Initiativen, um mehr Frauen für die Informatik zu gewinnen, und Initiativen für Informatik-Studentinnen, die sich näher für ihren Studiengang sowie die Gender-Aspekte interessieren.
Ada Lovelace, Assistentin von Charles Babbage, dem Erfinderder
»Analytical Engine« (1840), war der erste Programmier der Welt. Das Ada-Lovelace-Projekt ist ein Mentorinnen-Netzwerk zur Gewinnung von Mädchen und Frauen für Naturwissenschaft und Technik.
Studentinnen technisch-naturwissenschaftlicher Studiengänge und Frauen in technischen Ausbildungsberufen informieren, beraten und betreuen Schülerinnen. Sie gehen in die Schulen und organisieren Projekttage an Hochschulen. Sie informieren über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten und erzählen den Schülerinnen die eigene Biografie, die oftmals in typischer Weise gekennzeichnet ist durch Phasen der Unsicherheit und Entmutigung.
Das idee_it -Netzwerk möchte Mädchen und junge Frauen unterstützen, sich für die neuen und spannenden IT-Berufe zu entscheiden. Bei Kick-Off- und Infoveranstaltungen in ganz Deutschland können sich Mädchen vor Ort bei auszubildenden Unternehmen informieren, mit IT-Azubis diskutieren und in Workshops erste Einblicke in die beruflichen Inhalte bekommen.
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) informiert über das Berufsbild »Informatikerin« und widerlegt dabei die in der Öffentlichkeit vorhandenen Vorurteile. Denn Informatik bedeutet viel mehr als nur die Beschäftigung mit Computern.
Ausführliche gegliederte Einführung in unterschiedlichste Aspekte der Informatik.
Vorstellung herausragender Frauen in den mathematischen Wissenschaften und Darstellung von deren Problemen in ihrer Zeit.
Das
Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit hat im das Ziel, den Gendergedanken durch das Projekt
"Genderaktivitäten im Wissenschaftsjahr 2006" zu verankern.
Um zu verdeutlichen, dass es viele Frauen gibt, die in der Informatik arbeiten und Spaß an ihrem Job haben, werden auf der Website Informatikerinnen in unterschiedlichen Karrierephasen und unterschiedlichen Berufen vorgestellt.
Die Fachgruppe »Frauenarbeit und Informatik« (FRAUINFORM) der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) setzt sich für eine Gestaltung und Anwendung von Informationstechnik, die sich an den Interessen von Frauen orientiert, ein.
Die Informatica Feminale bietet jährlich kompakte Lehre zur Informatik für Studentinnen aller Hochschularten und für an Weiterbildung interessierte Frauen. Das Sommerstudium in der Universität Bremen ist ein Ort des Experimentierens, um neue Konzepte für das Informatikstudium zu finden. Studieneinstieg, Verbleib im Studium, Berufübergang und lebenslanges Lernen auf universitärem Niveau stehen dabei gleichermaßen im Blickfeld.