Universität Bamberg - Logo

News

Anmeldung zur Veranstaltungsteilnahme in FlexNow


ausführlich

Bewerbungsfristen für den Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik


ausführlich

Erster Platz beim Deutschen Planspielpreis


ausführlich

News

Der erste Platz des Deutschen Planspielpreises geht an die Universität Bamberg

Preisträger und Jury am Ende der Preisverleihung: Die Preisträgerin, Jasmin Kaiser (vierte von rechts), und der Betreuer der Arbeit, Ewald Blum (zweiter von rechts), vertreten die Universität Bamberg. (Bild: DHBW-Stuttgart)

Am 20. September 2011 wurde im Rahmen des Planspielforums auf der PLE-Konferenz / Zukunft Personal der Deutsche Planspielpreis 2011 verliehen. Mit ihm werden wissenschaftliche Abschlussarbeiten zum Themenfeld vom Zentrum für Managementsimulation der DHBW Stuttgart in Kooperation mit der SAGSAGA ausgezeichnet. Im zweiten Wettbewerbsjahr gab es vier Preisträger aus insgesamt 15 eingereichten Arbeiten.

Planspiele stellen in Unternehmen und Hochschulen einen wichtigen Baustein der Aus- und Weiterbildung dar. Mit dem Deutschen Planspielpreis soll sich die Lehr-Lernmethode weiterentwickeln und innovative Impulse erfahren. Die große Vielfalt der Themen und wissenschaftlichen Richtungen, aus denen die eingereichten Arbeiten in diesem Jahr kamen, zeigt, wie vielschichtig auch die Forschung zum Themenfeld Planspiele ist.

Die vier diesjährigen Preisträger nahmen in Köln von der hochkarätig besetzten Jury ihr Preispaket entgegen. Den ersten Preis in der Kategorie Studienabschlussarbeiten erhielt Jasmin Kaiser, die ihre Masterarbeit am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik (Prof. Dr. Detlef Sembill) der Otto-Friedrich-Universität Bamberg einreichte. Sie beschäftigte sich mit dem „Anwendungstransfer bei Lehrerfortbildungen zum Thema Unternehmensplan-spiele“, wobei insbesondere folgende Fragen interessierten: Setzen Lehrkräfte, die an einer Fortbildung zum Thema „Unternehmensplanspiele“ teilgenommen haben, diese Methode anschließend im Unterricht auch ein? Worin könnten möglich Transferhindernisse bestehen?

Der zweitplatzierte Christian Fischer konzeptionierte und evaluierte in seiner Zulassungsarbeit zur ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien in Sachsen-Anhalt ein Planspiel, mit dem sich das Wirtschafts-system der Planwirtschaft auf eine unkonventionelle Art erleben lässt. Steven Kawalle erhielt den dritten Preis für „Mearsheimer auf dem Prüfstand“, seine Magisterarbeit an der TU Braunschweig. Er überprüft Thesen der neorealistischen Theorie der Internationalen Beziehungen von John Mearsheimer empirisch mit einem eigens dafür entwickelten Planspiel.

Der Sonderpreis für Dissertationen ging dieses Jahr – wie bereits 2010 – in die Niederlande. Dr. Geertje Bekebrede von der Delft University of Technology konnte die Jury mit ihrer Dissertation „Experiencing Complexity – A gaming approach for understanding infrastructure systems” überzeugen.

Die Preisträger präsentierten nach der feierlichen Zeremonie innovative Ideen aus ihren Arbeiten in Kurz-vorträgen. Umrahmt wurde die Preisverleihung durch das Planspielforum zum Thema "Planspiele – Innovation und Qualität", das den ganzen Tag eine Reihe interessanter Vorträge und Workshops zum Inhalt hatte.