31.10.11

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Leitung: Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld
Das Nationale Bildungspanel für die Bundesrepublik Deutschland (National Educational Panel Study, NEPS) wird von einem interdisziplinär zusammen gesetzten Exzellenznetzwerk unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld, Universität Bamberg, durchgeführt. Das Institut für bildungswissenschaftliche Längsschnittforschung Bamberg (INBIL) übernimmt die mit der Ein- richtung, Koordination und Durchführung des Panels verbundenen Aufgaben. Ziel des Nationalen Bildungspanels ist es, Längsschnittdaten zu Kompetenzentwicklungen, Bildungsprozessen, Bildungsentscheidungen und Bildungsrenditen in formalen, nicht-formalen und informellen Kontexten über die gesamte Lebensspanne zu erheben. Die NEPS-Daten werden der nationalen und internationalen Wissenschaft in Form eines so genannten anonymisierten Scientific Use Files so rasch wie möglich zugänglich gemacht. Diese Daten werden ein reichhaltiges Analyse- potential für verschiedene an Bildungs- und Ausbildungsprozessen interessierte Disziplinen (wie etwa Demografie, Erziehungswissenschaft, Ökonomie, Psychologie, Soziologie) bieten und die Grundlagen für eine verbesserte Bildungsberichterstattung und Politikberatung in Deutschland schaffen.

Förderung: ERC Advanced Grant
Leitung: Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld
Im Rahmen des Forschungsprojektes
"eduLIFE" werden die Entwicklung individueller Bildungskarrieren und Kompetenzübergänge im Lebenslauf untersucht. Diese werden international vergleichend mit unterschiedlichen Ereignissen des Lebenslaufs sowie dem familialem Hintergrund, Bildungsinstitutionen und Arbeitsplätzen verbunden.

Förderung: DFG
Leitung: Hans-Peter Blossfeld (aus der Soziologie) u.a.
Was lernen Kinder wann? Welche Rolle spielen dabei Kindergarten, Schule und Elternhaus? Auf welcher Grundlage werden Entscheidungen über den Schuleintritt und die Wahl der weiter- führenden Schule gefällt? Das sind die zentralen Fragen, die die Forschungsgruppe BiKS an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg beantworten will. BiKS steht für „Bildungsprozesse, Kompetenzentwicklung und Selektionsentscheidungen im Vor- und Grundschulalter“ und besteht aus einem Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Pädagogik, Psychologie und Soziologie. Am 1. März 2005 hat das BiKS-Projekt seine Arbeit offiziell aufgenommen.

Förderung: DFG
Leitung: Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld
In diesem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt geht es um die empirische Untersuchung von Prozessen der
Partnerwahl im Online-Dating. Im Fokus des Interesses stehen dabei geschlechtsspezifische Präferenzen und deren Veränderung in der Dynamik des Online-Partnermarktes, Aspekte der Selbst-Präsentationen der Dating-Nutzer, die sozialstrukturelle Zusammensetzung der Dating-Population und der Verlauf der Online-Partnersuche über die Zeit.

Förderung: GIF - German-Israeli Foundation
Leitung: Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld u.a.
Ziel des Projektes
"Household Wealth Inequality in International Comparison" ist aus einer international vergleichenden Perspektive Vermögensungleichheiten zwischen Haushalten zu erforschen und zu verstehen. Die Umsetzung des Projektes erfolgt in enger Kooperation mit der Tel Aviv University.

Förderung: DFG
Leitung: Prof. Dr. Olaf Struck
Thema des
Projektes ist die Frage nach der Erosion Interner Arbeitsmärkte und der Ausweitung von Instabilität und Risiko. Dabei wird auf betriebliche Beschäftigungsstabilität und betriebliche Beschäftigungssysteme fokussiert. Es geht sowohl um Fragen der ökonomischen Effizienz von Internen und Externen Arbeitsmärkten als auch um die Struktur und Dynamik von Beschäftigungsrisiken, also um den Zusammenhang von Flexibilität und Sicherheit.
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Leitung: Prof. Dr. Olaf Struck u.a.
Ziel des
Verbundprojekts ist die Ausarbeitung von Konzepten der prospektiven Personal- und Organisationsentwicklung, die das in der Beruflichkeit angelegte Potenzial für den Ausgleich von Stabilität und Flexibilität auch unter veränderten externen und internen Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte zur Entfaltung bringen. Im Verbund- projekt BOPS werden drei innovative Ansätze der Personal- und Organisationsentwicklung entwickelt, erprobt und evaluiert:
Förderung: Hans-Böckler-Stiftung
Leitung: Prof. Dr. Olaf Struck
Ziel des Projektes ist es, Gerechtigkeitsnormen der deutschen Erwerbsbevölkerung im Kontext der Durchsetzungsmacht einzelner Berufsgruppen für exklusive Gehaltssteigerungen zu unter-suchen und einen empirischen Beitrag zum wissenschaftlichen und politischen Diskurs über soziale Gerechtigkeit zu leisten. Die zwei maßgeblichen Fragestellungen lauten:
Förderung: Bertelsmann Stiftung
Leitung: Prof. Dr. Olaf Struck
Ziel des Projektes ist es, einen Bericht über Beschäftigungsformen zu erstellen. Im Vordergrund stehen dabei folgende Arbeitnehmergruppen: Vollzeitarbeitnehmer (ohne Leiharbeit), Vollzeit-Befristet, Auszubildende, Teilzeit-Geringfügig (ohne Leiharbeit), Teilzeit-Befristet (ohne Leiharbeit) Teilzeit-Unbefristet (ohne Leiharbeit) Leiharbeit, Selbständige (ohne Angestellte), Selbständige (mit Angestellten).
Zum Einen wird die Entwicklung dieser Beschäftigungsformen nachgezeichnet. Zum Anderen werden die jeweiligen Wirkungen der unterschiedlichen Arbeitsverhältnisse auf Geburten, Bildungsverlauf und Gesundheit untersucht.
Förderung: Hans-Böcker-Stiftung
Leitung: Prof. Dr. Johannes Giesecke u.a.
Im Mittelpunkt des
Projekts stehen die zwei quantitativ bedeutsamsten Formen sog. atypischer Beschäftigung in Europa: die Teilzeitbeschäftigung sowie die befristete Beschäftigung. Für diese Beschäftigungsformen wird untersucht, welche Auswirkungen sie auf Ausmaß und Struktur sozialer Ungleichheit haben können. Anhand sekundäranalytischer Auswertungen bereits existierender Datenbestände werden neben einem zeitlichen Vergleich des Anteils atypischer Beschäftigung am gesamten Beschäftigungsvolumen auch deren Effekte auf wichtige Indikatoren sozialer Ungleichheit wie z.B. das Arbeitseinkommen oder die Stabilität der Erwerbskarriere analysiert. Die komparative Perspektive berücksichtigt die spezifische Wirkung unterschiedlicher institutioneller sowie struktureller Rahmenbedingungen von Arbeitsmärkten, wodurch ein breiterer Blickwinkel auf die Relation zwischen Arbeitsmarktflexibilisierung und Veränderungen im System sozialer Ungleichheit eröffnet wird.

Förderung: NORFACE
Leitung: Prof. Dr. Cornelia Kristen
The SCIP project studies integration trajectories of new immigrants in four European countries: Germany, the Netherlands, Ireland and Great Britain. Its substantive focus will be on migrants’ socio-cultural integration. This aspect of migration has received increasing attention in public debate yet remains seriously under-researched. In particular, existing data cannot settle the question whether socio-cultural integration is a consequence or a prerequisite for migrants’ structural integration (e.g. in the labour market) – and whether, how and why groups might differ in this regard. By focusing on recent arrivals, the SCIP project will study a particularly dynamic phase of the entire integration process, thus laying the ground for the creation of a “European New Immigrant Panel” that matches the existing new immigrant surveys in classical immigration countries such as the USA.
http://www.uni-goettingen.de/de/project-description/153339.html
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Leitung: Prof. Dr. Cornelia Kristen u.a.
„ Kompetenzerwerb und Lernvoraussetzungen“ (KuL) ist ein Verbundprojekt, an dem neben der Otto-Friedrich-Universität Bamberg das Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) an der Universität Mannheim sowie die Humboldt-Universität zu Berlin beteiligt sind. KuL wird seit dem 1. April 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Das Forschungsprojekt setzt sich mit dem Unterrichtsgeschehen in Grundschulen auseinander. Welche Lernvoraussetzungen bringen Kinder in die Grundschule mit? Wie gestalten Lehrerinnen und Lehrer die Lernumgebungen angesichts einer bunt zusammengesetzten Schülerschaft? Welche Bedingungen sind bedeutsam für einen förderlichen Umgang zwischen Lehrkräften und Kindern? Welche Arten der Interaktion zwischen Kindern und Lehrkräften begünstigen Lernprozesse und damit den Kompetenzerwerb?
Förderung: DFG
Leitung: Prof. Dr. Henriette Engelhardt-Wölfler
In alternden Gesellschaften werden Eltern-Kind-Beziehungen zunehmend belastet. Der Anteil hilfs- und pflegebedürftiger Eltern steigt, während immer weniger erwachsene Kinder zur Ver- fügung stehen, die diese Leistungen erbringen können. Werden erwachsene Kinder ihre Eltern auch unter diesen erschwerten Bedingungen noch hinreichend unterstützen? Wie können alte Menschen ihr Selbstwertgefühl auch dann noch erhalten, wenn sie ihren Kindern zur Last fallen? Das Forschungsprojekt soll durch eine Untersuchung der Mechanismen sozialer Unterstützung in Eltern-Kind-Beziehungen zur Beantwortung dieser Fragen beitragen. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip der Reziprozität, nach dem Eltern und Kinder sich verpflichtet fühlen, empfangene Leistungen zu begleichen. Ziel des Projekts ist es, die bisherige Forschung zunächst um ein theoretisches Konzept der Kurzzeitreziprozität zu erweitern, demzufolge reziproker Austausch ein entlastender Mechanismus in späten Eltern-Kind-Beziehungen ist. Anschließend soll dieses Konzept mit einer Kombination aus quantitativen und qualitativen Verfahren empirisch überprüft werden. Quantitative Sekundäranalysen nationaler und internationaler Daten sollen reziproke Austauschmuster identifizieren, ihre Art und ihren Umfang bestimmen. Zusätzlich sollen problemzentrierte Interviews mit hilfsbedürftigen Eltern und deren erwachsenen Kindern klären, wie unterschiedliche Formen der Reziprozität zustande kommen und innerfamilial ausgehandelt werden, wie sich Sequenzen des Austauschs abspielen, welche Erwartungen die Akteure mit ihnen verbinden, und was sie für die Beziehung der Tauschpartner bedeuten.
Förderung: BMBF
Leitung: Prof. Dr. Richard Münch (zusammen mit Prof. Dr. Thomas Heinze, Universität Wuppertal)
Förderung: DFG
Leitung: Prof. Dr. Richard Münch
Förderung: DFG
Teilprojektleitung: Prof. Dr. Richard Münch
Leitung der Forschergruppe: Prof. Dr. Martin Heidenreich (Universität Oldenburg)
Förderung: Fritz Thyssen Stiftung
Leitung: Prof. Dr. Elmar Rieger