Stärkung der Bamberger BWL: Die DekaBank stiftet der Universität Bamberg eine W3-Professur

Es freuen sich über die Stiftungsurkunde (v.l.): Fritz Oelrich, Vorsitzender des Vorstandes der DekaBank; Prof. Dr. Andreas Oehler, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Finanzwirtschaft; Rektor Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert; Kanzlerin Martina Petermann; Manfred Klein, Leiter des Bereichs Kommunikation der DekaBank und Dr. Benedikt M. Rey, Regionaler Geschäftsführer des Stifterverbandes für die Mitte und den Süden Deutschlands.
Die DekaBank Frankfurt stiftet der Universität Bamberg die W3-Professur „Betriebswirtschaftslehre, insb. Finanzcontrolling“ samt Mitarbeiter zur sofortigen Ausschreibung. Eine Professur, die am praktischen Bedarf orientiert ist, wie DekaBank-Vorstandsvorsitzender Fritz Oelrich betont.
„Wir wollen durch diese Initiative im Bereich der Wissenschaftsförderung den zunehmenden Anforderungen aus Praxis und Wissenschaft Rechnung tragen“, erklärt Fritz Oelrich, Vorsitzender des Vorstandes der DekaBank, das Engagement anlässlich der Vertragsunterzeichnung am 2. Dezember in Bamberg. Die DekaBank begreife die Unterstützung von Bildung und Wissenschaft als Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Unter dem Motto „Chancen ermöglichen“ unterstütze die Wissenschaftsförderung der Bank zielgerichtet den wissenschaftlichen Nachwuchs. Gemeinsam mit ausgewählten Partneruniversitäten wurde 2002 ein eigenständiges Stipendiatenprogramm für begabte Wirtschaftswissenschaftler geschaffen.
Bamberg sei der geeignete Ort für die Professur, die in der Schnittmenge zwischen Finanzwirtschaft und Controlling angesiedelt sei, weil sie von der Infrastruktur der in diesen Bereichen starken Bamberger BWL-Fachteile profitiere - und umgekehrt. Er sieht die Einrichtung der W3-Professur als Beginn einer "Erfolgsstory".
„Die Stiftungsprofessur stellt einen großen Gewinn für die Betriebswirtschaftslehre in Bamberg dar“, freut sich Rektor Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert. Sie sei ein großer Schritt in Richtung Profilbildung innerhalb der Fachdisziplinen, die immer wichtiger werde. Prof. Dr. Andreas Oehler, der in Bamberg die Fachgebiete Finanzierung, Banken und Finanzmärkte vertritt, stimmt ihm zu: „Die Konzentration auf die Schnittmenge zwischen Finanzwirtschaft und Controlling war uns wichtig. Die neue Professur wird den innovativen Schwerpunkt ValueManagement, Finance & Accounting, der ab dem Wintersemester 2006/2007 auch zentraler Bestandteil der betriebswirtschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengänge sein wird, nachhaltig verstärken.“ Im Fokus steht hier die praxis- und wissenschaftsorientierte Aus- und Weiterbildung im Querschnitt der zentralen Managementfunktionen Finanzen/Treasury, Controlling und Accounting auf einem generalistischen wirtschaftswissenschaftlichen Fundament und mit einer passenden rechtswissenschaftlichen Spezialisierung. Gleichzeitig sind Praktika und Auslandsaufenthalte vorgesehen.
Die Zuwendung der DekaBank beträgt jährlich 150.000 Euro. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der seit 1985 rund 200 Stiftungsprofessuren an deutschen Hochschulen eingerichtet hat, unterstützt die Bamberger Professur mit einem weiteren Betrag von jährlich 15.000 Euro.
Profitieren werden Studierende voraussichtlich bereits im Wintersemester 2006/2007 von dem dadurch ermöglichten erweiterten Angebot: Dann geht das neue BA-/MA-Studienprogramm im Bereich Betriebswirtschaftslehre an den Start. Und bis dahin soll auch die Professur besetzt sein.
News Wintersemester 2005/2006 vom 02.12.05