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25.02.13

Änderung am Verfahren der Systemakkreditierung

Stellungnahme des Akkreditierungsrates zur Weiterentwicklung der Systemakkreditierung, Beschluss des Akkreditierungsrates vom 20.02.2013.
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04.02.13

QM ServiceNet online

Das neue Informationsportal des Qualitätsmanagements (Dezernat Z/PQM) ist mit dem heutigen Tag der Öffentlichkeit zugänglich. Das Qualitätsmanagement freut sich über intensive Nutzung und konstruktive Anregungen.
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Frequently Asked Questions

Was ist der Unterschied zwischen einer Programmakkreditierung und einer Systemakkreditierung?

Im Unterschied zu einer Programmakkreditierung werden die auf Studium und Lehre gerichteten Steuerungs- und Qualitätssicherungssystem hinsichtlich ihrer Eignung und Wirksamkeit begutachtet. Das Qualitätssicherungs- und Steuerungssystem einer Hochschule stellt im Vorgang der Systemakkreditierung dar, wie es die Qualität der Studiengänge und Einhaltung der formalen Vorgaben gewährleistet.

Bei Erfolg wird dieses System akkreditiert, und damit der Hochschule attestiert, dass sie in der Lage ist, die Verantwortung für die Überprüfung einzelner Studienprogramme selbst zu tragen.

Welche Anforderungen entstehen im Rahmen des Verfahrens für die einzelnen Organisationseinheiten?

I) Definition von Qualifikationszielen auf der Ebene von Lehrveranstaltungen, Modulen, Studiengängen und Institute

II) Umsetzung dieser Ziele und angestrebten Lernergebnisse in Studiengangskonzepten.

Die Studiengangskonzepte umfassen:

  • die realistische Einschätzung und Überprüfung der studentischen Arbeitsbelastung,
  • die Anwendung des ECTS,
  • eine sachgemäße Modularisierung,
  • eine adäquate Prüfungsorganisation,
  • Beratungs- und Betreuungsangebote,
  • die Berücksichtigung der Geschlechtergerechtigkeit,
  • die Berücksichtigung der Belange von Studierenden mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Studierenden mit Kindern, von ausländischen Studierenden, Studierenden mit Migrationshintergrund und/oder aus sogenannten bildungsfernen Schichten,
  • Anerkennungsregeln für extern erbrachte Leistungen

    III) Nachweis der Studierbarkeit unter Berücksichtigung der gesetzlichen Strukturvorgaben

IV) Maßnahmen zur Personalentwicklung und –qualifizierung

V) Die Beteiligung aller relevanten Akteursgruppen - Lehrende, Studierende, Absolventen und Absolventinnen, Vertreter aus der Berufspraxis sowie externe Experten.

Welche Vorteile hat eine Systemakkreditierung?

Mit dem Akkreditierungssiegel einer Systemakkreditierung wird der Hochschule bescheinigt, ein Steuerungssystem in Studium und Lehre zu haben, welches die Qualität der relevanten Abläufe sichert und zielorientiert weiterentwickelt. Hier liegt der entscheidende Unterschied zur Programmakkreditierung: Die Verantwortung für die Überprüfung der Qualität der Studiengängen liegt nun bei der Hochschule selbst und nicht länger bei einer Akkreditierungsagentur.

Darüber hinaus ist der Arbeitsaufwand der Hochschule gegenüber einer Vielzahl einzelner Programmakkreditierungen ebenso wie die Kosten geringer. Zudem bedeutet das Siegel eine höhere Reputation für die Hochschule.

Wie sieht der typische Ablauf einer Systemakkreditierung aus?