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Vortrag auf dem wissenschaftlichen Symposium am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg

Frau Prof. Dr. Ada Raev trug am 12. Mai 2012 auf dem Symposium "Der Komponist Mieczysław Weinberg und der Sozialistische Realismus in der Ära Brežnev" über "Kunst und Kunstdoktrin in der Sowjetunion der 1960er bis 1990er Jahre" vor.
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Einladung zur Ausstellungseröffnung: Moskau in Zeit und Raum

Einladung zur Ausstellungseröffnung: Moskau in Zeit und Raum Fotoausstellung 15. Mai, 19 Uhr Teilbibliothek 4, Heumarkt 2
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Paradiese in St. Petersburg. Eine kleine Geschichte der russischen Gartenkunst

Publikation in uni.vers Forschung "Gärten der Menschheit"
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Dr. Tamara Nossowitsch

v.l. Dr. Tamara Nossowitsch, Prof. Ada Raev, Dr. Regina Hanemann

Tamara Nossowitsch, Kunsthistorikerin und Spezialistin für Porzellan, ist stellvertretende Generaldirektorin des weltberühmten Museum-Reservates "Peterhof". Unter den Sammlungsbeständen von Peterhof kommt der in Qualität und Umfang einzigartigen Porzellansammlung, die an verschiedenen Orten im Park mit ständigen Sonderausstellungen präsent ist, ein besonderer Stellenwert zu.

In Kooperation mit den Museen der Stadt Bamberg und der Professur für Slavische Kunst- und Kulturgeschichte sprach Tamara Nossowitsch im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Im Fokus. 300 Jahre Meißen. Glanzstücke aus der Sammlung Ludwig" über das Thema

"Porzellan aus Meißen am russischen Zarenhof"

Deckelvase mit Darstellungen des russischen Wappens

In ihrem Vortrag hat Tamara Nossowitsch die herausragende Bedeutung des Meißener Porzellans für die russische Kultur beleuchtet. Früh schon wusste man in Russland den materiellen Wert, die künstlerische Schönheit und Eleganz des Meißener Porzellans und symbolischen Wert des "weißen Goldes" zu schätzen. Seit den 1720er Jahren gelangte Meißener Porzellan als diplomatische Geschenke an den russischen Zarenhof.

Katharina II. hoch zu Ross

Die erlesenen Stücke lösten nicht nur umfangreiche Bestellungen von russischer Seite in Meißen aus, sondern weckten den Wunsch nach einer eigenen Porzellanherstellung. Die Gründung der Kaiserlichen Porzellanmanufaktur in St. Petersburg ist eng mit der ältesten europäischen Porzellanmmanufaktur verbunden. Der besondere Charme des Meißener Porzellans und die Kreativität seiner Schöpfer bezauberten die kulturelle Elite Russlands im Verlauf des gesamten 18. Jahrhunderts, aber auch darüber hinaus.