04.04.13
Bildung ist in modernen Gesellschaften eine zentrale Determinante für soziale Ungleichheit. Bildung wirkt in starkem Maße auf individuelle Lebenschancen, Selbstverwirklichung, beruflichen Erfolg sowie auf die soziale, politische und kulturelle Teilhabe. Zugleich ist der Erwerb von Bildung abhängig von der sozialen Herkunft. In dem Forschungsschwerpunkt werden empirisch und häufig international vergleichend die Zugänge zu Bildung, das Lernverhalten und die Organisation des Kompetenzerwerbs sowie Folgen und Renditen von Bildung und Kompetenzentwicklungen vom Kindes- bis zum hohen Erwachsenenalter untersucht. Ein zentrales Projekt ist das Nationale Bildungspanel (NEPS), dass seit 2009 in Bamberg ansässig ist.
Bildungsregime im globalen Wettbewerb
Education as a Lifelong Process - Comparing Educational Trajectories in Modern Societies (eduLIFE)
Erträge tertiärer Bildung in Europa
Formation und Renditen nicht-kognitiver Kompetenzen
Individuelle und institutionelle Determinanten des Bildungserfolgs
Kumulative Ungleichheit im Lebenslauf
Der Schwerpunkt erforscht die Transformation von Arbeitsgesellschaften und Arbeitsmärkten unter den Bedingungen zunehmender Transnationalisierung und veränderter Bevölkerungsstrukturen. Dabei geht es um Strukturveränderungen sowohl auf der Makroebene (Arbeitsmärkte, Migration, Berufsstrukturen u.a.) als auch auf der Mesoebene (Unternehmens-, Arbeitsorganisation, Personalentwicklung und -strukturen u.a.) sowie auf der Mikroebene (individuelle Erwerbsverläufe, Kompetenzentwicklung und Beanspruchungen durch Arbeit u.a.), die in ihrem wechselseitigen Beziehungen zueinander untersucht werden. Die empirische Forschung ist häufig international vergleichend ausgerichtet. Es bestehen enge Kooperationen mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg (IAB).
Arbeitsbelastung und Arbeitsbeanspruchung
Arbeitsmarkteffekte durch Auslagerung von Produktionsprozessen in Folge der EU-Osterweiterung
Arbeitsmobilität im Europäischen Binnenmarkt
Beruflichkeit in der Organisations- und Personalentwicklung
Bildungsrenditen auf dem Arbeitsmarkt
Flexibilität und Mobilität in Arbeit und Beruf
Regionale Arbeitslosigkeit und Entlohnung
Statistisch-ökonometrische Methoden und Evaluationsforschung
Transnationalisation and Changing Life Course Inequality in Europa (TransEurope)
Verbreitung und Konsequenzen atypischer Beschäftigung in Europa
Der Schwerpunkt befasst sich mit öffentlichem (politischem) Handeln, staatlicher Regulierung und deren institutionellen Rahmenbedingungen. Im Zentrum stehen die Gestaltung öffentlichen Handelns sowie deren Voraussetzungen und Folgen auf allen Ebenen der Gesellschaft – vom individuellen Handeln in Wahlen und Abstimmungen über die Organisation und Regulierung einzelner gesellschaftliche Funktionsbereiche (öffentliche Verwaltung, berufliche Schulen), die Funktions- und Legitimationsbedingungen der politischen Systeme der westlichen Industriestaaten bis hin zur Gestaltung von Politik im Rahmen der Europäischen Union und internationaler Institutionen. Besondere Bedeutung nimmt dabei eine Mehrebenenperspektive ein, die die Wechselwirkungen unterschiedlicher Ebenen des politischen Handelns und deren institutionelle Folgen angesichts fortschreitender Europäisierung und Globalisierung zu erfassen sucht.
Bamberger Centrum für empirische Studien (BACES)
Bürger und Politik: Politische Einstellungen, politisches Verhalten und politische Kommunikation
Die Rolle politischer Institutionen in der Marktwirtschaft
Governance und Verwaltung beruflicher Schulen
Graduiertenkolleg Märkte und Sozialräume in Europa
Instituioneller Wandel im Mehrebenensystem
Legitimation politischer Institutionen
Öffentliche Verwaltung zwischen Koordinations- und Legitimitätsanforderungen
Politische Repräsentation und Legitimität
Regieren in Mehrparteien- und Mehrebenensystemen
Regieren jenseits des Nationalstaates: Internationale Institutionen und Europäische Union
Stabilität und Wandel internationaler Institutionen
Der Schwerpunkt befasst sich sowohl aus mikroökonomischer Perspektive individueller Kapitalmarktakteure als auch auf der mesoökonomischen Ebene (Unternehmen, Finanzintermediäre, Regulierungsinstitutionen u.a.) sowie aus makroökonomischer Perspektive mit der Erwartungs- und Preisbildung auf Finanz- und Kapitalmärkten. Neben regulatorischen Fragestellungen und makroökonomischen Wirkungszusammenhängen werden in diesem Schwerpunkt u.a. die Rolle von Finanzintermediären, Preisbildungsprozesse, die Ausgestaltung von Finanzprodukten und deren Einsatz im Risikomanagement, Steuerwirkungen, die Rechnungslegung als Instrument der Kapitalmarktkommunikation sowie die Anforderungen und das Entscheidungsverhalten der Kapitalmarktteilnehmer erforscht. Die vielfach international vergleichend ausgerichtete Forschung umfasst verhaltenswissenschaftliche und experimentelle Ansätze sowie modelltheoretische und empirische Analysen.
Agenten-basierte Modellierung von Finanzmärkten
Asset Pricing und Asset Management
Derivate und Finanzintermediäre
Empirische Accountingforschung
Unter den Bedingungen der zunehmenden wirtschaftlichen, sozialen und technischen Integration von Wirtschaft- und Sozialräumen muss unternehmerisches Entscheiden hohe Komplexität verarbeiten. Gleichzeitig bleibt unternehmerisches Handeln nicht nur in internationalen Großunternehmen, sondern vor allem auch im Mittelstand die zentrale Stütze des gesellschaftlichen Wohlstandes in Deutschland. Die Bamberger Forschung stellt dieses unternehmerische Handeln in den Mittelpunkt und analysiert das Handeln von und in Unternehmen bzw. Netzwerken. Der Einfluss von Führungsverfassungen (Corporate Governance) und gesellschaftlichen Erwartungen (Corporate Social Responsibility) spielen hierbei eine besondere Rolle. Zudem sind psycho-soziale Phänomene in ökonomischen Austauschprozessen Gegenstand der Betrachtung.
Agenten-basierte Modellierung von Finanzmärkten
Anreize und strategisches Verhalten
Wirtschaftliches Entscheiden, Gerechtigkeit und Handlungsfolgen
Empirische Analyse sozialer Netzwerkprozesse
Erfolgsfaktoren des Mittelstands: Deloitte Mittelstandsinstitut an der Universität Bamberg
Erwartungsbildung und Lernen in Makromodellen
Forschungsstelle Bamberg Economic Research Group BERG
Führungsverfassung von Unternehmen (Corporate Governance) und Unternehmensethik (CSR)
Interkulturalisationsprozesse in multinationalen Unternehmen
Internationales und strategisches Personalmanagement
Menschen und Unternehmen in Netzwerken
Performance Management für Programme, Potentiale, Prozesse und Produkte
Rechnungslegung kleiner und mittelgroßer Unternehmen