Die neuen Räume der Fakultät PPP in der St.-Getreu-Straße 14 sind nun offiziell eingeweiht

Beeindruckend ist auch die Deckenmalerei im Treppenhaus des Dientzenhofer-Baus (Bilder: Pressestelle)
Um die Aussicht zu beneiden seien diejenigen, die seit Beginn des Sommersemesters „über den Dächern Bambergs thronen“. Das sagte Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm am 17. Juli bei der Einweihungsfeier der neuen Räumlichkeiten im ehemaligen Dientzenhofer-Bau in der St.-Getreu-Straße 14, der nun schon seit einigen Monaten Studierende und Lehrende der Fakultät Pädagogik, Philosophie und Psychologie (PPP) beherbergt. Da das Marcus-Haus „aus allen Nähten platzte“, so der Dekan der Fakultät PPP, habe er auf der Suche nach neuen Räumen das Angebot der damaligen Kanzlerin Martina Petermann angenommen und den Dientzenhofer-Bau Anfang März zunächst einmal besichtigt. „Ich war begeistert“, erklärte Bedford-Strohm bei der kleinen Feier, die in dem angrenzenden idyllischen Garten unter Apfelbäumen stattfand.
Die Entscheidung, die neuen Räume zu beziehen, fiel schnell. Das musste auch sein, denn die für den universitären Betrieb erforderliche Technik in den vier Seminar- und 20 Büroräumen sowie dem Aufenthaltsraum für die Studierenden war nicht vorhanden. Auch die Farbgestaltung ließ zu wünschen übrig. Früher war im Dientzenhofer-Bau eine ambulante Station des Klinikums am Michelsberg untergebracht. Aber aufgrund einer „Glanzleistung“ der Handwerker, die dank des Stiftungsmanagers der Stadt Bamberg, Werner Kühhorn, sofort mit der Arbeit begannen, waren innerhalb von vier Wochen die Räume, die der Universität insgesamt 975 Quadratmeter mehr Fläche bringen, soweit hergerichtet, dass Lehrveranstaltungen stattfinden konnten. Bis zum Wintersemester soll die noch fehlende Technik, wie zum Beispiel Beamer, eingebaut werden, dann wolle man im Dientzenhofer-Bau „endgültig ankommen“, so Bedford-Strohm.
Auch der Präsident der Universität Bamberg, Prof. Dr. Dr. habil Godehard Ruppert, dankte dem Träger, der Sozialstiftung Bamberg, für die gute Zusammenarbeit und wünschte allen eine angenehme Zeit, die in dem „Einzeldenkmal“ studieren und lehren. Und räumte gleich mit Bedenken angesichts der Länge des Weges von der Innenstadt in die St.-Getreu-Straße auf: „Wenn man Bamberg als Campus betrachtet, sind die 15 Minuten, die man zu Fuß braucht, nicht viel.“ Das bestätigten auch die anwesenden Studierenden, die aber gleichzeitig darauf hinwiesen, dass die „Eingewöhnungsphase“ noch etwas dauern werde.
Pfarrerin Jutta Müller-Schnurr von der Evangelischen StudentInnengemeinde und Dr. Alfons Motschenbacher von der Katholischen Hochschulgemeinde segneten anschließend das Gebäude und alle Menschen, die darin arbeiten und studieren. Im Anschluss daran führte der „Hausherr“ Heinrich Bedford-Strohm die Anwesenden noch durch den Festsaal und die verschiedenen Räume, die auf drei Etagen verteilt sind. Im zweiten Stock residiert übrigens Prof. Dr. em. Dietrich Dörner, der gerade eigenhändig einen Teppich in seinem Büro verlegte, als die Führungsteilnehmer bei ihm vorbeischauten.
Den Lageplan des ehemaligen Dientzenhofer-Baus und einige Fotos finden Sie [ hier...]
News Sommersemester 2007 vom 20.07.07