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News

24.04.13

Prüfungsvorbesprechungen

Die Prüfungsvorbesprechungen (BA-V-Modulprüfung und Magister/Diplom) werden im Rahmen eines Kandidatenseminars am 14.05.2013 stattfinden.
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17.04.13

BA-Arbeit im WS 2013/14

Seit heute können sich alle BA-Studierende, die planen, ihre Abschlussarbeit im WS 2013/14 zu schreiben, in eine Liste einschreiben, die am Schwarzen Brett aushängt.
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Karikaturenausstellung: Grobe Wahrheiten - Wahre Grobheiten


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Bamberg - Lemberg: Kowi-Studierende auf Exkursion in der Ukraine


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Tutorien im Sommersemester 2013 bei Herrn Holger Müller M.A.


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Aktuelle Meldungen aus der KoWi

Medienkritik zwischen „Wir sind Papst!“ und „Schwarz-rot-geil!“

Vortragsreihe „Journalismus und Web 2.0“ geht im Sommersemester 2007 weiter

[Bildquelle: Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft/Aumueller]

Von Oliver Fischer

Mit dem Vortrag „Medienjournalismus im Web 2.0“ von Christoph Schultheis ist die im vergangenen Wintersemester begonnene Vortragsreihe „Journalismus und Web 2.0“ in eine neue Runde gestartet. Der Mitbegründer und Mitautor von externer Link folgt bildblog.de sprach vor etwa 70 Studierenden über Medienjournalismus im Internet. Mit mehr als 100.000 Aufrufen täglich ist bildblog.de das mit Abstand erfolgreichste Weblog in Deutschland. Das Internetportal hat seit seinem Start vor drei Jahren bereits mehr als 2.200 Einträge zu Fehlern, Ausrutschern und Unstimmigkeiten in der Berichterstattung von „Bild“, „Bild am Sonntag“ und „bild.de“ gesammelt.

[Bildquelle: Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft/Aumueller]

Individueller und unabhängiger

Ziel des Vortrags war es, die aktuelle Situation der kritischen Medienberichterstattung im Internet darzustellen. Laut Schultheis besteht der grundlegende Unterschied zu der Berichterstattung in anderen Medienbereichen wie der Presse oder dem Rundfunk darin, dass im Internet und insbesondere im Web 2.0 die medienkritischen Autoren individueller und unabhängiger agieren können. Zwar weist das Ressort „Medien“ in den etablierten Medien seiner Meinung nach noch einen „recht passablen Zustand“ auf, allerdings seien die Medienseiten doch „auf einem absteigenden Ast“. Immer mehr wende sich das Publikum dem Internet zu, weil dort – wie bei bildblog.de – ohne Verlegerdruck und Freundschaften zwischen den Herausgebern die Missstände der deutschen Medienlandschaft aufgezeigt werden (könnten). Eine Ergänzung soll es bald geben: Unter bildblogblog.de sollen in Zukunft sowohl Selbstkritik als auch Inhalte veröffentlicht werden, die üblicherweise auf bildblog.de nicht zu lesen sind.

Weniger Ressourcen notwendig

Einen weiteren Vorteil sieht Schultheis in dem geringen Bedarf an finanziellen Mitteln und Arbeitskräften für Journalismus im Internet. So entwickelte sich bildblog.de ohne eigene Werbekampagne zum meistgelesenen Blog Deutschlands. Nach wie vor arbeiten nur drei Autoren daran mit, wobei sich auch die Leser ständig in den Blog einbringen können und auch wirklich mitwirken.

Gewünscht und beachtet: Leserfeedback

Leserreaktionen sind bei bildblog.de nicht nur gewünscht, sondern die Einwände und Vorschläge der User werden auch in den Artikeln gewürdigt. Um dem Charakter des bildblogs als „Pranger der Fehltritte vor allem der „Bild“-Zeitung“ gerecht zu werden, verstehen die Macher des Watchblogs die Mails ihrer Leser als „sachdienliche Hinweise“. Diese Lesereinbindung trägt zur Popularität von bildblog.de bei.

[Bildquelle: Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft/Aumueller]

Medienjournalismus im Web 2.0: Bildblog.de und mehr

Nicht nur bildblog.de beschäftigt sich im Web mit den Themen Medien und Journalismus. Schultheis stellte im Vortrag einige andere Blogs vor, die mehr oder minder professionell medienjournalistisch arbeiten: u.a. externer Link folgt stefan-niggemeier.de/blog, externer Link folgt medienpiraten.tv, externer Link folgt spiegelkritik.de oder externer Link folgt immermehrblog.de. Dabei wies er darauf hin, wie einfach es sei, selbst im Netz medienkritisch tätig zu werden: „Fangen Sie einfach damit an!“, forderte Schultheis die Zuhörerinnen und Zuhörer auf. Zugleich sprach er jedoch die Risiken eines solchen Projektes an. Man sei stets der Gefahr ausgesetzt, selbst Fehler zu begehen, die im Falle einer Auseinandersetzung vor Gericht – im Gegensatz zu Fehlern in größeren Verlagen – bereits den finanziellen Ruin bedeuten können.

 

Nächster Vortrag am 02.07. (18.06. entfällt)

Für alle, die mehr über Journalismus im Web 2.0 erfahren möchten, findet am Montag, den 02. Juli, ab 20.15 Uhr ein weiterer Vortrag der Reihe, zum Thema "Journalismus und virtuelle Welten", statt (An der Universität 7, Hörsaal 105). Sprechen wird Dr. Christian Stöcker, der für Spiegel Online tätig ist.