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Weltkultur am Werk?
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Einladung zum Wassertreten : Ausstellung in der TB4
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Diagnostische Kompetenz von Grundschullehrkräften : strukturelle Aspekte und Bedingungen
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In der Fakultät WIAI werden die auf die Wirtschaftswissenschaften und der Informatik aufbauende Wirtschaftsinformatik mit kultur- und humanwissenschaftlich ausgerichteten Angewandten Informatiken sowie klassischen Fachgebieten der Theoretischen und Praktischen Informatik verbunden. In den Schriften spiegeln sich diese Inhalte wieder.
Überwindung semantischer Heterogenität bei multiplen Data-Warehouse-Systemen / von Stefan Hartmann
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2008
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 1)
ISBN 978-3-923507-41-2
Preis: 16,50 €
Der bedarfsorientierte Zugriff auf ein konsolidiertes Berichtswesen stellt für betriebliche Organisationen einen entscheidenden Erfolgsfaktor dar, um einen Informationsvorsprung gegenüber ihren Wettbewerbern erzielen zu können. Data-Warehouse-Systeme (DWH-Systeme) dienen dazu, Entscheidungsträgern die für ihre aktuelle Aufgabe relevanten Informationen rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung zu stellen. In der Praxis existieren jedoch multiple DWH-Systeme, die vor allem auf Ebene der Datenschemata sowie der zugrunde liegenden Terminologien eine starke Heterogenität aufweisen. Inkonsistenzen zwischen den generierten Berichten sowie eine divergente Interpretation der Berichtsergebnisse sind die Folge. Der Aufbau eines konsolidierten Berichtswesens ist daher nur mit nachträglichem, manuellem Abstimmungsaufwand möglich.
Die vorliegende Arbeit widmet sich insbesondere dem durch multiple DWH-Systeme offerierten Informationsangebot. Mithilfe der im Semantic Web etablierten Technologie Resource Description Framework (RDF) und der Web Ontology Language (OWL) wird ein Rahmen zur semantisch reichhaltigen Beschreibung von DWH-Metadaten geschaffen. Derartig ausgezeichnete Metadaten unterschiedlicher DWH-Systeme werden anschließend in einer semantischen Homogenisierungsschicht (sHGS) zusammengeführt. Mit diesem Hilfsmittel können Beziehungen zwischen multiplen DWH-Systemen identifiziert und deren semantische Heterogenität überwunden werden.
Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2009/160/
Privacy-enhancing Technologies for Private Services / von Karsten Loesing
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2009
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 2)
ISBN 978-3-923507-45-0
Preis: 17,60 €
Privatsphäre im Internet wird immer wichtiger, da ein zunehmender Teil des alltäglichen Lebens über das Internet stattfindet. Internet-Benutzer verlieren die Fähigkeit zu steuern, welche Informationen sie über sich weitergeben oder wissen nicht einmal, dass sie dieses tun. Datenschutzfördernde Techniken helfen dabei, private Informationen im Internet zu kontrollieren, zum Beispiel durch die Anonymisierung von Internetkommunikation. Bis heute liegt der Fokus bei datenschutzfördernden Techniken hauptsächlich auf dem Schutz von Anfragen an öffentliche Dienste. Diese Arbeit wirft die Frage nach den Risiken beim Betrieb von Internetdiensten durch Privatpersonen auf. Ein Beispiel hierfür sind Instant-Messaging-Systeme, die es ermöglichen, Anwesenheitsinformationen und Textnachrichten in Echtzeit auszutauschen. Üblicherweise schützen diese Systeme die Anwesenheitsinformationen, die auf zentralen Servern gespeichert werden, nicht besonders. Als Alternative verringern dezentrale Instant-Messaging-Systeme dieses Problem, indem Privatpersonen sich gegenseitig Dienste anbieten. Allerdings bringt das Anbieten eines Dienstes als Privatperson im Vergleich zu Organisationen oder Unternehmen neue Sicherheitsprobleme mit sich: Erstens werden durch die Verfügbarkeit eines solchen Dienstes Informationen über die Präsenz des Dienstanbieters preisgegeben. Zweitens soll der Standort des Servers unerkannt bleiben, um nicht den Aufenthaltsort des Dienstanbieters zu offenbaren. Drittens muss der Server besonders vor unautorisierten Zugriffsversuchen geschützt werden.
Diese Arbeit schlägt die Nutzung von pseudonymen Diensten als Baustein von privaten Diensten vor. Pseudonyme Dienste verbergen den Standort eines Servers, der einen bestimmten Dienst anbietet. Der hier geleistete Beitrag soll herausfinden, welche Teile von pseudonymen Diensten, besonders von Tor Hidden Services, fehlen, um sie für private Dienste einzusetzen. Dies führt zu drei Hauptproblemen, zu denen Lösungen vorgeschlagen werden: Erstens skalieren bisherige Ansätze für pseudonyme Dienste nicht für die in Zukunft zu erwartende Anzahl von privaten Diensten. Diese Arbeit schlägt einen neuen Ansatz vor, der Hidden-Service-Beschreibungen in einer verteilten Datenstruktur ablegt, anstatt sie auf zentralen Servern zu speichern. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von privaten Einträgen, die für private Dienste benötigt werden. Zweitens geben pseudonyme Dienste während des Anbietens im Netzwerk und der Verbindungsherstellung durch Clients zu viele Informationen über die Identität des Dienstes preis. Der in dieser Arbeit verfolgte Ansatz ist, die Informationen, die ein Dienst im Netzwerk bekanntgibt, auf ein Minimum zu reduzieren und nicht-autorisierte Clients am Zugriff auf den Dienst schon während der Verbindungsherstellung zu hindern. Diese Änderungen schützen die Aktivität und das Nutzungsmuster des Dienstes vor nicht-autorisierten Personen. Drittens weisen pseudonyme Dienste eine schlechtere Effizienz auf als Dienste, auf die direkt zugegriffen wird. Der Beitrag dieser Arbeit ist, die Effizienz zu messen, mögliche Probleme zu identifizieren und Verbesserungen vorzuschlagen.
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http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2009/183/
A realistic Approach for the autonomic management of component-based Enterprise Systems / von Jens Bruhn
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2009
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 3)
ISBN 978-3-923507-49-8
Preis: 18,00 €
Seit einigen Jahrzehnten ist ein stetiges Ansteigen der Leistungsfähigkeit verfügbarer Hardwareressourcen festzustellen. Dieses ermöglicht die Zuweisung immer umfangreicherer Aufgaben an Softwaresysteme, was gleichzeitig ein massives Ansteigen der inhärenten Komplexität der verwendeten Systeme zur Folge hat. Ein für die Zukunft zu erwartender weiterer Komplexitätsanstieg erfordert eine explizite Adressierung. Das Konzept der Komponentenorientierung stellt einen Ansatz zur Komplexitätsreduktion für die Entwicklung und Konfiguration von Software durch funktionale Dekomposition dar. Mit der Vision des Autonomic Computing existiert ein Ansatz zur Komplexitätsbewältigung für Betrieb und Wartung von Softwaresystemen. In diesem Zusammenhang wird der Ansatz verfolgt, Aufgaben zur Feinsteuerung eines verwalteten Systems auf das System selbst zu übertragen. Da die Komponentenorientierung zu klar voneinander abgrenzbaren Elementen innerhalb von Systemarchitekturen führt, erscheint sie als viel versprechende Grundlage zur Realisierung der Vision des Autonomic Computing.
Diese Arbeit stellt eine realistische Infrastruktur für die autonome Verwaltung von komponentenbasierten Geschäftsanwendungen vor. Der Anwendungsbereich solcher Systeme stellt spezielle Anforderungen an verwaltete Systeme und ist besonders von der Komplexitätsproblematik betroffen. Um die praktische Relevanz der verfolgten Konzepte und Verfahren zu gewährleisten, wurde ein etablierter Komponentenstandard als Grundlage des Ansatzes gewählt. Bei diesem handelt es sich um Enterprise JavaBeans, Version 3.0. Die vorgestellte Infrastruktur ist generisch konzipiert und umgesetzt. Sie stellt eine Plattform bereit, auf deren Basis Lösungen für verschiedene Anwendungsfelder des Autonomic Computing realisiert werden können. Zur Unterstützung autonomer Verwaltungseinheiten wird eine Programmierschnittstelle bereitgestellt, welche ein System auf drei Ebenen abbildet und dessen Steuerung ermöglicht: Auf oberster Ebene erfolgt die Betrachtung der einem System zugrunde liegenden Software. Auf mittlerer Ebene wird die Architektur eines verwalteten Systems adressiert. Interaktionen innerhalb eines Systems werden auf der untersten Ebene dargestellt. Auf dieser Grundlage kann ein System ganzheitlich und modellbasiert verwaltet werden. Zur Unterstützung der Laufzeitverwaltung eines Systems dient eine spezielle Komponente, welche in ein betroffenes System integriert werden muss. Sie ist konform zum verwendeten Standard und erfordert keine Anpassung der zugrunde liegenden Komponentenplattform. Für die Herstellung der Verwaltbarkeit von Komponenten wird ein Werkzeug bereitgestellt, welches automatisiert alle nötigen Anpassungen vornimmt. Darüber hinaus ist die Verwaltung eines Systems für dessen Elemente zur Laufzeit transparent. Zusammengenommen bleibt die Entwicklung von Geschäftsanwendungen von einer Verwendung der Infrastruktur unbeeinflusst.
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http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2009/198/
Modellbasierte Analyse von Führungsinformationssystemen : ein Ansatz zur Bewertung auf der Grundlage betrieblicher Planungs- und Lenkungsprozesse / von Alexander Bach
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2009
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 4)
ISBN 978-3-923507-52-8
Preis: 24,50 €
Die Komplexität von Managementaufgaben steigt infolge zunehmender Einflüsse aus der Unternehmensumwelt und hieraus resultierenden innerbetrieblichen Zustandsänderungen. Um über eine zur Komplexitätsbeherrschung ausreichende Lenkungsvarietät verfügen zu können, wächst dementsprechend der qualitäts- und mengenbezogene Informationsbedarf des Managements. Führungsinformationssysteme unterstützen die Bereitstellung managementrelevanter Informationen, setzen allerdings voraus, dass für die Gestaltung dieser Systeme durchgängig betriebliche Geschäftsprozesse zugrunde gelegt werden.
In der vorliegenden Arbeit wird die zuvor beschriebene Anforderung aufgegriffen und zunächst ein Vorgehen zur Transformation der Methodik der modellbasierten Geschäftsprozessuntersuchung von der Ebene der betrieblichen Leistungserstellung auf die Ebene der Planungs- und Lenkungsprozesse entwickelt. Durch dieses Vorgehen wird ermöglicht, Aufgaben der strategischen Lenkungsebene strukturieren und analysieren zu können.
Weiterer Gegenstand der Untersuchung in der Arbeit ist die Bewertung des Führungsinformationssystems SAP SEM BPS/CPM anhand von Branchen-Referenzmodellen und Geschäftsprozessmodellen. Auf der Grundlage von Beobachtungsergebnissen aus der Branche ´Öffentliche Versorgung & Infrastruktur´werden anhand von Referenzmodellen Gestaltungspotenziale der Software SAP SEM BPS/CPM abgeleitet. Im Rahmen der praxisorientierten Untersuchung eines Fallstudienunternehmens wird zudem der Anwendungsumfang von SAP SEM hinsichtlich der Faktoren Kosten, Zeit und Qualität evaluiert. Zur Analyse des Anwendungsumfangs werden Geschäftsprozessmodelle genutzt, deren Konstruktion auf der Methodik des Semantischen Objektmodells (SOM) basiert.
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http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2010/204/
Refactoring of Security Antipatterns in Distributed Java Components / von Marc Schönefeld
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2010
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 5)
ISBN 978-3-923507-67-2
Preis: 18,00 €
Die Bedeutung der Programmiersprache JAVA als Baustein für Softwareentwicklungs- und Produktionsinfrastrukturen ist im letzten Jahrzehnt stetig gestiegen. JAVA hat sich als bedeutender Baustein für die Programmierung von Middleware-Lösungen etabliert. Ebenfalls evident ist die Verwendung von JAVA-Technologien zur Migration von existierenden Arbeitsplatz-Anwendungen hin zu webbasierten Einsatzszenarien.
Parallel zu dieser Entwicklung hat sich die Rolle der IT-Sicherheit nicht zuletzt aufgrund der Verdrängung von mainframe-basierten Systemen hin zu verteilten Umgebungen verstärkt. Der Schutz von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit ist seit einigen Jahren ein kritisches Alleinstellungsmerkmal für den Markterfolg von Produkten. Verwundbarkeiten in Produkten wirken mittlerweile indirekt über kundenseitigen Vertrauensverlust negativ auf den wirtschaftlichen Erfolg der Softwarehersteller, zumal der Sicherheitsgrad eines Systems durch die verwundbarste Komponente bestimmt wird.
Ein zentrales Ziel dieser Arbeit ist die Erkenntnis zu vermitteln, dass die alleinige Nutzung einer als ´sicher´ eingestuften Programmiersprache nicht als alleinige Grundlage zur Erstellung von sicheren und vertrauenswürdigen Anwendungen ausreicht. Vielmehr führt die Einbeziehung des Bedrohungsmodells der Programmiersprache zu einer verbesserten Risikobetrachtung, da die Angriffsfläche einer Anwendung detaillierter beschreibbar wird.
Die Entwicklung und fortschreitende Akzeptanz einer Programmiersprache führt zu einer Verbreitung von allgemein anerkannten Lösungsmustern zur Erfüllung wiederkehrender Qualitätsanforderungen.
Im Bereich der Dienstqualitäten fördern ´Gegenmuster´, d.h. nichtoptimale Lösungen, die Entstehung von Strukturschwächen, welche in der Domäne der IT-Sicherheit ´Verwundbarkeiten´ genannt werden. Des Weiteren ist die Einsatzumgebung einer Anwendung eine wichtige Kenngröße, um eine Bedrohungsanalyse durchzuführen, denn je nach Beschaffenheit der Bedrohungen im Zielszenario kann eine bestimmte Benutzeraktion eine Bedrohung darstellen, aber auch einen erwarteten Anwendungsfall charakterisieren.
Während auf der Modellierungsebene ein breites Angebot von Beispielen zur Umsetzung von Sicherheitsmustern besteht, fehlt es den Programmierern auf der Implementierungsebene häufig an ganzheitlichem Verständnis. Dieses kann durch Beispiele, welche die Auswirkungen der Verwendung von ´Gegenmustern´ illustrieren, vermittelt werden.
Unsere Kernannahme besteht darin, dass fehlende Erfahrung der Programmierer bzgl. der Sicherheitsrelevanz bei der Wahl von Implementierungsmustern zur Entstehung von Verwundbarkeiten führt. Bei der Vermittlung herkömmlicher Software-Entwicklungsmodelle wird die Integration von praktischen Ansätzen zur Umsetzung von Sicherheitsanforderungen zumeist nur in Meta-Modellen adressiert. Zur Erweiterung des Wirkungsgrades auf die praktische Ebene wird ein dreistufiger Ansatz präsentiert.
Im ersten Teil stellen wir typische Sicherheitsprobleme von JAVA-Anwendungen in den Mittelpunkt der Betrachtung, und entwickeln einen standardisierten Katalog dieser ´Gegenmuster´. Die Relevanz der einzelnen Muster wird durch die Untersuchung des Auftretens dieser in Standardprodukten verifiziert.
Der zweite Untersuchungsbereich widmet sich der Integration von Vorgehensweisen zur Identifikation und Vermeidung der ´Sicherheits-Gegenmuster´ innerhalb des Software-Entwicklungsprozesses. Hierfür werden zum einen Ansätze für die Analyse und Verbesserung von Implementierungsergebnissen zur Verfügung gestellt. Zum anderen wird, induziert durch die verbreitete Nutzung von Fremdkomponenten, die arbeitsintensive Auslieferungsphase mit einem Ansatz zur Erstellung ganzheitlicher Sicherheitsrichtlinien versorgt.
Da bei dieser Arbeit die praktische Verwendbarkeit der Ergebnisse eine zentrale Anforderung darstellt, wird diese durch prototypische Werkzeuge und nachvollziehbare Beispiele in einer dritten Perspektive unterstützt.
Die Relevanz der Anwendung der entwickelten Methoden und Werkzeuge auf Standardprodukte zeigt sich durch die im Laufe der Forschungsarbeit entdeckten Sicherheitsdefizite. Die Rückmeldung bei führenden Middleware-Herstellern (Sun Microsystems, JBoss) hat durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch im Laufe dieser Forschungsarbeit zu einer messbaren Verringerung der Verwundbarkeit ihrer Middleware-Produkte geführt.
Neben den erreichten positiven Auswirkungen bei den Herstellern der Basiskomponenten sollen Erfahrungen auch an die Architekten und Entwickler von Endprodukten, welche Standardkomponenten direkt oder indirekt nutzen, weitergereicht werden. Um auch dem praktisch interessierten Leser einen möglichst einfachen Einstieg zu bieten, stehen die Werkzeuge mit Hilfe von Fallstudien in einem praktischen Gesamtzusammenhang. Die für das Tiefenverständnis notwendigen Theoriebestandteile bieten dem Software-Architekten die Möglichkeit sicherheitsrelevante Auswirkungen einer Komponentenauswahl frühzeitig zu erkennen und bei der Systemgestaltung zu nutzen.
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http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2010/240/
Entwicklung und Überprüfung von Kausalhypothesen : Gestaltungsoptionen für einen Analyseprozess zur Fundierung betrieblicher Ziel- und Kennzahlensysteme durch Kausalhypothesen am Beispiel des Performance-Managements
/ von Thomas Voit
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2010
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 6)
ISBN 978-3-923507-94-8
Preis: 18,70 €
Viele Unternehmen setzen moderne Performance-Management-Konzepte, wie zum Beispiel die Balanced Scorecard, ein. Hierbei werden Ursache-Wirkungs-Vermutungen aufgestellt, um nicht-finanzielle Kennzahlen zu identifizieren und deren Einfluss auf nachgelagerte Finanzkennzahlen abzubilden. Darüber hinaus werden kausale Abhängigkeiten zwischen Maßnahmen und Zielen in Form von Zweck-Mittel-Beziehungen unterstellt. Die hierfür benötigten Kausalhypothesen werden aber nicht systematisch, sondern meist assoziativ und allein auf Basis von Intuition entwickelt. Man verlässt sich auf vage Vermutungen und hypothetische Zusammenhänge, ohne diese zu überprüfen. Dies birgt die Gefahr einer Fehlsteuerung, indem nutzlose, konfliktäre oder sogar schädliche Maßnahmen aus den nur unzureichend begründeten Ziel- und Kennzahlbeziehungen abgeleitet werden.
Es stellt sich daher die Frage, wie Unternehmen im Performance-Management ein anderer, systematischerer Umgang mit Ursache-Wirkungs-Beziehungen gelingen kann. Auf welchen Wegen können die benötigten Kausalhypothesen entwickelt und überprüft werden?
Um diese Fragen zu beantworten, entwirft diese Arbeit einen generischen Performance-Management-Prozess, der Kausalhypothesen als zentrales Mittel zur ganzheitlichen Gestaltung und Lenkung der betrieblichen Performance nutzt. Daran anknüpfend werden Gestaltungsoptionen für einen Analyseprozess ausgearbeitet, der Kausalhypothesen evidenzbasiert entwickelt und überprüft.
Der wesentliche Beitrag dieser Arbeit besteht darin, dass neben der Datenanalyse ein zweiter - und bis dato noch unbeschrittener - Weg zur Kausalanalyse vorgestellt wird: die modellzentrierte Kausalanalyse. Welche Synergien sich aus der Kombination modell- und datenzentrierter Analyseverfahren ergeben, insbesondere mit den Verfahren des On-Line-Analytical-Processing (OLAP) und Data-Minings, wird empirisch am Beispiel eines Sportartikelherstellers gezeigt.
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http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2011/294/
Gemeinschaftliche Qualitätsgesicherte Erhebung und Semantische Integration von Raumbezogenen Daten / von Sebastian Matyas
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2011
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 7)
ISBN 978-3-86309-002-9
Preis: 22,50 €
In den vergangenen Jahren ist die Verbreitung von mobilen Geräten mit integrierter Lokalisierungstechnologie (z.B. GPS) stark gestiegen. Jeder, der ein solches Gerät besitzt, kann zum Datenlieferanten werden und in einem Netzwerk von Freiwilligen, die Rolle eines Datensensors übernehmen.
In der vorliegenden Dissertation werde ich zwei Problemstellungen näher betrachten, die im Kontext von raumbezogenen Daten, erhoben von Gemeinschaften aus fachlich (hier: geowissenschaftlich) nicht geschulten Nutzern, noch ungelöst sind:
Wie können geowissenschaftliche Laien motiviert werden, freiwillig qualitätsgesicherte raumbezogene Daten zu erheben?
Der erste Beitrag meiner Dissertation liefert eine Antwort auf diese Frage. Er beinhaltet ein Framework zum Design von ortsbezogenen Spielen, die geowissenschaftliche Laien motivieren, raumbezogene Daten qualitätsgesichert in spielerischer Art und Weise zu sammeln. Um es mit den Worten von Peltola et al. (2006) auszudrücken: ”game play is a natural motivator to participate in something that is not necessary or beneficial. [...] By controlling game events and perhaps game logics and rules, the agencies that ultimately use the gathered data, can steer players to do tasks supporting their needs“.
Wie kann die Qualität von Sammlungen semantisch angereicherter raumbezogener Daten verbessert werden?
Eine wichtige Eigenschaft von ortsbezogenen Spielen zur Datenerhebung ist die wiederholte Spielbarkeit. Im Gegensatz zu anderen Domänen ist nämlich die Erstellung redundanter Daten im raumbezogenen Kontext sogar erwünscht. Das Zusammenführen von Daten mehrerer Nutzer kann man als Mehrfachmessung auffassen, die sich dazu nutzen lässt, die Qualität von Lokalisierung (Wo?) und Kategorisierung (Was?) zu verbessern. Der zweite Beitrag meiner Dissertation gibt eine Antwort auf die Fragestellung und besteht in einem Ansatz zur semantischen Integration der gesammelten raumbezogenen Daten.
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http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2011/309/
A Service Description Method for Service Ecosystems : Meta Models, Modeling Notations, and Model Transformations / von Gregor Scheithauer
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2011
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 8)
ISBN 978-3-86309-007-4
Preis: 21,50 €
Im Rahmen der fortschreitenden Globalisierung und des technischen Wandels spielt das Internet eine immer größere Rolle um Dienstleistungen anzubieten und zu vermitteln. Zur selben Zeit spezialisieren sich Unternehmen zunehmend auf ihre Kernkompetenzen und schließen sich in „Service Ecosystems“ zusammen, um flexibel auf den Markt reagieren zu können. Eine wichtige Fragestellung hierbei ist, wie neue Dienstleistungen innerhalb von Service Ecosystems entwickelt und beschrieben werden können um effizient über das Internet gehandelt zu werden. Hierzu schlägt die vorliegende Arbeit eine Methode zur Beschreibung von Dienstleistungen vor, die sich in Dienstleistungsentwicklungsprozesse integrieren lässt.
Die Entwicklung einer solchen Methode führt zu drei Herausforderungen: Erstens muss herausgefunden werden, welche Eigenschaften sich für die Beschreibung von Dienstleistungen eignen. Diese Arbeit untersucht existierende Ansätze im Bereich Marketing, Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik und erarbeitet ein Modell für eine formale Beschreibung von Dienstleistungen, welches das Anbieten und Finden von Dienstleistungen im Internet vereinfacht. Zweitens muss die Aufnahme, Dokumentation und Kommunikation von Beschreibungen über den gesamten Dienstleistungsentwicklungsprozess gewährleistet werden. Der in der Arbeit verfolgte Ansatz ist die Entwicklung einer geeigneten Modellierungsnotation als Erweiterung der Unified Modeling Language (UML). Drittens bedarf es einer Überführung der konzeptionellen Beschreibung für Dienstleistungen in Softwarerealisierungssprachen, die im Internet Anwendung finden. Der Beitrag dieser Arbeit umfasst die automatische Überführung der Dienstleistungsbeschreibung in ein Web Service Description Language (WSDL) Dokument mittels Modell-zu-Modell Transformationen.
Die Methode zur Beschreibungen von Dienstleistungen wurde einerseits durch Implementierung einer integrierten Modellierungsumgebung und zugehöriger Transformationsskripte und andererseits durch zwei Fallstudien in der Versicherungs- und IT Outsourcing Branche in der Praxis evaluiert.
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http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2011/315/
Dienstorientierte IT-Systeme für hochflexible Geschäftsprozesse / Elmar J. Sinz, Dieter Bartmann, Freimut Bodendorf, Otto K. Ferstl (Hrsg.)
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2011
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 9)
ISBN 978-3-86309-009-8
Preis: 21,50 €
Der vorliegende Band „Dienstorientierte IT-Systeme für hochflexible Geschäftsprozesse“ enthält ausgewählte Ergebnisse des Forschungsverbundes forFLEX aus den Jahren 2008 - 2011.
Ausgehend von einer Charakterisierung des Forschungsfeldes und zwei fallstudienbasierten Anwendungsszenarien werden Fragen der Analyse, der Modellierung und Gestaltung sowie der Infrastruktur, Sicherheit und Werkzeugunterstützung von hochflexiblen Geschäftsprozessen und ihrer Unterstützung durch dienstorientierte IT-Systeme untersucht.
Das Buch wendet sich an IT-Fach- und Führungskräfte in Wirtschaft und Verwaltung sowie an Wissenschaftler, die an der Analyse und Gestaltung von Flexibilitätspotenzialen (teil-) automatisierter Geschäftsprozesse interessiert sind.
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http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2011/317/
Interactive Search Processes in Complex Work Situations: a Retrieval Framework / von Raiko Eckstein
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2011
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 10)
ISBN 978-3-86309-017-3
Preis: 21,70 €
Seit einigen Jahren ist ein stetiges Ansteigen der Menge an Informationen, die in Unternehmen erzeugt werden, festzustellen. Um als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es notwendig, vorhandenes Wissen wiederzuverwenden, um aus vergangenen Projektergebnissen profitieren zu können. Weiterhin ist ein vollständiges Informationsbild unabdingbar, um informierte Entscheidungen treffen zu können. Die Informationsvielfalt in modernen Unternehmen übersteigt häufig die Fähigkeiten aktuell anzutreffender unternehmensweiter Suchlösungen. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von nicht verknüpften Informationen aus verschiedenen Softwaresystemen bis hin zu fehlenden Funktionen, um den Nutzer bei der Suche zu unterstützen. Vorhandene Suchfunktionen im Unternehmen unterstützen häufig nicht die Suchparadigmen, die in diesem Umfeld notwendig sind. Vielfach ist den Suchenden bei der Formulierung ihrer Suchanfrage nicht bekannt, welche Ergebnisse sie finden werden. Stattdessen steht der Aspekt des Wissensaufbaus und der Gewinnung neuer Einsichten in den vorhandenen Daten im Vordergrund. Hierzu werden Suchparadigmen benötigt, die dem Nutzer Werkzeuge zur Verfügung stellen, die ein exploratives Navigieren im Datenbestand erlauben und ihnen bei der Erkennung von Zusammenhängen in den Suchergebnissen unterstützen.
Das Ziel dieser Arbeit ist die Vorstellung eines Rahmenwerks, dass explorative Suchvorhaben im Unternehmensumfeld unterstützt. Das beschriebene LFRP-Framework baut auf vier Säulen auf.
1. Die Multi-Layer Funktionalität erlaubt es Nutzern, komplexe Suchanfragen zu formulieren, die sich auf mehr als einen Ergebnistyp beziehen. Dies ermöglicht beispielsweise Suchabfragen, die - ausgehend von einer Menge von relevanten vergangenen Projekten - Selektionen auf den dazugehörigen Dokumenten erlauben.
2. Das Suchparadigma der facettierten Suche unterstützt Nutzer bei der inkrementellen Formulierung von Suchanfragen mithilfe von dynamisch angebotenen Filterkriterien und vermeidet leere Ergebnismengen durch die Bereitstellung gültiger Filterkriterien.
3. Die Erweiterung der facettierten Suche um die Möglichkeit, die Suchergebnisreihenfolge basierend auf Filterkriterien zu beeinflussen, erlaubt es Nutzern feingranular vorzugeben, welche Kriterienausprägungen im Suchergebnis stärker gewichtet werden sollen. Für den Nutzer geschieht die Beeinflussung des Rankings transparent über sogenannte Nutzerpräferenzfunktionen.
4. Die letzte Säule umfasst die Visualisierung der parallelen Koordinaten, die in der Suchoberfläche des LFRP-Frameworks zwei Aufgaben übernimmt. Zum einen formuliert der Nutzer damit die Suchanfrage ausschließlich grafisch über die Visualisierung und zum anderen erhält er eine grafische Repräsentation der Suchergebnisse und kann so leichter Beziehungen zwischen Suchergebnissen und deren Facetten erkennen.
Das Framework, welches in dieser Arbeit formal aus Sicht des Anfragemodells sowie als prototypische Umsetzung betrachtet wird, ermöglicht Nutzern den navigierenden Zugriff auf große vernetze Datenbestände und stellt einen Baustein einer umfassenden Informationsstrategie für Unternehmen dar.
Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2011/332/