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Meister für ein mehrdimensionales Bild vom Menschen

Feierliche Verabschiedung von vierzig neuen Magistrae und Magistri Artium

Von Lina Muzur

Die Magistrae und Magistri Artium widmen sich dem Menschen und seiner besonderen Stellung zur Welt. Lothar Wehr, Vorsitzender des Magisterprüfungsausschusses, verabschiedete vierzig neue "Meister der freien Künste".

Die Magistrae und Magistri Artium widmen sich dem Menschen und seiner besonderen Stellung zur Welt. Lothar Wehr, Vorsitzender des Magisterprüfungsausschusses, verabschiedete vierzig neue "Meister der freien Künste".

Ein Studienabschluss ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit, wie die steigende Zahl der Studienabbrecher zeigt. Eine erfolgreiche Meisterung dieser besonderen Lebensphase verdient nicht zuletzt deshalb eine feierliche Würdigung. Vierzig Damen und Herren wurde am 26. November der akademische Grad Magister bzw. Magistra Artium verliehen. Nach einer musikalischen Einstimmung durch Milena Kastl (Querflöte) lobte der Vorsitzende des Magisterprüfungsausschusses, Prof. Dr. Lothar Wehr, die Leistungen der Absolventen und Absolventinnen, ehe er die Zeugnisse überreichte.

 

Die Vorzüge des geisteswissenschaftlichen Titels, der "Meister der freien Künste" bedeutet, formulierte Wehr so: "Die Geistes- und Kulturwissenschaften erhellen die Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens. Sie widmen sich dem Menschen und seiner besonderen Stellung in der Welt. Ihr Anliegen ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, was den Menschen ausmacht und was die Gesellschaft zusammenhält." In Fächern wie Geschichte, Germanistik, Philosophie, Volkskunde oder Denkmalpflege entstehe so ein mehrdimensionales Bild des Menschen, so Wehr. Dies spiegele sich auch in dem breiten Spektrum an interessanten und aktuellen Themen der Magisterarbeiten wider.

 

Matthias Häber, nun M.A. der Germanistik, erinnerte an die Vorzüge des gemeinschaftlichen Lebens in der Studienzeit. An der Universität Bamberg sei das Ideal des Miteinanders erhalten geblieben ist. Nicht nur zwischen den Studierenden, sondern auch zwischen ihnen und den Dozenten bestehe ein enger Draht. Wehr riet: "Pflegen Sie diese Kontakte! Sie könnten für Ihr berufliches Vorankommen entscheidend sein."

 

News Wintersemester 2004/2005 vom 20.12.04