Universität Bamberg - Logo
  • uz
  • ru
  • es
  • tr
  • fr
  • en
  • de

News Internationale Politik

Universität Bamberg sicher und erfolgreich auf internationalem Parkett

Der Kompetenzausbau im Bereich Vereinte Nationen trägt weiter Früchte
ausführlich

Studienangebot im Hauptstudium

Ab dem Wintersemester 2011 sind für Studierende im Hauptstudium der "alten" Studiengänge (Diplom, Wahlpflichtfach, Magisternebenfach) nur noch die Veranstaltungen für den Masterstudiengang wählbar.
ausführlich

NMUN überreichte Auszeichnung an Universitätsleitung

Das vom Lehrstuhl betreute NMUN Projekt stellte sich am 27.6. im Rahmen der Woche der Internationalen Lehre vor, berichtete vom vergangenen Projektjahr und überreichte seine Auszeichnung an die Universitätsleitung.
ausführlich

Neue Publikation in ZIB

Benjamin Faude, ein Doktorand des Lehrstuhls, hat in der Zeitschrift für Internationale Beziehungen zum Thema "Paradoxe Verrechtlichtung. Wie Streitschlichtungsmechanismen interagieren" veröffentlicht.
ausführlich

DFG-Projekt zur Funktionsweise des Weltsicherheitsrates am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen.

Das Projekt wird im März 2011 beginnen und drei Jahre laufen.
ausführlich

Die Bamberger Delegation 2011 hat einen Award für die hervorragenden Position Paper erhalten.

NMUN Bamberg erhält Award für Position Paper Sie wird damit für die inhaltlich ausgezeichnete Vorbereitung auf die Konferenz und auf das diesjährig zu vertretende Land Malaysia gelobt.
ausführlich

News Internationale Politik

Forschungsschwerpunkt internationale Organisationen

Dieser Forschungsschwerpunkt geht von der Beobachtung aus, dass nahezu alle wichtigen internationalen Institutionen eine ausgeprägte organisatorische Komponente umfassen. Sie entwickeln sich durch andauernde oder regelmäßige Entscheidungstätigkeit fort und gewinnen dabei in unterschiedlichem Ausmaß Autonomie gegenüber ihren Mitgliedstaaten. Werden internationale Institutionen theoretisch zumeist als Regelsysteme („Regime“) oder als Kooperationsarrangements verstanden, so werden sie in diesem Projekt als Organisationen konzipiert. Es wird danach gefragt, welche Bedeutung ihrer organisatorischen Komponente zukommt und, grundsätzlicher, wie Organisationen gegenüber ihren mitgliedern Autonomie gewinnen können. Gegenstand früherer empirischer Teilprojekte waren die Europäische Union sowie internationale Umweltregime als dynamische Regulierungsinstitutionen. 
In einem neuen Teilprojekt wird untersucht, ob und in welchem Umfang der Weltsicherheitsrat als organisationsähnliche internationale Institution gegenüber seinen Mitgliedern Autonomie gewinnt und dadurch auf das Entscheidungsverhalten der Staaten und den Inhalt der dort getroffenen Entscheidungen systematisch Einfluss nimmt. Dazu werden zwei Einflusspfade theoretisch auf die zugrunde liegenden Mechanismen und empirisch auf die Relevanz innerhalb des Sicherheitsrates untersucht, nämlich (1) die Herausbildung fallübergreifender „Entscheidungsdoktrinen“, die eigentlich unabhängige Krisenfälle so miteinander verknüpfen, dass die beteiligten Akteure an einen einmal eingeschlagenen Entscheidungspfad gebunden werden; (2) die funktionale Differenzierung komplexer Sanktionsregime durch die Einrichtung entscheidungsbefugter Ausschüsse. Das Projekt soll nicht nur Erkenntnisse zur Funktionsweise des Weltsicherheitsrates liefern, sondern auch zur Entwicklung einer tragfähigen Theorie internationaler Organisationen beitragen, die die Autonomiespielräume dieser Einheiten systematisch zu erfassen vermag und Organisationen nicht lediglich als Bürokratien oder als Resultanten der Präferenzen und Machtpotentiale von Staaten und ggf. anderen Akteuren ansieht.