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Bamberger Zentrum für Lehrerbildung

Die Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern in der Gesellschaft

Moderne Gesellschaften stellen komplexe Anforderungen an die Lebensführung von Menschen in Bezug auf Orientierungsfähigkeit, Selbständigkeit und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung. Dies erfordert lebenslange Bereitschaft, sich auf Lernprozesse einzulassen. Bildungsinstitutionen müssen diese Prozesse anregen, unterstützen und begleiten.

Konturen pädagogischer Professionalität

Sehr bedeutsam sind fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten. Dies sind die Grundlagen, um Wissen und Können bei den Lernenden aufzubauen und fachbezogene Bildungsprozesse anzustoßen. Darüber hinaus ist pädagogisches, psychologisches und didaktisches Wissen und Können bei der Vorbereitung, Durchführung und Analyse von Unterricht unerlässlich. Pädagogische Expertise ist nicht denkbar ohne Bereitschaft und Fähigkeit zum Dialog, Offenheit gegenüber und Flexibilität in unerwarteten Situationen.

Selbstverständnis der Bamberger Lehrerbildung

Die Bamberger Lehrerbildung versteht sich als Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden. Sie realisiert eine pädagogische Kultur des Miteinander, in der Lehrende Vorbilder für Wertschätzung, Motivation, dialogisches Lernen und fachliches Können sind. Im Wechselspiel von Wissenserwerb und Wissenserprobung eröffnet und gestaltet sie Erfahrungsräume: Sie zeichnet sich sowohl durch eine anspruchsvolle Forschungs- als auch durch eine starke Handlungsorientierung aus. Sie erforscht und analysiert Bildungsprozesse in Gesellschaft, Schule und Unterricht. Auf dieser Basis entwickelt sie Studiengänge sowie Fort- und Weiterbildungsangebote. Die Bamberger Lehrerbildung arbeitet phasenübergreifend in einem lebendigen Netzwerk von Partnerschulen, außeruniversitären Einrichtungen (z. B. LIfBi, Lebenshilfe) und Formen intra- und interuniversitärer Kooperation.

Mehr Informationen zum Leitbild des Bamberger Zentrums für Lehrerbildung(60.0 KB)


Bildquelle: Colourbox.de