03.04.13
Das Institut KTheo dankt Prof. Dr. Klaus Bieberstein für sein großes Engagement als Geschäftsführender Direktor des Instituts. Prof. Dr. Thomas Weißer ist ab 1. April 2013 neuer Geschäftsführender Direktor.
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28.03.13
Folgende Personen übernehmen ab 1. April 2013 die Studienberatung für Studiengänge mit Katholischer Theologie.
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20.03.13
Am Dienstag, 19.03.2013, hat das Institut für Katholische Theologie einen Studientag für Oberstufenschüler/innen zum Thema: " 'Provokation oder strafbare Handlung?' Blasphemie - Herausforderung für die Theologie!?" veranstaltet. Erste Impressionen und weitere Informationen finden Sie hier.
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Das Institut für Katholische Theologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg veranstaltete in Kooperation mit der Hauptabteilung Schule und Religionsunterricht des Erzbischöflichen Ordinariats Bamberg am 29.02.2012 (9.00 bis 12.15 Uhr) einen offenen Studientag für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe. Im WS 2011/12 widmete sich dieser dem Thema:
Knapp 400 Schülerinnen und Schüler konnten daran teilnehmen.
Wiss. Beiträge zur Vorbereitung:
Handouts der Referenten:
Falls Sie an den Powerpoint-Folien der Referenten interessiert sind, können Sie sich bitte per Email gerne an diese wenden: klaus.bieberstein(at)uni-bamberg.de bzw. thomas.weisser(at)uni-bamberg.de .
Am 6. Juli 2010 wurde am Bundesgerichtshof eine Entscheidung zur Präimplantationsdiagnostik (= PID) gefällt. Ein Frauenarzt, der mehreren genetisch vorbelasteten Paaren mit Hilfe der PID die Geburt eines gesunden Kindes er-möglicht und sich danach selbst angezeigt hatte, wurde freigesprochen. Die Deutsche Bischofskonferenz positionierte sich noch am Tag des Urteils in einer Pressemitteilung: „Die Tötung von Embryonen, die nach einer Untersuchung auf genetische Schäden nicht mehr in die Gebärmutter eingesetzt werden sollen, kann nicht erlaubt sein und widerspricht unserem Verständnis vom Menschen.“
Der Mensch als Geschöpf und Abbild Gottes wird durch eine flächendeckende Einführung der PID zunächst auf das reduziert, was ihn genetisch bestimmt. Folgen daraus können „Designer-Babys“ und die Stigmatisierung von Eltern mit behinderten Kindern sein. Das sind nur zwei der Hinweise darauf, dass sich die PID mit dem biblischen Menschenbild nicht vereinbaren lässt. Diese, dem jüdisch-christlichen Proprium verpflichtete Sichtweise auf den Menschen begründet auch die Herausforderung, vor die sich die Theologie angesichts der PID gestellt sieht. Nicht zuletzt die christlich-theologische Ethik, aber auch die biblisch begründete christliche Anthropologie weiß sich zu Reaktionen herausgefordert.
Deshalb stellen zwei theologische Fachrichtungen in kurzen Statements im Rahmen des Studientags ihre Überlegungen zur Diskussion. In dran anschließenden Arbeitskreisen kommen Dozierende und Studierende mit den Schülerinnen und Schülern über das Dargelegte ins Gespräch. Gebündelt wurden die Erkenntnisse und Fragen in einer abschließenden Podiumsdiskussion, an der Professoren sowie Schülerinnen und Schüler beteiligt sind.
Mit dem universitären offenen Studientag verfolgt das Institut Katholische Theologie der Universität Bamberg das Ziel, eine engere Vernetzung von Schule und Hochschule anzubahnen. In diesem Interesse orientiert sich der inhaltliche Schwerpunkt auch am Oberstufen-Fachlehrplan für Katholische Religionslehre.
W- und P-Seminare mit theologischem Bezug sowie die Kath. Religionsklassen der 11. und 12. Jahrgangsstufe des Gymnasiums bzw. der Berufs-/Fachoberschulen mit den jeweils verantwortlichen Lehrkräften
Bis 23.12.2011 per Email (max. 40 Schüler/innen pro Schule) an sekretariat.relpaed (at) uni-bamberg.de