Profil

Der Bachelorstudiengang BWL wird an der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften angeboten und soll die Studierenden in die Lage versetzen, fachspezifische und fachübergreifende Sachverhalte und Prozesse nachzuvollziehen und mitgestalten zu können. Im Einklang mit dem Leitbild der Universität Bamberg – „Der Mensch im Mittelpunkt“ – besteht ein wichtiger gemeinsamer Zielaspekt der Bamberger BWL darin, dass die Studierenden lernen sollen, erarbeitete Handlungsalternativen nicht ausschließlich unter dem Aspekt kurzfristiger Gewinnmaximierung, sondern auch hinsichtlich möglicher Neben- und Folgeeffekte zu beurteilen und Entscheidungen entsprechend zu verantworten. Gleichzeitig sollen die Studierenden die Fähigkeit und Bereitschaft entwickeln, ihr eigenes Handeln zu reflektieren, zu hinterfragen und sich selbst als gestaltungsfähige Akteure in Wirtschaft und Gesellschaft zu begreifen. Insbesondere diese Aspekte sollen zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Befähigung der Studierenden zu zivilgesellschaftlichem Engagement beitragen.

Das BWL-Studium (B.Sc) in Bamberg richtet sich an qualifizierte, leistungsorientierte Abiturientinnen und Abiturienten, die ein breit gefächertes betriebswirtschaftliches Studium beginnen möchten. Sie lernen, unternehmerische Probleme zu erkennen und zu strukturieren, sie mit wissenschaftlichen Methoden zu analysieren sowie selbständig Lösungen zu erarbeiten.

Das Bachelorstudium dient der Vermittlung der inhaltlichen und methodischen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre sowie ausgewählter Nachbardisziplinen. Es führt in 6 Semestern zu einem berufsqualifizierenden wissenschaftlichen Hochschulabschluss und bereitet auf ein Masterstudium vor. Der Studienabschluss qualifiziert für Tätigkeiten in Wirtschaft und Verwaltung sowie im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Vorlesungen und Seminare finden an der Universität in deutscher oder englischer Sprache statt. Ein Auslandssemester oder -jahr, z.B. an einer unserer zahlreichen Partneruniversitäten weltweit, ist absolut wünschenswert.

 

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Studienziele

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Die Betriebswirtschaftslehre ist ebenso wie die Volkswirtschaftslehre Teil der Wirtschaftswissenschaften. Sie befasst sich insbesondere mit dem wirtschaftlichen Handeln von Menschen und Organisationen. Aus Unternehmenssicht geht es um das Erreichen wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ziele sowie die dazu notwendigen Managemententscheidungen. Ein BWL-Studium erlaubt, unternehmerische Zusammenhänge sowie ihre Einbindung in den gesellschaftlichen Kontext zu begreifen und darauf basierend zu handeln.

Ein BWL-Studium in Bamberg soll Sie dazu befähigen, unternehmerische Zusammenhänge sowie ihre Einbindung in den gesellschaftlichen Kontext zu begreifen und darauf basierend zu handeln. Die vielen Entscheidungen, die in Organisationen zu treffen sind, machen aus der BWL ein äußerst spannendes Arbeitsfeld. Schnittstellen existieren v.a. zu den Rechtswissenschaften, zur Statistik und Informatik sowie zur Psychologie und Soziologie.

Einige typische Fragestellungen, mit denen wir uns beschäftigen, sind:

  • Wie generiert und bewertet man innovative Produktideen und wie gelingt die Erschließung von Märkten mit kreativen Geschäftsmodellen?
  • Wie gelangt man an die notwendigen Finanzmittel, wie gelingt die Finanzierung und wie gestaltet man das Finanz- und Risikomanagement von Unternehmen?
  • Wie plant man Logistik- und Produktionsprozesse?
  • Wie kann man Marketing und Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen gestalten?
  • Wie gewinnt, führt, entwickelt und bindet man qualifizierte Mitarbeiter?
  • Wie erfolgt eine wertschöpfungsorientierte Steuerung (Controlling) von Unternehmen und wie beeinflusst man Kosten und Erlöse und damit den Erfolg von Unternehmen?
  • Wie erstellt und prüft man Jahres- und Konzernabschlüsse und wie erfolgt die Bewertung und Analyse von Unternehmen?
  • Welchen Einfluss auf Entscheidungen und Verhalten hat die Besteuerung von Einkommen, Vermögen und Konsum?
  • Welche soziale und ökologische Verantwortung tragen Mitarbeiter aller Funktionen und Hierarchieebenen gegenüber Anspruchsgruppen (Stakeholdern)?

 

Quelle der Texte dieser Seite: Studiengangsbeauftragter Prof. Dr. A. Fliaster und Mitarbeiterin sowie B.Deschauer, Dezernat Z/KOM