Die Bamberger Universitätsverwaltung hat eine Umstrukturierung erfahren
Mit Beginn des Sommersemesters präsentiert sich die Bamberger Universitätsverwaltung in einer neuen Struktur. In den letzten Jahren hatten sich sowohl Aufgabenverlagerungen ergeben als auch die Notwendigkeit, bestimmte Bereiche enger zusammenzuführen, so dass Kanzlerin Martina Petermann sich zusammen mit einer Arbeitsgruppe an eine Umstrukturierung machte. Die neue Struktur mit den aktualisierten Zuständigkeiten ist bereits im Informationssystem UnivIS sowie im aktuellen Vorlesungsverzeichnis abrufbar.
Eine Neuerung besteht darin, dass es fortan ein eigenständiges Justitiariat als Stabsstelle gibt.
In der ehemaligen Abteilung I "Zentrale Aufgaben", die jetzt "Zentrale Dezernate" heißt, hat man die Aufgabenbereiche Planung und Forschungsförderung in einem Dezernat zusammengefasst. Auch die Arbeitsbereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und das Projekt Alumni bilden jetzt ein Dezernat.
Die Abteilung II, die jetzt "Studium und Lehre" heißt, ist in ihrer Struktur erhalten geblieben. Lediglich die Reihung der Referate wurde verändert; in der Aufgabenstellung ist keine Änderung eingetreten. Für die Studierenden soll sobald wie möglich ein Studentenservicezentrum eingerichtet werden, das als zentrale Anlaufstelle für alle studentischen Angelegenheiten fungiert. Von hier aus werden die Studierenden an die Stelle weitergeleitet, die das jeweilige Problem am besten lösen kann.
Die wohl weitreichendste Veränderung gegenüber der alten Struktur besteht in der Zusammenführung der früheren Abteilungen III "Personalangelegenheiten und Organisationsfragen", IV "Haushalts- und Beschaffungswesen" und V "Technische Betriebsabteilung" in der neuen, großen Abteilung III "Wirtschaft und Verwaltung".
Durch die Umstrukturierung erhofft sich die Kanzlerin Synergieeffekte, die spürbar werden sollen in der Optimierung und Beschleunigung von Arbeitsprozessen. Zu diesem Konzept einer Modernisierung und Effizienzsteigerung gehört auch die Einsetzung sogenannter "Ständiger Arbeitsgruppen", die sich über einen längeren Zeitraum hinweg mit wesentlichen übergeordneten Fragen und Aufgaben der Verwaltung befassen. Derzeit gibt es die drei Arbeitgruppen Organisationsentwicklung; Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung sowie Ressourcenmanagement. Eine vierte Arbeitsgruppe Qualitätsmanagement ist in Planung.
Die Reform macht nun auch eine Neuverteilung der Räume nötig, die das bessere und schnellere Zusammenwirken der Stellen gewährleisten soll. Geplant sind die Umzüge und Renovierungen der betroffenen Abteilungen für die Monate August und September. In der Ferienzeit, so hofft man, werden die Arbeitsabläufe am wenigsten behindert.
I - Zentrale Dezernate
I/1 - Zentrale Aufgaben
I/2 - Planung und Forschungsförderung
I/3 - Kommunikation
I/4 - Informationssysteme
II - Abteilung Studium und Lehre
Ref. II/1: Studentenkanzlei, studentische Angelegenheiten, Stipendien
Ref. II/2 - Studienberatung, Akademisches Auslandsamt
Ref. II/3 - Prüfungsamt I (Diplom, Bachelor, Master)
Ref. II/4 - Prüfungsamt II (Lehramt, Magister, FH, Aufbau-, Ergänzungsstudiengang)
Studentenservicezentrum (im Aufbau)
III - Abteilung Wirtschaft und Verwaltung
Ref. III/1 ? Personal (Professoren, Beamte)
Ref. III/2 - Personal (Angestellte, Arbeiter, personalrechtliche Nebenbestimmungen)
Ref. III/3 - Personal (Hilfskräfte, Lehraufträge, sonstiges wissenschaftliches Personal, Fort- und Weiterbildung)
Ref. III/4 - Haushalt (Universitätshaushalt, Sach- und Investitionsmittel), Zahlstelle
Ref. III/5 - Haushalt (Drittmittel, Sammelansätze)
Ref. III/6 - Beschaffungswesen, Bestandsverwaltung, Hausdruckerei
Ref. III/7 - Raum- und Bauangelegenheiten, Technische Dienste
IV - Justitiariat
V - Ständige Arbeitsgruppen
a) Organisationsentwicklung
b) Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung
c) Ressourcenmanagement
d) Qualitätsmanagement (in Planung)
News Sommersemester 2005 vom 01.04.05