Die Pilotstudie zielt darauf ab, die Befragungs- und Testinstrumente für die jeweils ein Jahr später erfolgenden Hauptuntersuchungen der NEPS-Studie "Bildungsverläufe in Deutschland" an einer kleineren Zahl von Schulen zu erproben, und ist analog zu dieser als Panel, d. h. als sich jedes Jahr wiederholende Untersuchung, angelegt. In der Pilotstudie werden die eingesetzten Verfahren und die Durchführung erprobt und optimiert. Dadurch kann wissenschaftliche Qualität auf höchstem Niveau sichergestellt werden.
An der Pilotstudie der NEPS-Studie nehmen die Bundesländer Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen mit insgesamt 22 Schulen und ca. 1100 Schülerinnen und Schülern der 5. und 9. Jahrgangsstufe teil. Außerdem sind ab dem Frühjahr 2012 400 Schülerinnen und Schüler der 1. Jahrgangsstufe beteiligt. In der 5. und 9. Jahrgangsstufe fanden die Schülererhebungen erstmals im Spätherbst 2009 statt. In den darauffolgenden Jahren werden die selben Schülerinnen und Schüler in den höheren Klassen wiederholt getestet und befragt.
Die Schülererhebungen werden an der Schule von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des mit der Datenerhebung beauftragten Hamburger Instituts
IEA Data Processing and Research Center (DPC) durchgeführt. Weder die Lehrkräfte noch die Schulleitung erhalten Einblick in die Befragungs- und Testergebnisse der Kinder. Die Ergebnisse haben selbstverständlich keinen Einfluss auf die Noten des Kindes.
Als wichtiger Bestandteil der NEPS-Studie ist auch eine telefonische Befragung der Eltern vorgesehen, um, ergänzend zu den Angaben im Schülerfragebogen, auch die Sicht der Eltern angemessen zu berücksichtigen. Die telefonische Befragung wird von dem Erhebungsinstitut
infas durchgeführt, das auf die Durchführung sozialwissenschaftlicher Telefoninterviews spezialisiert ist. Das beauftragte Institut wird die betreffenden Personen vor der Elternbefragung nochmals schriftlich informieren.
Wir versichern, dass alle Daten streng vertraulich ausgewertet und nur für wissenschaftliche Zwecke genutzt werden!
Selbstverständlich sind sowohl die Teilnahme der Eltern als auch die Teilnahme der Kinder freiwillig, und es entstehen den Eltern und Kindern sowie den Lehrkräften und Schulleitungen bei Nicht-Teilnahme an unserer Studie keine Nachteile. Um aussagekräftige Ergebnisse im Hinblick auf die Befragungs- und Testinstrumente zu erlangen, ist es jedoch von enormer Wichtigkeit, dass möglichst viele Eltern sowie Schülerinnen und Schüler an der Untersuchung teilnehmen.