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Didaktik der Naturwissenschaften

Eröffnung des Greenlabs am 22.04.13!


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Vortragsreihe im Noddack-Haus hat gestartet!


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Wir haben ein neues Logo!


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Prof. Groß hält Festrede für Erstsemester


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Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Did. der Naturwissenschaften


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Infos - Schriftliches Staatsexamen Mathe & Nawi


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Lehrveranstaltungen Nawi - jetzt Anmedlungen über FlexNow freigeschaltet


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Laufende Projekte

Auf der folgenden Seite erhalten Sie einen Einblick über unsere laufenden Forschungsprojekte. Mehr zu unserer Forschung erfahren Sie hier.

Umweltbildung – Edutainment ( Yelva Larsen)

Die im Rahmen des Projektes „Umweltbildung – Edutainment“ in Zusammenarbeit mit der Bioenergieregion Bayreuth entwickelten Lernzirkel beschäftigen sich mit Möglichkeiten der Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Nutzung von Bioenergie, die in Deutschland bis zu 70% der Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien. Im Gegensatz zu Wasserkraft, Photovoltaik und Windenergie ist Schülern der Begriff Bioenergie jedoch oft unbekannt. Es gibt ebenfalls kaum handlungsorientierte Unterrichtsmaterialien mit fächerübergreifenden Inhalten. Hauptziel der entwickelten Lernzirkel war es, die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten nachwachsender Rohstoffe sowohl auf stofflicher, als auch auf energetischer Basis am Beispiel der Bioenergie zu verdeutlichen.

Die Schüler/innen setzen sich hierbei eigeninitiativ, selbstständig und experimentell „mit eigenen Händen“ mit der Thematik auseinander. Jenseits eines rein kognitiven Ansatzes liegt dabei ein besonderer Fokus auf den multisensorischen Erfahrungen der Schüler/innen. Die Lernzirkel wurden im Rahmen einer mobile Ausstellung an 22 Haupt- und Realschulklassen (7/8 Jahrgangsstufe) im Landkreis Bayreuth durchgeführt und evaluiert. Die Projektentwicklung und Umsetzung sind als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet worden.

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Der Einfluss des Wettbewerbs "Jugend forscht"
auf Vorstellungen der Lernenden über die Naturwissenschaften ( Jürgen Paul)

Unsere Gesellschaft ist naturwissenschaftlich-technologisch geprägt. Bei der Diskussion über die Charakteristika der Naturwissenschaften (Nature of Science) herrscht in der Literatur aber kein Konsens. Dennoch gibt es große Überein­stimmung darüber, was Lernende über die Naturwissenschaften wissen sollten: Hierzu zählen z.B. (1) die Veränderlichkeit von naturwissenschaftlichem Wissen, (2) das Prinzip von Beobachtung und Schlussfolgerung beim Experimentieren oder (3) die Kreativität unter den Naturwissen­schaftlern. Der bundesweite Wettbewerb „Jugend forscht“ mit jährlich über 10.000 Teilnehmenden gilt als der bekannteste naturwissenschaftliche Nachwuchs­wettbewerb in Deutschland. Er hat das selbst erklärte Ziel, das Verständnis für naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen zu fördern. Der Fokus unserer Arbeit liegt auf dem Einfluss des Wettbewerbs „Jugend forscht“ auf die Vorstellungen und deren Veränderungen bei teilnehmenden Jugendlichen im Prozess des Projektes. Die Fragestellung des Forschungsvorhabens ist, inwieweit sich die Vorstellungen der Lernenden im Verlauf des Wettbewerbs ändern und welche Faktoren dafür identifizierbar sind. Den übergeordneten Untersuchungsrahmen bildet das Modell der Didaktischen Rekonstruktion, wobei eine Verstehenstheorie zur Interprettation herangezogen wird (Groß 2007). Die gewonnenen Ergebnisse sollen Aufschluss darüber liefern, welche Möglichkeiten bestehen, naturwissen­schaftliche Denk- und Arbeitsweisen gezielter zu fördern und inwiefern Wettbewerbe wie „Jugend forscht“ zu einem tieferen Verständnis der Charakteristka der Naturwissenschaften führen.

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„Science Center To Go“ ( Yelva Larsen)

Exponate eines Science Centers sollen durch die Möglichkeit des Anfassens, Mitmachens und spielerischen Lernens besonders ansprechend sein. Ziel des EU-Projektes „Science Center To Go“ war die Entwicklung und Evaluierung eines Experimentierkoffers, der die interaktiven Elemente der Ausstellungsstücken eines Science Centers in Miniaturformat wiedergibt und sich somit besonders für den Einsatz an Schulen eignet. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei der Verzicht auf spezielle Hardware, so dass der Koffer auch am heimischen PC außerhalb der Schule genutzt werden kann. Bei der Entwicklung wurde besonders auf eine Einbindung in den Lehrplan geachtet. Das entwickelte Experimentier-Set wurde an Schulen in Finnland, Griechenland, Rumänien, Spanien, Schweden und Großbritannien aufwendig sowohl von Lehrern, als auch in Schulklassen der Jahrgänge 4-12 getestet und evaluiert.

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iWnat - interaktive Whiteboards im naturwissenschaftlichen Unterricht ( Bernhard Sieve)

An vielen Schulen werden die herkömmlichen Kreidetafeln ganz oder teilweise durch interaktive Whiteboards (IWB) ersetzt. Diese Informations- und Kommunikationstechnologie wirft zahlreiche neue Perspektiven für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen auf. Insbesondere die Einbindung in eine Notebookklasse in Kombination mit einem virtuellen Lernraum zeigt sich die Vision eines individualisierten Unterrichts mit hohen kooperativen und selbstorganisierten Elementen auf. Die Realität sieht derzeit jedoch noch ganz anders aus. Die elektronischen Tafeln bleiben vielfach reiner Ersatz für die herkömmliche Kreidetafel. Es kommt vielfach zu einer Verdrängung kooperativer und individualisierter Lernformen sowie einer Verstärkung eines lehrerzentrierten, frontal geführten Unterrichts. Als eine Ursache für das beschriebene Defizit sehen wir den Mangel an kontinuierlichen und fachspezifischen Schulungsangboten für Lehrer an. Wie jede neue Technologie stellt auch der Umgang mit dem IWB Anforderungen an die Lehrkräfte, denen sie zunächst nicht gewachsen sind. In Kooperation mit Prof. Sascha Schanze der Chemiedidaktik der Universität Hannover haben wir das Ziel, mehr über mögliche Hindernisse zu erfahren, um mit geeigneten Angeboten dieser Situation zu begegnen.

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„Leser fragen Forscher“ ( Yelva Larsen)

„Leser fragen Forscher“ ist ein Kooperationsprojekt des Nordbayerischen Kuriers und der Universität Bayreuth (Prof. Dr. Bogner). Ziel ist eine bessere Vernetzung der Universität mit der Bevölkerung. Hierbei haben Leser des Nordbayerischen Kuriers die Möglichkeit, Fragen an Mitarbeiter der Universität Bayreuth zu stellen. Die Antwort des jeweiligen Experten erscheint wöchentlich in gedruckter Form und kann auch über die Internetseite des Nordbayerischen Kuriers abgerufen werden.

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iKosmos - In touch with nature ( Svenja Affeldt Dennis Stahl)

Die Kenntnisse über Tiere und Pflanzen sind ein Schlüssel zum Verständnis und zum Schutz der Natur. Doch trotz der gesellschaftlichen und ökologischen Bedeutung der biologischen Vielfalt geht dieses Wissen zusehends verloren. Ein Schritt, die Gesellschaft positiv zu verändern, ist die Formulierung einer „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt” der Bundesregierung sowie die Ausrufung der UN-Dekade der Biodiversität 2011-2020. Die erstaunliche Erfahrung ist, dass es Kindern und Erwachsenen nicht an Lernwilligkeit und Neugier mangelt. Allerdings ist es ohne naturwissenschaftliche Vorbildung oft zu kompliziert, Arten zu identifizieren. Was bisher eine notwendige Auseinandersetzung mit komplexer Fachliteratur war, kann ab sofort von einem digitalen System übernommen werden. Die dafür notwendigen technischen Voraussetzungen sind durch Entwicklungsarbeit der Firma itour city guide GmbH mit Unterstützung der Apple GmbH erstmalig gegeben. Die inhaltlichen Voraussetzungen sind durch Zusammenarbeit kooperierender Fachwissenschaftler und Fachdidaktiker der Universitäten in Kooperation mit der Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG geschaffen worden. Unter dem Motto „Erforschen, Erleben und Bewahren“ ist in Kooperation mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) das interaktive Webportal „iKosmos.org“ entstanden. Es ermöglicht den Nutzern Lebewesen zu bestimmen, ihre Beobachtungen auf Karten zu verorten und sich miteinander auszutauschen. Das Projekt „Biodiversität Interaktiv“ wird gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück.

iKosmos mit seinen Apps ist im Apple AppStore erhältlich.

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Walderlebnispfad Bruderwald – Entwicklung und formative Evaluation eines außerschulischen Lernortes 

Der Bruderwald ist am Rand der Welterbestätte Bamberg gelegen und umfasst ein biologisch und landschaftlich attraktives Waldstück. Trotz guter Vermittlungsmöglichkeit im Waldgebiet zeigt es sich jedoch, dass solche außerschulischen Lernorte ohne Unterstützung nur selten genutzt werden. Ziel des Projektes ist es daher, die Biologie des Waldes für Besucher wie insbesondere Kindern und Jugendlichen gezielter erfahrbar zu machen. Dazu entwickeln seit mehrjähriger Zusammenarbeit Lehramtsstudierende der Didaktik der Naturwissenschaften der Universität Bamberg in Kooperation mit Stephan Keilholz von den Bayerischen Staatsforsten mit seinem Team thematische Stationen, anhand derer Besucher sowohl vor Ort als auch mithilfe fachdidaktischen Lehrermaterialien ausgewählte Inhalt der Waldökologie vermittelt werden soll. Die von uns fachdidaktisch entwickelten Inhalte werden sukzessiv im Erlebnispfad umgesetzt und der Öffentlichkeit bekannt gemacht.

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Nakundu – Abenteuer im Hainichland

Das Projekt »Urwald-Life-Camp« mit der Jugendherberge Harsberg im Nationalpark Hainich hat das Ziel die Inhalte der Jugendherberge mit der Nationalparkeinrichtung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung für Jugendherbergen und National- bzw. Naturparke zu verknüpfen. Aufgabe des Projektes ist daher eine Kombination aus der Moderation des Evaluationsprozesses und der formativen und summativen Evaluation in Verbindung mit dem Umweltbildungsprogramm. Dabei werden konkrete und konstruktive Hilfestellungen bei der Projektsteuerung angeboten. Aufgrund der Bedeutung des Projektes bedarf es sowohl einer gleichgewichtigen Beachtung ökonomischer als auch didaktischer Zielsetzungen. Die mit der quantitativen (Fragebogen) und qualitativen (Interviews) Evaluation erhobenen Befunde sollen die Grundlage für eine konzeptionelle und inhaltliche Bewertung und Weiterentwicklung der Einrichtung bilden. Darüber hinaus sind auch Ziele zu formulieren, wie das Bildungsangebot der beteiligten Organisationen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu stärken und weiter auszubauen ist. Von besonderer Wichtigkeit ist dabei, die Situation der Zielgruppen wie Schulklassen (3. bis 8. Jahrgang) und Familien an der Schnittstelle BNE und Umweltbildung genauer zu analysieren. Die Didaktik der Naturwissenschaften Bamberg kann dabei auf die bei der Entwicklung von Lernangeboten gewonnenen Erfahrungen und eingesetzten Methoden zurückgreifen. Das Projekt wird durchgeführt im Auftrag des DJH Landesverbandes Thüringen in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück.

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