02.04.13
Das neu eingerichtete Postdoc-Forum informiert über aktuelle Ausschreibungen und Ankündigungen
ausführlich
01.03.13
Jahresveranstaltung der TRAc fand erstmals auf der "ERBA-Insel" statt!
ausführlich
TRAc nimmt regelmäßig an Tagungen und Netzwerktreffen in den Bereichen Hochschulpolitik und Wissenschaftsmanagement teil.
ausführlich
Alle bisher verfassten Jahresberichte sind im Intranet einsehbar
ausführlich
Vom 18.-20. Februar fand bereits zum dritten Mal – und erstmals im Neubau der Universität auf dem ERBA-Gelände – die TRAc Doktoranden-Akademie statt. Auch diesmal nahmen ca. 80 Promovierende aller Fakultäten die Gelegenheit wahr, sich fächerübergreifend intensiv auszutauschen und ein abwechslungsreiches Angebot aus Workshops, Vorträgen, Diskussionsforen und individuellen Beratungen zu nutzen.

Im neuen Musiksaal des ERBA-Baus eröffnete Vizepäsidentin Prof. Dr. Astrid Schütz als Leiterin der TRAc feierlich die Veranstaltung und hieß alle Teilnehmenden willkommen. „Was kann es wohl bedeuten“, fragte sie die anwesenden Doktorandinnen und Doktoranden, „wenn Sie folgende Symptome an sich beobachten: ein Wechselbad der Gefühle aus Faszination und Zweifel, Begeisterung und Frustration, Unlust und Perfektionismus? Ganz einfach: Das sind alles eindeutige Hinweise darauf, dass Sie von sogenannten Promo-Viren infiziert sind!“ Promovierende, so Schütz, hätten die einmalige Möglichkeit, sich mit voller Kraft einer Frage zu widmen, die sie umtreibt – eine großartige Chance, die im späteren Berufsleben kaum wiederkehre. Gleichzeitig seien viele aber auch mit der Kehrseite dieser Freiheit vertraut: Mit zunehmendem Eintauchen in ein fachliches Thema schwinden vormals sicher geglaubte Gewissheiten. Nicht selten erlebe man es dann, dass man sich acht Stunden der Formulierung eines einzigen Satzes widme und von Selbstzweifeln und Orientierungslosigkeit geplagt werde. „Doch haben Sie keine Angst vor dem leeren Blatt“, so der Rat von Prof. Dr. Schütz. „Schreiben Sie erstmal drauf los, oder sprechen Sie Ihre Gedanken in ein Diktiergerät – ordnen können Sie Ihre Überlegungen auch hinterher.“
Nicht selten käme es auch zu Abbruchgedanken: Laut einer aktuellen Studie, so Schütz, spielen etwa 4 von 10 Promovierenden im Laufe ihres Dissertationsvorhabens aus ganz unterschiedlichen Gründen ernsthaft mit einer solchen Überlegung. Hier aber komme glücklicherweise der "Bamberger Therapieansatz" ins Spiel: So könnten die Mitarbeiter von TRAc und SCS die Promovierenden an strategisch wichtigen Punkten bei der Entscheidungsfindung unterstützen und wertvolle allgemeine Tipps zur Strukturierung und Konzeption von Dissertationen geben. Bei der Suche nach Promotionsstipendien seien TRAC und SCS ebenso gern behilflich wie beim Aufzeigen von wissenschaftlichen Karriereperspektiven nach Abschluss der Promotion. „Nutzen Sie die vielfältigen Beratungs- und Serviceangebote!“, gab die Vizepräsidentin den Promovierenden mit auf den Weg.

Nach der Begrüßung begann ein dreitägiges Programm mit unterschiedlichsten Modulen – wobei sich alle Teilnehmenden in den Pausen im Foyer des ERBA-Baus bei Getränken und Snacks austauschen konnten. Diese Gespräche zwischen den einzelnen Veranstaltungen gestalteten sich in diesem Jahr besonders lebhaft. „Nachdem wir als Team die TRAc Doktoranden-Akademie nun zum dritten Mal organisieren und durchführen, können wir bereits von einer kleinen Tradition sprechen“, freuen sich Dr. Marion Hacke (Scientific Career Service der TRAc) und Dr. Nicolas Giersig (Koordinator der TRAc).
In der Tat bestand die Veranstaltung auch in diesem Jahr aus einem abwechslungsreichen Programm aus bewährten sowie neuartigen bzw. abgeänderten Modulen. So wurden die bewährten Vorträge zu den Förder- und Serviceangeboten für Promovierende, den Fördermöglichkeiten der Frauenbeauftragten sowie zur Fortsetzung der wissenschaftlichen Laufbahn nach Abschluss der Promotion auch in diesem Jahr wieder gut angenommen. Die ganztägigen, stets beliebten Workshops „Zeitmanagement“ und „Writing Academic Papers“ erfreuten sich auch diesmal einer hohen Nachfrage und wurden ebenso erneut angeboten wie das von Prof. Dr. Reinhard Zintl moderierte Diskussionsforum „Work in Progress“, in welchem Promovierende die Möglichkeit haben, ihre Dissertationsvorhaben anderen, meist fachfremden Promovierenden in aller Kürze vorzustellen und anschließend zu diskutieren. Zahlreiche Promovierende nutzten auch die vielfältigen Individualberatungsangebote, in deren Rahmen Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Service- und Beratungseinrichtungen der Universität zu so unterschiedlichen Themen wie „außeruniversitäre Berufsberatung“, „Auslandsaufenthalte“, „Fördermöglichkeiten des Frauenbüros“, „wissenschaftliche Karriereoptionen nach der Promotion“ sowie „Vereinbarkeit Familie und Beruf bzw. Promotion“ Auskunft gaben. Insgesamt fanden am Dienstag und Mittwoch mehr als 40 Einzelgespräche statt!

Die 3. TRAc Doktoranden-Akademie hielt allerdings auch eine Reihe neuer oder modifizierter Angebote bereit, die an dieser Stelle kurz vorgestellt werden sollen:
Auch in diesem Jahr möchten wir recht herzlich dem Universitätsbund Bamberg e.V. danken, ohne dessen Unterstützung die Durchführung der Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.
Das Programm der TRAc Doktoranden-Akademie 2013 finden Sie
hier.
Hier finden Sie die Berichte zu den vorangegangenen Veranstaltungen: