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            <title>Uni Bamberg News</title>
            <link>https://www.uni-bamberg.de</link>
            <description>Latest news | Aktuelle Informationen</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>Uni Bamberg</copyright>
            
            
            <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 20:31:29 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sat, 18 Jul 2026 20:31:29 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 09:41:18 +0200</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Kathrin Gies: Lehrerfortbildung &quot;Antisemitismuskritische Perspektiven auf (religiöse) Bildung&quot;</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/at/news/artikel/prof-dr-kathrin-gies-lehrerfortbildung-antisemitismuskritische-perspektiven-auf-religioese-bildung/</link>
                        <description>Am 10.7.2026 übernahm Prof. Dr. Kathrin Gies in Würzburg eine Fortbildung zum Thema &quot;Antisemitismuskritische Perspektiven auf (religiöse) Bildung&quot;</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Studientagung des Bistums Würzburg für berufliche Schulen in Zusammenarbeit mit der Regierung von Unterfranken „Fremdheit verstehen, Vielfalt gestalten – Religiöse Bildung im Spannungsfeld von Rassismus und Extremismus“ vom 09./10.07.2026 übernahm Prof. Dr. Kathrin Gies eine Lehrerfortbildung zum Thema „Antisemitismuskritische Perspektiven auf (religiöse) Bildung.“ Gemeinsam mit ungefähr 25 Lehrkräften aus FOS/BOS und Berufsschulen machte sie die Schwierigkeit zum Thema, Antisemitismus als solchen zu erkennen, und arbeitete zu Funktionen und Erscheinungsformen von Antisemitismus. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Sensibilisierung für jüdische Perspektiven.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 08:42:34 +0200</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Johnathan Jodamus und Prof. Dr. Sarojini Nadar für zweiten Forschungsaufenthalt willkommen geheißen</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/at/news/artikel/prof-dr-johnathan-jodamus-und-prof-dr-sarojini-nadar-fuer-zweiten-forschungsaufenthalt-willkommen-geheissen/</link>
                        <description>Von Juli 2026 bis Dezember 2026 werden die Gastwissenschaftler:innen Prof. Dr. Johnathan Jodamus und seine Frau Sarojini Nadar am Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaften forschen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaft begrüßt <a href="https://www.uni-bamberg.de/at/bibel-in-afrika/gastwissenschaftlerinnen/johnathan-jodamus/" target="_blank">Prof. Dr. Johnathan Jodamus</a> zum Beginn seines zweiten Forschungsaufenthaltes als Georg-Forster Stipendiat der Alexander von Humboldt Stiftung von 07/2026 bis 12/2026.&nbsp;</p>
<p>Als Gastwissenschaftlerin der Universität Bamberg wird auch seine Frau <a href="https://www.uni-bamberg.de/at/bibel-in-afrika/gastwissenschaftlerinnen/sarojini-nadar/" target="_blank">Prof. Dr. Sarojini Nadar </a>willkommen geheißen, die im selben Zeitraum in Bamberg ist. Ab 1. September 2026 wird sie Deputy-Vice-Chancellor: Research &amp; Innovation der University of the Western Cape (UWC) sein.&nbsp;</p>
<p>Während seines Aufenthalts an der Universität Bamberg verfolgt Johnathan Jodamus mehrere Forschungsprojekte. Gemeinsam mit Sarojini Nadar fragt er danach, wie biblische Autorität in zeitgenössischen digitalen Räumen verhandelt wird. Johnathan Jodamus setzt auch seine Arbeit zu indigenen Ausdrucksformen der pentekostalen Bibellektüre fort, mit einem besonderen Fokus auf die südafrikanische Pinkster-Tradition. Sarojini Nadar arbeitet an einem langfristigen Buchprojekt zu feministischer Epistemologie und Religionswissenschaft und untersucht die methodologischen und epistemologischen Herausforderungen der feministischen Wissensproduktion in diesem Bereich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>English version</i></p>
<p><span lang="EN-US">The Chair of Old Testament Studies warmly welcomes Prof. Dr. Johnathan Jodamus at the beginning of his second research stay as a Georg Forster Fellow of the Alexander von Humboldt Foundation from July 2026 to December 2026.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="EN-US">As a guest researcher at the University of Bamberg, his wife, Prof. Dr. Sarojini Nadar, is also welcomed, who will be in Bamberg during the same period.</span></p>
<p><span lang="EN-US">During his second research stay at the University of Bamberg, Johnathan Jodamus is pursuing several research projects. Together with Sarojini Nadar, he is undertaking collaborative research on how biblical authority is negotiated in contemporary digital spaces through a case study of a South African Pentecostal church controversy over queer inclusion. Bringing contextual biblical hermeneutics into conversation with digital ethnography, the project examines the contemporary reception and mobilisation of biblical texts on social media. Jodamus is also continuing his research on indigenous expressions of Pentecostal biblical interpretation, with a particular focus on the South African Pinkster tradition. Sarojini Nadar is developing research for a long-term book project on feminist epistemology and the study of religion, exploring the methodological and epistemological challenges of feminist knowledge production in the field.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 17:44:51 +0200</pubDate>
                        <title>Exkursion des Oberseminars zur ehemaligen Synagoge in Kronach</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/at/news/artikel/exkursion-des-oberseminars-zum-ehemaligen-synagoge-in-kronach/</link>
                        <description>Am Beispiel des Aktionskreises Synagoge Kronach e.V. beschäftigten sich die Teilnehmer:innen mit der Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für Erinnerungsarbeit im ländlichen Raum.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Oberseminars „Alttestamentliche Exegese und Antisemitismuskritik“ fand am 25.06.2026 eine Exkursion nach Kronach statt. Dort besuchten die Teilnehmer:innen die ehemalige Synagoge und hatten Möglichkeit zu einem Gespräch mit der 1. Vorsitzendes des Aktionskreises Synagoge Kronach Frau Gisela Zaich. Diese gab Auskunft über die Geschichte der Kronacher Juden:Jüdinnen, den Bau und die Nutzungszeit der 1883 erbauten Synagoge sowie die Instandsetzung der Synagoge seit 1992 im Rahmen einer ehrenamtlichen Initiative. Diesem Engagement von Kronacher Bürger:innen ist es zu verdanken, dass die Synagoge 2008 wiedereingeweiht werden konnte. Beispielhaft für viele bundesdeutsche Initiativen steht auch das gegenwärtige Engagement des Aktionskreises, wobei gleichwohl deutlich wurde, dass das Potential des Lernens mit Lokalgeschichte von Bildungseinrichtungen vor Ort stärker genutzt bzw. die Zusammenarbeit noch vertieft werden könnte.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 16:56:35 +0200</pubDate>
                        <title>Preis für herausragende Abschlussarbeiten für Jakob Link</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/at/news/artikel/preis-fuer-herausragende-abschlussarbeiten-fuer-jakob-link/</link>
                        <description>Jakob Link, der im Studiengang Lehramt an Gymnasien seine Zulassungsarbeit zum Thema &quot;&#039;Lebendige Spuren&#039; in Miltenberg. Das Potenzial jüdischer Lokalgeschichte für antisemitismuskritische Bildungsarbeit&quot; schrieb, wurde mit dem Preis für herausragende Abschlussarbeiten ausgezeichnet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 24.06.2026 wurde der Preis für herausragende Abschlussarbeiten (Akademisches Jahr 2024/25) an Jakob Link (Zulassungsarbeit; Lehramt Gymnasien; Betreuerin: Kathrin Gies) für die Arbeit <i>„Lebendige Spuren“ in Miltenberg. Das Potenzial jüdischer Lokalgeschichte für antisemitismuskritische Bildungsarbeit</i> verliehen, die vom Verfasser im Rahmen der Institutsleitungssitzung auch in einem Kurzvortrag vorgestellt wurde:</p>
<p>Angesichts eines „antisemitischen Grundrauschens“ in der deutschen Gesellschaft trotz aller Bemühungen einer Bildung gegen Antisemitismus im Kontext Schule wirft Jakob Link in seiner Zulassungsarbeit die Frage auf, welches Potential ein Lernen an und mit jüdischer Lokalgeschichte für antisemitismuskritische Bildungsarbeit hat. Seine Arbeit ordnet eine von ihm als Bildungsmaterial gegen Antisemitismus erstellte Broschüre Lebendige Spuren zum jüdischen Miltenberg in geschichtswissenschaftliche und geschichtsdidaktische Diskurse ein, lotet angesichts des von Wandel und Kontinuitäten bestimmten Phänomens des Antisemitismus die Chancen für Bildung in antisemitismuskritischer Absicht im Hinblick auf die Zielgruppe von jugendlichen Schüler:innen aus und reflektiert das didaktische Konzept der Broschüre. Die <a href="https://fis.uni-bamberg.de/entities/publication/83c647d2-540c-424c-a883-9620dee71e69" target="_blank" rel="noreferrer">Broschüre </a>selbst war im Jahr 2025 zum Teil in Archivarbeit im Rahmen des Lehrveranstaltungsformats „Projekt“ und einer zugehörigen Modulabschlussprüfung am Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaften für den Studiengang Lehramt an Gymnasien entstanden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 11:00:25 +0200</pubDate>
                        <title>Vortrag von Prof. Dr. Loreen Maseno in Bamberg</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/at/news/artikel/vortrag-von-prof-dr-loreen-maseno-1/</link>
                        <description>Humboldtpreisträgerin und Gastwissenschaftlerin Prof. Dr. Loreen Maseno hielt am 18.06.2026 einen Vortrag zum Thema &quot;From Altar to Atmosphere: Eco-Theological contributions to SDG 13 in Africa&quot; an der Universität Bamberg.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann die Theologie einen Beitrag zu dem UN-Nachhaltigkeitsziel „Maßnahmen zum Klimaschutz“ (SDG 13) leisten? Prof. Dr. Loreen Maseno betonte in ihrem Vortrag <a href="/fileadmin/at/Bilder/News_Bilder/Plakat_Vortrag_Loreen_Maseno__1_.pdf">„From Altar to Atmosphere“</a> <span class="filesize">(433.2 KB)</span>, dass Öko-Theologie immer kontextuell sein muss, um relevant und praktisch anwendbar zu sein.</p>
<p>Sowohl der Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung als auch das SDG 13 können als “calls” (Berufung) verstanden werden, die den Menschen in die Pflicht nehmen, konkret zu handeln. Insofern eignet auch dem Konzept “Nachhaltigkeit” eine religiöse Dimension. &nbsp;</p>
<p>Obwohl der Klimawandel eine globale, existenzielle Krise darstellt, sind seine Auswirkungen regional unterschiedlich. Besonders betroffen sind die trockenen und halbtrockenen Regionen Afrikas, da dort über 70 Prozent der Menschen ihre Lebensgrundlage direkt aus der Landwirtschaft beziehen.&nbsp;</p>
<p>Ebenso unterscheidet sich der Fokus der Öko-Theologie je nach Region grundlegend. Während sich die Öko-Theologie im Westen vor allem mit den Folgen des modernen Individualismus und der Konsumorientierung auseinandersetzt, verbindet sie im Süden die Quellen der Öko-Theologie direkt mit dem Kampf für Klimagerechtigkeit und wird so zu einer Ressource für praktisches Handeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>English version</i></p>
<p><strong>Prof. Dr. Loreen Maseno gave a lecture on 'From Altar to Atmosphere: Eco-Theological contributions to SDG 13 in Africa' at the University of Bamberg on June 18, 2026.</strong></p>
<p>How can theology contribute to the UN Sustainable Development Goal &quot;Climate Action&quot; (SDG 13)? In her lecture &quot;From Altar to Atmosphere,&quot; Prof. Dr. Loreen Maseno emphasized that eco-theology must always be contextual in order to be relevant and practically applicable.&nbsp;</p>
<p>Both the mandate to preserve creation and SDG 13 can be understood as &quot;calls&quot; that place a duty on humanity to take concrete action. In this respect, the concept of &quot;sustainability&quot; also possesses a religious dimension.</p>
<p>Although climate change represents a global, existential crisis, its impacts vary regionally. The arid and semi-arid regions of Africa are particularly affected, as over 70 percent of the population there derive their livelihoods directly from agriculture.</p>
<p>Similarly, the focus of eco-theology differs fundamentally depending on the region. While eco-theology in the West primarily deals with the consequences of modern individualism and consumerism, in the Global South it directly connects the sources of eco-theology with the fight for climate justice, thereby becoming a resource for practical action.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 08:37:45 +0200</pubDate>
                        <title>Vortrag von Prof. Dr. Loreen Maseno in Heidelberg</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/at/news/artikel/vortrag-von-prof-dr-loreen-maseno/</link>
                        <description>Prof. Dr. Loreen Maseno, Humboldtpreisträgerin und Gastwissenschaftlerin am Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaften an der Universität Bamberg hielt in Heidelberg einen Vortrag zu „African Women’s Theology and the Paradox of Community: Reimagining Community, Motherhood and the Burden of Infertility.“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Loreen Maseno präsentierte am 12. und 13. Juni 2026 ihre laufende Forschung an der Universität Heidelberg. Dabei hob sie die wachsende internationale Bedeutung ihrer Forschungsthemen und ihren Beitrag zum internationalen wissenschaftlichen Diskurs über die Erfahrungen von Gemeinschaft hervor. Loreen Maseno geht in ihrer Forschung der Frage nach, welche Potentiale Religion bietet, um die Nahrungsmittelunsicherheit in Kenia, die sowohl durch Religion als auch durch den Klimawandel verursacht wird, zu bekämpfen.</p>
<p>In ihrem Vortrag mit dem Titel „African Women’s Theology and the Paradox of Community: Reimagining Community, Motherhood and the Burden of Infertility“ untersuchte, inwiefern die soziale Gemeinschaft durch Unfruchtbarkeit herausgefordert wird. Sie betonte die zentrale Rolle fortlaufender Selbstkritik und der ständigen Neuinterpretation von Familienstrukturen, die in Gemeinschaften eingebettet sind, in denen Ehe und Fortpflanzung den höchsten Stellenwert einnehmen.</p>
<p>Weitere Wissenschaftlerinnen, die auf dem Workshop vortrugen, waren Prof. Julie C. Ma von der Oral Roberts University (Tulsa, Oklahoma, USA) und Dr. Jessica A. Albrecht von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Deutschland).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>English version</i></p><div><p><font><strong>Prof. Dr. Loreen Maseno was invited to present at a workshop at the University of Heidelberg, organized by Prof. Dr. Claudia Hoffman.</strong></font></p></div><div><p>&nbsp;</p></div><div><p>Prof. Dr. Loreen Maseno presented her ongoing research, highlighting the growing international impact of her research themes and further contributing to international scholary dialogue on the experience of community. Her presentation titeled<font><span lang="en-US"> “</span>African Women’s Theology and the Paradox of Communitiy: Reimagining Community, Motherhood and the Burden of Infertility&quot; explored the challenges of communal life in the face of infertility. She posisted the importance of ongoing self-critique and the continual reinterpretation of family structures embedded in communities that place peak value on marriage and procreation. Other scholars who presented at the workshop were Prof. Julie C. Ma, form Oral Roberts University, Tulsa, Oklahoma, USA, and Dr. Jesssica A. Albrecht, from Friedrich-Alexander-University Erlangen-Nuremberg, Gemany.</font></p></div><div><p>&nbsp;</p></div><div><p>&nbsp;</p></div>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 08:21:27 +0200</pubDate>
                        <title>Vortrag &quot;Ist der Feind ein Mann? Psalmen als Räume hegemonialer Männlichkeit&quot;</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/at/news/artikel/vortrag-ist-der-feind-ein-mann-psalmen-als-raeume-hegemonialer-maennlichkeit/</link>
                        <description>Im Rahmen der Tagung &quot;Geschlecht und Gebet&quot; (Regensburg) befasste sich Prof. Dr. Kathrin Gies in einem Vortrag mit der Frage &quot;Ist der Feind ein Mann? Psalmen als Räume hegemonialer Männlichkeit&quot;</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 13.06.2026 hielt Prof. Dr. Kathrin Gies während der Tagung „Geschlecht und Gebet. Geschlechterdiskurse in den Psalmen“ in Regensburg den Vortrag &quot;Ist der Feind ein Mann? Psalmen als Räume hegemonialer Männlichkeit&quot;. Die <a href="https://www.uni-regensburg.de/theologie/news-detailseite/27-04-2026_geschlecht-und-gebet-geschlechterdiskurse-in-den-psalmen" target="_blank" rel="noreferrer">dreitägige Tagung</a> wurde von Prof. Dr. Mathias Winkler, Lehrstuhl für Exegese und Hermeneutik des Alten Testaments organisiert. Prof. Dr. Kathrin Gies ging von dem Befund aus, dass die feministische Forschung – positiv –die Rezeptionsoffenheit der Psalmen betont und weibliche Metaphern in den Mittelpunkt stellt, David Clines jedoch massive Kritik an dem Konzept hegemonialer Männlichkeit übt, das das Psalmenbuch biete. Sie zeigte gegen Clines, dass das Psalmenbuch durchaus plurale Konzepte von Männlichkeit beinhaltet. Zudem kommt – vor dem Hintergrund von Ricoeurs Metapherntheorie – Metaphern eine Referenz zweiter Ordnung zu, die Neuidentifikationen ermöglicht und neue Verstehensräume eröffnet. Allerdings bleibt das Gewaltpotential der Referenz erster Ordnung erhalten und weiter wirksam, was klar benannt werden muss.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 31 May 2026 16:27:08 +0200</pubDate>
                        <title>Internationaler Workshop „Religion, Gender and Sustainability” in Wittenberg</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/at/news/artikel/internationaler-workshop-religion-gender-and-sustainability-in-wittenberg/</link>
                        <description>Prof. Dr. Loreen Maseno war als Referentin zu einem vom Wittenberg Center for advanced studies organisiertem Workshop eingeladen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 22. Mai 2026 nahmen Prof. Dr. Loreen Maseno und Prof. Dr. Kathrin Gies an einem internationalen Workshop „Religion, Gender and Sustainability: Intersectional Perspectives“ teil, der von Dr. Philipp Öhlmann, Wittenberg Center for advanced studies organisiert wurde. Loreen Maeno identifizierte in ihrem Vortrag „Sacred Earth, Sacred Women: Sources Shaping African Women’s Engagement in Ecotheolgy” fünf unterschiedliche Kontexte, auf die eine afrikanisch-feministische Ökotheologie zurückgreift: die Bibel, Erfahrungen von Frauen, afrikanische Weisheitstraditionen und religiös-kulturelles Erbe und schließlich die christliche feministische Tradition des Westens. Zu den weiteren Referentinnen des Workshops gehörte auch Prof. Dr. Molly Manyonganise, Zimbabwe Open University/HU Berlin, die als Humboldt Stipendiatin von 2020–2023 an der Universität Bamberg geforscht hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>English version</i></p>
<p><strong>International Workshop “Religion, Gender and Sustainability: Intersectional Perspectives”</strong></p>
<p>On May 22, 2026, Prof. Dr. Loreen Maseno and Prof. Dr. Kathrin Gies participated in the international workshop &quot;Religion, Gender and Sustainability: Intersectional Perspectives,&quot; organized by Dr. Philipp Öhlmann of the Wittenberg Center for Advanced Studies. In her presentation titled &quot;Sacred Earth, Sacred Women: Sources Shaping African Women’s Engagement in Ecotheology,&quot; Loreen Maseno identified five distinct contexts drawn upon by African feminist ecotheology: the Bible, women’s experiences, African traditions of wisdom, religious-cultural heritage, and finally, the Western Christian feminist tradition. Other speakers at the workshop were Prof. Dr. Molly Manyonganise (Zimbabwe Open University/HU Berlin), who conducted research at the University of Bamberg from 2020 to 2023 as a Humboldt Fellow.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 20 May 2026 16:09:29 +0200</pubDate>
                        <title>Werkstattgespräch &quot;Jung und jüdisch in Deutschland. Gemeinschaft im Wandel&quot;</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/at/news/artikel/werkstattgespraech-jung-und-juedisch-in-deutschland-gemeinschaft-im-wandel/</link>
                        <description>Im Rahmen des Katholikentags 2026 (Würzburg) gestaltete Dr. Jana Hock gemeinsam mit Helene Braun und Ron Dekel das Werkstattgespräch &quot;Jung und jüdisch in Deutschland. Gemeinschaft im Wandel&quot;.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Junges, jüdisches Leben in Deutschland ist jung, vielfältig und dynamisch <span lang="de">– </span>und zugleich geprägt durch gesellschaftliche Polarisierungen und zunehmenden Antisemitismus. Zwei junge, jüdische Stimmen – dafür stehen Helene Braun und Ron Dekel. Helene Braun ist jüdische Theologin und arbeitet als theologische Referentin für das House of One (Berlin); Ron Dekel ist Präsident der Jüdischen Studierendenunion Deutschland. Ihre Erfahrungen und Positionen brachten sie in das gemeinsame Gespräch ein.&nbsp;</p>
<p>In der Werkstatt lernten die ca. 75 Teilnehmer:innen jüdische Perspektiven jenseits von Zuschreibungen kennen und dachten gemeinsam über Gemeinschaft(en) im Wandel nach. In Gruppen tauschten sich die Teilnehmer:innen zu den Themen Alltag und Identität, Social Media und Sichtbarkeit, Schule und Universität sowie Religion aus. Die Ergebnisse und Fragen konnten in der gemeinsamen Diskussion mit Helene Braun und Ron Dekel eingebracht werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 19 May 2026 19:23:59 +0200</pubDate>
                        <title>Bibelwerkstatt im Rahmen des Katholikentages zu 1 Kön 17</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/at/news/artikel/bibelwerkstatt-im-rahmen-des-katholikentages-zu-1-koen-17/</link>
                        <description>Während des Katholikentages 2026 in Würzburg arbeitete Prof. Dr. Kathrin Gies am 15.05.2026 in einer Bibelwerkstatt „Gendersensible Sprache im ersten Testament. Die Witwe von Sarepta: Mutiger Widerspruch oder klassische Hausfrau?“ mit ungefähr 30 Teilnehmer:innen zu 1 Kön 17. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden Erzählungen von der Witwe von Sarepta im Elia-Zyklus sind mehrdeutig: Einerseits kommt der Frau eine Sonderstellung zu, und sie wird zum Vorbild, da sie – als Fremde – Elia versorgt. Andererseits verfügt der Gott Israels über sie und ihr bleibt am Ende nur, Elia als Mann Gottes anzuerkennen. Während des Workshops wurde deutlich, dass sich noch weitere Fragen aufdrängen: Wer ist hier eigentlich fremd? Und wer rettet wen? Die Teilnehmer:innen deckten in Gruppen kritisch Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit auf und hinterfragten unterschiedliche Diskriminierungspraktiken, von denen erzählt wird, und erhielten auch einen Einblick in die universitäre Werkstätte Exegese.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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