Institut für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte

Kunstgeschichte

Profil des Studiengangs

Gegenstand des Faches Kunstgeschichte ist die europäische Kunst vom frühen Mittelalter bis heute sowie die aus ihr erwachsene internationale Kunst der Gegenwart. Kunstgeschichte analysiert Kunst in ihrem gesellschaftlichen Kontext. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Malerei, Plastik, Architektur und Neuen Medien. Kunstgeschichte studieren heißt, Kunstwerke in Zusammenhänge zu stellen - in historische, kulturelle, theologische, literarische, soziologische und viele andere mehr. Diese Vielseitigkeit macht das Fach anspruchsvoll und anregend.

Qualitätsmerkmale

Historische und moderne Studienobjekte

Bamberg ist UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt. Die Bauwerke und Museen der Stadt und ihrer Umgebung sind Studienobjekte ersten Ranges und bieten Möglichkeiten für Seminare, Exkursionen und Forschungsarbeiten. In dieser von alter und neuer Kunst geprägten Umgebung, in unmittelbarer Nähe zum Domberg und zum Alten Rathaus, befinden sich auch die Räume der beiden Lehrstühle für Kunstgeschichte.

Vernetztes Studium

Die beiden Lehrstühle für Kunstgeschichte sind seit Wintersemester 2008/09 integriert in das "Institut für Archäologie, Denkmalkunde und Kunstgeschichte (IADK)", das mit seinem Fächerverband einzigartige Möglichkeiten der interdisziplinären Verknüpfung bietet. Eine weitere Besonderheit der Kunstgeschichte in Bamberg ist die praxisorientierte Ausrichtung von Lehre und Forschung.

Praxisbezug

An den Lehrstühlen für Kunstgeschichte unterrichten neben ihren Inhabern und den Assistenten/innen auch der Apl. Professor Dr. G. Ulrich Großmann, Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg, und Honorarprofessor Dr. Gregor J. M. Weber, Hauptabteilungsleiter des Rijksmuseum Amsterdam. Sie bieten regelmäßig Veranstaltungen an, die zum Teil in Bamberg, zum Teil in den von ihnen geleiteten Museen und Sammlungen stattfinden. Das Angebot wird durch ein- und mehrtägige Exkursionen sowie Lehraufträge ergänzt, bei denen die Übung vor Originalen und ein starker Praxisbezug im Vordergrund stehen.