120 Studierende der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften erhielten in der Aula der Universität ihre Abschlusszeugnisse. Dekan Wolfgang Becker erinnerte die Absolventen an die Tugenden, aus denen sich ein Berufsethos bildet.
Abschied vom universitären Alltag und zugleich Eintritt in die berufliche Zukunft bedeutete die Zeugnisverleihung für die 120 Absolventen der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften im Rahmen der Absolventenfeier am 19. Juni in der Aula der Universität Bamberg.
Berufsethos für Elitebildung nötig
Zwar stellt ein erfolgreicher Universitätsabschluss allein keine Garantie dar - gepaart mit angemessenem Selbstwertgefühl und Engagement vergrößert er aber die Aussichten, beruflich erfolgreich zu sein. In diesem Zusammenhang hob der Dekan der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Prof. Wolfgang Becker, in seiner Rede an die Absolventen drei Berufstugenden hervor, die innerhalb der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften diskutiert werden. Eine im Beruf unabdingbare Partnerschaft, eine deutlich ausgeprägte Bescheidenheit zugunsten des Verzichts auf individualisierte Erfolgsansprüche sowie eine umfassende Berufsfreude können demnach dazu beitragen, ein Berufsethos herauszubilden. Dies wiederum sei für die gesellschaftliche Zukunft und als Zeichen der oft geforderten Elitebildung sehr bedeutsam.
Dipl.-Soz. Mirka Wilderer als Jahrgangsbeste der Sozialwissenschaften (Abschluss 1,1) und Dipl.-Kfm. Wolf Henning Carl Friedrich Graf von Einsiedel als Vertreter der Wirtschaftswissenschaften fassten in ihren Reden die Eindrücke des Universitätslebens aus Sicht der Studierenden zusammen. Neben deutlichen Worten des Lobes über die hohe Qualität der akademischen Ausbildung an der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften fielen durchaus auch einige kritische Anmerkungen.
Im Schnitt Note 2,06
Der Dekan entließ insgesamt 120 Absolventen der Fakultät, darunter 23 aus dem Teilbereich der Sozial- und 97 aus dem Teilbereich der Wirtschaftswissenschaften. Die durchschnittliche Studiendauer lag dabei 2,5 (Sozialwissenschaften) bzw. 1,7 Semester (Wirtschaftswissenschaften) über der jeweiligen Regelstudiendauer. Im Mittel wurde eine Examensnote von 2,06 in der Fakultät erzielt.
Nach dem offiziellen Teil der feierlichen Zeugnisübergabe und einem Sektempfang im Innenhof der Aula der Universität feierten die Absolventinnen und Absolventen gemeinsam mit ihren Familien und Freunden bis in die frühen Morgenstunden in den Haas-Sälen den Abschied vom Studentenleben.
News Sommersemester 2004 vom 12.07.04
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