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09.04.13

Computerkurse für Studierende jetzt auch an der Uni Bamberg!

Das Rechenzentrum der Uni Bamberg organisiert ab Sommersemester 2013 zusammen mit dem Schulungszentrum des Regionalen RechenZentrums Erlangen (RRZE) erstmals Computerkurse für Studierende.
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IP-Adressvergabe

Client Systeme (PC-Arbeitsplätze) beziehen ihre IP Adresse über das DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) Verfahren. Bei Bedarf können Geräte, in der Regel Server, auch feste IP-Adressen erhalten.

Hintergrundinformationen

Damit Rechner im Internet aktiv werden können, benötigen sie eine weltweit eindeutige Adresse unter der sie Daten versenden und empfangen können. Diese Adressen werden üblicherweise in der Form a.b.c.d ausgedrückt, wobei gilt: a, b, c, d = {0, 1, ..., 255}. Für die Vergabe der Adressen stehen Institutionen Adressbereiche, wie der Universität Bamberg 141.13.x.x, zur Verfügung, die sie selbständig verwalten.

Gleichzeitig können Rechner symbolische Namen erhalten, die eine eindeutige Verbindung zu einer Internet-Adresse besitzen. So genannte Nameserver liefern die Internet-Adresse, die zu einem symbolischen Namen gehört.

Ferner ist es notwendig, ein komplexes Datennetz, das auf viele Standorte verteilt ist, aus Lastgründen zu strukturieren, was dazu führt, dass bestimmte Bereiche der Adressen Universitätsstandorten (wie 141.12.2.x -> F21) fest zugeordnet sind.

Die  Eintragung der Internet (IP-) Adressen erfolgt für Arbeitsplatzrechner nach einem automatischen Verfahren:

Ein Rechner bittet beim Starten einen Server (DHCP-Server) um eine ihm zugeteilte IP-Adresse. Der Rechner erhält diese Adresse zusammen mit allen für die Arbeit im Internet nötigen Zusatzinformationen (Gateway, Nameserver). Gleichzeitig erhält der Rechner einen Standardnamen zugewiesen. Sofern sich derselbe Rechner innerhalb von 30 Tagen wieder meldet und um eine IP-Adresse bietet, wird ihm wieder die zuletzt verwendete mitgeteilt, so dass im Regelfall ein Rechner, nachdem er sich einmal eine IP-Adresse abgeholt hat, diese für immer behält. Der DHCP-Server verwaltet damit nur eine Menge fester IP-Adressen.

Sollte der DHCP-Server einmal nicht verfügbar sein, so startet ein Rechner einfach mit der letzten IP-Adresse, die ihm von diesem Server zugewiesen wurde, so dass Nutzerinnen und Nutzer trotz eines Ausfalls des DHCP-Servers ungestört arbeiten könnten.

Durch das geschilderte Verfahren entfällt eine fehleranfällige händische Eintragung von IP-Adressen.

Sofern Sie eine feste IP-Adresse in Verbindung mit einem bestimmten Rechnernamen benötigen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung:

Senden Sie das pdf Formular zur Vergabe einer festen IP-Adresse ausgefüllt an  Abteilung Kommunikationsnetze 
oder auf dem Postweg an RZ, Kommunikationsnetze.

Server erhalten in der Regel eine feste IP-Adresse aus einem gesonderten Adressbereich und einen festen Namen!

Falls Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden.