Erklärung der Universitätsleitung

Auch die Universität Bamberg ist gespannt auf das Ergebnis des Volksbegehrens. (Foto: S. Hofschläger/PIXELIO)
Der Universitätsleitung ist daran gelegen, ihre Haltung zu den Bereichen Lehrveranstaltungsplanungen und Vertragsverlängerungen, soweit aus Studienbeiträgen finanziert, deutlich zu machen. Dies kann allerdings nur nach heutigem Kenntnisstand (Januar 2013) geschehen; die nächsten Wochen werden hier hoffentlich weitere Klarheit erbringen. Da an der Universität Bamberg bekanntlich 80 Prozent der Studienbeitragseinnahmen direkt der Lehre zugutekommen, hat die Klärung dieser Fragen für die Universität gerade vor dem Hintergrund ihrer allgemeinen Stellenknappheit besondere Bedeutung.
Die hochschulpolitische Haltung der Universitätsleitung zu der Frage an sich ist die gemeinsame Haltung aller bayerischen Universitäten: Die Universitäten brauchen eine langfristig gesicherte, zuverlässige Basis für die Finanzierung ihrer Aufgaben in Forschung und Lehre. Die Universitäten haben die Studienbedingungen dank der Einnahmen aus Studienbeiträgen erheblich verbessern können; hinter diesen Stand wollen sie nicht zurückfallen.
Da wir auch in Bamberg mit weiter steigenden Studierendenzahlen rechnen, muss jede Art der Weiterfinanzierung das bisherige Aufkommen in voller Höhe, langfristig und zusätzlich ersetzen und sich dynamisch an die Situation der Entwicklung anpassen. Wenn es sich weiterhin um echte Verbesserungen handeln soll, dann darf das zusätzliche Lehrpersonal außerdem auch nicht in die Kapazitätsberechnungen für NC-Fächer einbezogen werden. Das sind die Positionen, für die die Universität Bamberg in der gegenwärtigen politischen Diskussion nachdrücklich eintritt.
Vor dem Hintergrund des in Kürze stattfindenden Volksbegehrens lässt sich derzeit für die Universität Bamberg nur folgendes sagen und empfehlen:
News & Pressemitteilungen vom 14.01.13