Lebendiger präsentieren und digitale Flipcharts speichern - in den Teilbibliotheken 2, 3 und 4 und in der ERBA-Bibliothek
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IT-Sprechstunden in der TB 4
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Ausstellung vom 22.04. bis 16.06.2013 in der Teilbibliothek 4, Heumarkt 2.
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Zur Zeit findet in der TB 2 ein Verkauf ausgeschiedener Bücher statt.
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Nomos, Duncker & Humblot, Duden, Lexikon des Mittelalters online, Literaturnaia gazeta
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Die Stadt Salzburg feiert nach dem diesjährigen Mozartjahr 2007 ein weiteres Jubiläum: Der Dichter Georg Trakl, 1914 im Ersten Weltkrieg nur 27-jährig verstorben, wäre 120 Jahre alt geworden.
Er wird oft als der "dunkle Bruder" Mozarts bezeichnet, seine Lyrik zeugt von einer nie abschließend auszulotenden Tiefe; der Leser lässt sich fangen von enigmatischen Bildern, finsteren Ahnungen und im Verfall begriffenen Landschaften. Die Studierenden des Proseminars "Georg Trakl und der literarische Expressionismus" unter Leitung von Dr. Martin Beyer, Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, haben eine Ausstellung erarbeitet, die in das Leben und die Gedichte Trakls einführt: "Der Architekt des Verfalls - Lebens- und Todesräume Georg Trakls".
Die Ausstellung wird am Montag, 10. Juli, um 19.30 Uhr im Eingangsbereich der Teilbibliothek 4 (TB 4), Heumarkt 2 eröffnet. Nach einer kurzen Einführung von Dr. Martin Beyer in das Leben und Werk Trakls gibt es eine Lesung des Bamberger Literatur-Musik-Projekts SilbenMusik. Die Eröffnungsveranstaltung dauert circa 30 Minuten, danach besteht bis 21 Uhr die Möglichkeit, die Ausstellung anzusehen. Bis 31. Juli ist sie Montag bis Freitag von 8.30 bis 21 Uhr, Samstag von 10 bis 14 Uhr in der TB 4 zu besichtigen.
Besonderes Augenmerk gilt bei der Ausstellung den literarischen Räumen und Landschaften, die Trakl in seinen Texten heraufbeschwört. Wie sind die Naturräume gestaltet, was bedeuten Farben, Bewegungen, Grenzen?
Ferner wird auch die Biographie Trakls, dessen Leben von beruflichen Misserfolgen, finanziellen Sorgen und starkem Drogenkonsum geprägt war, aufgezeigt.
Trakl empfand die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg als eine Zeit des Verfalls: Vor Feuerschlünden sind die Menschen aufgestellt, Persönliches mischt sich mit dem Gefühl des Untergangs einer ganzen Epoche, das für die frühexpressionistischen Dichter recht typisch war. Georg Trakl ist ein literarischer "Architekt des Verfalls". Es lohnt sich, seine Räume erneut zu betreten.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!