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News Soziologie

02.11.11

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Johannes Giesecke


ausführlich

31.10.11

Neuer Studienplan und neue Übergangsregelung für Methoden der empirischen Sozialforschung


ausführlich

12.09.11

Erstsemester-Einführungstage (EET)


ausführlich

06.09.11

Merkblatt Bachelorarbeit


ausführlich

11.05.11

Verwendung der Studienbeiträge an der Fakulität SoWi


ausführlich

Alle aktuellen Nachrichten

Das Bamberger Modell

Folgende Studienschwerpunkte werden im Diplomstudiengang (PO/StO 2008) angeboten:

  • Bevölkerung, Migration und Integration
  • Empirische Sozialforschung
  • Europastudien
  • Europäische und globale Studien
  • Organisation, Arbeit und Personal
  • Organisation und Informationssysteme
  • Kommunikation und Public Relations
  • Public Management
  • Sozialmanagement
  • Sozialmanagement und Informationssysteme

Das "Bamberger Modell" der Soziologie-Studiengänge unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von der an anderen Universitäten in der Bundesrepublik üblichen Soziologenausbildung. Bei der Planung der Studiengänge wurde versucht, Lehren aus der vergangenen Entwicklung zu ziehen, in der es immer schwieriger wurde, Soziologen mit einer herkömmlichen Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt unterzubringen. Andererseits besteht ein Bedarf an Sozialwissenschaftlern mit speziellen Fachkenntnissen, die an anderen Universitäten oft nicht vermittelt werden.

Zu den Besonderheiten des Soziologiestudiums in Bamberg gehört die starke Betonung der methodischen Ausbildung in den Verfahren sozialwissenschaftlicher Datenerhebung und -analyse. Die Erfahrung zeigt, dass vor allem die Beherrschung des methodischen Handwerkszeugs der empirischen Sozialforschung in der Berufspraxis gefragt ist. Die Teilnahme am Soziologischen Forschungspraktikum ist deshalb für alle  Soziologiestudierenden obligatorisch.

Im Rahmen des Studiums wird den Studierenden zudem die Möglichkeit geboten, ihr Studium durch Schwerpunktbildung tätigkeitsfeldbezogen zu konzipieren. Die Schwerpunktbildung erfolgt durch Auswahl von Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen aus den Teilgebieten der Soziologie und durch die ergänzende Auswahl nicht-soziologischer Lehrveranstaltungen. Die Schwerpunktbildung soll allerdings nicht allein auf eine zu spezialisierte Tätigkeit vorbereiten, sondern ein umfassendes Wissen und weitgehende Fähigkeiten für die Tätigkeitsfelder vermitteln und so innerhalb der Tätigkeitsfelder ein hohes Maß an Flexibilität und Mobilität gewährleisten. Darüber hinaus erlaubt die Einbindung nicht-soziologischer Fächer einen Blick „über den Tellerrand“ im Sinne eines Kontextstudiums, aber auch eine Vertiefung spezifischer Neigungen.

Ein so ausgebildeter Soziologe hat auf dem Arbeitsmarkt und in der Berufspraxis gute Chancen - nicht nur weil ein besonderer Bedarf besteht, sondern auch, weil es nur an wenigen deutschen Hochschulen ähnliche Studienschwerpunkte gibt.