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Berufsperspektiven nach dem Masterstudiengang Erziehungs- und Bildungswissenschaft

Berufsperspektiven mit dem Abschluss "Master of Arts (Univ. Bamberg)" in Erziehungs- und Bildungswissenschaft

[Bildquelle: stockwerk23 / photocase.com]

Mit dem akademischen Abschluss „Master of Arts“ in Erziehungs- und Bildungswissenschaft kann der Absolvent eine Berufstätigkeit im gesamten Spektrum des Erziehungs- und Bildungswesens ergreifen.

Nach dem Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaft können Fragen des Lernens und Lehrens, der Erziehung und Bildung, der Beratung, des Coachings und so weiter, in verschiedenen Lebensaltern (von der frühen Kindheit bis ins hohe Lebensalter) professionell bearbeitet werden.

Aufgaben ergeben sich somit für Pädagogen mit Master-Abschluss in sehr vielfältigen, überwiegend außerschulischen Arbeitsfeldern wie zum Beispiel vorschulischer Bereich, Kinderbetreuung/ Familie, Sozialwesen, Rehabilitation und Erwachsenenbildung beziehungsweise berufliche Weiterbildung.

Mit entsprechender Weiterqualifizierung können auch Lehr- und Forschungsaufgaben in diesen Feldern übernommen werden.

Der Arbeitsmarkt und seine Arbeits- und Praxisfelder

Bei der Betrachtung des bisherigen Angebots des Arbeitsmarkts ist mindestens partiell festzustellen, dass Führungs- und Leitungspositionen in Volkshochschulen, Jugendbildungsstätten, Bildungswerken/Schulungszentren, der Weiterbildung und ähnliches, welche für Diplom-Pädagogik-Absolventen destiniert waren, auch von Diplom-Sozialpädagogen (FH) besetzt wurden. Diese Arbeitsfelder werden also auch in Zukunft nicht allein den Master-Absolventen zur Verfügung stehen, sondern zum Teil mit Bachelor-Absolventen beziehungsweise FH-Absolventen besetzt werden. Welche konkreten Positionen und damit verbundene Entgeltmodelle den Master-Absolventen einer Universität offen stehen werden, wird der Arbeitsmarkt in seiner ihm eigenen Dynamik zeigen. Studierende des Masterstudienganges wird daher genauso wie den Bachelorstudierenden empfohlen, die berufsqualifizierenden Studienbausteine, insbesondere die Praktika, zu nutzen, um sich frühzeitig mit den beruflichen Anforderungen im jeweils angezielten Arbeitsfeld vertraut zu machen und so gegebenenfalls die eigenen Chancen zu erhöhen.


Folgende Beispiele für Arbeits- und Praxisfelder lassen sich, unabhängig von dem konkreten Verantwortungsgrad und der Vergütung, anführen:

  • Mitarbeit/Leitung bei Bildungsträgern
  • Tätigkeit in sozialen Einrichtungen
  • Tätigkeit in Gesundheits- und Dienstleistungseinrichtungen
  • Tätigkeit in Beratungsstellen
  • Tätigkeit in der freien Wirtschaft, aber auch anderen Institutionen in der:
  1. Medienpädagogik (im weitesten Sinn)
  2. Erlebnis- und Freizeitpädagogik
  3. Betriebliche Weiterbildung, Personal- /Organisationsentwicklung, -beratung und andere

In all den genannten Feldern ist neben einer Anstellung in der Regel auch eine selbständige Tätigkeit möglich, in einigen Bereichen wie zum Beispiel in der beruflichen Weiterbildung oftmals die Beschäftigung als freier Referent sogar üblich.