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Archäologisches Kolloquium


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Kolloquium für Examenskandidat(inn)en


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Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit

Chair of Medieval and Postmedieval Archeology

Frühes Mittelalter: Gefäß über einer slawischen Grablege, Fund aus Iffelsdorf; 8. Jhd. in situ
Hochmittelalter: Kugeltopf mainfränkischer Provenienz, Fund aus Bamberg; 13. Jhd.
Neuzeit: Spielkarten aus Bamberg; 19. Jhd.


Archäologentag 2012

Der Archäologentag findet in diesem Jahr am 6. Juli statt. Eine Einladung wird hier demnächst als Download zur Verfügung stehen.

Wie jedes Jahr werden Helfer gesucht; um Sachspenden in Form von Salaten, Kuchen usw. wird gebeten.  

Lehrveranstaltungen

Bitte sehen Sie hierfür das aktuelle UnivIS Vorlesungsverzeichnis ein und achten auf die Aushänge im Hochzeitshaus und in der Wilhelmspost. Im UnivIS haben Sie die Möglichkeit, einen individuellen Stundenplan zu erstellen und auszudrucken.

  • für immatrikulierte Studierende steht im virtuellen Campus ein "Präsenzkurs" zur Verfügung, dieser dient auch als schwarzes Brett. Studenten sollten sich in diesen einschreiben und regelmäßig besuchen. Sämtliche Aushänge des schwarzen Brettes werden auch über diesen Kurs kommuniziert!
  • Die Lehrveranstaltungen der vergangenen Semester sind ebenfalls über das UnivIS verfügbar.

Geschichte der universitären Mittelalterarchäologie

Seit mehr als 25 Jahren ist die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit als selbständige Disziplin in der deutschen Universitätslandschaft verankert. Die Rolle des Vorreiters übernahm die Otto-Friedrich-Universität Bamberg. 1981 wurde hier der erste Lehrstuhl eingerichtet. Verglichen mit der Situation im Gründungsjahr ist die Stellung des Faches ein Vierteljahrhundert später deutlich besser: Neben Bamberg ist die Archäologie des Mittelalters (und der Neuzeit) derzeit an den Universitäten Tübingen, Halle-Wittenberg, Freiburg und Münster durch Professuren vertreten.
Die gezielte Ausbildung an den Universitäten wurde durch die deutliche Zunahme archäologischer Ausgrabungen von Objekten des Mittelalters
und der Neuzeit, insbesondere in den Städten, seit den späten 1970er Jahren notwendig. Bis heute ist die praktische Seite des Faches
mit Ausgrabungen, Museumsarbeit und Exkursionen ein wesentlicher Teil der Ausbildung.

Studium

Lange wurde die Lehre auf den traditionellen Magisterstudiengang konzentriert, in dem Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit als Haupt- oder Nebenfach studiert werden konnte. Derzeit befindet sich das Fach in der Übergangsphase zu den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen. Der erste Studienabschluss ist nunmehr ein Bachelor of Arts (BA) in Archäologie, wo neben allgemeinen Lehrangeboten zu Quellen, Theorie und Methodik, Veranstaltungen zu Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Ur- und frühgeschichtlicher Archäologie sowie Archäologie der römischen Provinzen/Klassische Archäologie verpflichtend sind. Darauf baut ein Masterstudiengang auf, in dem das „Kernfach“ Archäologie des Mittelaltersund der Neuzeit mit Angeboten verschiedener Wahlpflichtfächer kombiniert wird.

Forschung

Die Bedeutung der Forschung ist auch an den eingeworbenen Drittmitteln erkennbar. Die in den letzten zehn Jahren bewilligte Summe von rund 850.000 Euro ist für ein kleines, personell bescheiden ausgestattetes Fach ein großer Erfolg. Der wissenschaftliche Ertrag des Lehrstuhls zeigt sich u.a. in der großen Zahl von pdf Magisterarbeiten, Dissertationen und Habilitationsschriften. Sofern diese räumlich einem einzelnen Fundort zugewiesen werden können, zeigt sich ihre Verteilung über ganz Deutschland. Ein regionaler Schwerpunkt in Bayern und v.a. in Franken bleibt erkennbar. Weitere Arbeiten sind thematisch im europäischen Ausland angesiedelt.

Beziehungen zu anderen Wissenschaften

Die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit wurde bei ihrer Gründung in der Fakultät Geschichts- und Geowissenschaften – heute erweitert zur Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften – fest eingegliedert. Seit mehreren Jahren ist zudem die enge Zusammenarbeit der „denkmalpflegerelevanten“ Fächer an der Universität durch die Schaffung des Institutes für Archäologie, Denkmalkunde
und Kunstgeschichte institutionalisiert. Von großer Bedeutung für den Lehrstuhl ist auch die intensive Kooperation mit Vertretern weiterer mittelalterbezogener Fächer im Zentrum für Mittelalterstudien der Universität Bamberg (ZEMAS).