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Allgemeine Informationen

Kartentechnik

Die ServiceCard ist mit einem kontaktlosen Chip in Mifare-Technologie bestückt. Die Verbindung zwischen Chipkarte und Chipkartenleser wird bis maximal 10 cm Entfernung per Funk aufgebaut. Der Mifare DESFire EV1 Chip fällt unter die Gattung der RFID-Systeme.
Im Rahmen der Kartenaktivierung durch den Lieferanten InterCard werden die folgenden Daten auf dem Chip vorcodiert:

  • Kartenseriennummer (eindeutige ID der Chip-Karte),
  • eindeutige Nummer der Installation,
  • Kartentyp,
  • Kartenaufbauversion.

Im Rahmen der Kartenpersonalisierung durch die Universität werden derzeit folgende Daten bezogen auf den Karteninhaber auf dem Chip hinterlegt:

  • vom Personalsystem vergebene, eindeutige Kennziffer (Cardowner-ID; Diese ist nicht identisch mit der Personalnummer der Bezügestelle.),
  • Kartenfolgenummer,
  • Bibliotheksbenutzernummer,
  • Kostenstelle,
  • Profilkennzeichen „Bedienstete“ (PKZ),
  • Hochschulnummer der Otto-Friedrich-Universität,
  • Gültigkeitsdatum,
  • Betrag der privaten Geldbörse inkl. Zeitstempel der letzten Auf- und Abwertung sowie dem Vorgangzähler,
  • Die Zahl 51 („Betrieb“ Universität Bamberg).

Auf der Karte existieren weitere Datencontainer, die aber an der Universität nicht genutzt werden.

Gestaltung und Ausgabe der ServiceCard

Auf der Vorderseite befinden sich Passbild, Name, Vorname, gegebenenfalls Titel und die Gültigkeitsdauer. Auf der Rückseite sind die Kartenseriennummer, die Bibliotheksbenutzernummer und der diesbezügliche Barcode aufgebracht.

Die ServiceCard wird an Bedienstete mit Aufnahme ihrer Tätigkeit an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ausgehändigt. Die Erstausstellung erfolgt kostenfrei. Bei der Mitarbeiter-ServiceCard handelt es sich nicht um einen Dienstausweis, weswegen die Abgabe eines Passbildes nicht verpflichtend ist, sich aber zur Vermeidung des Missbrauchs der Karte durch Dritte empfiehlt.

Aufbewahrung/Umgang

Die Chipkarte ist ein Hightech-Produkt. Um die Funktion zu erhalten, ist ein sorgsamer Umgang zu empfehlen, insbesondere, um den Mikrochip, der sich auf der Karte befindet, nicht dauerhaft zu beeinträchtigen. Vermieden werden sollte Folgendes:

  • starkes Biegen der Karte (Antennenbruchgefahr),
  • leichte Dauerwölbung der Karte beziehungsweise sie höheren Temperaturen auszusetzen (Probleme beim Aufdruck der Daten auf den TRW-Streifen bei der Validierung),
  • starke Verschmutzung und Zerkratzen der Kartenoberfläche sowie andere mechanische Einwirkungen (Beschädigen der Thermochromschicht, Bekleben, Beschriften),
  • Einwirkung chemikalischer Einflüsse (zum Beispiel durch Waschen der Karte).

Um den Chipkarten eine höhere Lebensdauer zu verschaffen, sollten diese immer in einer Schutzhülle aufbewahrt werden. Bei den Schutzhüllen ist darauf zu achten, dass diese keine Weichmacher enthalten. Weichmachermigration kann zur Versprödung der Plastikkarten und damit zum Splittern und Brechen der Karte führen.

Wird die ServiceCard durch unsachgemäßen Umgang unbrauchbar, ist die Ausstellung einer Ersatzkarte kostenpflichtig.