Der Lehrstuhl für Europäische Ethnologie bietet Eintages- und Mehrtages-Exkursionen an, die Ihnen die Möglichkeit eröffnen, an Orte zu reisen, die die Kultur Europas in Geschichte und Gegenwart geprägt haben und weiter prägen bzw. museal repräsentieren. Außerdem bieten Exkursionen während des gesamten Studiums – über die Pflichttage hinaus –  eine günstige Gelegenheit, um neue Erkenntnisse und Erfahrungen zu sammeln. Damit schärfen Sie Ihre Beobachtungsgabe, lernen andere Interpretationsweisen kennen und üben das Selektieren von Informationen.

Beispiele für Exkursionsziele

  • ins Ausland
    z.B. Dänemark, Polen, Südtirol
  • in Städte
    z.B. Berlin, Hamburg, Marburg, Nürnberg, Paderborn, Würzburg, Zürich
  • in Museen
    z.B. Germanisches Nationalmuseum, Textil- und Industriemuseum, Deutsches Fastnachtmuseum, Bayerisches Nationalmuseum
  • zu Tagungen und Kongresse
    z.B. dgv-Kongress, Hochschultagung, Studierendentagungen, Märchentage, Görres-Tagung

>>> Zu den vergangenen Exkursionen

Ziele einer Exkursion

Ziel der Exkursionen ist es, Objekte und Objektivationen aus der Alltagskultur als die eigentlichen Gegenstände unserer Wissenschaft im Original zu sehen und zu begreifen. Dabei versuchen unsere Exkursionsleiter*innen, das Interesse für Kulturtechniken, Mentalitäten, strukturprägende Instanzen zu wecken, kulturgeschichtliche Kontexte zu vermitteln und Sensibilität für Überlieferungen und Zeugnisse aus der Geschichte sowie deren Rezeption in der Moderne zu entwickeln.

Konkret lernen Sie museale Repräsentationen kennen oder haben die Gelegenheit, Einblicke in Feldforschungssituationen zu bekommen. In beiden Fällen üben Sie Ihre Beobachtungskompetenz zu schärfen, indem Sie sich der verschiedenen Ebenen zwischen Beobachtung, Beschreibung, Interpretation und Bewertung bewusst werden.

Hinweise

  • Die Anmeldung zu Exkursionen erfolgt in der Regel über das Sekretariat des Lehrstuhls.
  • Unter Umständen stellt der oder die Dozierende vor der Exkursion Materialien bereit, deren Lektüre Sie dann einfließen lassen sollten. Zusätzlich sollten Sie ggf. eigene Recherchen anstellen – so können Sie sich zum einen auf die Exkursion vorbereiten, zum anderen deren Inhalte anschließend vertiefen.
  • Zu den Exkursionen ist nach den Vorgaben der Exkursionsleitung gegebenenfalls ein thematisches Referat vorzubereiten
  • Während der Exkursion sollten Sie sich regelmäßig Notizen machen – dies wird Ihnen später bei der Zusammenstellung des Exkursionsberichts helfen. Notizblock und Fotoapparat gehören somit zur notwendigen Ausrüstung einer Exkursion.

1. Formalia
∗Dokumentenkopf: Universität, Semester, Lehrstuhl, Angaben zur Exkursion (Ziel, Thema,Datum, Leitung), Name der Verfasserin oder des Verfassers
∗ca. 3 000 Zeichen pro Tag (entspricht etwa einer Seite Text)
∗Blocksatz mit aktivierter Silbentrennung
∗Seitenzahlen
∗ggf. Quellen- und Literaturangaben
∗ggf. Fotos einarbeiten

2. Inhalt
In der Regel sollten aus dem Exkursionsbericht mindestens der Ablauf der Exkursion hervorgehen sowie die wichtigsten Ergebnisse. Die genauen inhaltlichen Anforderungen legt die Exkursionsleitung fest. In jedem Fall sollten Sie sich dabei nicht nur im Beschreiben, sondern auch im Selektieren von Informationen und kulturwissenschaftlichem Interpretieren üben.

Bitte legen Sie Ihrem Exkursionsbericht einen ausgefüllten Teilnahmeschein bei. Wenn Sie die insgesamt benötigten Exkursionstage komplett absolviert haben, kommen Sie mit den entsprechenden Scheinen und dem Dokumentationsbogen ins Sekretariat, damit die Punkte- und Noteneintragung in FlexNow erfolgen kann. Alle nötigen Dokumente finden Sie im Downloadbereich unter Scheine und Formulare.

Bepunktung:
Pro Exkursionstag (acht Stunden) wird 1/3 ECTS vergeben – für drei Tage bekommen Sie also 1 ECTS.