Welcome Center

Visum und Einreiseformalitäten

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der EU sowie aus der Schweiz, Norwegen und Liechtenstein

sind von der Visumspflicht befreit. Sie genießen außerdem Freizügigkeit und benötigen keine gesonderte Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Süd-Korea und den USA

benötigen kein Visum zur Einreise. Eine passende Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis beantragen Sie bitte nach Ihrer Ankunft bei der Ausländerbehörde in Bamberg.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen anderen Staaten

müssen in der Regel bei der Deutschen Botschaft bzw. beim Deutschen Konsulat in ihrem Heimatland ein Visum zur Einreise nach Deutschland beantragen.

Wir empfehlen Ihnen die Beantragung eines EU-Forschervisums. Grundlage ist die neue EU-Forscherrichtlinie, die den europäischen Universitäten die Aufnahme von Forscherinnen bzw. Forschern aus Nicht-EU-Staaten erleichtert.

Das EU-Forschervisum berechtigt zur Ausübung von Forschungstätigkeiten und zu Tätigkeiten in der Lehre. Für die Beantragung dieses Visums benötigen Sie eine Aufnahmevereinbarung mit der Universität Bamberg. 

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Flyer "Forschervisum(120.1 KB)"
Muster "Aufnahmeverein-barung"(129.1 KB)


Voraussetzungen für den Abschluss der Aufnahmevereinbarung:

  • Es steht fest, dass das Forschungsvorhaben durchgeführt wird.
  • Die Forscherin bzw. der Forscher ist für das Vorhaben geeignet und befähigt und verfügt über einen Hochschulabschluss, der Zugang zu Graduiertenprogrammen ermöglicht.
  • Der Lebensunterhalt der Forscherin bzw. des Forschers ist während des Aufenthalts gesichert. (Mindesteinkommen beachten!)
  • Bei Promovierenden ist sichergestellt, dass der Aufenthalt zum Zweck der Forschung erfolgt. Das schließt eine Teilnahme an strukturierten Promotionsprogrammen aus, denn diese dienen Studienzwecken.

Vorteile gegenüber dem bisherigen Visumverfahren:

  • Vereinfachung und Beschleunigung des Verfahrens
  • Es entfällt die Prüfung durch die Ausländerbehörde Bamberg, ob für die Forschungstätigkeit ein entsprechender Bedarf vorhanden ist und ob die fachliche Qualifikation vorliegt.
  • Mitreisende Ehepartnerinnen oder Ehepartner müssen keine Sprachkenntnisse nachweisen und haben in der Regel unbeschränkten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt.
  • Mobilitätsrecht in der EU: Forscherinnen und Forscher, die in einem EU-Land einen Aufenthaltstitel nach der neuen Forscherrichtlinie haben, können für insgesamt drei Monate (innerhalb von 12 Monaten) ohne Visum nach Deutschland einreisen. Hier sind sie berechtigt, Teile ihrer Forschung bzw. Tätigkeiten in der Lehre durchzuführen. Umgekehrt können auch Forscherinnen und Forscher, die in Deutschland einen Aufenthaltstitel haben, ohne Visum in andere EU-Länder, die die neue Forscherrichtlinie implementiert haben (alle außer dem Vereinigten Königreich und Dänemark) reisen.


Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler, die die Voraussetzungen für die Erteilung eines EU-Forschervisums nicht erfüllen, benötigen je nach Aufenthaltsdauer und -zweck in der Regel ein Schengen-Visum (Forschungsaufenthalt bis zu drei Monaten) oder ein nationales Visum (Forschungsaufenthalt über drei Monate).


Im Einzelfall können je nach Nationalität, Aufenthaltsdauer und -zweck verschiedene Ausnahmen greifen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich vom Welcome Center zur Visumspflicht in Ihrem konkreten Fall beraten zu lassen.


Bitte beachten Sie:

  • Ein Schengen-Visum kann in keinem Fall in einen längerfristigen Aufenthaltstitel umgewandelt werden. Nach drei Monaten ist eine Ausreise erforderlich. Falls Sie planen, während der Gültigkeit des Schengen-Visums den Schengen-Raum zu verlassen und erneut einzureisen, beantragen Sie bitte ein Visum, das zur mehrfachen Einreise berechtigt.
  • Planen Sie genug Zeit für das Visumverfahren ein. Die Beantragung kann bis zu zwölf Wochen dauern.
  • Erkundigen Sie sich bitte vorab bei der für Sie zuständigen deutschen Vertretung in Ihrem Heimatland nach den mitzubringenden Unterlagen für den Visumsantrag. In jedem Fall benötigen Sie den Nachweis über eine bestehende Krankenversicherung.