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Profil & Leitbild

Leitbild

Regional verankert – wissenschaftlich profiliert – international vernetzt

Das Leitbild, in dem sich die charakteristischen Merkmale und Ziele der Universität Bamberg widerspiegeln, ist in einem offenen Diskussionsprozess entstanden. Es wurde am 26. Juli 2010 von der Erweiterten Leitung beschlossen und am 6. September 2010 von der Universitätsleitung verabschiedet.

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"Haus der Weisheit"

Titelstich aus der Festschrift zur Eröffnung der Academia Ottoniana

Ein Blick in die Geschichte

Die Otto-Friedrich-Universität ist die jüngste und zugleich eine der ältesten Universitäten Bayerns.

Als der Bamberger Fürstbischof Melchior Otto Voit von Salzburg am 14. November 1647 das damalige Jesuitenkolleg um die beiden Fakultäten Philosophie und Theologie zur Academia Ottoniana erweiterte, war in der Festschrift von der "Domus Sapientiae" die Rede, vom Haus der Weisheit. Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn erweiterte die Academia um eine juristische Fakultät zur Volluniversität, später wurde sie durch die Errichtung einer medizinischen Fakultät zur klassischen Vierfakultätenuniversität. Im Jahr 1773 erhielt sie den Namen Universitas Ottoniana Fridericiana.

Durch eine wechselvolle Geschichte mit Säkularisation und Schließung zur Zeit des Nationalsozialismus hindurch ist das "Haus der Weisheit" seiner über 350-jährigen Tradition verpflichtet geblieben. Seit 1979 darf sich das 1972 als Gesamthochschule bestehende "Haus der Weisheit" wieder Universität nennen. Und seit 1988 trägt die Otto-Friedrich-Universität auch ihre beiden Hauptförderer wieder im Namen.

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Fächerprofil

Die Universität Bamberg ist eine mittelgroße Universität mit einem klaren Profil in den Geistes- und Kulturwissenschaften, in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie den Humanwissenschaften, ergänzt durch anwendungsorientierte Informatiken.

Die Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften ( GuK) vereint kulturwissenschaftlich ausgerichtete Philologien mit Fächern wie Archäologie, Bauforschung und Denkmalpflege, Europäische Ethnologie, Geographie, Geschichte, Kommunikationswissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie. Die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ( SoWi) bilden seit 1978 den heute größten Studien- und Forschungsschwerpunkt, wobei insbesondere die empirisch arbeitenden Sozialwissenschaften bundesweit hohes Ansehen genießen. Das menschliche Lernen, Erleben, Verhalten und Handeln stehen im Mittelpunkt der Humanwissenschaftlichen Fakultät ( Huwi), in der primär die Fächer Psychologie und Pädagogik angesiedelt sind. Mit der jüngsten Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik ( WIAI) erweitert die Universität ihr Fächerprofil um moderne, interdisziplinär ausgerichtete Informatiken, die das geistes- und kulturwissenschaftliche sowie sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Gesamtprofil integrativ ergänzen.

Universität mit Atmosphäre

Die Universität Bamberg liegt größtenteils in der über 1.000-jährigen Altstadt, die seit 1993 mit mehr als 2400 denkmalgeschützten Häusern zum Welterbe der UNESCO zählt.

In der einzigartigen Mischung aus Baustilen verschiedener Zeiten seit dem Mittelalter fühlt man sich wohl. Bamberg liegt in herrlicher Umgebung zwischen den Naturparks Fränkische Schweiz, Steigerwald und Haßberge und bietet ein reichhaltiges Kulturangebot mit den Bamberger Symphonikern, dem E.T.A.-Hoffmann-Theater, dem Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia sowie vielen kleineren und größeren Events. Im Sommer laden zahlreiche Bamberger Biergärten, "Keller" genannt, die Sandkerwa und das Universitäts-Altstadtfest zur Geselligkeit ein. Die lebendige Studentenszene prägt auch die Kultur dieser herzlichen oberfränkischen Stadt.

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Studieren im Weltkulturerbe

Bamberg ist eine kleine, aber quirlige Universitätsstadt mit historischem Geist und einem ausgeprägten kulturellen Leben. Die Wege in der pittoresken Stadt, die seit 1993 zum UNESCO-Welterbe zählt, sind für die 12.400 Studierenden kurz und die Atmosphäre ist sehr persönlich. Betreuung und gute Organisation werden hier groß geschrieben, in den meisten Fächern bestehen gute Betreuungsrelationen. Weil das so ist, studiert man in Bamberg zügiger als an anderen Universitäten. In Rankings gilt die Universität Bamberg daher auch als "Studientipp für Zielstrebige". Zur Lebensqualität tragen neben dem historischen Ambiente und der übersichtlichen Größe dieser Uni in der Stadt auch die vielen charmanten Wohnheimgebäude und die niedrigen Lebenshaltungskosten bei. In der Altstadt hat sich eine lebendige Studentenszene mit Buchläden, Restaurants, Bistros und Cafés gebildet.

Kultur-Uni Bamberg

Dass die Universität in der Stadt Bamberg und der Region sehr präsent ist, liegt an ihrem besonderen Profil: Einerseits reicht ihre Tradition bis ins 17. Jahrhundert, andererseits ist die älteste Universität Bayerns zugleich im Geiste jung und sowohl gesellschaftlich als auch kulturell sehr aktiv.

Das kulturelle Engagement verdankt sie in erster Linie zwei von vier Fakultäten: der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften und der Fakultät Humanwissenschaften. Hier sind Sprach- und Literaturwissenschaften zuhause, die zahlreiche Literaturveranstaltungen, Lesungen und Ausstellungen bieten. Und die Musikwissenschaften, die ebenfalls seit Jahren die Region mit Konzertreihen und Orchesterauftritten begeistern. Darüber hinaus gibt es "Wissenschaft zum Anfassen" bei zahlreichen Gelegenheiten: im Rahmen der Bamberger Hegelwoche etwa oder bei der Nacht der Forschung.

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