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		<title>Universität Bamberg News</title>
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			<title>Universität Bamberg News</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 16:06:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Förderatlas bestätigt Profilbildung der Universität </title>
			<link>http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/foerderatlas-2012/</link>
			<description>
			  Deutschlandweit höchste Fördersumme für Innovationen in der Bildung
			  
			   	  
			  
			   „Profilbildung zahlt sich aus.“ Universitäten mit klarem Profil haben in der Forschung und in der Einwerbung von Forschungsmitteln mehr Chancen. Von dieser Grundidee waren viele Änderungsprozesse der letzten Jahre getragen. Jetzt zeigt sich: In der Drittmittelbilanz wird diese Annahme für die Otto-Friedrich-Universität Bamberg bestätigt.</description>			   
			   <content:encoded><![CDATA[
			   <h1>Förderatlas bestätigt Profilbildung der Universität </h1>
			   <h2>Deutschlandweit höchste Fördersumme für Innovationen in der Bildung</h2> 
			   
			   
			   „Profilbildung zahlt sich aus.“ Universitäten mit klarem Profil haben in der Forschung und in der Einwerbung von Forschungsmitteln mehr Chancen. Von dieser Grundidee waren viele Änderungsprozesse der letzten Jahre getragen. Jetzt zeigt sich: In der Drittmittelbilanz wird diese Annahme für die Otto-Friedrich-Universität Bamberg bestätigt.<hr/>
			   <br/>			   
			   Der aktuelle Förderatlas 2012 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gibt eine Übersicht über die Drittmittel-Förderungen an deutschen Universitäten. Die Auswertung präsentierte die DFG am Donnerstag, den 24. Mai, in neuem Format als Förderatlas, basierend auf Daten aus den Jahren 2008 bis 2010. 
<h3>26,7 Millionen Euro für Innovationen in der Bildung</h3>
Die Kompetenzen der Universität Bamberg zeigen sich darin vor allem in den Bereichen Projektförderungen in Forschung und Entwicklung (FuE) durch den Bund und DFG-Bewilligungen im Schwerpunkt Geistes- und Sozialwissenschaften.
Die FuE-Projektförderung bewilligte der Universität Bamberg im Bereich „Innovationen in der Bildung“ 26,7 Millionen Euro – deutschlandweit mit Abstand die höchste Fördersumme. Dahinter steht das in Bamberg angesiedelte „Nationale Bildungspanel“ (NEPS), das Bildungsprozesse und Kompetenzentwicklung in Deutschland von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter untersucht. Es folgt die Technische Universität Dortmund mit 3 Millionen Euro Fördergeldern auf Platz zwei.
<h3>Bayernweiter Spitzenreiter</h3>
Der Bamberger Anteil an DFG-Bewilligungen im Schwerpunkt Geistes- und Sozialwissenschaften beträgt 10 Millionen Euro. Damit befindet sich die Universität Bamberg bayernweit auf dem 2. Platz hinter der erheblich größeren Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), aber vor den ebenfalls deutlich größeren Universitäten Würzburg und Erlangen-Nürnberg.
Bayernweiter Spitzenreiter ist die Universität Bamberg beim Frauenanteil: 2009 lehrten und forschten 35 Professorinnen in Bamberg. Damit besetzten sie 25 Prozent der insgesamt 135 zum Stichtag besetzten hauptamtlichen Professuren. An der Universität Augsburg waren im gleichen Zeitraum auf 169 Professuren 30 Professorinnen beschäftigt (entspricht 18 Prozent). 
<h2>Der Förderatlas</h2>
Der Förderatlas gibt eine Übersicht über die Drittmittel-Förderungen an deutschen Universitäten und ermöglicht darüber hinaus eine Auskunft zu den fachlichen Schwerpunktsetzungen an den einzelnen Standorten. Mit den verschiedenen grafischen und kartografischen Analysen ist das neue Format der Publikation anschaulicher und klarer als das Förder-Ranking der letzten Jahre. Außerdem soll der mit dem Förder-Ranking verknüpfte Begriff „Besten-Liste“ abgelegt werden. Im Vordergrund steht ein Berichtssystem auf der Basis drittmittelbasierter Kennzahlen.
Weitere Informationen finden Sie hier:<br /><a href="http://www.dfg.de/dfg_profil/foerderatlas_evaluation_statistik/foerderatlas/index.jsp" target="_blank" >www.dfg.de/dfg_profil/foerderatlas_evaluation_statistik/foerderatlas/index.jsp</a>]]></content:encoded>
			<category>Reportagen &amp; Hintergründe</category>
			<category>Wissenschaft &amp; Praxis</category>
			<category>Service &amp; Verwaltung</category>
			<category>Ehemalige &amp; Alumni</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<pubDate>Thu, 24 May 2012 16:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationales Flair in Bamberg</title>
			<link>http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/daad-stipendiatentreffen-2012/</link>
			<description>
			  DAAD-Stipendiatentreffen in der Weltkulturerbestadt
			  
			   <br/><hr/>von Martina Bay<hr/><br/>	  
			  
			   2012 ist die Universität Bamberg zum zweiten Mal Gastgeber des DAAD-Stipendiatentreffens. Erfahrungen und Eindrücke von Deutschland sowie viele Telefonnummern tauschten die Stipendiaten an diesem Wochenende aus. </description>			   
			   <content:encoded><![CDATA[
			   <h1>Internationales Flair in Bamberg</h1>
			   <h2>DAAD-Stipendiatentreffen in der Weltkulturerbestadt</h2> 
			   <br/><hr/>von Martina Bay<hr/><br/>
			   
			   2012 ist die Universität Bamberg zum zweiten Mal Gastgeber des DAAD-Stipendiatentreffens. Erfahrungen und Eindrücke von Deutschland sowie viele Telefonnummern tauschten die Stipendiaten an diesem Wochenende aus. <hr/>
			   <br/>			   
			   „Drei Faktoren tragen zur Internationalität der Stadt Bamberg bei: die Touristen, die amerikanischen Soldaten und die ausländischen Studierenden“, begrüßte Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert, Präsident der Universität Bamberg, im Audimax rund 550 Stipendiatinnen und Stipendiaten des&nbsp; Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) aus über 90 Ländern. Fünfmal im Jahr veranstaltet der DAAD ein Treffen für seine Stipendiaten. Die Universität Bamberg war vom 18. bis 20. Mai 2012 bereits zum zweiten Mal Gastgeber. <a href="http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/die-welt-zu-gast-in-bamberg/" target="_blank" >Schon 2008</a> kamen über 500 Stipendiaten in die Weltkulturerbestadt.
Gäste des DAAD seien auch Gäste der Universität, erklärte Ruppert. Auch diese sei&nbsp; international ausgerichtet: Die Universität Bamberg hat rund 260 Hochschulkooperationen in 57 Ländern abgeschlossen, darunter auch mit Universitäten wie Oxford und Cambridge. Derzeit studieren 642 ausländische Studierende aus 80 Ländern in Bamberg. 
<h3>Mehr ausländische Professoren</h3>
In der internationalen Mobilität ihrer Studierenden sei die Universität führend, aber die Zahl der internationalen Professorinnen und Professoren müsse gesteigert werden, so der Präsident. Die Professorenschaft sei aktuell zu national, nur sechs Prozent von ihnen kommen aus dem Ausland. Abhilfe sollen unter anderem das <a href="http://www.uni-bamberg.de/auslandsamt/welcome-center-fuer-internationale-gastwissenschaftlerinnen/" target="_blank" >Welcome Center</a> des Akademischen Auslandsamtes, die <a href="http://www.uni-bamberg.de/trac" target="_blank" >Trimberg Research Academy</a> (TRAc) und strukturierte Doktorandenprogramme schaffen, indem sie Netzwerke aufbauen. 
<h3>Eine Brücke in die weite Welt</h3>
Auch der Vizepräsident des DAAD, Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, lobte die Universität und ihr klares Profil mit internationalen Initiativen und Programmen. Als vorbildlich nannte er die erfolgreichen Doppelabschlussprogramme in Sarajewo und Budapest. „Der DAAD dient dabei als Brücke in die weite Welt“, sagte Mukherjee. Die transnationalen Beziehungen würden immer wichtiger werden und ein Studium im Ausland fördere auch das Verständnis für andere Kulturen. Mindestens ein Jahr studieren und forschen die Stipendiaten in Deutschland. Viele haben bereits in ihren Heimatländern ein Studium absolviert.
<h3>Stoff für eine rege Diskussion</h3>
<em>Gesellschaft im Wandel </em>hieß das diesjährige Thema des DAAD. Es passte hervorragend zu dem Vortrag des Soziologen Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Blossfeld, Leiter des <a href="https://www.neps-data.de/" target="_blank" >Nationalen Bildungspanels</a> (NEPS) und des <a href="http://www.ifb.bayern.de/" target="_blank" >Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg</a> (ifb), über <em>Globalisierung, wachsende Unsicherheit und Veränderungen der sozialen Ungleichheit in modernen Gesellschaften</em>. Sein Vortrag gab den Stipendiaten Stoff für eine rege Diskussion im Anschluss. 
Neben den Vorträgen der Stipendiaten kam auch das Freizeitprogramm nicht zu kurz. Oberbürgermeister Andreas Starke lud zum Stadtrundgang ein: Hier spiele nicht nur die Universität eine bedeutende Rolle, Bamberg sei auch eine wichtige Kulturstadt. Als Beispiel nannte er die Villa Concordia, „ein Künstlerhaus, in dem Stipendiaten aus aller Welt wohnen“. 
<h3>Die Familie reist mit</h3>
Neben den Stipendiaten waren noch 54 Ehepartner und 48 Kinder, die zwischen 6 Monate und 13 Jahre alt waren, zu Gast. Die Betreuung der Kinder auf einem Bauernhof organisierte Maria Steger, Leiterin des <a href="http://www.uni-bamberg.de/esb/" target="_blank" >Eltern-Service-Büros</a>. Bei herrlichem Sommerwetter sah man daher viele ausländische Familien in den Gassen Bambergs spazieren gehen. „Für die Zukunft der Akademie ist also gesorgt“, meinte der stellvertretende Generalsekretär des DAAD Ulrich Grothus mit einem Schmunzeln. Zum Schluss seiner Rede wünschte er allen Stipendiaten viele neue Kontakte, einen regen Austausch von Telefonnummern, viele Informationen, aber auch viel Spaß. Und den hatten die Stipendiaten im Weltkulturerbe auf jeden Fall. ]]></content:encoded>
			<category>Wissenschaft &amp; Praxis</category>
			<category>Uni international</category>
			<category>Ehemalige &amp; Alumni</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 16:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Experte für Informationsdienstleistung</title>
			<link>http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/portraet-pflaum/</link>
			<description>
			  Porträt des Wirtschaftswissenschaftlers Alexander Pflaum
			  
			   <br/><hr/>von Martina Bay<hr/><br/>	  
			  
			   Der Ingenieur und Wirtschaftswissenschaftler Alexander Pflaum hat viele Interessen: Er kennt sich mit Informationstechnologie und Logistik aus, macht Aikido und fährt jedes Jahr nach Spanien. Seit dem Wintersemester 2011/12 ist er der neue Lehrstuhlinhaber für Supply Chain Management. Parallel dazu arbeitet er für die Fraunhofer-Gesellschaft. </description>			   
			   <content:encoded><![CDATA[
			   <h1>Ein Experte für Informationsdienstleistung</h1>
			   <h2>Porträt des Wirtschaftswissenschaftlers Alexander Pflaum</h2> 
			   <br/><hr/>von Martina Bay<hr/><br/>
			   
			   Der Ingenieur und Wirtschaftswissenschaftler Alexander Pflaum hat viele Interessen: Er kennt sich mit Informationstechnologie und Logistik aus, macht Aikido und fährt jedes Jahr nach Spanien. Seit dem Wintersemester 2011/12 ist er der neue Lehrstuhlinhaber für Supply Chain Management. Parallel dazu arbeitet er für die Fraunhofer-Gesellschaft. <hr/>
			   <br/>			   
			   Den Begriff Supply Chain Management haben manche vielleicht schon gehört, aber wirklich etwas damit anfangen können die meisten nicht, weiß Prof. Dr. Dipl.-Ing. Alexander Plaum zu berichten. „Wir machen Dinge intelligent“, erklärt er am Beispiel von Schokolade: Heute weiß der Konsument nicht genau, was in einer Tafel Schokolade enthalten sei. In Zukunft aber könnte die neueste Informationstechnologie dazu führen, dass man noch am Einkaufsregal umfassende Informationen zu Qualität und Inhaltsstoffen abrufen kann. Smart-Object-Technologie heißt das und verleiht der Tafel Schokolade eine eigene Intelligenz: Sie könnte dann Informationen über sich selbst, ihre Umgebung und Produktion speichern und kommunizieren.
<h3>„Eine Art Logistik Plus“</h3>
In der Theorie beschäftigt sich Alexander Pflaum, seit dem Wintersemester 2011/12&nbsp; Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Supply Chain Management, nicht nur mit Schokolade, sondern mit funkbasierten Informationsdienstleistungen. „Das ist so eine Art Logistik Plus“, umschreibt er seine Tätigkeit, „und damit viel kundenorientierter als klassische Logistik.“ Er will Informationstechnologie und betriebswirtschaftliche Logistik miteinander kombinieren. Sein Ziel ist es, drahtlose Sensornetzwerke und Echtzeitlokalisierungssysteme in neue, praxisrelevante Logistik-Dienstleistungen einzubetten und am Markt zu etablieren. Damit sollen Kernprobleme in unternehmensinternen und unternehmensübergreifenden Versorgungsketten gelöst werden, wenn diese transparenter und effizienter werden. 
Auch für seine Lehrtätigkeit in Bamberg hat der Wirtschaftswissenschaftler konkrete Pläne. Die Studierenden sollen sich mit neuen Inhalten vertraut machen, damit sie sich in der Industrie bewegen können. Gerade Nachhaltigkeit, grüne Logistik oder internationale Versorgungsketten seien in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. In seiner Vorlesung erzählt er deswegen häufig von Beispielen aus der unternehmerischen Praxis, um die Theorie zu veranschaulichen. 
<h3>Forschung an der Universität und im Fraunhofer-Institut</h3>
Ausreichend praktische Erfahrungen dafür konnte Alexander Pflaum bereits sammeln: Das Fach Betriebswirtschaftslehre hatte Alexander Pflaum zu Beginn seines Studiums nicht in die engere Wahl gezogen. Auf seiner Liste standen stattdessen Fächer wie Elektrotechnik, Informatik, Meeresbiologie, aber auch Sprachwissenschaft. „Und dann strich ich schweren Herzens die Fächer, die zwar interessant waren, aber meiner damaligen Ansicht nach nicht wirklich viel zum Lebensunterhalt beitragen können“, sagt er. Pflaum entschied sich schließlich für Elektrotechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Nach dem Studium arbeitete er ein Jahr lang bei Siemens und wechselte 1995 zum Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen, kurz IIS. Dort war er zuerst Gruppenleiter, dann Projektleiter und zuletzt Abteilungsleiter. 
Pflaum promovierte 2001 mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Thema in Nürnberg und lehrte parallel an der Universität Erlangen-Nürnberg und an der Fachhochschule Hof. Seit 2008 leitet er das beim Fraunhofer-Institut angesiedelte Zentrum für Intelligente Objekte (ZIO). Das Fraunhofer-Institut stiftet auch seine Professur in Bamberg. Der Professor pendelt deswegen zwischen Nürnberg und Bamberg, seine Haupttätigkeit liegt aber mittlerweile in Bamberg. Denn einen Lehrstuhl aufzubauen erfordere viel Zeit. „Im Moment ist es extrem anstrengend“, stellt Pflaum fest, ohne sich dabei zu beschweren. Als Ausgleich zur beruflichen Belastung betreibt er seit zehn Jahren die japanische Kampfsportart Aikido. Es ist kein Wettkampfsport, aber jedes Jahr absolviert er eine Prüfung. Mittlerweile steht er kurz vor dem schwarzen Gürtel. 
<h3>„Bamberg ist spanisch“</h3>
Nach Bamberg kam der Wirtschaftswissenschaftler schon vor seinem Ruf gerne. „Die Atmosphäre in Bamberg ist im Vergleich zu Nürnberg und Erlangen wie in Spanien“, findet er. Bamberg sei nicht so stressig, eher ruhiger – spanisch eben. Bamberg sei mit seinen urigen Kneipen einfach charmant, so der Professor. „Besonders mag ich den Spezialkeller.“ Mit diesem Vergleich gesteht Pflaum seiner neuen Heimatstadt auch Urlaubsatmosphäre zu, denn nach Spanien verreist er gerne: Einmal im Jahr gönnt er sich in Andalusien eine kleine Auszeit. Dort trifft er sich mit Freunden und verbessert sein Spanisch. Diesen Sommer fährt er wieder hin – um Kraft zu tanken für das kommende Semester. 
<h2>Antrittsvorlesung</h2>
Alexander Pflaum hält am Mittwoch, den 23. Mai, um 19 Uhr in der Feldkirchenstraße 21, Hörsaal 137, seine Antrittsvorlesung <em>Cyber-Physical Systems - Chance und Herausforderung für die betriebswirtschaftliche Logistik</em>. An alle Interessierte ergeht herzliche Einladung!]]></content:encoded>
			<category>Wissenschaft &amp; Praxis</category>
			<category>Lehre &amp; Studium</category>
			<category>Ehemalige &amp; Alumni</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Porträts</category>
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 12:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Missverstehen ist die Regel“</title>
			<link>http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/portraet-gross/</link>
			<description>
			  Interview mit dem neuen Fachdidaktiker Jorge Groß
			  
			   <br/><hr/>von Katja Hirnickel<hr/><br/>	  
			  
			   Die Ausbildung von zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern ist die Lebensaufgabe von Prof. Dr. Jorge Groß. Der gebürtige Hannoveraner ist seit Anfang März Professor für die Didaktiken der Naturwissenschaften. Was die große Herausforderung bei der Vermittlung von Lerninhalten ist und warum er dabei auf den „fachdidaktischen Doppeldecker“ setzt, verriet er im Interview. </description>			   
			   <content:encoded><![CDATA[
			   <h1>„Missverstehen ist die Regel“</h1>
			   <h2>Interview mit dem neuen Fachdidaktiker Jorge Groß</h2> 
			   <br/><hr/>von Katja Hirnickel<hr/><br/>
			   
			   Die Ausbildung von zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern ist die Lebensaufgabe von Prof. Dr. Jorge Groß. Der gebürtige Hannoveraner ist seit Anfang März Professor für die Didaktiken der Naturwissenschaften. Was die große Herausforderung bei der Vermittlung von Lerninhalten ist und warum er dabei auf den „fachdidaktischen Doppeldecker“ setzt, verriet er im Interview. <hr/>
			   <br/>			   
			   <h3>Sie haben sich während Ihres Studiums nicht mit einem einzigen Studiengang begnügt. Warum?</h3>
Ich habe insgesamt drei Studiengänge absolviert. Ich habe mit Diplom-Biologie angefangen und dann parallel dazu ein Lehramtsstudium begonnen mit der Fächerkombination Biologie und Chemie für Grund-, Haupt- und Realschullehramt. Dies ist zwar ein spannendes Studium, aber mir hat der Kontakt zu Fachdidaktikern gefehlt, Wissenschaftlern also, die sich mit fachbezogenen Lernprozessen beschäftigen. Das ist eine junge forschende Disziplin, die sehr vielfältige Anforderungen stellt: Neben den fachlichen Kenntnissen in Biologie oder Chemie sind Kommunikationsprozesse entscheidend. Weil mich das sehr packt und fasziniert, habe ich noch einmal drei Jahre in Kassel an der Akademie für Kommunikation studiert, als kommunikationspsychologische Weiterbildung. 
<h3>Biologie und Kommunikation, das klingt erst einmal wie ein Gegensatz. Was hat Ihnen das dritte Studium gebracht?</h3>
Als Fachdidaktiker sehe ich mich als Vermittler, als Profi-Erklärer zwischen den Welten, nämlich meinem Fachgebiet einerseits und der Kenntnis von Vermittlungprozessen andererseits. Und dazwischen sitzen Menschen, entweder Schüler oder Studierende. Alles dreht sich um die Frage, wie man Inhalte mit angemessenen Methoden zu ihnen transportiert. 
<h3>Und welche Wege gibt es dafür? </h3>
Die Kunst ist es, unter ganz vielen Wegen einen richtigen zu finden. Dafür versuchte man lange Zeit, Unterricht so zu gestalten, dass die Inhalte den Lernern möglichst richtig gesagt wurden, und hoffte dann einfach, dass das Lernen dann auch richtig klappt. Empirische Untersuchungen zeigen, dass so manchmal auch gelernt wird, in vielen Fällen funktioniert das aber leider nicht. Wir würden den Schülern gerne in den Kopf schauen, damit wir sehen, was dort beim Lernen passiert. Das können wir aber nicht – und genau hier liegt die Herausforderung unseres Faches, denn wir können die Lernprozesse nur indirekt untersuchen. Wir müssen also Mittel und Wege suchen, wie wir auf die Vorstellungen unserer Schüler zugreifen können. 
<h3>Können Sie erklären, warum das gar nicht so einfach ist zu wissen, was andere denken und lernen?</h3>
Wenn Menschen miteinander reden, bewegen sie erst einmal nur Luft, Schallwellen wandern vom Mund des Sprechers zum Ohr des Hörers. Der Hörer interpretiert dann etwas hinein. Wenn man diesen Kommunikationsprozess empirisch untersucht, stellt man fest, dass Missverstehen die Regel ist. Wir können alle sprechen, wir können alle hören und halten das für selbstverständlich. Der Verstehensprozess ist aber in Wirklichkeit sehr viel komplexer: Manche Dinge verstehen wir direkt: Basisbegriffe wie Haus, Apfel und Hund können wir direkt erfahren. Schwieriger wird es bei abstrakten Vorstellungen, wie wir sie in den Naturwissenschaften häufig vorfinden, da uns zu ihnen Erfahrungen fehlen. Prozesse wie die Evolution oder auch Eigenschaften von Atomen sind eben nicht direkt erfahrbar. Nach der Verstehenstheorie können wir in diesen Fällen nur ein imaginatives Verständnis über Metaphern oder Analogien entwickeln. So verstehen wir beispielsweise die Evolution als einen Weg mit einem Start und einem Ziel. Damit können wir über die Sprache Rückschlüsse auf Denkprozesse und Erfahrungen ziehen.
<h3>Wie funktioniert das in der Praxis, den Schülern in die Köpfe zu schauen?</h3>
Wir machen das mit kleinen Unterrichtsbesuchen und mithilfe von Interviews. Wir gehen beispielsweise in die Schule und reflektieren unsere Lehrerrolle, indem wir beobachten – und zwar nicht nur die Lehrkräfte, mit denen sich die Studierenden in erster Linie identifizieren. Meine Studierenden sollen schon sehr früh den Perspektivenwechsel erproben, deswegen ermuntere ich sie, auch die Lernprozesse der Schüler zu analysieren. 
<h3>Sie können aber doch nicht alle Übungen in der Schule abhalten?</h3>
Nein, das machen wir auch hier an der Uni. Wir arbeiten mit einem besonderen Lernkonzept, dem sogenannten fachdidaktischen Doppeldecker. Die Studierenden schlüpfen abwechselnd in die Rolle von Schülern oder von Lehrern und üben hier in der Universität die schulische Situation und das Unterrichten. Dafür brauchen wir allerdings Flexibilität in den Räumen, sie müssen multifunktional verwendbar sein. Die Didaktiken der Naturwissenschaften sitzen im Noddack-Haus, dem ehemaligen Waschhaus der Frauenklinik. Die Innenausstattung ist im Moment so konzipiert, wie man früher Unterricht gemacht hat. Es gibt eine frontale Lehrersituation, der Dozent steht vorne und die Studierenden sitzen mit einer festen Bestuhlung ihm gegenüber. Das ist ungeeignet für unser Konzept. Deswegen wollen wir die ganze Versorgungstechnik, also Wasser-, Gasleitungen und Ähnliches, an die Decke und die Innenausstattung auf Rollen setzen. Die Herausforderung in Bamberg ist darüber hinaus, dass wir kein Fach Biologie oder Chemie haben. Hier sind wir nicht nur Fachdidaktiker, sondern eben zugleich auch Fachvertreter. 
<h3>Was war denn ihr spannendstes Projekt bisher?</h3>
Viele Studien – unter anderem meine Doktorarbeit – haben gezeigt, dass wir uns unter der Evolutionstheorie, wie sie Charles Darwin entworfen hat, nichts vorstellen können. Auch der Unterricht in der Schule hilft da nicht. Mit der VolkswagenStiftung überlegten wir, wie man dieses Thema popularisieren und einer breiten Öffentlichkeit nahebringen könnte – am besten mit einer Ausstellung. Aber wo erreicht man jede Altersstufe, alle Berufsstände? Nicht jeder Mensch geht ja ins Museum. Uns wurde klar, dass es dafür einen besonders geeigneten Ort gibt: Ikea. Alle haben uns für verrückt erklärt. Aber wir durften die Ausstellungsstücke zwischen die Einrichtungsgegenstände des Möbelhauses stellen und haben so Darwins Leben nacherzählt und seine Vorstellungen gezeigt. Damit haben wir viele Menschen erreicht, die nicht nur Möbel, sondern auch Wissen mit nach Hause nahmen. 
<h3>Welche Persönlichkeit der Geschichte würden Sie gerne treffen?</h3>
Auf jeden Fall Darwin! Er war ein brillanter Denker und seiner Zeit weit voraus. Er hat vor 150 Jahren ein Buch über die Evolution geschrieben und noch nicht gewusst, dass es Gene gibt. Trotzdem hatte er faszinierende Ideen, die unser Weltbild verändert haben. Er hat diese an einfachen Phänomenen wie den Darwin-Finken beobachtet und eine Theorie entworfen, die im Kern bis jetzt noch gültig ist. 
<h3>Was macht Ihnen außerhalb der Lehre Spaß?</h3>
Als Biologe bin ich gerne unterwegs und beschäftige mich mit allem, was mit Wind, Wasser und Luft zu tun hat: In Afrika, Kuba, Neuseeland, Costa Rica und im südpazifischen Vanuatu war ich unterwegs und an weiteren Orten, an denen es nicht immer ganz gemütlich war. Ich fahre gern Motorrad, segele, tauche und schwimme. Und ich stelle mich gerne hinter Kaffeemaschinen. Auch das hätte ich gerne gemacht, eine kleine Ausbildung als Barista. Die Kunst des Essens und des Schmeckens finde ich spannend. Für mich steht dabei aber wieder die Vermittlung im Vordergrund: Ich will den Leuten zeigen, dass Kaffee nicht gleich Kaffee ist.]]></content:encoded>
			<category>Wissenschaft &amp; Praxis</category>
			<category>Lehre &amp; Studium</category>
			<category>Ehemalige &amp; Alumni</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Porträts</category>
			
			<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grenzen und Grenzüberschreitungen</title>
			<link>http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/kontakt2012/</link>
			<description>
			  Vier Tage Zusehen und Mitmachen beim Kontaktfestival 2012
			  
			   <br/><hr/>von Stefanie Spiegel<hr/><br/>	  
			  
			   Größer, besser, spannender: Dank vieler freiwilliger studentischer Helfer war <i>Kontakt – DAS Kulturfestival 2012</i> auch in der inzwischen achten Runde ein voller Erfolg. Neben vielen anderen Neuheiten gab es dieses Jahr zum ersten Mal ein übergeordnetes Thema, das alle Kulturbeiträge verband: Über Grenzen. </description>			   
			   <content:encoded><![CDATA[
			   <h1>Grenzen und Grenzüberschreitungen</h1>
			   <h2>Vier Tage Zusehen und Mitmachen beim Kontaktfestival 2012</h2> 
			   <br/><hr/>von Stefanie Spiegel<hr/><br/>
			   
			   Größer, besser, spannender: Dank vieler freiwilliger studentischer Helfer war <i>Kontakt – DAS Kulturfestival 2012</i> auch in der inzwischen achten Runde ein voller Erfolg. Neben vielen anderen Neuheiten gab es dieses Jahr zum ersten Mal ein übergeordnetes Thema, das alle Kulturbeiträge verband: Über Grenzen. <hr/>
			   <br/>			   
			   Die Besucher saßen auf einer Holzplattform und konnten, wenn sie den Kopf nach rechts drehten, durch Glasfronten im Nebenraum ein gewaltiges Holzschiff inmitten des inzwischen trockengelegten Schwimmerbeckens des alten Bamberger Hallenbads entdecken. Die raumgreifende Installation spielte auf die sogenannten „boat people“ an, auf Menschen, die in einfachen Booten das Mittelmeer von Afrika nach Europa überqueren. 
Das Boot ist auch ein Symbol für zwei konzeptionelle Neuerungen des achten <em>Kontakt – Kulturfestivals </em>im Vergleich zu seinen Vorgängern. Erstens war es von großen Dimensionen geprägt. Mehr Platz und ein größeres Budget erfreuten die Organisatoren. Gleichzeitig war ihnen aber auch klar, dass sie diesmal noch mehr Aufwand als üblich betreiben mussten, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, so Tilmann Kallenbach, Pädagogik- und Soziologie-Student und einer der Hauptkoordinatoren des Festivals. Der Aufbau startete in diesem Jahr deshalb schon ein paar Tage früher, um sicherzustellen, dass das Hallenbad rechtzeitig fertig war. Viel Zeit zum Planen blieb ohnehin nicht, denn der Veranstaltungsort stand erst fünf Wochen vor Beginn des Kulturfestivals fest.
Zweitens gab es für das Festival 2012, das vom 10. bis 13. Mai 2012 stattfand, erstmals ein übergeordnetes Thema: <em>Über Grenzen</em>. Das Schiff sollte einen Denkanstoß zum Thema geben, auf das globale und damit grenzüberschreitende Flüchtlingsproblem aufmerksam machen. Grenzen überschreitet man jedoch nicht nur im Großen, es beginnt mit einem kleinen, ersten Schritt. Die Organisation des Festivals sei ein solcher Schritt „über Grenzen“, erzählte der Organisator. Die Studierenden des AStA Bamberg e.V. organisierten alles selbst, was schon eine große Herausforderung sei. 
<h3>Tanz und Theater </h3>
„Das Festival startete vor acht Jahren als Bühne für regionale Künstler und Musiker“, berichtete Kallenbach. „Mittlerweile lockt es auch internationale Bands an.“ Wichtig sei den Organisatoren, dass das Programm von jedem kostenlos besucht werden könne. Die thematische Ausrichtung zog sich durch die einzelnen Projekte: Es ging nicht nur um räumliche, sondern insbesondere um gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Grenzen bzw. Grenzüberschreitungen. Überall finde man heutzutage Barrieren, Tabus und Limits neben Grenzenlosigkeit. „Die Grenzen im eigenen Kopf wollen wir mit unserem Rahmenthema deshalb genauso ansprechen wie die sozialen Barrieren und im Kontrast dazu natürlich auch das Überschreiten von Grenzen“, so der Organisator.
Über Grenzen in Fantasy-Romanen und solche im Bildungssystem, über religiöse, soziale und kulturelle Grenzen informierte das wissenschaftliche Symposium<em> [u:bεr]grenzen</em>. Auch Theaterveranstaltungen zeigten Grenzen auf – oder aber Grenzenlosigkeit. Die Improvisationstheatergruppe der Universität Bamberg „Die Improfessionellen“ traten beispielsweise völlig ohne Drehbuch und Regie auf. Daneben gab es Tanzkurse, man konnte die Hüften zu Salsa schwingen oder sich auf eine audiovisuelle Tanzstunde einlassen. Wer stattdessen lieber anderen zusah, kam ebenso auf seine Kosten: die Hip-Hop Formation „Die Mikrowelle“ sorgte für Stimmung auf dem Festival.
<h3>Kunst und Literatur</h3>
Auch das Literaturfestival<em> Bamberg liest</em> fand 2012 im Rahmen des Kontaktfestivals statt.<em> Bamberg liest</em> ist eine Plattform für Autoren und Verlage. Herzstück ist das Talentförderkonzept der Literaturtandems: Junge Nachwuchsautoren schreiben im Tandem mit renommierten Schriftstellern aus der Region. Am Donnerstagabend lasen die Tandems Martin Beyer und Judith Wiedemann, Maia Tabukashvili und Sophia Léonard, Anna Degen und Andrea Amft sowie Peter Braun und Thilo Martens aus der neuen Anthologie <em>Stirb &amp; Werde</em>. Sie ist aus der Übung für <em>Kreatives Schreiben</em> von Dr. Martin Beyer, Dozent am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, hervorgegangen. Ebenfalls im literarischen Bereich angesiedelt waren Workshops zu einem Thema, das sich längst großer Beliebtheit erfreut: Poetry Slam. 
Schon mit Beginn des Kulturfestivals am Donnerstag war den Besuchern außerdem die Vernissage in der ehemaligen Sammelumkleide des alten Hallenbades zugänglich. Sie lud die Besucher ein, Fotografien, Collagen und Malereien zu bestaunen, unter anderem die Fotoausstellung <em>Blickfänge</em> der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Bamberg. 
<h2>Weitere Informationen</h2>
Details zum Programm des Kontaktfestivals 2012 sowie seiner Vorgänger finden sich auf der Internetseite: <a href="http://www.kontakt-bamberg.de/" target="_blank" >www.kontakt-bamberg.de</a>. Dort gibt es auch ein Video, dass die Umbaumaßnahmen im alten Hallenbad im Zeitraffer zeigt. ]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Kultur &amp; Sport</category>
			
			<pubDate>Thu, 17 May 2012 01:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>KinderVilla eingeweiht!</title>
			<link>http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/einweihung-kindervilla/</link>
			<description>
			  37 neue Betreuungsplätze für Bamberger Kinder
			  
			   <br/><hr/>von Maike Bruns<hr/><br/>	  
			  
			   Kinderstimmen und Spielzeuggeklapper werden zukünftig die Atmosphäre auf dem Markusgelände mitbestimmen: Die KinderVilla an der Universität Bamberg (KiVi) ist seit dem 1. Mai für Kinder geöffnet. </description>			   
			   <content:encoded><![CDATA[
			   <h1>KinderVilla eingeweiht!</h1>
			   <h2>37 neue Betreuungsplätze für Bamberger Kinder</h2> 
			   <br/><hr/>von Maike Bruns<hr/><br/>
			   
			   Kinderstimmen und Spielzeuggeklapper werden zukünftig die Atmosphäre auf dem Markusgelände mitbestimmen: Die KinderVilla an der Universität Bamberg (KiVi) ist seit dem 1. Mai für Kinder geöffnet. <hr/>
			   <br/>			   
			   Am Montag, den 14. Mai, fand die feierliche Einweihung des neuen Kinderhauses statt: „Ein Etappenziel zur familienfreundlichen Universität ist geschafft und mit dem heutigen Tage besiegelt“, freute sich die Kanzlerin der Universität Dr. Dagmar Steuer-Flieser. Die KinderVilla sei ein Vorzeigeprojekt und Ausdruck des Selbstverständnisses der Universität Bamberg. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Diakonie Bamberg-Forchheim Dr. Norbert Kern bedankte sie sich bei allen Beteiligten für die Planung und Umsetzung des Projekts. 
<h3>12 Krippen- und 25 Kindergartenplätze</h3>
Das Kinderhaus wurde nun zusammen mit dem Diakonischen Werk Bamberg-Forchheim als sozialem Träger und mit der Zustimmung der Stadt Bamberg realisiert. Die Eröffnung der KinderVilla sei ein weiterer Baustein Bambergs hin zu einer kinder- und familienfreundlichen Stadt, versicherten auch Staatssekretärin Melanie Huml und Dr. Helmut Müller von der Stadt Bamberg. <br />„Kernbestandteil des Gebäudes sind eine Kinderkrippe im Hochparterre mit 12 und ein Kindergarten im ersten Obergeschoss mit 25 Plätzen“, erklärte Hubert Wagner vom Staatlichen Bauamt Bamberg. Außerdem wurden im zweiten Obergeschoss Büroräume für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingerichtet. 6 Kinderkrippenplätze sowie 10 Kindergartenplätze sind für Kinder von Studierenden und Beschäftigten der Universität Bamberg reserviert. Die 21 anderen Plätze werden von der Diakonie an Bamberger Familien vergeben. 
<h3>„Vorbildliche Elternbetreuung“</h3>
„Einzigartig für Bamberg ist die englisch-deutsche Betreuung in dieser Kindertagesstätte“, erläuterte Kern und verwies damit auf eine der wichtigsten inhaltlichen Eigenschaften der KinderVilla. Die pädagogische Konzeption orientiert sich an den Erkenntnissen der Ärztinnen Maria Montessori und Emmi Pikler. „Hilf mir, es selbst zu tun“ und „Lass mir Zeit“ sind zwei zentrale Forderungen ihrer Pädagogik, die sich in dieser Einrichtung widerspiegeln. Auf dem Weg nicht nur zur guten Kinderbetreuung, sondern auch zur vorbildlichen Elternbetreuung wähnt Dr. Wolfgang Zeitler vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Universität Bamberg – schließlich sei es immens wichtig, studierende Eltern zu entlasten. 
<h3>Blumen und Grüße von anderen Kindergarten-Kindern</h3>
Während der Einsegnung des Hauses durch die Hochschulseelsorger Martin Schnurr (esg) und Alfons Motschenbacher (khg) begrüßten Kinder des Diakonie-Kindergartens St. Stephan die KiVi-Kinder und übergaben Blumen, Kreuze und eine Kerze an die Mitarbeiterinnen.
Der Spatenstich zum Umbau des Hauses fand im September 2011 statt, im März 2012 folgte dann die Vertragsunterzeichnung zwischen Universität und Diakonie. Die Erstausstattung mit Mobiliar der ehemaligen Ärzte-Villa hat die Dr. Robert Pfleger-Stiftung übernommen (ca. 60.000 Euro). Die Gesamtkosten des Umbaus beliefen sich auf ca. 530.000 Euro. ]]></content:encoded>
			<category>Reportagen &amp; Hintergründe</category>
			<category>Service &amp; Verwaltung</category>
			<category>Ehemalige &amp; Alumni</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Am seidenen Faden</title>
			<link>http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/ausstellung-erba/</link>
			<description>
			  Ausstellung über die ERBA und ihre Arbeiter
			  
			   <br/><hr/>von Martina Bay<hr/><br/>	  
			  
			   Viele Jahrzehnte war das Gelände der Landesgartenschau in Bamberg der Hauptsitz der Baumwollspinnerei und Weberei Bamberg. Die Ausstellung „ERBA – verwobene Geschichte“ zeigt nun Erfolge und Krisen dieses ehemaligen fränkischen Großunternehmens. </description>			   
			   <content:encoded><![CDATA[
			   <h1>Am seidenen Faden</h1>
			   <h2>Ausstellung über die ERBA und ihre Arbeiter</h2> 
			   <br/><hr/>von Martina Bay<hr/><br/>
			   
			   Viele Jahrzehnte war das Gelände der Landesgartenschau in Bamberg der Hauptsitz der Baumwollspinnerei und Weberei Bamberg. Die Ausstellung „ERBA – verwobene Geschichte“ zeigt nun Erfolge und Krisen dieses ehemaligen fränkischen Großunternehmens. <hr/>
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			   In der deutschen Sprache gibt es viele Redewendungen aus der Textilbranche: „spindeldürr“, „jemand spinnt“, „den Faden verlieren“ oder „den Bogen raus haben“. Den Bogen raus hatten auf jeden Fall der Bamberger Großhändler Friedrich Krackhardt und der Augsburger Unternehmer Ludwig August Riedinger. Sie gründeten 1858 die „Mechanische Baumwoll-Spinnerei und Weberei Bamberg“ im damals selbständigen Ort Gaustadt, das erste Großunternehmen, das sich in der direkten Nachbarschaft zur Stadt ansiedelte. Derzeit entsteht auf dem ehemaligen Fabrikgelände ein neues Universitätsgebäude, daneben findet die Landesgartenschau statt. 
<h3>„Lokale Geschichte ist wichtig und braucht viel Unterstützung“</h3>
Die Landesgartenschau ist ein guter Grund, um die wechselvolle Geschichte des ehemaligen Textilunternehmens und seiner Mitarbeiter ins Gedächtnis zu rufen, dachten sich Prof. Dr. Heidrun Alzheimer, Inhaberin des Lehrstuhls für Europäische Ethnologie, und Ausstellungsleiter Prof. Dr. Andreas Dornheim, Mitarbeiter des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte unter Einbeziehung der Landesgeschichte. Gemeinsam konzipierten sie die Ausstellung <em>ERBA – verwobene Geschichte</em>, die am 11. Mai auf der Landesgartenschau eröffnet wurde. 
„Diese Ausstellung kann sich sehen lassen“, sagte Claudia Knoll, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Bamberg, bei der Eröffnung. „Die Ausstellung ist in den Räumlichkeiten der Batteurshalle untergebracht. Ein authentischer Ort, der ein schönes Ambiente für die Texte, Fotos, Aufzeichnungen und Stoffballen bietet.“ Im Batteurraum wurde die als fester Ballen angelieferte Baumwolle „aufgeschlagen“, das heißt gelockert. Im Textiljargon wurde dieser Ort auch die „Hölle“ genannt. Die Ausstellung zeige, wie eng Kultur und Geschichte in Bamberg miteinander verbunden seien, ergänzte Prof. Dr. Guido Wirtz, Vizepräsident Forschung der Universität Bamberg: „Gerade auf lokale Geschichte kann man nicht verzichten, sie braucht viel Unterstützung.“ 
<h3>Mit allen Sinnen erleben</h3>
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Unternehmenskultur und der Arbeitnehmeralltag sowie der Einfluss der Baumwollspinnerei auf die Entwicklung der Stadt Bamberg und insbesondere auf den heutigen Stadtteil Gaustadt. Den Alltag der ERBA-Arbeiter können die Besucher der Ausstellung mit allen Sinnen erleben. Zu sehen gibt es zahlreiche Schautafeln mit Fotos, Kleidung und Täfelchen mit Sprichwörtern. Hören kann der Besucher das Klappern der Webstühle, einige Stoffe und Rohbaumwolle können auch angefasst werden. 
Im Vorfeld der Ausstellung hatte Andreas Dornheim am Lehrstuhl für Europäische Ethnologie seit 2007 mithilfe qualitativer Interviews ehemalige Arbeiter der Baumwollspinnerei als Zeitzeugen befragt: Die Unternehmenskultur war von Anfang an durch umfangreiche Sozialleistungen geprägt. Das führte zu einer relativ großen Identifikation der Beschäftigten mit „ihrer“ Firma, die sich unter anderem darin äußerte, dass oftmals mehrere Generationen aus einer Familie dort arbeiteten.
<h3>Einfluss auf die Bevölkerungsstruktur Gaustadts</h3>
In den 1880er Jahren blühte die Textilindustrie in Deutschland auf, was bis zum ersten Weltkrieg anhielt. Während dieser Zeit arbeitete die Bamberger Fabrik mit 125.000 Spindeln. Das Unternehmen wurde auch baulich vergrößert. Hinzu kamen Wohnungen für die Arbeiter und deren Familien. Um 1913 arbeiteten fast 2.000 Menschen in der Spinnerei und Weberei. Das Unternehmen beeinflusste so auch die Bevölkerungsstruktur in Gaustadt: Im Jahr der Gründung 1855 hatte der Ort 430 Einwohner, 1880 lebten dort bereits 1.631 Menschen. 
Den Namen ERBA führte die Fabrik ab 1927: Es kam zu einem Zusammenschluss des Bamberger Unternehmens mit einer Spinnerei und Weberei aus Erlangen zur „Baumwollspinnerei Erlangen-Bamberg“, kurz ERBA. 1971 erzielte das Gesamtunternehmen einen Jahresumsatz von etwa 250 Millionen Mark. Allerdings endete damit der Aufschwung. Johann Nepomuk Glöggler erwarb 1972 die Aktienmehrheit der ERBA und trieb das Unternehmen fast in den Ruin: Er belastete die Fabrik mit Hypotheken, kaufte neue Unternehmen und verspekulierte sich. Obwohl die ERBA in den achtziger Jahren wieder Gewinne machte, sank die Rentabilität. Die Verluste wurden größer und der Betrieb schließlich 1993 eingestellt. 
<h2>Die Ausstellung</h2>
Noch bis zum 7. Oktober können alle Interessierte die Ausstellung auf dem Gelände der Landesgartenschau besuchen. Die Ausstellungsräume befinden sich im Gebäude neben dem ERBA-Turm und tragen die Nummer 55 auf dem Lageplan der Landesgartenschau. Ein Begleitheft zur Ausstellung, das knapp 90 Seiten umfasst und viele Fotos enthält, kann für 7,50 € in der Ausstellung oder im Buchhandel erworben werden.
Der Lehrstuhl für Europäische Ethnologie zeigt darüber hinaus eine weitere Ausstellung, die die Landesgartenschau begleitet: <a href="http://www.uni-bamberg.de/euroethno/leistungen/transfer/ausstellungen/pomologen-im-ornat/" target="_blank" >Pomologen im Ornat – Obstanbau im Namen Gottes</a>.
<h3>Ansprechpartnerin für beide Ausstellungen ist:&nbsp;</h3>
Prof. Dr. Heidrun Alzheimer
0951 - 863-2329 (Sekretariat)<br />0951 - 863-2328 (Durchwahl)<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,jgkftwp0cnbjgkogtBwpk/dcodgti0fg');" class="mail" >heidrun.alzheimer(at)uni-bamberg.de </a><br /><a href="http://www.uni-bamberg.de/euroethno" target="_blank" >www.uni-bamberg.de/euroethno</a>]]></content:encoded>
			<category>Reportagen &amp; Hintergründe</category>
			<category>Wissenschaft &amp; Praxis</category>
			<category>Kultur &amp; Sport</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Mann mit großen Zielen</title>
			<link>http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/portraet-plehn/</link>
			<description>
			  Hartmut Plehn ist neuer Leiter des Rechenzentrums
			  
			   <br/><hr/>von Lena-Maria Frank<hr/><br/>	  
			  
			   Ein Unterfranke hat seit Januar das Sagen im Rechenzentrum der Universität Bamberg. Nach fast drei Jahrzehnten – zuletzt als Abteilungsleiter – an der Universität in Würzburg stellt sich Hartmut Plehn damit einer neuen Herausforderung. Der promovierte Physiker plant vieles – beispielsweise ein neues Mailsystem für die Studierenden.</description>			   
			   <content:encoded><![CDATA[
			   <h1>Ein Mann mit großen Zielen</h1>
			   <h2>Hartmut Plehn ist neuer Leiter des Rechenzentrums</h2> 
			   <br/><hr/>von Lena-Maria Frank<hr/><br/>
			   
			   Ein Unterfranke hat seit Januar das Sagen im Rechenzentrum der Universität Bamberg. Nach fast drei Jahrzehnten – zuletzt als Abteilungsleiter – an der Universität in Würzburg stellt sich Hartmut Plehn damit einer neuen Herausforderung. Der promovierte Physiker plant vieles – beispielsweise ein neues Mailsystem für die Studierenden.<hr/>
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			   Informationstechnik ist Teil des universitären Lebens. Der Studierendenausweis ist ständig in Aktion: Mal kopiert man, mal bezahlt man damit in der Mensa. Studierende und Lehrende brauchen den Ausweis, um sich Bücher in der Bibliothek auszuleihen. Dort können sie aber auch an Computer-Arbeitsplätzen arbeiten oder gleich mit dem eigenen Laptop das W-LAN-Netz der Universität nutzen. Überall sind die Universitätsangehörigen auf funktionierende IT-Einrichtungen angewiesen. Deshalb werden sie jeden Tag gebraucht: die Mitarbeiter des Rechenzentrums der Universität Bamberg. Damit dort alles reibungslos funktioniert und für alle Universitätsangehörigen die Basisinfrastruktur zugänglich ist, dafür sorgt seit Januar 2012 Dr. Hartmut Plehn. Er trat als neuer Leiter des Rechenzentrums die <a href="http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/abschied-gardill/" target="_blank" >Nachfolge von Dr. Rudolf Gardill</a> an.
<h3>„Über Physik in die IT-Schiene“</h3>
Nach 27 Jahren an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg suchte Hartmut Plehn nach einer neuen Herausforderung. „Ich bin seit Beginn meines Studiums jeden Tag im gleichen Gebäudekomplex gewesen“, erklärt er. Das Rechenzentrum in Würzburg ist nämlich im gleichen Bau untergebracht wie die Fakultät für Physik und Astronomie. Plehn hat nicht, wie vielleicht zu erwarten wäre, Informatik studiert, sondern Physik. „Ich bin aber schon vorher in die IT-Schiene abgedriftet, wegen meiner Diplomarbeit, in der ich physikalische Modelle mit numerischen Methoden untersucht habe“, erzählt Plehn schmunzelnd. Auch als Doktorand blieb er im Würzburger Rechenzentrum, denn dort wurde ein Mitarbeiter als Schnittstelle zwischen Physik und Informatik gesucht. Zuletzt war der dreifache Familienvater dort als Abteilungsleiter für Kommunikationssysteme tätig.
Der Wechsel nach Bamberg verlief sehr gut. In der Feldkirchenstraße 21 hat sich der Unterfranke bereits gut eingelebt. Familienfotos hängen an der Wand seines Büros im zweiten Stock. „Ich wurde herzlich aufgenommen und ich habe das Gefühl, dass hier alle im Team sehr engagiert sind“, erzählt der Leiter des Rechenzentrums. Besonders freut er sich über die kurzen Arbeitswege in Bamberg und darüber, dass der Informationsaustausch sehr gut funktioniert. „Die Verflechtung zwischen Universität und Stadt finde ich genial“, lobt Plehn auch die architektonischen Besonderheiten der Universität. Irgendwann möchte er in die Regnitzstadt ziehen, denn momentan pendelt er noch jeden Tag aus der Nähe von Würzburg nach Bamberg. „Da warte ich aber noch bis meine Töchter mit der Schule fertig sind“, so Plehn. „In einigen Jahren drehe ich meine Joggingtouren vielleicht nicht mehr im unterfränkischen Würzburg, sondern auf den Straßen Bambergs, entlang der Regnitz.“ 
<h3>Neue Mailserver, Single Sign-on und Cloud Computing</h3>
In Bamberg erwarteten Hartmut Plehn gleich mehrere große Projekte. Mit den neuen Universitätsgebäuden auf dem ERBA-Gelände kommt viel Arbeit auf das Rechenzentrum zu. Insgesamt 30 Prozent mehr Netzanschlüsse müssen deswegen bis zum Herbst in Betrieb genommen werden. 2011 installierte das Rechenzentrum außerdem einen neuen Mailserver mit Gruppenarbeitsfunktion für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität. „Die Umstellung der Konten ist ein großer Aufwand, denn es müssen ja alle Daten übertragen werden“, berichtet Plehn. Der gebürtige Unterfranke hat sich aber noch so einiges vorgenommen: Er möchte alle Systeme synchronisieren, in denen Personendaten verwaltet werden, sodass alle Daten der Universitätsangehörigen über eine zentrale Komponente laufen. Hier gilt das Stichwort „Single Sign-on“: Die Nutzer müssten sich beispielsweise nur noch einmal einloggen, um zu Verlagsangeboten, in den VC und zu Flex-Now zu kommen. 
Dem neuen Chef im Rechenzentrum schwebt darüber hinaus ein ganz neues Mailsystem für die Studierenden vor. „Eine neue Herausforderung ist das ‚Cloud-Computing‘. In einem digitalen Speicher liegen die Daten wie in einer Art Internetwolke“, erklärt Hartmut Plehn. Er möchte einen neuen Mailserver auf Basis einer Business Cloud anbieten. Dann könnten Studierende über den Server auch Officefunktionen, Kalender und Adressbücher online nutzen. Ein weiteres wichtiges Thema sind für den promovierten Physiker Schulungen zu IT-Fragen für die Studierenden. „Es sollte IT-Einführungen geben, die mehr auf den Unibedarf ausgerichtet sind“, so Plehn. Er sieht hier großen Bedarf nach nicht-fachspezifischen Basisschulungen, beispielsweise im Bereich Excel. Im Rechenzentrum steht mit Hartmut Plehn nun also ein Mann an der Spitze, der schon einiges umgesetzt, sich aber noch mehr vorgenommen hat.&nbsp; ]]></content:encoded>
			<category>Service &amp; Verwaltung</category>
			<category>Porträts</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Reportagen &amp; Hintergründe</category>
			<category>rz</category>
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 19:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein wohlverdientes Unentschieden</title>
			<link>http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/fussball-gegen-tirana-2012/</link>
			<description>
			  Albanische Uni-Fußballmannschaft zu Gast in Bamberg
			  
			   <br/><hr/>von Marco Hillemeier<hr/><br/>	  
			  
			   Beim Freundschaftsspiel der Universitäten Bamberg und Tirana war das Ergebnis Nebensache. Vielmehr prägten Fairness, Begeisterung für den Fußball, interkultureller Austausch und feierliches Ambiente die Partie.</description>			   
			   <content:encoded><![CDATA[
			   <h1>Ein wohlverdientes Unentschieden</h1>
			   <h2>Albanische Uni-Fußballmannschaft zu Gast in Bamberg</h2> 
			   <br/><hr/>von Marco Hillemeier<hr/><br/>
			   
			   Beim Freundschaftsspiel der Universitäten Bamberg und Tirana war das Ergebnis Nebensache. Vielmehr prägten Fairness, Begeisterung für den Fußball, interkultureller Austausch und feierliches Ambiente die Partie.<hr/>
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			   Ein Hauch von internationalem Flair wehte am Freitagabend, den 4. Mai, durch das Bamberger Fuchs-Park Stadion. Bei herrlichstem Fußballwetter trennten sich die Universität Bamberg und die Universität Tirana (Albanien) nach 90 Minuten mit 1:1. Das Ergebnis war für den Bamberger Trainer Otto Band und seine Spieler aber nebensächlich, denn im Vordergrund standen der Spaß am Fußball und der kulturelle Austausch mit den albanischen Kickern. Doch nicht nur die Spieler konnten die albanische Kultur kennenlernen, auch die 800 Zuschauer sahen in der Halbzeitpause einen traditionellen albanischen Volkstanz. Und auch bei der Organisation orientierten sich die Veranstalter an den Gepflogenheiten internationaler Turniere: Die Spieler liefen mit Einlaufkids an der Hand ein, die Nationalhymnen wurden gespielt und ein deutsch-albanisches Hochzeitspaar führte den symbolischen Anstoß durch.
<h3>Aufmerksame Viererkette</h3>
Nach dem Anpfiff übernahmen die Gäste aus Tirana sofort das Kommando und hielten technisch geschickt den Ball in den eigenen Reihen. Die „Ottomannen“ konzentrierten sich darauf, den Raum möglichst eng zu halten, sodass die ersten 10 Minuten sehr von Taktik geprägt waren. Zwingend nach vorne wurde auf beiden Seiten nicht gespielt, allerdings konnten die Gäste die erste Torchance durch einen Fernschuss verzeichnen. Die Bamberger hatten ihrerseits Chancen durch Standardaktionen, doch ein Fallrückzieher von Hollfelder flog weit über das Tor. Unglücklicherweise fiel das nicht unverdiente 0:1 für die Gäste nach einem Fehlpass in der Vorwärtsbewegung der Bamberger Spieler: Über drei Stationen wurde ein albanischer Angreifer geschickt im Strafraum frei gespielt, wo Puschert im Bamberger Tor das 0:1 aus spitzem Winkel nicht verhindern konnte. Von diesem Rückstand geschockt, geriet das Bamberger Spiel immer mehr ins Stocken. Allerdings konnten außer einem Freistoß alle Aktionen der Albaner von der aufmerksamen Viererkette um den Routinier Stephan Winterstein entschärft werden.
<h3>Ein Angriff folgte auf den anderen</h3>
In der Halbzeitpause schien Otto Band die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Spieler starteten mit Vollgas in die zweite Halbzeit. Der unermüdlich kämpfende Stoßstürmer Makriargis hatte nach Vorarbeit von Kapitän Hillemeier die erste hundertprozentige Chance, doch sein Schuss landete in den Armen des gegnerischen Torwarts. Die Bamberger merkten nun, dass in diesem Spiel mehr drin war. Ein Angriff folgte auf den anderen; die Mittelfeldachse mit Hillemeier, Wunder und Hollfelder ließ geschickt den Ball laufen und setzte immer wieder die schnellen Außenspieler Thomann und Krause ein. Nach 74 Minuten wurde die Mannschaft belohnt: Eine herrliche Flanke von Thomann netzte Hollfelder mustergültig mit dem Kopf ein und ließ Mannschaft und zahlreich angereiste Fans jubeln. Kurz vor Schluss fiel dann fast das 2:1, doch Makriargis hatte Pech, dass sein Kopfball nach schöner Vorarbeit von Müller nur auf dem Tornetz liegen blieb. Die Uni Tirana kam in der zweiten Halbzeit nur noch sporadisch vor das Bamberger Tor und Torhüter Bach, der für Puschert in der Halbzeit ins Spiel kam, entschärfte alle Situationen souverän. 
Am Ende stand ein gerechtes 1:1 zu Buche, mit dem beiden Mannschaften nach durchaus ansehnlichen 90 Minuten zufrieden sein konnten. Vor allem Otto Band freute sich über die fast geglückte Revanche für die&nbsp;<a href="http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/albanienreise/" target="_blank" >3:1-Niederlage im Hinspiel in Tirana</a> im Sommersemester 2011. Das Schiedsrichtergespann um den erfahrenen Cater Lunz hatte mit dem insgesamt fairen Spiel keine Probleme. Am Ende lagen sich die Kicker in den Armen und freuten sich über ein Fußballerlebnis, an das sich jeder gerne zurückerinnern wird. ]]></content:encoded>
			<category>Uni international</category>
			<category>Kultur &amp; Sport</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 18:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Virtuelle und reale Spuren</title>
			<link>http://www.uni-bamberg.de/hist-ng/leistungen/transfer/werkstattgespraech-stadtgeschichte-bamberg/bericht-3-kolloquium-stadtgeschichte-bamberg/</link>
			<description>
			  Kolloquium beleuchtete Bamberger Stadtgeschichte
			  
			   <br/><hr/>von Johanna Konrad-Brey<hr/><br/>	  
			  
			   Die Stadtgeschichte der Weltkulturerbestadt Bamberg ist bisher noch nicht umfassend wissenschaftlich untersucht worden. Während des Kolloquiums „Topographie und Stadtgeschichte“ trugen verschiedene historische Disziplinen und wissenschaftliche Institutionen ihre Kenntnisse zusammen. </description>			   
			   <content:encoded><![CDATA[
			   <h1>Virtuelle und reale Spuren</h1>
			   <h2>Kolloquium beleuchtete Bamberger Stadtgeschichte</h2> 
			   <br/><hr/>von Johanna Konrad-Brey<hr/><br/>
			   
			   Die Stadtgeschichte der Weltkulturerbestadt Bamberg ist bisher noch nicht umfassend wissenschaftlich untersucht worden. Während des Kolloquiums „Topographie und Stadtgeschichte“ trugen verschiedene historische Disziplinen und wissenschaftliche Institutionen ihre Kenntnisse zusammen. <hr/>
			   <br/>			   
			   ]]></content:encoded>
			<category>Wissenschaft &amp; Praxis</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 11:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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