Die ServiceCard ist mit einem kontaktlosen Chip in Mifare-Technologie bestückt. Die Verbindung zwischen Chipkarte und Chipkartenleser wird bis maximal 10 cm Entfernung per Funk aufgebaut. Der Mifare DESFire EV1 Chip fällt unter die Gattung der RFID-Systeme.
Im Rahmen der Kartenaktivierung durch den Lieferanten InterCard werden die folgenden Daten auf dem Chip vorcodiert:
Im Rahmen der Kartenpersonalisierung durch die Universität werden derzeit folgende Daten bezogen auf den Karteninhaber auf dem Chip hinterlegt:
Auf der Karte existieren weitere Datencontainer, die aber an der Universität nicht genutzt werden.
Auf der Vorderseite befinden sich Passbild, Name, Vorname, gegebenenfalls Titel und die Gültigkeitsdauer. Auf der Rückseite sind die Kartenseriennummer, die Bibliotheksbenutzernummer und der diesbezügliche Barcode aufgebracht.
Die ServiceCard wird an Bedienstete mit Aufnahme ihrer Tätigkeit an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ausgehändigt. Die Erstausstellung erfolgt kostenfrei. Bei der Mitarbeiter-ServiceCard handelt es sich nicht um einen Dienstausweis, weswegen die Abgabe eines Passbildes nicht verpflichtend ist, sich aber zur Vermeidung des Missbrauchs der Karte durch Dritte empfiehlt.
Die Chipkarte ist ein Hightech-Produkt. Um die Funktion zu erhalten, ist ein sorgsamer Umgang zu empfehlen, insbesondere, um den Mikrochip, der sich auf der Karte befindet, nicht dauerhaft zu beeinträchtigen. Vermieden werden sollte Folgendes:
Um den Chipkarten eine höhere Lebensdauer zu verschaffen, sollten diese immer in einer Schutzhülle aufbewahrt werden. Bei den Schutzhüllen ist darauf zu achten, dass diese keine Weichmacher enthalten. Weichmachermigration kann zur Versprödung der Plastikkarten und damit zum Splittern und Brechen der Karte führen.
Wird die ServiceCard durch unsachgemäßen Umgang unbrauchbar, ist die Ausstellung einer Ersatzkarte kostenpflichtig.