Das Programm Erasmus+

Erasmus+ ist mit einem Budget in Höge von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen. Informationen zum Erasmus+ finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission: http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/index_en.htm

Zentrale ERASMUS-Mobilitätsmaßnahmen werden von der Exekutivagentur der Europäischen Kommission in Brüssel verwaltet. Informationen dazu finden Sie unter http://eacea.ec.europa.eu/erasmus-plus_en

ERASMUS

Das Hochschulprogramm ERASMUS, eine der großen Erfolgsgeschichten der Europäischen Union, fördert seit 1987 grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden, Hochschuldozentinnen bzw. -dozenten und Hochschulpersonal in Europa. Bisher haben rund 2 Millionen Studierende und fast 200.000 Dozentinnen und Dozenten mit diesem Programm einen Auslandsaufenthalt durchgeführt.

Folgende europäische Länder nehmen an ERASMUS teil: Die 28 EU-Länder, Island, Liechtenstein, Norwegen, FYR Mazedonien und die Türkei.

Die ERASMUS Charta für die Hochschulbildung (ECHE) wird von der EU-Kommission vergeben, sie beweist, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilname am ERASMUS-Programm erfüllt. Die ECHE der Otto-Friedrich-Universität Bamberg finden Sie hier(372.2 KB), unser ERASMUS Policy Statement hier(1.1 MB) und unsere Erasmus-Studierendencharta hier(484.3 KB).

Förderbedingungen
Studierende, Lehrende oder Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter müssen Staatsangehörige eines der ERASMUS-Teilnahmeländer sein um am Programm teilnehmen zu können. Studierende aus Nicht-EU-Ländern können am ERASMUS-Programm teilnehmen, sofern sie regulär an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sind und ihr gesamtes Studium dort absolvieren. Lehrende und sonstige Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter müssen an einer deutschen Hochschule tätig sein, um am Programm teilnehmen zu können.

Unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ (2014-2020) werden durch ERASMUS folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert:

  • Auslandsstudium für Studierende (SMS)
  • Auslandspraktikum für Studierende (SMP)
  • Gastdozenturen (STA)
  • Mobilität von Personal (STT)

Haftungsklausel

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

Sonderförderung

Auslandsmobilität mit Behinderung
Personen mit Beeinträchtigung können einen Zuschuss für Mehrkosten im Rahmen eines ERASMUS+-Aufenthalts erhalten. Seit 2018 ist es möglich, ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 30 einen einfachen Zuschuss zu beantragen. Studierende, die einen entsprechenden Nachweis erbringen, werden mit dem Höchstsatz der Ländergruppe gefördert, um im Ausland anfallende Mehrkosten zu tragen.

Studieren mit Kind
Studierende, die ihr Kind/ihre Kinder ins Ausland mitnehmen und während der Erasmus+ Mobilität alleinerziehnd sind, können Sondermittel als Pauschale erhalten. Der Zuschuss ist von der Anzahl der Kinder unabhängig.

Dies gilt für alle ERASMUS-Mobilitätslinien (Studium, Praktika, Mobilität zu Unterrichtszwecken und Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken).

DAAD

 

Weitergehende Information und Beratung zu den ERASMUS+ Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim

Deutschen Akademischen Austauschdienst
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)228/882-578
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: eu-programme(at)daad.de
Homepage: www.eu.daad.de