Praktika

Die Praxis und ihre Integration in den Studiengang

Im Verlauf des Studiums sind zwei mindestens sechswöchige Praktika in Vollzeit oder in Teilzeit (je mindestens 240 Praktikumsstunden) zu absolvieren.

Die Praktika sollen bei pädagogischen Einrichtungen, Verbänden oder Unternehmen absolviert werden. Als Praktikant bzw. Praktikant beschäftigen Sie sich mit Aufgaben der Elementar- und Familienpädagogik oder der Sozialpädagogik oder der Erwachsenenbildung/Weiterbildung bzw. Personalentwicklung (je nach gewählten Schwerpunkten).

Alternativ können Sie Ihr Praktikum auch bei entsprechenden Forschungseinrichtungenableisten.

Wählen Sie Ihren Träger so aus, dass Sie während der praktischen Tätigkeit intensiv begleitet werden.

Organisation / Bedingungen

Näheres (Ansprechpersonen, Hinweise zum Praktikum,...) finden Sie unter „Praktikum“ im Bereich der Studienhilfen.

Diese Betreuung soll sowohl an der Universität als auch vor Ort in der Praktikumseinrichtung gewährleistet sein. Hierfür muss die Organisationseinheit, bei der das Praktikum absolviert wird,  mindestens eine Pädagogische Fachkraft hauptamtlich beschäftigen. Außerdem soll das Praktikum in je einer Praktikumsarbeit ("Praktikumsbericht") reflektiert werden.

Eine Stückelung des Praktikums (bspw. 2x3 Wochen ist möglich) wenn der Vollzeitcharakter erhalten bleibt! Das Praktikum kann nicht auf zwei verschiedene Einrichtungen aufgeteilt werden.

Ziele und Ergebnisse

Praktika gelten als Bestandteil der wissenschaftlichen, pädagogisch-didaktischen Kompetenzentwicklung. Sie dienen

  • der Verknüpfung von Studieninhalten und pädagogischer Praxis
  • der Sammlung vielfältiger Erfahrungen in dem jeweiligen Berufsfeld (-ausschnitt)
  • der Erprobung des eigenen pädagogischen, didaktischen und organisatorischen Handelns,
  • der Überprüfung bzw. Konkretisierung von Berufswahlentscheidungen
  • der Förderung von differenzierter kritischer Selbstwahrnehmung bezüglich der eigenen Rolle und des eigenen pädagogischen Handelns
  • der Analyse von Lern-, Bildungs- und Gestaltungsprozessen als „forschendes Lernen“ sowie
  • dem systematischen Rückbezug und der Integration von Praxis und theoretischer Basis

Die Praktika sollen sie dazu motivieren, die theoretischen Studien gezielter im Hinblick auf eigene Interessen und Kompetenzen fortzusetzen und tragen so auch entscheidend zur Ihrer Persönlichkeitsbildung bei.

Der Zusammenhang von Arbeitsmarkt und Praktika

Wir empfehlen Ihnen, alle berufsqualifizierende Studienbausteine zu nutzen! Vor allem Ihre Praktika - über die angegebene Mindestzeit von 240 Stunden hinaus – können dazu dienen, sich frühzeitig mit den beruflichen Anforderungen im jeweils angestrebten Arbeitsfeld vertraut zu machen. So können Sie gegebenenfalls die eigenen Chancen als Absolvent/-in erhöhen.

In Betracht kommen (zusätzliche) zielführende Praktika in Deutschland und im Ausland (internationale Erfahrungen).


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