, durch die alle bereits existierenden Angebote über eine Plattform sichtbar und nutzbar gemacht werden können,
  • Berücksichtigung der relevanten ELSI-Aspekte; insbesondere hinsichtlich des Datenschutzes und der Daten­sicherheit,
  • bestmögliche Nutzung von Synergien zwischen Unternehmen, Forschern und Nutzern sowie
  • missionsgetriebene Unterstützung der Vernetzung aller Akteure.

Aktuell bereits existierende, vielversprechende Ansätze scheitern oft an der fehlenden Akzeptanz der potenziellen Nutzer und der damit einhergehenden fehlenden Verbreitung. Dies ist unter anderem auch auf ein unausgewogenes Kosten-Nutzen-Verhältnis zurückzuführen. Dementsprechend müssen geförderte Projekte immer auch die Wirtschaftlichkeit neuer MTI-Lösungen in den Blick nehmen, um eine entsprechende Breitenwirksamkeit zu erzielen.

Den Einreichern steht es frei, andere Herausforderungen zu ergänzen, die für die Umsetzung einer Plattform für die interaktive Nutzung und Bereitstellung von Assistenzsystemen für den Menschen zu lösen sind.

Die Förderrichtlinie ist in drei aufeinander aufbauende Phasen gegliedert, für die unterschiedliche Anforderungen gelten. Nur solche Projekte, die in der zweiten Phase gefördert werden, können sich für eine Förderung in der dritten Phase bewerben.

Phase 1: Ideenwettbewerb

Aufgrund der Komplexität der Plattformgestaltung werden zunächst im Rahmen eines Ideenwettbewerbs innovative Ideen zur Konzeption der Plattform gesucht. Hier geht es insbesondere darum, Kurzkonzepte zur Ausgestaltung der Plattform zu präsentieren. Adressaten des Ideenwettbewerbs sind insbesondere Start-ups, KMU aber auch Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen.

Phase 2: Konzeptentwicklung

Aus den im Rahmen des Ideenwettbewerbs eingereichten Kurzkonzepten werden bis zu 10 Projekte ausgewählt, die die Gelegenheit erhalten, ihre Ideen zu konkretisieren, geeignete Projektpartner in das Konzept zu integrieren und erste Machbarkeitsuntersuchungen durchzuführen. Ausschließlich die in dieser Phase geförderten Projekte erhalten die Gelegenheit, sich für die dritte Phase zu bewerben.

Phase 3: Förderung der Umsetzung

Bis zu fünf der überzeugendsten Projekte erhalten die Gelegenheit, ihre ausgearbeiteten Plattformkonzepte im Rahmen einer dreijährigen Umsetzungsphase gemeinsam mit weiteren Projektpartnern konkret in die Praxis zu überführen und die dafür notwendigen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben zu lösen.

Aufgrund der zeitlichen Begrenzung der Förderung durch das BMBF muss zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Plattformen zwingend während der Projektlaufzeit ein Geschäftsmodell bzw. ein Konzept zur Weiterführung entwickelt und exemplarisch umgesetzt werden.

Alle Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1397.html

BMBF-Ausschreibung: Methoden und Werkzeuge für Aggregation und Disaggregation von Prozessen im Internet der Dinge – Konstruktionsprinzipien und Laufzeitmethodik für offene, autonome, emergente und dynamisch veränderliche IT-Systeme - Frist: 30.11.2017

Auszug Gegenstand der Förderung:

Das BMBF wird gemeinsame Verbundprojekte von Wissenschaft und Wirtschaft in interdisziplinärer Zusammensetzung fördern, die die Konstruktion und den Betrieb (Laufzeitmethodik) offener, autonomer, emergenter und dynamisch veränderlicher IT-Systeme adressieren. Hierbei sollte eine hinreichende wirtschaftliche Verwertungsperspektive deutlich erkennbar sein.

Die Entwicklung solcher dynamischen IT-Systeme umfasst dabei den gesamten Bereich von der Anforderungserhebung über die Modellierung, Validierung und Verifikation bis hin zur Systemausrollung und -wartung. Der Fokus liegt dabei auf der Erarbeitung von Konstruktionsprinzipien und Laufzeitmethodiken solcher IT-Systeme mit starkem Anwendungsbezug zu IoT und CPS.

Die verstärkte Anwendung bionischer Prinzipen und Organic Computing sowie weiterer Methoden der Selbstorganisation in der Systementwicklung sowie die Etablierung von Betrachtungsweisen von Nebenläufigen (parallelen) Systemen in ihrer praktischen Anwendung im Gegensatz zu sequentiellen Betrachtungsweisen sind Ziele der vorliegenden Fördermaßnahme. Es sind innovative Modellierungsansätze erforderlich, welche die klassische Systemmodellierung um Aspekte der Wirkkettenanalyse über Systemgrenzen und der Verifikation und Zertifizierung zur Laufzeit erweitern oder diese gegebenenfalls ersetzen.

Die Umsetzung sollte auf allen in Frage kommenden Plattformen möglich sein, insbesondere jedoch auch für Eingebettete und Cyber-physische Systeme sowie in Architekturen des IoT und deren Heterogenität adressieren.

Die Forschungsvorhaben, auch solche mit stark grundlagenorientiertem Charakter, sind in der Regel als Verbundvorhaben durchzuführen. An den Vorhaben sind wenigstens ein Forschungspartner, der die wissenschaftliche Kompetenz im Gegenstandsbereich darstellt, sowie ein Anwendungspartner beteiligt, der die Forschungsergebnisse in der – vorrangig industriellen – Praxis beispielhaft erprobt und später zum Beispiel für die (eigene) Systementwicklung effizient anwendet.

Themengebiete:

•    Entwicklung von Konstruktionsprinzipien und Laufzeitumgebungen offener, emergenter Systeme (z. B. IoT) mittels Bionik und Organic Computing oder adäquaten anderen Methoden zu deren Aggregation;
•    Einhegung unsicherer Systeme, Security/Safety in offenen Systemen durch Emergenz;
•    Evolutionäres Systems Engineering und Autocompletion Software einschließlich entsprechender Werkzeugentwicklung;
•    Selbstorganisation von dezentralen, autonomen Komponenten einschließlich neuer Methoden zur Verifikation/Validierung;
•    Co-Design von Hardware und Laufzeitumgebungen für dezentrale, autonome Komponenten;
•    Modellierung nichtfunktionaler Anforderungen und Eigenschaften;
•    Zertifizierung von Self-X-Systemen und Verifikation zur Laufzeit;
•    Verhalten emergenter Systeme;
•    Nutzung von Vertrauensnetzen zur Validierung von Systemen;
•    DevOps-Ansätze für emergente und dynamische Systeme.

Die Projekte sollen prototypische Lösungen mit hinreichend stabilem Charakter für einen industriell relevanten Einsatz realisieren und dies in einem entsprechenden Anwendungsszenario nachweisen. Für die Software-Werkzeuge wird eine Produktionsreife erwartet, die den notwendigen Qualitätsmaßstäben zum effektiven Einsatz in den Zielumgebungen gerecht wird bzw. möglichst nahe kommt.

Isolierte Entwicklungen für einzelne Fachgebiete sowie die Entwicklung von Methoden und Technologien des Maschinellen Lernens sind nicht Gegenstand dieser Fördermaßnahme. Themenstellungen mit Bezug auf Resilienz und ausfallsichere IT-Systeme sind Gegenstand einer parallelen Bekanntmachung „Methoden und Werkzeuge für Aggregation und Disaggregation von Prozessen im Internet der Dinge – Resilienz und Ausfallsicherheit in offenen, emergenten IT-Systemen“2. Prinzipiell sind auch Projekte zulässig, die eine integrierte Lösung für beide adressierten Themenfelder zum Ziel haben.

Open-Source-Strategien sind willkommen, sie sollten ihre Berechtigung in geeigneter Weise darstellen.

Gerda Henkel Visiting Professorship at Stanford University - Frist: 01. Dezember 2017

Die Stiftung stellt seit 2009 Fördermittel für ein Vorlesungs- und Forschungsprogramm für Professoren deutscher Universitäten aus dem Bereich der Historischen Geisteswissenschaften, deren Forschungen einen Bezug zu Deutschland aufweisen, am Department of German Studies der Universität Stanford zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, einerseits in Stanford Forschungsaktivitäten mit Deutschland-Bezug auszubauen, andererseits die traditionell guten wissenschaftlichen Beziehungen zwischen der Universität und deutschen Forschungseinrichtungen zu vertiefen. Die Gerda Henkel Visiting Professors werden jeweils für eine Dauer von drei Monaten nach Stanford eingeladen. Ihre Aufgaben erstrecken sich zum einen auf die Lehre und die Betreuung graduierter Studenten, zum anderen ist die aktive Teilnahme am akademischen Leben des Instituts vorgesehen. Erwartet wird zudem ein öffentlicher Vortrag im Rahmen einer Gerda Henkel Lecture.

BMBF-Ausschreibung: Förderung von Vernetzungs- und Sondierungsreisen deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen ("Travelling Conferences") zum Aufbau von Kooperationen mit Partnern im Südkaukasus, Zentralasien und der Mongolei

Auszug aus der Ausschreibung:

Gegenstand der Förderung

Schwerpunkt der Förderung sind Konzeption und Durchführung von sogenannten „Travelling Conferences“ in den Zielländern Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Mongolei, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Die „Travelling Conference“ wird dabei als Veranstaltungsreihe in den Partnerländern zu einem Forschungsthema verstanden. Um eine Breitenwirkung zu erzielen, sollen die „Travelling Conferences“ in mindestens zwei der oben aufgeführten Länder stattfinden. Die Veranstaltungen sollen Plattformen bilden, um

  • die Leistungsfähigkeit und das Kooperationspotenzial der deutschen Wissensgemeinschaft zu präsentieren,
  • Themen von beidseitigem Interesse zu diskutieren,
  • bestehende und neue Partnerschaften aus- bzw. aufzubauen
  • Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern den Austausch mit Experten zu ermöglichen.

Bei der Vorauswahl der Standorte der Veranstaltungsreihen sollte das strategische Potenzial der Partner, gerade auch im Hinblick auf mögliche Forschungskooperationen, und unter Einbindung von Unternehmen vor Ort, berücksichtigt werden.

Die Veranstaltungsreihe sollte einen Zeitrahmen von zehn bis vierzehn Tagen nicht überschreiten. Neben Fachvorträgen und Diskussionsforen können auch fachbezogene Exkursionen in die Veranstaltungsreihen integriert werden, um die Infrastruktur der Partner kennenzulernen. Eine Einbindung von deutschen kleinen und mittelständischen Unternehmen und weiteren Forschungseinrichtungen in die „Travelling Conferences“ ist ausdrücklich erwünscht.

Die Veranstaltungen sollen in den Partnerländern einem möglichst breiten Publikum aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung das wissenschaftliche Kooperationspotenzial mit Deutschland nahe bringen. Besonderer Wert wird auf die Einbindung von den jeweiligen Entscheidungsträgern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in den Partnerländern gelegt. Zusätzlich zu Teilnehmern aus Deutschland und den Partnerländern ist eine Beteiligung aus Russland möglich.

Die „Travelling Conferences“ sollen jeweils ein Schwerpunktthema haben, das dann an jedem der Standorte den inhaltlichen Rahmen der Veranstaltung vorgibt. Es werden insbesondere Anträge in folgenden thematischen Schwerpunkten berücksichtigt:

  • Nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung: Förderung von Ansätzen zum energieeffizienten Bauen, zur Smart City, zum Themenfeld Stadt der Zukunft, zur klimafreundlichen Verkehrsplanung, zu Entwicklung und Ausbau regional angepasster integrativer, barrierefreie und/oder interagierender öffentlicher Verkehrsmittel im Nah- und Fernverkehr, zur Entwicklung nationaler, regionaler oder lokaler, sozialverträglicher, ökonomisch und ökologisch tragfähiger Nachhaltigkeitsstrategien.
  • Umwelttechnologien und Ressourceneffizienz: Förderung insbesondere aber nicht ausschließlich von Ansätzen zum Gewässer-, Boden-, Lärm- und Strahlenschutz, zur (effektiveren) Nutzung erneuerbaren Energien, zum Schadstoff- und Umweltschädenmonitoring, zum nachhaltigeren Wassermanagement, zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, zu regionalen Auswirkungen des Klimawandels, zu effizienter und ökologisch nachhaltiger Förderung, Transport und Verarbeitung von Rohstoffen.
  • Bioökonomie, Landwirtschaft, Nahrung und Ernährungssicherheit: Förderung insbesondere aber nicht ausschließlich von Ansätzen zur nachhaltigeren Nahrungsmittelproduktion, angepassten Landwirtschaft, Reduktion von Ernte­verlusten, Logistik und Nahrungsmittelverteilung, Steigerung der Nahrungsmittelqualität, zum Ausbau von Energieträgern.
  • Gesundheit und Gesundheitsvorsorge: Förderung insbesondere aber nicht ausschließlich von Ansätzen zur Untersuchung und/oder Minderung der Auswirkungen von armutsinduzierten Erkrankungen, vernachlässigten Erkrankungen, Zoonosen, zu gesundheitlichen Auswirkungen von Geohazards, One-Health- Ansätzen, Vorsorge- und Gesundheitssystemen.

Multidisziplinäre und interdisziplinäre Ansätze werden hierbei begrüßt.

DFG-RSF Cooperation: Possibility for Joint German-Russian Project Proposals in all Fields of Science , Frist: 11.12.2017

To facilitate the support of collaborative work between German and Russian research groups, the DFG and the Russian Science Foundation (RSF) have opened the possibility for joint German-Russian project proposals for the funding period 2019 to 2021 in all fields of science. Collaborations of research teams from both countries are invited to submit joint proposals. Proposals to the DFG should be submitted not later than 11 December 2017.

 

Further information:

http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2017/info_wissenschaft_17_61/

BMBF-Ausschreibung - Digitalisierung im Bildungsbereich - Grundsatzfragen und Gelingensbedingungen - Frist: 18. Dezember 2017

Folgende Forschungsfelder werden genannt:

a.  Grundsatzfragen zur Digitalisierung im Bildungsbereich - Folgende Themen stehen als Beispiele für grundlegende Forschungsfragen

1. Wandel von Lehr-Lernsituationen zu Lernarrangements, Lerngelegenheiten, Lernumwelten und (digitalen) ­Bildungssituationen, verbunden mit der Frage nach der Gültigkeit etablierter Begriffe und Konzepte von z. B. Bildung, Lernen und Kompetenzen,

2. Wandlungen im Bildungsverständnis und Veränderungen der Rahmenbedingungen mit Auswirkungen auf die Rolle sowie auf Zielsetzungen und Aufgaben von Bildungseinrichtungen und deren Personal,

3. Wirkungen der Digitalisierung im Bildungsbereich auf Chancenverteilung und Bildungsteilhabe,

4.  Veränderungen des Rezeptions- und Produktionsverhaltens durch Digitalisierung bei Lernenden und Lehrenden einschließlich möglicher Veränderungen im Lernverhalten, in den Lernstrategien und in Lern- und Bildungs­prozessen,

5. Eignung und hinreichende Reichweite bestehender theoretischer und methodischer Ansätze zur Erforschung der mit der Digitalisierung einhergehenden Entwicklungen und gegebenenfalls erforderliche Ergänzung oder Weiterentwicklung dieser Ansätze. 

b. Gelingensbedingungen von Digitalisierungsprozessen im Bildungsbereich

c. Metavorhaben

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Projektskizzen sind bis spätestens 18. Dezember 2017 einzureichen.

BMBF: Förderung von Antragstellungen im Rahmen des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 mit Partnern aus Nord- und Südamerika, offen bis: 20.12.2017

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die WTZ mit beiden Regionen aktiv durch verschiedene bildungs- und forschungspolitische Maßnahmen. WTZ-Schwerpunktländer sind Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko sowie Kanada und die USA. Daneben soll schrittweise auch die Zusammenarbeit mit Kuba entwickelt werden.

Ziel der vorliegenden Maßnahme ist es, die Beteiligung deutscher Antragsteller gemeinsam mit Partnern aus den genannten Ländern am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 (H2020) zu fördern und damit zu erhöhen.

Bisherige bilaterale Kooperationsschemata sollen mithilfe von H2020 zu multilateralen Kooperationsverbünden ausgeweitet werden. Dabei soll die Position Deutschlands als wichtiger Kooperationspartner für Partner aus Nord- und Südamerika innerhalb der EU unterstrichen werden und insgesamt die Anzahl von in Deutschland koordinierten Projekten in H2020 erhöht werden.

Die Förderung dient speziell der Vorbereitung von Forschungsprojekten zu den thematischen Prioritäten des H2020-Programmbereichs „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm), die eine thematische Relevanz für die WTZ mit den Partnerländern in beiden Regionen haben.

Dieses sind folgende Themenbereic

  • Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen.
  • Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung und Biowirtschaft.
  • Sichere, saubere und effiziente Energie.
  • Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr.
  • Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe.

Darüber hinaus kann eine Förderung für vorbereitende Maßnahmen zur Antragstellung im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-rolle-industrie.htm), Programmlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien“ beantragt werden. Hier sind die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung für eine Förderung relevant.

Förderfähig ist ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen im Programmbereich „Wissenschaftsexzellenz“ für nachfolgend aufgeführte Förderinstrumente, Anträge müssen den oben genannten Themenbereichen/Themen zuzuordnen sein:

  • Künftige und neu entstehende Technologien – Future and Emerging Technologies (FET).
  • Marie-Sklodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA), hier: institutionelle Maßnahmen „Innovative Training Networks“ (ITN) und „Research and Innovation Staff Exchanges“ (RISE) mit Einbeziehung von Partnerinstitutionen aus Nord- und Südamerika.
  • Forschungsinfrastrukturen, hier: Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit von Forschungsinfrastrukturen und e-Infrastrukturen mit Partnerinstitutionen aus Nord- und Südamerika.

Gefördert werden Vernetzungs- und Sondierungsmaßnahmen, die der Konzeption, Vorbereitung und Einreichung von Anträgen in H2020 unter Einbeziehung von Partnerinstitutionen in Nord- und/oder Südamerika dienen. Hierzu werden Anbahnungsreisen, Expertentreffen, thematische Workshops sowie Personal finanziert.

Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten vor:

a.    Reisen und Aufenthalte von deutschen und ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und ­Expertinnen und Experten

b.    Workshops

c.    vorhabenbezogene Sachmittel und Geräte

d.    Personal zur Koordinierung oder für unterstützende Tätigkeiten bezüglich der Antragsvorbereitung für das EU-Projekt

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger in der bis zum 20. Dezember 2017 permanent geöffneten Bekanntmachung zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/NSA16H2020) vorzulegen. Anträge können fortlaufend beantragt werden und werden kontinuierlich bearbeitet.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

DLR-Projektträger
Europäische und internationale Zusammenarbeit
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Internet: http://www.internationales-buero.de

Ansprechpartnerinnen sind:

Fachliche Ansprechpartnerin:

Dr. Stephanie Splett-Rudolph
Telefon: +49 2 28/38 21-14 30
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: stephanie.splett(at)dlr.de

Administrative Ansprechpartnerin:

Petra Altmann
Telefon: +49 2 28/38 21-14 32
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: petra.altmann(at)dlr.de

BMBF: Förderung von Hochschulen zur Unterstützung von Antragstellungen im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020" mit Partnern aus dem Asiatisch-Pazifischen Forschungsraum; Frist: 15.12.2017

Die Förderung dient der Stärkung der strategischen Internationalisierung von deutschen Hochschulen und der Vertiefung der regionalen Kooperation der europäischen Wissenschaft mit Partnern in den Ländern und Gebieten des APRA, insbesondere Australien, China, Indien, Japan, Neuseeland, Singapur, Südkorea und Taiwan. Ziel ist eine stärkere Beteiligung unter deutscher Koordination im Rahmen von H2020. Forschergruppen aus weiteren Ländern des asiatisch-pazifischen Forschungsraums können einbezogen werden. Forschergruppen aus weiteren europäischen Ländern werden gemäß den H2020-Regeln beteiligt.

Es werden Finanzmittel für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen bereitgestellt, um Hochschulen bei der Vor­bereitung und Antragstellung von Projekten im Rahmen von H2020 unter Einbeziehung von Akteuren aus dem APRA zu unterstützen. Dazu gehören Anbahnungsreisen, Expertentreffen, thematische Workshops sowie Personal zur Koordination, Beratung und Antragsformulierung. Diese Unterstützung kann sowohl zentral, z. B. bei der Hochschulleitung oder zentralen Diensten oder dezentral z. B. von Instituten der Hochschule genutzt werden.

Die Vorbereitung von Forschungsanträgen für die Programmlinien des H2020-Schwerpunkts "Gesellschaftliche ­Herausforderungen" (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm), die eine thema­tische Relevanz für die Zusammenarbeit mit den Zielländern in beiden Regionen haben, stehen im Fokus. Dies umfasst folgende Programmlinien:

  • Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  • Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung und Biowirtschaft
  • sichere, saubere und effiziente Energie
  • intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  • Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe.

Förderfähig ist ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen im Schwerpunkt "Wissenschaftsexzellenz" für folgende Programmlinien:

  • Künftige und neu entstehende Technologien – Future and Emerging Technologies (FET)
  • Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA), hier: institutionelle Maßnahmen "Innovative Training Networks" (ITN) und "Research and Innovation Staff Exchanges" (RISE) mit Einbeziehung von Partnerinstitutionen aus dem APRA
  • Forschungsinfrastrukturen, hier: Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit von Forschungsinfrastrukturen und e-Infrastrukturen mit Partnern aus dem APRA.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis 31. Mai 2017 oder spätestens bis 15. Dezember 2017

zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/hochschulenh2020) vorzulegen. Der Skizze ist ein Anschreiben/Vorblatt zur Einreichung beizulegen.

Ansprechpartnerinnen sind:

Fachliche Ansprechpartnerin:

Frau Dr. Xiaomeng Shen
Telefon: +49 2 28/38 21-14 19
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: xiaomeng.shen(at)dlr.de

Administrative Ansprechpartnerin:

Frau Alexandra Stinner
Telefon: +49 2 28/38 21-18 94
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: alexandra.stinner(at)dlr.de

Alle Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1335.html

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung von Richtlinien zum Förderprogramm „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung).

Zielländer dieser Bekanntmachung

  • die EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn
  • die offiziellen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien und
  • die potenziellen EU-Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Kosovo


Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/) sowie auf andere relevante EU-Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau bi- oder multilateraler Projektpartnerschaften. Des Weiteren soll das Konsortium EU-Förderbekanntmachungen identifizieren, zu denen eine Antragstellung beabsichtigt wird.

Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages.


2.1 Horizont 2020
Zu den adressierten Themenbereichen in Horizont 2020 gehören unter anderem jene des Programmbereiches „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm):

  •     Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  •     Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung
  •     Sichere, saubere und effiziente Energie
  •     Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  •     Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe
  •     Integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften
  •     Sichere Gesellschaften.


Förderfähig sind ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen für grenzüberschreitend und projektförmig angelegte „Innovative Training Networks“ und „Research and Innovation Staff Exchanges“ im Rahmen von Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen.

Darüber hinaus können vorbereitende Maßnahmen mit Blick auf Antragstellungen zu einzelnen Förderlinien im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ gestellt werden. Hierzu gehören in der Förderlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien (Schlüsseltechnologien)“ die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung.

Bei vorbereitenden Maßnahmen, die auf Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung ausgerichtet sind, sind die unter Nummer 1.1 genannten Zielländer eingeschränkt auf Polen, die Tschechische Republik, Litauen und Estland. Diese Maßnahmen sollten darüber hinaus fokussieren auf den Bereich der Public Private Partnership „Technologies for Factories of the Future“. Des Weiteren kann die Vorbereitung der geplanten Maßnahmen in Horizont 2020 zum Schließen der Innovationslücke in Europa gefördert werden. Konkret adressiert sind dabei Maßnahmen im Sinne des „widening-participation“-Ansatzes, um Kapazitäten für exzellente Forschung in weniger forschungs- und innovationsstarken Regionen zu entwickeln. Dies betrifft sowohl die infrastrukturelle und personelle Ausstattung, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als auch ein professionelles Forschungs- und Innovationsmanagement.


2.2 Europäische Territoriale Zusammenarbeit
Darüber hinaus werden vorbereitende Maßnahmen für die Antragstellung in forschungs- und innovationsrelevanten Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (INTERREG) gefördert. Dabei sind insbesondere die Schnittstellen zwischen den Prioritäten nationaler und regionaler Strategien der intelligenten Spezialisierung, den Bedarfsfeldern der Hightech-Strategie der Bundesregierung und, sofern relevant, den Prioritäten der EU-Strategien für den Ostsee- (http://www.balticsea-region-strategy.eu/) und den Donauraum (http://www.danube-region.eu/) zu adressieren.


2.3 Instrumente der Heranführungshilfe
Maßnahmen zur Vorbereitung der Antragstellung in relevanten Prioritäten der Instrumente der Heranführungshilfe (IPA) (http://ec.europa.eu/enlargement/instruments/overview/index_en.htm) sind förderfähig, sofern sie dem Zuwendungszweck und den Zielländern der Bekanntmachung (vgl. Nummer 1.1) entsprechen und die Zusammenarbeit mit deutschen Antragstellern durch komplementäre Maßnahmen (z. B. in der IPA-Komponente „grenzüberschreitende Zusammenarbeit“) ermöglichen.


Link zur Bekanntmachung: internationales-buero.de/de/851.php

2018

Förderung der Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit Indien, zweistufiges Verfahren, Frist der ersten Stufe: 15.01.2018

Auf der Basis des Abkommens über die Wissenschaftlich-Technologische Zusammenarbeit (WTZ) zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem indischen "Ministry of Science and Technology" (MST) aus dem Jahr 1974 hat sich die Kooperation in Wissenschaft und Technologie zwischen beiden Ländern erfolgreich entwickelt.

Die vorliegende Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung sowie des Aktionsplans des BMBF "Internationale Kooperation" und dem Zehn-Punkte-Programm des BMBF für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen "Vorfahrt für den Mittelstand" unter dem Dach von "KMU-international" und soll dazu dienen, gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der WTZ mit Indien beizutragen. Durch die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen von beiden Seiten soll ein Mehrwert für die beteiligten Partner generiert werden. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche Kooperation geschaffen werden. Die Förderbekanntmachung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem indischen "Department of Biotechnology" (DBT).

Der technologische Fortschritt gerade im Bereich der modernen Lebenswissenschaften bringt es mit sich, dass z. B. bei bildgebenden Verfahren oder der Proteomik in immer kürzeren Zeiträumen immer größere Datenmengen (Big Data) generiert werden. Die Analyse dieser Datenmengen ist anspruchsvoll, verspricht jedoch großen Nutzen für Prävention oder Diagnostik und eröffnet zudem neue wissenschaftliche und wirtschaftliche Potenziale. Um diese Potenziale für die Verbesserung der Lebensqualität in Deutschland und Indien nutzbar zu machen, soll diese Förderrichtlinie dazu beitragen, bilaterale Forschungsvorhaben, die Innovationen innerhalb des Schwerpunktthemas "Bioinformatik in der Gesundheitsforschung" ermöglichen, zu fördern.

Eine weitere Bekanntmachung mit dem voraussichtlichen thematischen Schwerpunkt "Phytotherapien" ist für das Jahr 2018 vorgesehen.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Indien das nachfolgende Schwerpunktthema bearbeiten:

 

  • Bioinformatik in der Gesundheit.

Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen.

 

Die Zuwendungen für die deutschen Antragsteller können im Wege der Projektförderung und in der Regel mit maximal 150 000 Euro für die maximale Dauer von 36 Monate gewährt werden.

 

 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

 

 

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 15. Januar 2018

zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/dbt2017) vorzulegen.

 

Alle Informationen unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1435.html

BMBF: Förderung von Deutsch-Indischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2+2 Projekte), zweistufiges Verfahren, Frist der ersten Stufe: 15.01.2018

Indien zählt zu den strategischen Partnerländern Deutschlands, insbesondere im Bereich der wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Um diese Kooperation weiter zu intensivieren, haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das indische "Department of Science and Technology" (DST) 2010 das IGSTC gegründet. Primäres Ziel des IGSTC ist es, die Zusammenarbeit zwischen akademischen und industriellen Partnern beider Länder zu fördern.

Die vorliegende Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung sowie des Aktionsplans des BMBF "Internationale Kooperation" und dem Zehn-Punkte-Programm des BMBF für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) "Vorfahrt für den Mittelstand" unter dem Dach von "KMU-international" und soll dazu dienen, gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit Indien beizutragen. Durch die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen von beiden Seiten soll ein Mehrwert für die beteiligten Partner generiert werden. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche Kooperation geschaffen werden.

 

Mit der Hightech-Strategie setzt das BMBF thematische Prioritäten bei Forschung und Innovation. Zu den prioritären Zukunftsaufgaben zählen u. a. die digitale Wirtschaft und Gesellschaft, nachhaltiges Wirtschaften sowie Innovationen in der Arbeitswelt. Das DST spricht in seiner "Technology Vision 2035" sowie mit der Kampagne "Make in India" ähnliche Ziele an. Die Erreichung der genannten Ziele ist eng mit Fragestellungen der Produktionsforschung und der Materialwissenschaften verbunden, daher soll die Zusammenarbeit in diesen Feldern mit dieser Förderbekanntmachung adressiert werden.

Im Ergebnis dieser Bekanntmachung sollen technische Innovationen bzw. Adaptionen liegen, die idealerweise in eine Produktentwicklung münden.

 

 

Themenschwerpunkte der Bekanntmachung sind "Produktionstechnologien und neue Materialien" mit den folgenden Unterthemen:

  • Industrie 4.0 (Neue Mensch-Maschine-Interaktionen/Digitale und Cloud-basierte Produktion),
  • Maschinenbau (Kostengünstige Sub-Systeme/Komponenten zur Steigerung der Präzision, Zuverlässigkeit und Produktivität),
  • Produktionstechnologie für neue Materialien inklusive Nanomaterialien,
  • Leichtbau (Design und Prozesse).

Im Rahmen dieser Bekanntmachung können gemeinsame FuE1-Projekte gefördert werden, aus denen Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse hervorgehen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen. Es wird erwartet, dass die Vorarbeiten so weit gediehen sind, dass sie sich im Stadium des "Technology Readiness Level" der Stufe 4 (Technologie im Labor validiert) bei der Antragstellung befinden.

 

 

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung und in der Regel mit maximal 450 000 Euro für die deutschen Partner (230 lakh INR für die indischen Partner) sowie für die maximale Dauer von 36 Monaten gewährt werden. Die Beantragung einer Anschlusszuwendung für eine zweite Förderphase von in der Regel bis zu 24 Monate ist in begründeten Fällen möglich. Hierzu muss abzusehen sein, dass die Projektergebnisse nach Ablauf der zweiten Förderphase in eine Produktentwicklung übergehen. Voraussetzung hierfür ist die Beteiligung eines Unternehmens der gewerblichen Wirtschaft.

 

 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

 

 

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 15. Januar 2018

zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool "PT-Outline" (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/igstc2017) vorzulegen.

 

Alle Informationen unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1434.html

BMBF-Ausschreibung: "Elektronik- und Sensorsysteme für neuartige Robotikanwendungen (SensoRob)" , Frist: 15. Januar 2018

Auszugs aus der Ausschreibung:

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen industriegetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema „Elektronik- und Sensorsysteme für neuartige Robotikanwendungen“. Es werden ausschließlich Vorhaben gefördert, die wesentliche Innovationen auf dem Gebiet der Elektroniksysteme beinhalten und damit zur Realisierung neuartiger oder in ihrer Funktionalität erheblich verbesserter Robotik-Technologie beitragen. Die Vorhaben sollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Anforderungen von Servicerobotik-Anwendungen an Elektroniksysteme in den vier Wertschöpfungsebenen (i) Komponenten, (ii) Datenfusion und -interpretation, (iii) Systemintegration und/oder (iv) Validierung, Test, Absicherung zu erfüllen.

Zur Verwirklichung zukunftsweisender, elektronikbasierter Robotik können in diesem Rahmen insbesondere die unter den nachfolgenden Punkten angeführten Inhalte bearbeitet werden.

     i.         Komponenten

Die Servicerobotik ist ein weitgehend domänengelöstes Themenfeld, welches sich von der klassischen industriellen Robotik vor allem durch das unstrukturierte Einsatzgebiet, wechselnde Umgebungsbedingungen und große Entscheidungskorridore abhebt. Die Anforderungen an entsprechende Robotersysteme sind enorm: Sie müssen autonom und kontextsensitiv operieren können, flexibel, anpassungsfähig und möglichst domänenübergreifend einsetzbar sein. Entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Erfüllung dieser Anforderungen sind robuste, hochintegrierte und kostengünstige Sensoreinheiten für eine zuverlässige Umfelderfassung sowie leicht integrierbare, universelle Aktorikkomponenten für eine effektive und sichere Interaktion des Roboters mit seinem Umfeld. Neben guter Integrierbarkeit wird eine möglichst geringe, dem jeweiligen Anwendungsfeld angemessene Systemkomplexität als weiterer Erfolgsfaktor für die breitflächige Etablierung neuer Robotikkomponenten gesehen. Forschungsbedarf wird insbesondere in folgenden Bereichen gesehen:

  • hochauflösende Sensorik für eine vollständige 3D-Umgebungswahrnehmung auch unter erschwerten Bedingungen,
  • verbesserte feinfühlige, haptische Sensorik und Aktorik,
  • hochintegriertes Sensordesign (z. B. System-on-chip- oder System-in-package-Konzepte, Multisensorsysteme, flexible und biegbare Elektronik),
  • multifunktionale Komponenten (z. B. Aktorik mit integrierter Sensorik),
  • preiswerte, massentaugliche elektronische Manipulatoren/Aktuatoren und -module,
  • eigen- und funktionssichere, energieeffiziente, skalierbare Elektronikkomponenten.

    ii.        Sensordatenfusion und -interpretation

Für die meisten Servicerobotik-Anwendungen gilt, dass die „lebenswichtigen“ Systemfunktionen durch eine interne Rechenhardware kontrolliert und ausgeführt werden sollen. Diese muss zum einen eine schnelle und effiziente Datenvorverarbeitung, d. h. eine größtmögliche Reduktion der erfassten Daten ohne Informationsverlust ermöglichen, als auch die entsprechenden komplexen Algorithmen für die Dateninterpretation (gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Echtzeitanforderungen) ausführen und gegebenenfalls in Steuerimpulse übersetzen. Eine wesentliche Aufgabe besteht hierbei in der fehlersicheren Erstellung eines umfassenden, realistischen Umgebungsmodells auf Basis heterogener, zeitlich und räumlich verteilt vorliegender Sensordaten. Systembedingte Restriktionen bzgl. Energie­verbrauch, Gewicht und Baugröße stellen in diesem Zusammenhang weitere Herausforderungen dar. Die Förderschwerpunkte der Bekanntmachung im Bereich Sensordatenfusion und -interpretation liegen in folgenden Gebieten:

  • effiziente Vorverarbeitung von Sensordatenströmen bzw. hardwarenahe Signalverarbeitung auf eingebetteten Systemen,
  • rekonfigurierbare, trainierbare, selbstlernende Elektronikhardware (z. B. Field Programmable Gate Arrays [FPGA] und adaptive analoge Frontends),
  • sicheres, situationsgerechtes Erkennen und Interpretieren des Umfelds (auch semantisch), auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen,
  • energieeffiziente Sensordatenfusion und -verarbeitung in Echtzeit.

   iii.        Systemintegration:

Modulare Systemkonzepte auf Basis standardisierter Hard- und Softwarekomponenten sind ein wichtiger Schlüssel für die kosteneffiziente Herstellung von Servicerobotern. Die vielschichtigen, zu großen Teilen anwendungsspezifischen Anforderungen machen neue Funktionenaufteilungen für Hard- und Softwaremodule sowie innovative Vernetzungs- und Integrationskonzepte notwendig. Speziell für Systemintegratoren und Endanwender kann zudem eine Klassifizierung von Komponenten und (Sub-)Systemen nach Kriterien wie Fehlertoleranz, Robustheit und funktionaler Sicherheit hilfreich sein, da die Relevanz dieser Faktoren stark von der jeweiligen Anwendung bestimmt wird. Durch neue, leicht integrierbare Systemkomponenten mit abgeschlossenen Eigenschaften kann die Erschließung neuer Anwendungs­felder zudem maßgeblich erleichtert werden, da diese eine hohe Funktionalität bieten, ohne tiefgreifendes Know-how über bestimmte Systemspezifika wie Hardware-Architektur oder Datenverarbeitungs- und Datenauswertungsalgorithmen vorauszusetzen.

Basis für die Umsetzung neuer Integrationsstrategien mit hoher Funktionsintegration und gestiegenen Anforderungen hinsichtlich Betriebs-, Ausfall- und Angriffssicherheit sind leistungsstarke Entwurfs- und Entwicklungswerkzeuge. Forschungsbedarf besteht demnach in folgenden Bereichen:

  • Bereitstellung modularer Gesamtkonzepte mit möglichst selbsterklärenden Komponenten und in sich geschlossenen Subsystemen,
  • neue Konzepte auf Basis von Elektronik- und Sensorinnovationen zur Realisierung multimodaler Ansätze bezüglich Wahrnehmung, Kommunikation und Interaktion, d. h. Befähigung für vielfältige situations- und anwendungsbezogene Lösungsmöglichkeiten; Sensordatenfusion,
  • neuartige Integrationskonzepte, bspw. Ansatz der funktionalen Abstraktion (vereinfachte Kombination von Funktionen),
  • dynamische Sensorik, situativ aktive Prozessierung, z. B. situationsabhängige Strategien für Sensornutzung (Sensordatenaufnahme und -interpretation in Rückkopplung),
  • leistungsstarke Entwurfs- und Entwicklungswerkzeuge mit breitem Anwendungsspektrum,
  • realistische und effiziente Modellierung von Prozessen und Umgebungsdaten.

  iv.         Validierung, Test und Absicherung

Entscheidende Grundvoraussetzungen für die nachhaltige Etablierung von Servicerobotern sind die Robustheit in Alltagssituationen, die Sicherheit im menschlichen Umfeld sowie der Nachweis dauerhafter Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit. Hierzu sind leistungsfähige Test- und Validierungsmethoden erforderlich, mit denen die Funktionsfähigkeit der elektronischen Komponenten und Systeme unter Realbedingungen untersucht und belegt werden kann. Zu diesem Zweck sollen im Rahmen der vorliegenden Bekanntmachung folgende Förderschwerpunkte bearbeitet werden:

  • leistungsfähige Simulations- und Testverfahren unter virtuellen und realen Bedingungen,
  • Entwicklungs- und Validierungsmethoden für eine beschleunigte Qualifizierung von Robotikkomponenten und -gesamtsystemen (z. B. unter Beteiligung von Simulationsmethoden),
  • verbesserte funktionale Sicherheit durch fehlertolerante und -korrigierende Systeme.

INTERREG Central Europe, Frist: 25.01.2018

Das INTERREG V B Programm CENTRAL EUROPE ist ein Strukturfondsprogramm der Europäischen Union zur Förderung  der Zusammenarbeit zwischen den mitteleuropäischen Ländern.

Im Rahmen von INTERREG V B Mitteleuropa werden finanzielle Mittel in Höhe von 246,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) aufgewendet, um Projekte für die transnationale Zusammenarbeit zu unterstützen. Der finanzielle Rahmen der Projekte liegt in der Regel zwischen 1-5 Mio. Euro. Die Förderung für deutsche Projektpartner beträgt 80% ihrer Gesamtkosten.

An diesem Programm können sich sowohl öffentliche als auch private Institutionen aus Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, der Slowakischen Republik, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn beteiligen.

Priorität 1 -  Kooperation im Bereich Innovation – für ein wettbewerbsfähigeres Mitteleuropa

In dieser Priorität geht es um die Vernetzung zwischen den Akteuren zur Stärkung regionaler Innovationspotenziale sowie um die Verbesserung von Wissen und Fertigkeiten.

Priorität 2- Kooperation zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes in Mitteleuropa

Diese Priorität behandelt das Thema Energieeffizienz und Energiestrategien. Ebenfalls sind Verkehrs-und Mobilitätsfragen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes Gegenstand der Priorität.

Priorität 3 - Kooperation im Bereich natürlicher und kultureller Ressourcen für ein nachhaltiges Wachstum in Mitteleuropa

Diese Priorität behandelt die Aspekte Umweltschutz, Nutzung natürlicher Ressourcen und das Management in funktionalen Stadtregionen. Ein weiterer Themenbereich unter dieser Priorität ist die Nutzung kultureller Ressourcen.

Priorität 4- Kooperation im Bereich Verkehr - für eine bessere Vernetzung Mitteleuropas

Link: http://www.interreg-central.de/index.php?id=178

 

Anschubfinanzierung für INTERREG B-Vorhaben über bayer. Program Start Transnational!:https://www.efre-bayern.de/europaeische-territoriale-zusammenarbeit/transnationale-zusammenarbeit/starttransnational

 


 

 

 

BMBF: Forschungsschwerpunkt "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen", Frist für erste Stufe: 31.01.2018

 

Der Forschungsschwerpunkt "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen" ist Teil der neuen Hightech-Strategie "Innovationen für Deutschland" der Bundesregierung und beruht auf dem BMBF-Programm "Zukunft der Arbeit" (im Internet unter: https://www.bmbf.de/pub/Zukunft_der_Arbeit.pdf).

Gegenstand der Förderung

Verbundprojekte

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert auf der Basis der Förderrichtlinie "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen" FuE1-Vorhaben mit dem Ziel, übertragbare Konzepte und Modelle zu entwickeln, die die spezifischen Anforderungen der Arbeit an und mit Menschen vor dem Hintergrund des technologischen und gesellschaftlichen Wandels abbilden. Die Verwertbarkeit und die Übertragbarkeit von Ergebnissen in die Praxis muss zudem dargestellt werden. Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmens- und organisationsgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen".

In den Verbundprojekten sind mindestens die folgenden Inhalte systematisch und in ihrer Gesamtheit gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen zu bearbeiten. Die hierfür grundlegenden Erfolgsfaktoren sind im Programm "Zukunft der Arbeit" beschrieben (ebd. S. 14 bis 18).

Die Vorhaben sollen konkrete, innovative Gestaltungsmöglichkeiten exemplarisch darstellen, die in betrieblichen Anwendungsszenarien erprobt und evaluiert werden sowie Optionen für ihre künftige Übertragbarkeit darlegen. In den Lösungsansätzen sind unter anderem der Aufbau notwendiger Kompetenzen für die Arbeit an und mit Menschen zu erarbeiten und die im Arbeitsumfeld potenziell aufkommenden Formen psychischer Belastungen zu berücksichtigen. Die Vorhaben sollen dabei Konzepte entwickeln und umsetzen, die die Ganzheitlichkeit, Anforderungsvielfalt, Autonomie und Lern- sowie Entwicklungsmöglichkeiten der Arbeit an und mit Menschen einbeziehen.

Die Vorhaben sollen sich an den folgenden, inhaltlich in sich zusammenhängenden Punkten orientieren, für die sich für das Arbeiten an und mit Menschen Handlungsbedarfe und Forschungsfragen ergeben:

Methoden und Instrumente für die Arbeit an und mit Menschen im digitalen Wandel:

Im Zusammenhang mit dem digitalen Wandel sind Ansätze zur Neugestaltung von Abläufen und Prozessen, die eine innovative und gute Arbeit an und mit Menschen fördern und ermöglichen, zu entwickeln und in Anwendungsszenarien zu erproben. Sie sollen einerseits die Charakteristika der Interaktion mit Kunden, Klienten und Patienten berücksich­tigen, wie z. B. den Umgang mit Unbestimmtheiten, den Einfluss von Emotionen und Gefühlen, Steuerung durch Kunden sowie situatives Handeln. Andererseits sollen sie Methoden und Instrumente entwickeln und zur Verfügung stellen, die die Arbeitenden bei dieser Aufgabe unterstützen. Dazu zählen beispielsweise Assistenzsysteme, Konzepte für Schutzräume oder neuartige Arbeitszeitmodelle. Die Ansätze zur Neugestaltung von Abläufen und Prozessen sollen entwicklungs- und lernförderliche Arbeitsbedingungen favorisieren sowie auch biografischen und genderspezifischen Anforderungen Rechnung tragen.

Gestaltung und prozessbegleitende Analyse von Geschäftsmodellen der interaktiven Arbeit:

Geschäftsmodelle der Arbeit in Interaktion mit Menschen, die die Besonderheiten und Marktpotenziale im Umgang mit Kunden, Klienten oder Patienten hervorheben, sollen entwickelt und prototypisch umgesetzt werden. Es ist darzulegen, welche Veränderungen und Anforderungen für die Arbeit an und mit Menschen sich vor dem Hintergrund der Digi­talisierung und des gesellschaftlichen Wandels ergeben und welche Maßnahmen notwendig sind, um Angebote in diesem Bereich zu sichern. Überdies sind Strategien, die eine Balance zwischen den Interessen von Leistungs­empfängern und Leistungsanbietern ermöglichen sowie innovative Konzepte für eine nachhaltige Bindung von Kunden, Klienten und Patienten zu erarbeiten. Ganzheitlich prozessbegleitende Wirkungsanalysen für die zu erarbeitenden Geschäftsmodelle sowie Ansätze zur Bewertung des generierten Mehrwerts, der infolge der interaktiven Arbeit entsteht, sollen dabei die Modellentwicklung flankieren.

Neue Formen der Organisation innerbetrieblicher Zusammenarbeit und Führung:

Ausgangspunkt hierbei ist die Änderung der Arbeitsorganisation durch technologische und gesellschaftliche Um­brüche. In Anwendungsszenarien ist zu erproben, wie die Arbeit an und mit Menschen als gute Arbeit organisiert und wie Transformationsprozesse im gemeinschaftlichen und sozialpartnerschaftlichen Zusammenwirken innerhalb einer Organisation erfolgreich gestaltet werden können. Es gilt insbesondere zu untersuchen, wie sich organisatorische und koordinierende Aufgaben verändern, wenn beispielsweise vernetzte und/oder automatisierte Prozesse Teile der Koordination und Organisation autonom übernehmen. Dabei sind Aspekte der Organisation von Führungsverantwortung, der Gestaltung von Führungsprozessen sowie die Rolle der Führungskultur und Autonomie herauszuarbeiten. Die Übertragbarkeit der zu erarbeitenden Lösungsansätze auf andere Unternehmen ist im Vorhaben zu belegen.

Wissenschaftliches Projekt

Über die einzelnen zu fördernden Verbundvorhaben hinaus ist beabsichtigt, ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt zu fördern, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es soll das gesamte Feld des Arbeitens an und mit Menschen wissenschaftlich umfassen. Es dient dazu, Anschlussfähigkeit in wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Kontexten des Themas "Arbeiten an und mit Menschen" zu ermöglichen – entsprechend müssen die Ergebnisse in diesen Systemen genutzt werden können.

Das wissenschaftliche Projekt umfasst folgende drei Aufgabenbereiche:

  • Forschung:
    Verknüpfung der Handlungsbereiche der Förderrichtlinie und Zusammenführung zu einem integrierten Gesamtbild auf der Grundlage eigener konzeptionell, empirisch und international angelegter Expertise(n). Synthese der Ergebnisse aus den laufenden Vorhaben.
  • Monitoring, Analyse und Auswirkung:
    Die aus der kontinuierlichen Beobachtung der Ergebnisse in den Verbünden und die aus den Entwicklungen im Förderschwerpunkt gewonnenen Erkenntnisse sollen in wissenschaftliche und ökonomische Fachdiskussionen eingebracht werden. Die dazu notwendige Aufbereitung der projektübergreifenden Schlussfolgerungen in Fachartikeln, Tagungsbeiträgen etc. dient dem Anschluss an wissenschaftliche und ökonomische Diskussionen zu Innovationspotenzialen und der möglichen Entscheidungs- und Handlungsbedarfe im Forschungsfeld.
  • Transfer:
    Das Projekt soll den Transfer der Einzelergebnisse in einen breiten wissenschaftlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Diskurs leisten und eine gruppenübergreifende Zusammenarbeit der relevanten Akteure stärken, beispielsweise durch regelmäßige Treffen, Workshops und Tagungen. Die Verbreitung der innerhalb des Projekts erarbeiteten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen soll durch regelmäßige Veröffentlichungen, Teilnahmen an ein­schlägigen Fachmessen sowie der Durchführung von Jahrestagungen und einer Abschlussveranstaltung zur Präsentation der Ergebnisse des Förderschwerpunkts erreicht werden.

In dem wissenschaftlichen Projekt sollen insbesondere die folgenden Fragestellungen bearbeitet werden:

  • Vorschläge und Einschätzungen zu konkreten Anerkennungs- und Wertschätzungsinstrumenten für das Arbeiten an und mit Menschen,
  • systematische Ausarbeitung, Einschätzung und Bewertung von Anknüpfungspunkten der Aufwertung und Gestaltung von interaktiver Arbeit mithilfe technologischer Unterstützung,
  • mögliche Modifikationen bzw. Neugestaltung von Berufsbildern, Erwerbsbiografien und Lebensarbeitszeitmodellen im Bereich des Arbeitens an und mit Menschen.

Die Einbindung der Sozialpartner z. B. durch Workshops, Dialogforen, Konferenzen etc. ist für die Fragestellungen zudem unverzichtbar.

Förderhinweis: Das Einreichen einer Skizze für das wissenschaftliche Projekt schließt die Förderung eines Vorhabens als Partner in einem Verbundprojekt nach Nummer 2.1 aus.

Alle Informationen: www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1399.html

BMBF-Ausschreibung: Zivile Sicherheit – Kritische Strukturen und Prozesse in Produktion und Logistik“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ - Frist: 02. Februar 2018; zweistufiges Verfahren

Auszug:

Gegenstand der Förderung

Produktion und Logistik spielen nicht nur bei der Versorgung der Bevölkerung eine zentrale Rolle. Sie sind auch für die Wirtschaftsstandorte Deutschland und Österreich von elementarer Bedeutung. Die Globalisierung und die zunehmende Digitalisierung haben bereits in den vergangenen Jahren zu dynamischen Entwicklungen geführt, die sich im Zusammenhang mit dem Wandel hin zur Wirtschaft 4.0 noch beschleunigen werden.

Die Realisierung von dezentralen, sich selbst organisierenden und steuernden Produktions- und Logistikprozessen bietet vielfältige Möglichkeiten – von weiteren Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen bis hin zu neuen Produkten und Geschäftsmodellen. Die interdependenten, miteinander vernetzten Prozesse bei den Akteuren sowie entlang der Wertschöpfungsketten führen aber auch zu einer stark steigenden Komplexität. Dabei ist es essentiell, dass auch die bestehenden Lösungen zur Sicherstellung der Verfügbarkeit und Integrität von Waren und Dienstleistungen kontinuierlich weiter entwickelt werden.

Gegenstand der Förderung sind anwendungsorientierte Forschungsarbeiten zur Erhöhung der Resilienz von besonders schützenswerten Prozessen und Strukturen in Produktion und Logistik, unter anderem im Zusammenhang mit dem Wandel hin zur Wirtschaft 4.0. Im Fokus der vorliegenden Richtlinie stehen dabei insbesondere folgende Aspekte:

  1. Produktion und Logistik als schützenswerte Infrastruktur: Grundlegende Untersuchungen zur Bedeutung kritischer Produktions- und Logistikbereiche für die Industriestandorte Deutschland und Österreich sowie zur Versorgung der Bevölkerungen mit kritischen Warengruppen (wie zum Beispiel Nahrungsmittel und Medikamente),
  2. innovative Ansätze zur Modellierung und Analyse komplexer, interdependenter Produktions- und Lieferketten im Hinblick auf kritische Strukturen und Prozesse, Risiken und Vulnerabilitäten sowie zur Gefahrenvorhersage unter Berücksichtigung möglicher Kaskadeneffekte als Grundlage für ein modernes Risikomanagement,
  3. Methoden zur Analyse des Sicherheitsniveaus und der Zuverlässigkeit von besonders schützenswerten Elementen in Produktions- und Lieferketten sowie zur Bewertung von möglichen Maßnahmen zur Verbesserung des Sicherheitsniveaus und der Zuverlässigkeit unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen im Zusammenhang mit Industrie/Wirtschaft 4.0 (Vernetzungen, Manipulationen, Angriffe),
  4. Lösungen zur Prävention, zur Erkennung und zur Behebung von Störungen und Schadensfällen - von Sicherheitsstrategien im Zusammenhang mit dem Einsatz von „Internet-of-Things“-Technologien für Industrie 4.0 Produktionsprozesse über die Anwendung von Blockchain-Technologien zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und Sicherheit kompletter Produktions- oder Lieferketten bis hin zu Lösungsansätzen zur Sicherung der Informationsverteilung in Produktions- und Logistikprozessen nach Schadensereignissen,
  5. Anpassungsstrategien für ein robustes Business Continuity Management im Zuge von Wirtschaft 4.0 sowie Ansätze für neue zukunftsfähige Sicherheitsservices, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Systemlösungen im Bereich Produktion und Logistik.

Bei den Forschungsarbeiten soll grundsätzlich ein ganzheitlicher Ansatz unter Berücksichtigung von Technologie, Organisation und Personal verfolgt werden. In diesem Zusammenhang spielen auch zukunftsorientierte Ansätze zur Aus-, Fort- und Weiterbildung eine wichtige Rolle. Lösungsansätze können den Schwerpunkt auf einzelne Akteure und/oder die komplexe Wertschöpfungskette legen.

Sofern dies für die spätere Umsetzung in die Anwendungspraxis zielführend ist, sollen auch rechtliche Fragestellungen (zum Beispiel Datenschutz, Haftungsfragen) sowie ethische und gesellschaftliche Aspekte einbezogen werden.

Bei entsprechender Eignung des Vorhabens werden auch projektbezogene Standardisierungs- und Normungsaktivitäten (beispielsweise DIN-spec) gefördert.

Es werden Verbundprojekte mit mehreren Projektpartnern gefördert,

  • denen ein eindeutig ziviles Sicherheitsszenario zugrunde liegt
  • die am tatsächlichen Bedarf anwendungsorientiert ausgerichtet sind und dazu die jeweiligen Endnutzer und Industriepartner einbinden,
  • die interdisziplinär und interinstitutionell aufgestellt sind.

Die Projektvorschläge müssen deutlich über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen, um für die Zukunft eine entscheidende Verbesserung zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Sie müssen klare Vorteile gegenüber bereits vorhandenen Lösungen aufweisen. Wesentliche Merkmale der Verbundprojektvorschläge müssen sein:

  • Beschreibung des Sicherheitsszenarios, insbesondere zur Erläuterung des konkreten Bedarfs und der Relevanz,
  • Nachweis eines deutlichen Fortschritts der im Projekt angestrebten Lösung gegenüber dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft und Technik,
  • klar und plausibel formuliertes, praxisorientiertes Projektziel,
  • wissenschaftliche Exzellenz,
  • eine strukturierte und realistische Verwertungsplanung.

Um die Verbundstruktur möglichst schlank zu gestalten, kann es sich bei einer großen Anzahl zu berücksichtigender Akteure anbieten, auf das Instrument der assoziierten Partnerschaften zurückzugreifen.

DAAD: Partnerschaften mit Hochschulen in Ostmittel-, Südost- und Osteuropa sowie dem Kaukasus und Zentralasien ("Ostpartnerschaften") ab 2019; Frist: 02.04.2018

Ziel des Programms

Ziel des Ostpartnerschaftsprogramms ist es, partnerschaftliche Beziehungen deutscher Hochschulen zu Hochschulen in Ostmittel-, Südost- und Osteuropa sowie dem Kaukasus und Zentralasien zu fördern.

Was wird gefördert?

Gefördert werden können kurzfristige multilaterale Austauschmaßnahmen wie Sommer-kurse oder Symposien sowie Aufenthalte zu Studien- und Forschungszwecken an der Part-nerhochschule oder in Deutschland.

Wer wird gefördert?
Deutsche und ausländische Hochschullehrende, Dozenten, leitende Hochschulangehörige, Assistenten, Wissenschaftler, Doktoranden, Studierende und Graduierte.

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen, vertreten durch ihre Akademischen Aus-landsämter, die für neue Vorhaben Neuanträge als auch für bereits geförderte Projekte Weiterförderungsanträge einreichen können.

BMBF-Ausschreibung: Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen, zweistufiges Verfahren - Frist: 1. März 2018 und 1. September 2018

Auszug aus der Ausschreibung:

2. Gegenstand der Förderung

2.1  Verbundprojekte

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert auf der Basis der Förderrichtlinie "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen" FuE1-Vorhaben mit dem Ziel, übertragbare Konzepte und Modelle zu entwickeln, die die spezifischen Anforderungen der Arbeit an und mit Menschen vor dem Hintergrund des technologischen und gesellschaftlichen Wandels abbilden. Die Verwertbarkeit und die Übertragbarkeit von Ergebnissen in die Praxis muss zudem dargestellt werden. Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmens- und organisationsgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen".

In den Verbundprojekten sind mindestens die folgenden Inhalte systematisch und in ihrer Gesamtheit gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen zu bearbeiten. Die hierfür grundlegenden Erfolgsfaktoren sind im Programm "Zukunft der Arbeit" beschrieben (ebd. S. 14 bis 18).

Die Vorhaben sollen konkrete, innovative Gestaltungsmöglichkeiten exemplarisch darstellen, die in betrieblichen Anwendungsszenarien erprobt und evaluiert werden sowie Optionen für ihre künftige Übertragbarkeit darlegen. In den Lösungsansätzen sind unter anderem der Aufbau notwendiger Kompetenzen für die Arbeit an und mit Menschen zu erarbeiten und die im Arbeitsumfeld potenziell aufkommenden Formen psychischer Belastungen zu berücksichtigen. Die Vorhaben sollen dabei Konzepte entwickeln und umsetzen, die die Ganzheitlichkeit, Anforderungsvielfalt, Autonomie und Lern- sowie Entwicklungsmöglichkeiten der Arbeit an und mit Menschen einbeziehen.

Die Vorhaben sollen sich an den folgenden, inhaltlich in sich zusammenhängenden Punkten orientieren, für die sich für das Arbeiten an und mit Menschen Handlungsbedarfe und Forschungsfragen ergeben:

Methoden und Instrumente für die Arbeit an und mit Menschen im digitalen Wandel:

Im Zusammenhang mit dem digitalen Wandel sind Ansätze zur Neugestaltung von Abläufen und Prozessen, die eine innovative und gute Arbeit an und mit Menschen fördern und ermöglichen, zu entwickeln und in Anwendungsszenarien zu erproben. Sie sollen einerseits die Charakteristika der Interaktion mit Kunden, Klienten und Patienten berücksich­tigen, wie z. B. den Umgang mit Unbestimmtheiten, den Einfluss von Emotionen und Gefühlen, Steuerung durch Kunden sowie situatives Handeln. Andererseits sollen sie Methoden und Instrumente entwickeln und zur Verfügung stellen, die die Arbeitenden bei dieser Aufgabe unterstützen. Dazu zählen beispielsweise Assistenzsysteme, Konzepte für Schutzräume oder neuartige Arbeitszeitmodelle. Die Ansätze zur Neugestaltung von Abläufen und Prozessen sollen entwicklungs- und lernförderliche Arbeitsbedingungen favorisieren sowie auch biografischen und genderspezifischen Anforderungen Rechnung tragen.

Gestaltung und prozessbegleitende Analyse von Geschäftsmodellen der interaktiven Arbeit:

Geschäftsmodelle der Arbeit in Interaktion mit Menschen, die die Besonderheiten und Marktpotenziale im Umgang mit Kunden, Klienten oder Patienten hervorheben, sollen entwickelt und prototypisch umgesetzt werden. Es ist darzulegen, welche Veränderungen und Anforderungen für die Arbeit an und mit Menschen sich vor dem Hintergrund der Digi­talisierung und des gesellschaftlichen Wandels ergeben und welche Maßnahmen notwendig sind, um Angebote in diesem Bereich zu sichern. Überdies sind Strategien, die eine Balance zwischen den Interessen von Leistungs­empfängern und Leistungsanbietern ermöglichen sowie innovative Konzepte für eine nachhaltige Bindung von Kunden, Klienten und Patienten zu erarbeiten. Ganzheitlich prozessbegleitende Wirkungsanalysen für die zu erarbeitenden Geschäftsmodelle sowie Ansätze zur Bewertung des generierten Mehrwerts, der infolge der interaktiven Arbeit entsteht, sollen dabei die Modellentwicklung flankieren.

Neue Formen der Organisation innerbetrieblicher Zusammenarbeit und Führung:

Ausgangspunkt hierbei ist die Änderung der Arbeitsorganisation durch technologische und gesellschaftliche Um­brüche. In Anwendungsszenarien ist zu erproben, wie die Arbeit an und mit Menschen als gute Arbeit organisiert und wie Transformationsprozesse im gemeinschaftlichen und sozialpartnerschaftlichen Zusammenwirken innerhalb einer Organisation erfolgreich gestaltet werden können. Es gilt insbesondere zu untersuchen, wie sich organisatorische und koordinierende Aufgaben verändern, wenn beispielsweise vernetzte und/oder automatisierte Prozesse Teile der Koordination und Organisation autonom übernehmen. Dabei sind Aspekte der Organisation von Führungsverantwortung, der Gestaltung von Führungsprozessen sowie die Rolle der Führungskultur und Autonomie herauszuarbeiten. Die Übertragbarkeit der zu erarbeitenden Lösungsansätze auf andere Unternehmen ist im Vorhaben zu belegen.

2.2  Wissenschaftliches Projekt

Über die einzelnen zu fördernden Verbundvorhaben hinaus ist beabsichtigt, ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt zu fördern, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es soll das gesamte Feld des Arbeitens an und mit Menschen wissenschaftlich umfassen. Es dient dazu, Anschlussfähigkeit in wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Kontexten des Themas "Arbeiten an und mit Menschen" zu ermöglichen – entsprechend müssen die Ergebnisse in diesen Systemen genutzt werden können.

Das wissenschaftliche Projekt umfasst folgende drei Aufgabenbereiche:

  • Forschung:
    Verknüpfung der Handlungsbereiche der Förderrichtlinie und Zusammenführung zu einem integrierten Gesamtbild auf der Grundlage eigener konzeptionell, empirisch und international angelegter Expertise(n). Synthese der Ergebnisse aus den laufenden Vorhaben.
  • Monitoring, Analyse und Auswirkung:
    Die aus der kontinuierlichen Beobachtung der Ergebnisse in den Verbünden und die aus den Entwicklungen im Förderschwerpunkt gewonnenen Erkenntnisse sollen in wissenschaftliche und ökonomische Fachdiskussionen eingebracht werden. Die dazu notwendige Aufbereitung der projektübergreifenden Schlussfolgerungen in Fachartikeln, Tagungsbeiträgen etc. dient dem Anschluss an wissenschaftliche und ökonomische Diskussionen zu Innovationspotenzialen und der möglichen Entscheidungs- und Handlungsbedarfe im Forschungsfeld.
  • Transfer:
    Das Projekt soll den Transfer der Einzelergebnisse in einen breiten wissenschaftlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Diskurs leisten und eine gruppenübergreifende Zusammenarbeit der relevanten Akteure stärken, beispielsweise durch regelmäßige Treffen, Workshops und Tagungen. Die Verbreitung der innerhalb des Projekts erarbeiteten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen soll durch regelmäßige Veröffentlichungen, Teilnahmen an ein­schlägigen Fachmessen sowie der Durchführung von Jahrestagungen und einer Abschlussveranstaltung zur Präsentation der Ergebnisse des Förderschwerpunkts erreicht werden.

In dem wissenschaftlichen Projekt sollen insbesondere die folgenden Fragestellungen bearbeitet werden:

  • Vorschläge und Einschätzungen zu konkreten Anerkennungs- und Wertschätzungsinstrumenten für das Arbeiten an und mit Menschen,
  • systematische Ausarbeitung, Einschätzung und Bewertung von Anknüpfungspunkten der Aufwertung und Gestaltung von interaktiver Arbeit mithilfe technologischer Unterstützung,
  • mögliche Modifikationen bzw. Neugestaltung von Berufsbildern, Erwerbsbiografien und Lebensarbeitszeitmodellen im Bereich des Arbeitens an und mit Menschen.

Die Einbindung der Sozialpartner z. B. durch Workshops, Dialogforen, Konferenzen etc. ist für die Fragestellungen zudem unverzichtbar.

Förderhinweis: Das Einreichen einer Skizze für das wissenschaftliche Projekt schließt die Förderung eines Vorhabens als Partner in einem Verbundprojekt nach Nummer 2.1 aus.

VW-Stiftung: Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen - Frist: 01. August 2018

nächster Termine: 01. August 2019

Ziel

Die Exploration ausgesprochen gewagter Forschungsideen, die etabliertes Wissen grundlegend herausfordern, unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren wollen oder ganz neue Forschungsrichtungen in den Blick nehmen, wird derzeit kaum über das in Deutschland etablierte Förderangebot berücksichtigt. Hier setzt die Förderinitiative "Experiment!" an, mit der die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in der Startphase unterstützt. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an Forscher(innen) aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften (einschließlich unmittelbar benachbarter Disziplinen aus den Verhaltenswissenschaften), die eine radikal neue und  riskante Forschungsidee austesten möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 120.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Gegen Ende der Förderung  wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Als Antrag genügt eine kurze Skizze. In der Begutachtung geht die Stiftung einen völlig neuen Weg. Zuerst werden die rund 120-140 passendsten Anträge hausintern vorausgewählt. Eine interdisziplinäre Wissenschaftsjury bewertet nur diese anonymisierten Ideen (doppel-blind) und schließt qualitativ ungenügende Anträge aus. Aus dem Pool von Anträgen, die den Programm- und Qualitätskriterien genügen, wählt die Jury die überzeugendsten Anträge aus (ca. 15-20 Bewilligungen). Anschließend werden per Los ebenso viele Anträge gezogen (weitere 15-20 Bewilligungen). Auf diese Weise erhalten auch Ideen, die ansonsten leicht übersehen werden, eine Chance. Das Losverfahren als neues Auswahlelement und das gesamte Vorgehen werden begleitend evaluiert. 

Weitere Informationen zur Förderinitiative sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Bitte beachten Sie unbedingt auch unsere Hinweise zu häufig gestellten Fragen in den FAQs. Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Experiment!" wurde im November 2012 eingerichtet. Die Initiative erfreut sich mit durchschnittlich mehr als 500 Anträgen pro Stichtag einer außerordentlichen Resonanz. Bewilligt wurden 67 Vorhaben vor Einführung des Losverfahrens: 13 aus 704 (2013), 19 aus 630 (2014), 17 aus 425 (2015) und 18 aus 544 Anträgen (2016).

Jährliche Ausschreibungen / Anträge jederzeit

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten sowie in der Informationsbroschüre.

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

Communicator-Preis

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

[ausführlich]

BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gefördert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.


Alle Informationen gibt es hier und hier.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Projekte müssen bis zum jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) an folgende Adresse gerichtet werden:

An das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ)
Arcisstr. 21
D-80333 München

Eine elektronische Fassung der endgültigen Projektanträge müssen ebenfalls vor Abgabefrist an honsdorf@lrz.tum.de gesendet werden.

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung der förmlichen Förderanträge mit elektronischem webbasiertem Antragssystem (ewa) des Internationalen Büros des BMBF (IB)
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.
 

Weitere Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

Ansprechpartner im Internationalen Büro des BMBF (IB):

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum fpr Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin: Dr. Anja Köhler

Telefon: +49 (0) 228-3821 458
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  anja.koehler(at)dlr.de

Administrativer Ansprechpartner: Holger Brehm

Telefon: +49 (0) 228-3821 472
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  holger.brehm(at)dlr.de

Der DAAD hat in diesem Jahr ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm für deutsche Wissenschaftler aufgelegt, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland Interesse daran haben, dauerhaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Das Programm "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" besteht aus zwei separaten Komponenten:

  • Einem Fahrtkostenzuschuss, der dazu dienen soll, Fachvortragsreisen oder Vorstellungsgespräche in Deutschland zu unterstützen oder zu ermöglichen
  • Einem Rückkehrstipendium mit der Förderungshöchstdauer von sechs Monaten, um die berufliche Wiedereingliederung in wissenschaftlichen Einrichtungen  in Deutschland zu unterstützen

Details können Sie doc hier entnehmen.

Ansprechpartner beim DAAD:

Frau Barbara Kirsch
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
German Academic Exchange Service
Referat 521 - Internationalisierung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs
Kennedyallee 50
53175 Bonn
E-Mail: kirsch@daad.de
Tel.: 0228/8828615
Fax: 0228/88298615

Die VW-Stiftung fördert interdisziplinäre Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete.

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (bis zu 250 Teilnehmer) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

[ausführlich]

Mixed Methods in den Geisteswissenschaften?

In der Ausschreibung "'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?" werden Vorhaben in den Geistes- und Kulturwissenschaften gefördert, die die Verknüpfung und das Zusammenwirken von qualitativ-hermeneutischen und digitalen Verfahren anhand einer gemeinsamen wissenschaftlichen Fragestellung ausloten. Es handelt sich um eine zunächst einmalige Ausschreibung.

Förderlinie 2: Workshops und kleinere Sommerschulen [Stichtag Anträge jederzeit]

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.volkswagenstiftung.de/de/mixedmethodsgeisteswissenschaften.html

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Rahmen dieser Ausschreibung vergibt die VolkswagenStiftung Fördermittel für internationale Workshops und Sommerschulen sowie kooperative Forschungsvorhaben von Postdoktorand(inn)en.

Ziel der Initiative

In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung der Gesellschaft zu weitreichenden Veränderungen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene geführt. Daneben hat die "digitale Revolution" auch erhebliche Auswirkungen auf den Bereich der sozialwissenschaftlichen Forschung: Die Entwicklung und Nutzung neuer Medien hat eine zuvor nicht vorhandene Menge an Daten über menschliches Verhalten erzeugt, die nun für die Forschung zur Verfügung stehen. Diese Entwicklungen führen nicht nur zu neuen Möglichkeiten für die Sozialwissenschaften, sondern stellen sie zugleich vor methodische Herausforderungen. So ergibt sich eine erhebliche Bandbreite an Forschungsfragen im Bereich der "Computational Social Sciences", zu deren Bearbeitung die Stiftung mit diesem Förderkonzept beitragen möchte. Neben der Erforschung sozial relevanter Forschungsfragen möchte die Stiftung insbesondere die Vernetzung deutscher und internationaler Wissenschaftler(innen) unterstützen und zur Kompetenzentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der "Computational Social Sciences" beitragen.

[ausführlich]

Ausschreibungen in Horizon 2020 werden laufend veröffentlicht. In den Bereichen für die Jahre 2016 und 2017 findet sich nur eine Auswahl der Ausschreibungen.

Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgt Teilnehmerportal von Horizon 2020 eingesehen werden.

Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

NKS Lebenswissenschaften:

NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

NKS ERC: