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KogWis 2012 in Bamberg


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Kolloquium 04.06.12, 16:00 Uhr

F. Wysotzki, TU Berlin: Lernen von Entscheidungsbäumen bei Trainingsobjekten mit objektabhängigen Kosten für Fehlentscheidungen
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Vortrag Kinderuni

Wie lernen Computer und Roboter?
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ITCO Absolventenpreis

Christophe Quignon erhält ITCO Absolventenpreis
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27.10.11

Studentisches Projekt präsentiert Usability-Studie
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Kolloquium 12.07.11, 10 Uhr

Mark Wernsdorfer: Grounding Affordances in Hierarchical Representations of Sensorimotor Interaction
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Pain Face Day at 17.6.11


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Kolloquium 14.07.11, 16 Uhr

Petra Hofstedt, Lehrstuhl für Programmiersprachen und Compilerbau, BTU Cottbus: Multi-paradigm Programming
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Kolloquium 04.06.2012, 16:00 Uhr, Raum FMA/006


F. Wysotzki, TU Berlin: Lernen von Entscheidungsbäumen bei Trainingsobjekten mit objektabhängigen Kosten für Fehlentscheidungen 

Am Beispiel eines konkreten Lernalgorithmus (CAL5) zum Klassifizierungslernen wird gezeigt, wie mit den Trainingsobjekten gegebene objekt- (bzw. situations-) abhängige Kosten für Klassenfehlentscheidungen benutzt werden können, um kostenoptimale statt fehleroptimale Entscheidungsbäume zu lernen. Ein Anwendungsbeispiel sind optimale Entscheidungen bei der Vergabe von Krediten durch Banken. Im Vortrag wird der durch Kosten modifizierte Lernalgorithmus dargestellt, entscheidungstheoretisch begründet und über Experimente mit künstlichen und Anwendungsdatensätzen berichtet. Als überraschendes Resultat ergibt sich, dass für die Klassentrennung objektiv irrelevante Merkmale durch die Einbeziehung von Kosten relevant werden können. Die Entscheidungsgebiete im Merkmalsraum werden für die „wichtigen“, d.h. mit hohen Kosten für Fehlentscheidungen behafteten Klassen vergrößert. Ein durch die Einbeziehung von Fehlentscheidungskosten verallgemeinertes Informationsmaß (Verallgemeinerung der Shannon-Information) bestimmt die Reihenfolge der der zu testenden Merkmale. Es ergibt sich auch eine Erklärung für bestimmte psychopathologische Phänomene, auf die ausführlicher eingegangen wird. Beispielsweise kann es durch einen automatisch einsetzenden rekursiven Prozess zu einer totalen Übergeneralisierung der Entscheidung für die Klasse mit den größten Fehlentscheidungskosten kommen, wenn nicht rechtzeitig (vorhersagbare) äußere Gegenmaßnahmen getroffen werden.