25.02.13
Stellungnahme des Akkreditierungsrates zur Weiterentwicklung der Systemakkreditierung, Beschluss des Akkreditierungsrates vom 20.02.2013.
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04.02.13
Das neue Informationsportal des Qualitätsmanagements (Dezernat Z/PQM) ist mit dem heutigen Tag der Öffentlichkeit zugänglich. Das Qualitätsmanagement freut sich über intensive Nutzung und konstruktive Anregungen.
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"Business processes realize courses of action. Courses of action are undertaken to ensure that the enterprise makes progress towards one or more of its goals." - OMG, Business Motivation Model
Prozessorientiertes Qualitätsmanagement
Das Qualitätsmanagement der Universität hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle relevanten Prozesse im Bereich Studium und Lehre zu erfassen, transparent ("explizit") zu machen und einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (im Folgenden kurz "KVP" genannt) zuzuführen.
Relevant heißt hier, dass der Fokus auf Prozesse gelegt wird, die regelmäßig ablaufen, mehrere Personenkreise tangieren und für die Akteure in Studium und Lehre von vordergründigem Interesse sind.
Als Methode des KVP bedient sich das Qualitätsmanagement der Vorgaben des Deming Circles (auch PDCA-Zyklus: Plan - Do - Check - Act).
| Plan | Prozesse werden priorisiert (z.B. an Hand externer Vorgaben wie der Systemakkreditierung) und anschliessend analysiert (IST-Analyse und Modellierung). |
| Do | Mit Hilfe verschiedener Werkzeuge werden mögliche Schwachstellen oder Probleme in den Prozessen identifiziert. |
| Check | Prozesssollkonzepte werden, unter Partizipation aller Prozessbeteiligten (Prozessakteure, aber auch Stakeholder des jeweiligen Prozesses), erarbeitet. Besonders wichtige Prozesse in Studium und Lehre werden zudem im QM-Forum näher behandelt. |
| Act | SOLL-Prozesse gehen im letzten Schritt (bei Bedarf) in Form von Beschlussvorlagen der Universitätsleitung zu. Dort werden diese verabschiedet (oder zur Überarbeitung zurück gereicht), implementiert und als neue (jetzt IST-)Prozesse im Prozessportal für alle Beteiligten veröffentlicht. |
Mit diesem Vorgehen verfolgt das Qualitätsmanagement vier Ziele:
Prozessmodelle und Prozessportal
Immanent für das Verständnis und eine erfolgreiche Dokumentation von Prozessen ist eine einfache, intuitive und gleich bleibende Darstellung. Um dies zu erreichen, bildet das Qualitätsmanagement erfasste IST- und SOLL-Prozesse mit Hilfe einer standartisierten Notation ab.
Hierbei handelt es sich um die " Buisness Process Model and Notation" (BPMN 2.0), ein standartisierter Satz symbolischer Zeichen, welcher in seiner ersten Fassung maßgeblich von Stephen A. White (IBM) entwickelt und 2004 von der "Buisness Process Management Initiative" (BPMI) veröffentlicht wurde. Später von der "Object Management Group" (OMG) übernommen,verantwortet diese nun BPMN in der aktuellen Version 2.0 (2012).
BPMN zeichnet sich vor allem durch drei Eigenschaften aus:
Die modellierten Prozesse werden den jeweiligen Prozessbeteiligten im " Prozessportal" zur Verfügung gestellt. Dort besteht auch die Möglichkeit, Feedback zu den einzelnen Prozessen zu geben. Dieses wird vom Qualitätsmanagement gesichtet und entsprechend berücksichtigt.
Hier ein Beispiel, wie ein solcher Prozess (auf hoher Abstraktionsebene) aussehen kann: