Publikationen

Ordnungen des Unheimlichen. Kultur – Literatur – Medien

Florian Lehmann (Hrsg.): Ordnungen des Unheimlichen. Kultur – Literatur – Medien. Würzburg: Königshausen & Neumann 2016 (= KONNEX, Studien im Schnittbereich von Literatur, Kultur und Natur, Bd. 15). ISBN: 978-3-8260-5813-4.

Beiträge der Tagung "Das Unheimliche, Gespenstische und Spukhafte" (17.-19. April 2015, Universität Bamberg).

Inhalt

Sigmund Freuds Essay über das Unheimliche von 1919, lange Zeit kaum rezipiert, gilt heute als einer seiner bekanntesten Texte. Freud fungiert zweifellos als Diskursbegründer für das Konzept des Unheimlichen, wiewohl der Begriff zumindest etymologisch auf eine ältere Tradition verweisen kann. Insbesondere Friedrich Schellings Diktum, demnach das Unheimliche alles sei, „was ein Geheimnis, im Verborgenen bleiben sollte und hervorgetreten ist“, hat sich für den psychoanalytischen Verdrängungsbegriff als anschlussfähig erwiesen.
Seit den 1990er Jahren ist das Unheimliche zu einem viel bemühten Begriff avanciert, der den Zeitgeist wie kein zweiter zu treffen scheint. Das Unheimliche ist die Psychoästhetik der Stunde: In Film und Fernsehen, in Fotografie und bildender Kunst sowie in der Literatur sind unheimliche Phänomene geradezu omnipräsent. Auch in kulturkritischen und akademischen Texten findet reger Austausch über das Freud’sche Konzept statt. Weiterhin ist die Aufmerksamkeit für das spukhafte und gespenstische Potential historischer Texte und Artefakte gestiegen, insbesondere auch solcher, die gemeinhin als realistisch rezipiert werden.
In den Beiträgen dieses Bandes nähern sich die Autorinnen und Autoren den theoretischen, ästhetischen und medialen Dimensionen des Unheimlichen und reflektieren dessen Status in Geschichte und Gegenwart.

Die Beiträgerinnen und Beiträger

F. Lehmann, S. Aeberhard, H.-J. Schott, J. Menzel, C. W. Wilpert, L. Johnson, M. Bauer, V. Savietto, J. Nowotny,  J. Schröder, C. Bartsch, J. Odabas, A. E. Lyons, T. Erdbrügger / I. Probst, F. T. Gregor, T. Waitz, P. Podrez, C. Erk, C. Schramm

Weitere Informationen finden Sie auf der Verlagsseite.

 

Gegenbilder – literarisch/filmisch/fotografisch

Corina Erk und Christoph Naumann (Hrsg.): Gegenbilder – literarisch/filmisch/fotografisch. Bamberg: University of Bamberg Press 2013 (= Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien 8). ISBN: 978-3-86309-156-9.

Volltextzugriff auf OPUS 

Der Tagungsband enthält die Beiträge des gleichnamigen Forschungskolloquiums an der Universität Bamberg, das am 7. und 8. Juni 2012 stattfand.

Inhalt

Gegenbilder in Literatur, Film und Fotografie. Im Zentrum dieses Sammelbands stehen literatur- und medienwissenschaftliche Beiträge, die unter dem Leitbegriff „Gegenbilder“ ihren Fokus auf Ausprägungen des Widerständigen innerhalb einer polymorphen Bildlichkeit richten. Untersucht werden dabei die Inszenierungen von Gegenbildern auf der Figurenebene sowie die Rolle von Bildern bei der Darstellung von sozialer Zugehörigkeit, der Herstellung nationaler Identität und der Konstruktion kollektiver Gedächtnisorte. Welche traditionellen Motive, Topoi und Figurenmodelle transportieren Literatur, Film und Fotografie, gegen welche kämpfen sie an? Tragen konventionelle Beschreibungsmuster das Potential zum Widerstand gegen das Etablierte bereits in sich? 

Die Beiträgerinnen und Beiträger

Corina Erk, Christoph Naumann, Julia Eckert, Mareike Gramer, Marie Gunreben, Madlen Reimer, Nina Rexhepi, Katharina Weiss, Kathrin Wimmer, Nina Schimmel, Ina Markova und Eva Zimmer