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Auftaktveranstaltung feRNet

Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung wurde am 09. Mai 2012 die zweite Runde des Mentoring-Programms eingeleitet.
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Step by Step

Die Universitätsfrauenbeauftragten vergeben auch im Jahr 2012 Stipendien und Prämien für besondere Leistungen von Wissenschaftlerinnen der Universität Bamberg.
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PUSh - Der Absolventinnen-Preis

Ab sofort können die Bewerbungsunterlagen für "PUSh" eingereicht werden.
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Seminar "Rhetorik und selbstsicheres Verhalten"

Das Seminar "Rhetorik und selbstsicheres Verhalten" findet am Freitag, 06. Juli 2012 von 9.00 s.t. - 17.00 Uhr statt.
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Seminar "Wie bewerbe ich mich richtig?"

Das Bewerbungsseminar wendet sich an Studentinnen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, es findet am Freitag 15. Juni 2012 von 9.30 s.t. - 16.15 Uhr statt.
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Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten - CEWS


von Johanna Bamberg

Hochschulrankings gibt es zahlreiche. Die Qualität einer Hochschule wird dabei daran gemessen, wie gut Leistungen in Forschung und Lehre sind und inwiefern der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert wird. Immer wichtiger wird hierbei auch die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern. Seit 1998 spiegelt sich die Umsetzung der Chancengleichheit nun auch in Evaluation und Finanzierung jeder Hochschule wieder. Aber erst 2003 wurde sie erstmals vom Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung, CEWS, untersucht. Nun ist das zweite CEWS- Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten erschienen. Im Folgenden ein kurzer Überblick über die wichtigsten Ergebnisse.

Datenquellen

Das CEWS-Ranking wurde mit Daten des Statistischen Bundesamtes erstellt, die 2003 erhoben wurden. Das macht die Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen) zwar vergleichbar, es können aber keine Informationen über personelle und finanzielle Mittel zur Förderung der Chancengleichheit oder qualitative Daten wie Informationen über Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Studium/Beruf und Familie in das Ranking mit eingehen. Das Ranking ermöglicht aber, Fortschritte der Hochschulen im Vergleich zur ersten Untersuchung herauszustellen, da die Indikatoren weitgehend gleich geblieben sind.

Ergebnisse

Insgesamt kann das CEWS von  positiven Entwicklungen berichten. Gewinner ist die Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt am Main, die gleich um vier Ränge in die Spitzengruppe aufsteigen konnte. Genauso weit nach unten ging es jedoch für die Universität in Greifswald, die nun gemeinsam mit Konstanz in der untersten Ranggruppe ist. Insgesamt gibt es aber deutlich mehr Auf-, als Absteiger.

Bayern

Im Vergleich zu den anderen Bundesländern befindet sich Bayern insgesamt neben Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen  im unteren Mittelfeld. Bayern verbesserte sich vor allem beim Anteil der Professorinnen, wodurch es sich vom vorletzten Platz hocharbeiten konnte. Spitzenreiter in dieser Kategorie ist Berlin, das nur beim Anteil der Frauen am Personal nicht in der Spitzengruppe vertreten ist. Schlusslicht ist Baden-Württemberg.

Bamberg

Bamberg befindet sich insgesamt in der sechsten von acht Ranggruppen, also ebenfalls im unteren Mittelfeld. Lediglich bei den Promotionen von Frauen befindet sich die Otto-Friedrich-Universität in der Spitzengruppe, allerdings war die Steigerung des Anteils von Professorinnen gegenüber 1998 nur mittelmäßig. Schlusslicht ist Bamberg immer noch beim hauptberuflichen wissenschaftlichen und künstlerischen Personal. Das liegt auch daran, dass die Steigerung des Frauenanteils in dieser Kategorie sehr gering war. Im Vergleich mit anderen bayerischen Hochschulen liegt Bamberg nach Regensburg und Erlangen-Nürnberg auf Rang drei. Regensburg punktet vor allem mit dem Anteil der weiblichen Studierenden und der Steigerung des Frauenanteils in allen Kategorien. Erlangen-Nürnberg ist in allen Kategorien Mittelmaß.

Promotionen, Habilitationen

Bei den Promotionen befindet sich Bamberg mit einem Indikator von 0,592 im Mittelfeld (berechnet wird das Verhältnis von promovierenden Frauen in Prozent zu Studentinnen in Prozent). In Bamberg ist der Anteil promovierender Frauen also nur halb so groß wie der Anteil der Studentinnen. Gewinner dieser Kategorie ist die private wissenschaftliche Hochschule in Oestrich-Winkel mit einem Indikator von 1,163. Der Frauenanteil unter den Promovierenden ist hier also höher als der weibliche Anteil unter den Studierenden. Bei den Habilitationen liegt Bamberg mit einem Indikator von 0,477 noch in der Spitzengruppe. Der Anteil habilitierender Frauen ist zwar noch geringer als der promovierender, hier haben aber alle Hochschulen noch Verbesserungsbedarf. Der Spitzenreiter Oldenburg hat gerade einmal einen Indikator von 0,720.

Wissenschaftliches Personal

Am schlechtesten schneidet Bamberg beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal ab. Hier befindet sich die Universität mit einem Indikator von 0,456 in der Schlussgruppe. Spitzenreiter ist die deutsche Sporthochschule in Köln mit einem Indikator von 1,017.  Der Anteil der Professuren, die in Bamberg von Frauen besetzt sind, liegt im Ranking bei 13,18 Prozent. Mit einem Studentinnenanteil von 61,2 Prozent kommt die Universität Bamberg auf einen Indikator von 0,215 und damit in die Mittelgruppe.

Studentinnen

Verglichen mit dem bundesdeutschen Durchschnitt liegt der Anteil der Studentinnen in Bamberg nach Fächergruppen bei 0,994. Dieser Wert bedeutet, dass Frauen an der Bamberger Universität sogar ganz leicht unterrepräsentiert sind. Man könnte auch sagen, dass Männer im Vergleich zu anderen Hochschulen in den vorhandenen Fächergruppen leicht überrepräsentiert sind.

Fazit

Immerhin: Das Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten zeigt für Gesamtdeutschland ein erfreuliches Bild. Neben wenigen Rückschlägen ist der Frauenanteil an den meisten Deutschen Hochschulen seit 2001 gestiegen. Auch in Bamberg zeichnet sich eine positive Entwicklung ab. Allerdings gilt es den Frauenanteil wissenschaftlichen und künstlerischen Personal noch zu erhöhen.



Mehr Informationen zum Thema finden Sie externer Link folgt hier.

Den Download des Rankings im PDF-Format finden Sie hier.