Vita Prof. Dr.-Ing. Stefan Breitling

Stefan Breitling hat in Freiburg im Breisgau Klassische Archäologie und an der Technischen Universität Berlin Architektur studiert. 1996 erhielt er im Rahmen des Graduiertenkollegs Kunstwissenschaft, Bauforschung und Denkmalpflege der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Technischen Universität Berlin ein Promotionsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Von 1998 bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter, danach Wissenschaftlicher Assistent am Fachgebiet Bau- und Stadtbaugeschichte der Technischen Universität Berlin bei Prof. Dr.-Ing. Johannes Cramer. Seine Promotion mit dem Thema „Adelssitze zwischen Elbe und Oder 1400-1600“ schloss er 2001 an der Fakultät für Architektur der Leibniz-Universität Hannover bei Prof. Dr.-Ing. Cord Meckseper ab.
Er führte Forschungsprojekte am Kloster Ri-Rdzong in Ladakh, an Häusern in Fener, Istanbul, an der Maxentius-Basilika in Rom, an der ottonischen Stiftskirche in Walbeck, am Naumburger Dom, an der Franziskaner-Klosterkirche in Berlin und anderen Bauten durch. Von 1999 bis 2004 leitete er im Auftrag der Nidaros Domkirkes Restaureringsarbeider die bauhistorischen Untersuchungen am Ostabschluss des Nidaros-Doms in Trondheim. 2002-2004 übernahm er für die ARGE Pergamon-Museum die Planung der Restaurierung und Baufreimachung an der Mschatta-Fassade im Museum für Islamische Kunst. Seit 1997 ist er als selbständiger Bauforscher und Gutachter tätig. Er ist Mitglied der Koldewey-Gesellschaft und der Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern. Seit 2006 ist er Professor für Bauforschung und Baugeschichte an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.