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News Empirische Mikroökonomik

11.05.2012: Neue Publikation von Guido Heineck und Oliver Wölfel


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Projekt: Auswirkungen finanzieller Grundbildung auf die Altersvorsorgeentscheidung

Eine Evaluation des VHS-Kurses "Altersvorsorge macht Schule"

Prof. Dr. Johannes Schwarze und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Dipl.-Volkswirtin Ivonne Honekamp, MSc, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Empirische Mikroökonomik, stellen auf dieser Seite das Forschungsprojekt Auswirkungen finanzieller Grundbildung auf die Altersvorsorgeentscheidung vor, welches vom Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) der deutschen Rentenversicherung finanziell gefördert wird.

Zahlreiche Reformen haben in den letzten Jahren das Thema Altersvorsorge zum Politikum werden lassen, wobei es nicht immer klar ist, welche Bedeutung diese Reformen für die eigene Altersvorsorgesituation haben. 
Wir möchten mit unserer Untersuchung herausfinden, wie gut sich die Deutschen bereits mit ihrer Altersvorsorge auskennen und welchen Einfluss ihre Kenntniss in Bezug auf die Altersvorsorge auf die Sparentscheidungen haben. Zum einen befragen wir die Teilnehmer des Volkshochschulkurses „Altersvorsorge macht Schule“ um festzustellen, ob der Kurs diese bei ihrer Planung unterstützen kann und ob sie nach dem Kurs vielleicht sogar ihr Altersvorsorgeverhalten ändern. Zum anderen wird eine Zufallsstichprobe der deutschen Bevölkerung im Alter von 20-50 Jahre per Telefon zu ihrem Kenntnisstand und Sparverhalten befragt, um deren Verhalten mit dem der Kursteilnehmer zu vergleichen. Mit diesem Vergleich von Kursteilnehmern und ähnlichen Personen (gleiches Alter, gleiche Bildung, gleiches Gehalt,…), welche nicht am Kurs teilgenommen haben, möchten wir herausfinden, wie groß die Auswirkungen der Teilnahme an einem Kurs zur Altersvorsorge tatsächlich sind. Alle Teilnehmer an dieser Studie wirken an einem wichtigen Forschungsprojekt mit. Die gewonnen Kenntnisse werden nicht nur auf Konferenzen, in Fachzeitschriften und anderen Medien präsentiert, sondern auch die Politik wird sich für die Ergebnisse interessieren. Damit wird diese Studie auch für künftige politische Entscheidungen von Bedeutung sein.

Wie läuft die Befragung der Kursteilnehmer „Altersvorsorge macht Schule“ ab?

Vor Kursbeginn beantworten die Teilnehmer einen etwa zehn minütigen Fragebogen, um den Wissenstand und das Sparverhalten vor dem Kurs festzuhalten. Nachdem Kurs wird ein zweiter Fragebogen beantwortet, um festzustellen, ob der Kurs zu Veränderungen in der Einstellung zum Sparen und zur Altersvorsorge oder sogar zu Verhaltensänderungen geführt hat. Es ist davon auszugehen, dass viele nach dem Kurs planen werden, ihr Altersvorsorgesparverhalten zu ändern. Die Frage ist nun: Bleibt das ganze ein Plan oder folgen diesem Plan auch Taten? Um diese Frage zu beantworten wird ca. acht Monate später ein dritter Fragebogen an die Kursteilnehmer gesandt. Mit diesem Fragebogen soll nun festgestellt werden, in wie weit die Pläne in die Tat umgesetzt wurden.

Wie läuft die Telefonbefragung der zufällig gewählten Personen ab?

Im Zeitraum von April bis Juni 2010 werden zufällig gewählte Personen in Deutschland angerufen und am Telefon zu ihrem Wissen über die Altersvorsorge und ihrem Sparverhalten befragt. Diese Befragung wird wie die Befragung der Kursteilnehmer ca. acht Monate nach der ersten Befragung wiederholt, um festzustellen, ob es in diesem Zeitraum irgendwelche Veränderungen gab.

Ergebnisse der Studie

pdf Ergebnisse (Stand November 2010)

Datenschutz

Selbstverständlich halten wir alle rechtlichen Richtlinien zum Dateschutz ein.

Fragen & Kontakt

Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen (FAQ) für Kursteilnehmer.

Falls Sie Fragen zu der Befragung haben, steht Ihnen die Koordinatorin des Projektes, Frau Honekamp per E-Mail ( ivonne.honekamp(at)uni-bamberg.de) gerne zur Verfügung.