Der Kompetenzausbau im Bereich Vereinte Nationen trägt weiter Früchte
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Ab dem Wintersemester 2011 sind für Studierende im Hauptstudium der "alten" Studiengänge (Diplom, Wahlpflichtfach, Magisternebenfach) nur noch die Veranstaltungen für den Masterstudiengang wählbar.
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Das vom Lehrstuhl betreute NMUN Projekt stellte sich am 27.6. im Rahmen der Woche der Internationalen Lehre vor, berichtete vom vergangenen Projektjahr und überreichte seine Auszeichnung an die Universitätsleitung.
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Benjamin Faude, ein Doktorand des Lehrstuhls, hat in der Zeitschrift für Internationale Beziehungen zum Thema "Paradoxe Verrechtlichtung. Wie Streitschlichtungsmechanismen interagieren" veröffentlicht.
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Das Projekt wird im März 2011 beginnen und drei Jahre laufen.
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NMUN Bamberg erhält Award für Position Paper
Sie wird damit für die inhaltlich ausgezeichnete Vorbereitung auf die Konferenz und auf das diesjährig zu vertretende Land Malaysia gelobt.
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Der Lehrstuhl für Internationale Beziehungen freut sich, dass einer seiner Doktoranden in der Zeitschrift für internationale Beziehungen veröffentlichen konnte und gratuliert Benjamin Faude zu seinem erfolgreichen Artikel:
Faude, Benjamin (2011): Paradoxe Verrechtlichtung. Wie Streitschlichtungsmechanismen interagieren. In: Zeitschrift für Internationale Beziehungen 18: 1. S. 77-108.
Abstract:
In diesem Beitrag wird argumentiert, dass es zur Erfassung der Verrechtlichung internationaler Politik notwendig ist, auch die inter-institutionellen Implikationen institutionenspezifischer Verrechtlichungsprozesse systematisch zu untersuchen. Daher wird zunächst die Interdependenz von Verrechtlichung und institutioneller Wechselwirkung verdeutlicht. Anschließend wird ein theoretischer Ansatz zur systematischen Analyse institutioneller Wechselwirkung durch Streitschlichtung entwickelt. Mit Hilfe dieses Ansatzes wird anhand von zwei Fallstudien exemplarisch analysiert, wie und mit welchen Folgen sich Streitschlichtungsmechanismen wechselseitig beeinflussen. Es handelt sich dabei um die Streitschlichtungsmechanismen des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA) und der Welthandelsorganisation (WTO). Durch das Aufdecken inkonsistenter bzw. partieller Entscheidungen der beiden Streitschlichtungsmechanismen wird deutlich, dass institutionenspezifische Verrechtlichungsprozesse grundsätzlich die Gefahr in sich bergen, sich in anderen Institutionen vollziehende Verrechtlichungsprozesse zu unterminieren. Im Hinblick auf die Lösung von internationalen Konflikten ist eine Konsequenz der separaten Verrechtlichung in einzelnen internationalen Institutionen paradoxerweise die Gefahr des Rückfalls aus dem regelbasierten Interaktionsmodus im Rahmen der Streitschlichtungsmechanismen in den machtbasierten Interaktionsmodus außerhalb derselben.
Eine elektronische Version des Artikels gibt es leider noch nicht. Allerdings stehen hier weitere Informationen zur entsprechenden Ausgabe der ZIB zur Verfügung:
http://www.zib.nomos.de/archiv/2011/heft1/. Eine Papierversion der Zeitschrift und des Artikels findet sich natürlich in der TB 3 der Bamberger UB.