Ihre Zukunft

Zukunftsperspektiven

In einer Befragung von über 9.000 Karriereinteressierten und Berufstätigen im Sommer 20091 wurden diese unter anderem auch nach Ihrer Beurteilung und Einschätzung des Arbeitsmarktes befragt. Die Antworten wurden nach der jeweiligen Fachrichtung, in der die Befragten tätig sind, ausgewertet.

So bestätigten diejenigen, die in Bereichen der Wirtschaftsinformatik oder Informatik tätig sind, am häufigsten, dass es aktuell einfach ist, einen neuen Arbeitsplatz zu finden.

Wie die linke Grafik zeigt, schaut diese Berufsgruppe beruflich auch am optimistischsten in die Zukunft.

Darüber hinaus hat eine Studie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) im März 2009 ergeben, dass fast 18.000 Stellen für Wirtschaftsinformatiker, Informatiker und verwandte Berufe unbesetzt sind.2 Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt der Branchenverband BITKOM im Juni 2010: „So wollen 53 Prozent der deutschen ITK-Unternehmen ihr Personal verstärken, 30 Prozent möchten es auf dem aktuellen Niveau halten und lediglich 17 Prozent müssen Arbeitsplätze reduzieren. (...) Derzeit gibt es rund 20.000 offene Stellen  in der ITK-Branche.“3

Berichten der ZEIT zufolge wird die Nachfrage nach IT-Fachkräften in naher Zukunft weiter wachsen. Eine Studie des Marktforschers IDC kommt demnach zu dem Schluss, dass in den nächsten vier Jahren bis zu 94.000 neue und hoch qualifizierte Jobs in der IT-Branche entstehen werden.4

Berufstätige in Berufen, für die ein Studium der Wirtschaftsinformatik vorbereitet, beurteilen demnach die Chancen im Vergleich mit anderen Fachrichtungen am optimistischsten und auch Arbeitsmarktstudien von Branchenverbänden zeigen: IT-Fachkräfte sind nach wie vor ein Mangel auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Einstiegsgehalt

Neben den generellen Chancen auf dem Arbeitsmarkt ist natürlich auch das Gehalt ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Berufskarriere. Aus einer Studie der IG Metall5 geht dabei hervor, dass mehr als die Hälfte der Absolventen einer Universität mit einem (Wirtschafts-) Informatik Studienabschluss, über 44.900 EUR Einstiegsjahresgehalt verdienen. Nur 10 Prozent verdienen weniger als 39.000 EUR im Jahr, und 10 Prozent verdienen sogar mehr als 51.000 EUR im Jahr als Einstiegsgehalt.

Bedeutung von internationalen Studiengängen

Im Zuge einer immer mehr zusammenwachsenden Welt werden Studienabschlüsse, die Studierende auf eine globalisierte Arbeitswelt vorbereiten, immer wichtiger und auch Unternehmen fragen Absolventen international ausgerichteter Ausbildungsprofile immer stärker nach. So geben aktuell über ein Drittel der Personalrekrutierungsverantwortlichen der 1.000 größten deutschen Unternehmen an, dass sie eine hohe Bedeutung für international ausgerichtete Studienabschlüsse sehen. Bei den 300 größten deutschen IT-Unternehmen sind es sogar 62,5 Prozent.6

Die Bedeutung eines Studiums im IT-Bereich fasst Annette Schavan (Bundesministerin für Bildung und Forschung) wie folgt zusammen:

"Studium und Ausbildung im IKT-Bereich bieten exzellente Zukunftsaussichten. Die Unternehmen suchen vor allem solche Fachkräfte, die Wissenschaft und Anwendung zusammen denken können.“7

Mit einer international ausgerichteten Ausbildung mit dem Schwerpunkt IT-Management legen IISM-Studierende somit die Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Zukunft und bekommen in Bamberg eine exzellente Ausbildung geboten. So wurden die Absolventen von Informatikfächern in einer bundesweiten Befragung nach Ihrem Studium gebeteten, ihre Ausbildung zu bewerten. Dabei bewerteten unsere Absolventen die Ausbildung in Bamberg im Vergleich zu anderen Hochschulen in Deutschland wie folgt8:

  • Qualität der Dozenten und Professoren in der Lehrstoffvermittlung: bundesweit Platz 1
  • Betreuung durch Dozenten und Professoren: bundesweit Platz 1
  • Umfang und der Qualität der studentischen Aktivitäten: bundesweit Platz 1
  • Service der Hochschule: bundesweit Platz 2 der Universitäten
  • Praxisbezug der Ausbildung: bundesweit Platz 3 der Universitäten
  • Zwei Drittel der Absolventen haben innerhalb von drei Monaten nach Abschluss des Studiums einen Arbeitsplatz gefunden.

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1Laumer, S., Eckhardt, A., von Stetten, A., Weitzel, T., König, W. (2010), „Bewerbungspraxis 2010 – Eine empirische Untersuchung mit über 9.000 Stellensuchenden und Karriereinteressierten“, Research Report, Otto-Friedrich-Universität Bamberg und Goethe-Universität Frankfurt am Main

2http://www.wiwo.de/karriere/trotz-krise-18-000-informatiker-gesucht-389296/

3http://www.bitkom.org/de/presse/8477_64224.aspx

4http://www.zeit.de/karriere/2009-11/jobs-it-branche

5http://www.igmetall4you.de/Einstiegsgehalt-Aush.70.0.html

6Von Stetten, A., Eckhardt, A., Laumer, S., Weitzel, T., König, W. (2010), „Recruiting Trends 2010 - Eine empirische Untersuchung mit den Top-1.000-Unternehmen aus Deutschland sowie den Top-300-Unternehmen aus den Branchen Automotive, Finanzdienstleistung und IT“, Research Report, Otto-Friedrich-Universität Bamberg und Goethe-Universität Frankfurt am Main

7http://www.bmbf.de/press/2735.php

8Trendemployer, Informationen unter http://www.trendemployer.de