Universität Bamberg - Logo

News

Sprechstunde


ausführlich

Semesterzeiten


ausführlich

News

Sophie Müller

Sophie Müller ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Intergenerationelle Bildungsabstiege von Akademikerkindern“ tätig. Von November 2008 bis März 2012 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Nationalen Bildungspanels (NEPS) in der Etappe 7, Hochschulstudium und Übergang in den Beruf. Sie studierte Soziologie in Bremen, Grenoble und Bamberg, wo sie im Oktober 2008 ihr Diplom erwarb.

Projekt

Intergenerationelle Bildungsabstiege von Akademikerkindern

Projektleiter: Thorsten Schneider, Universität Leipzig, (thorsten.schneider@uni-leipzig.de)
Projektmitarbeiterin: Sophie Müller, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (sophie.mueller@uni-bamberg.de)
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung.

Laufzeit: 02.2011-01.2014

Während in der soziologischen Bildungsforschung intergenerationelle Bildungsaufstiege im Vordergrund stehen, beschäftigt sich das Projekt mit Bildungskarrieren, bei denen das Bildungsniveau der Eltern (zunächst) nicht erreicht wird. Die Analyse von intergenerationalen Bildungsabstiegen bietet ein besonderes Erkenntnispotenzial zur Erforschung der Faktoren des Bildungserfolgs. So kann der Vergleich von Bildungsabsteigern und Personen, die das Bildungsniveau der Eltern erreichen oder übertreffen, einen differenzierteren Einblick in den Bildungserfolg innerhalb einer Bildungsschicht geben: Welche Faktoren entscheiden bei gleichen Startpositionen über den Statuserhalt? Weiterhin ist die Untersuchung von Bildungsabstiegen aufschlussreich in Bezug auf die Wirkung der sozialen Herkunft: Welche Chancenvorteile in Bezug auf die Bildungskarriere haben Akademikerkinder, selbst wenn sie das Bildungsniveau ihrer Eltern nicht erreichen, gegenüber Personen aus bildungsferneren Familien mit sonst gleichen Merkmalen? Zur Bearbeitung der Forschungsfrage werden Längsschnittdaten der Teilstudie des Nationalen Bildungspanels "Bildung im Erwachsenenalter und lebenslanges Lernen" analysiert. Um dem Verlaufscharakter der Bildungswege Rechnung zu tragen, werden als statistische Verfahren u.a. die Ereignisanalyse und die Sequenzanalyse angewandt.